Beiträge von plattyplus

    Meine Schulleiterin will alles streng nach Vorschrift machen, egal wer es vorher gemacht hat, jeder soll sich bewerben. Da werden letzten Endes gern mal ältere LuL bevorzugt.

    Das beduetet also im Umkehrschluß, daß man sich besser nicht engagieren sollte, denn im Zweifelsfall bekommt eh ein älterer Kollege den Posten, egal ob er für die spezielle Aufgabe geeignet ist oder nicht. Ist irgendwie richtig demotivierend sowas.

    „Standing“ ist meiner Meinung nach ein wesentlicher Grund, aber ich meine nicht das Standing der Schulleitung gegenüber dem Träger sondern das Standing des Lehrerberufs in der Gesellschaft.

    Warum sind wir praktisch immer der Fußabtreter der Nation, wenn es darum geht, daß wir die politischen Vorgaben nicht erfüllen können, die Eltern mal wieder nölen, daß Kevin nicht faul wäre sondern hochbegabt und unterfordert, oder die Jugendlichen uns auf der Nase rumtanzen, weil wir rechtlich gar nicht mehr dazu in der Lage sind Fehlverhalten nachdrücklich zu sanktionieren?

    Warum müssen wir uns immer und immer wieder dafür rechtfertigen, daß wir verbeamtet sind?

    Ich denke mal, daß dieses Standing für Schulabsolventen schon entscheidend ist, wenn es darum geht BWL zu studieren und dann als hoch angesehener Unternehmensberater hunderte Arbeitnehmer zu entlassen oder Lehramt zu studieren und nur Knüppel zwischen die Beine geworfen zu bekommen.

    Wenigstens musstest du die Schwellen nicht staubdicht verpacken (hoffe ich).

    Nein, ich mußte sie nicht verpacken, aber ich mußte sie selber mittels Anhänger zum Entsorger bringen, weil sich das Straßen- und Tiefbauunternehmen, das die Dinger hier mit einem Bagger aus dem Boden gerissen hat, sich weigerte die Dinger auf ihrem LKW zu transportieren von wegen "fehlende Genehmigungen für den kommerziellen Transport" und so. Da war ich echt froh, daß ich hier einen PKW samt Anhängerkupplung und mittelgroßem Anhänger habe.

    Der Baggerfahrer war aber wenigstens so nett mir den ganzen Kram gleich auf den Anhänger zu packen. Beim Entsorger habe ich dann die beiden Seitenwände meines Anhängers aufgemacht und sie haben das schwere Zeug mittels Frontlader vom Anhänger schieben können.

    Ok, die Frage drängt sich nun natürlich auf: warum muss plattyplus alte Eisenbahnschwellen aus dem Außenbereich entsorgen?

    Weil meine Altvorderen in den 1980ern die grandiose Idee hatten gebrauchte Bahnschwellen zur Gartengestaltung zu nutzen. Die haben damit Beete eingefaßt, Treppenstufen gebaut usw.

    Einen Großteil der Schwellen habe ich schon entsorgt. Seitdem riecht es an heißen Tagen nicht mehr rund ums Haus nach Teer.

    Meer

    Wir sind angehalten Atteste nur drei Schultage nach dem ersten Fehltag zu akzeptieren, aber gelebte Praxis ist „eine Woche“.

    Sehr viele Schüler kommen damit nicht klar, daß die Frist ab dem ersten Fehltag beginnt zu laufen und nicht erst ab dem ersten Tag, an dem sie wieder in der Schule sind. Um der Frist zu genügen reicht es, wenn die Schüler ein Foto des Attests via Teams oder Dienst-eMail an uns schicken. Das Originaldokument kann nach der Gesundung in der Schule nachgereicht werden.

    Das mit dem „deutlich schneller“ ist so eine Sache. Die Fehlzeiten müssen halt gemäß §53 Schulgesetz angemahnt werden. Die Postlaufzeit beträgt da im übelsten Fall bis zu zwei Wochen, weil die Post erst gesammelt zur Frankiermaschine in die Kreisverwaltung geschickt wird. Danach muß der Schüler noch die Möglichkeit haben sich zu bessern. Also bis man da das komplette Verfahren bis zur Teilkonferenz durch hat, vergehen mindestens 12 Schulwochen.

    Karl-Dieter

    Was ist daran knackig? Ich habe aufgrund von §47 Schulgesetz NRW einen Schüler noch am letzten Schultag nach der Zeugnisausgabe ausgeschult. §47 besagt, daß ein Schüler ohne Abmahnung direkt zu entlassen ist, wenn er mehr als 20 Unterrichtstage ununterbrochen unentschuldigt gefehlt hat.

    Am Mittwoch, also zwei Tage vorher, hatte ich ihn noch am Telefon, um ihm mitzuteilen, daß er trotz Liebeskummer zumindest einmal für 45 Minuten physisch in den Unterricht kommen muß, um dem §47 zu entgehen und sich erst einmal in die Sommerferien zu retten.

    Als er dann antwortete, daß er sich dazu nicht in der Lage sieht, die Noten doch ausreichend wären und wir ihm doch bitte das Versetzungszeugnis zuschicken sollten, war für mich die Lage klar.

    Am letzten Schultag hatte er die 20 Tage voll und der Verwaltungsakt nahm seinen Gang. Also besonders „knackig“ empfinde ich das nicht sondern einfach nur konsequent.

    Ist ja auch allerhand, dass man erst ne Wohnwand abholt und sie dann in den Wald wirft. Hääää …

    Na, sie werden wohl noch eine schönere oder besser ins Wohnzimmer passende Wohnwand gefunden haben und dann mußte die andere Wand halt "günstig" weg. Bei uns kostet die Entsorgung von Spanplatten/Möbeln beim Entsorger 50€/Tonne.

    mit der Begründung, dass man sehen kann, dass es das Original und keine Kopie ist

    Als ob ein Farb-Laserdrucker nicht auch blau drucken kann. :pirat:

    Aus genau dem gleichen Grund hatte ich auch schon einmal angeregt, daß wir die Zeugnisse nicht mit einem einfachen Stempel siegeln sollten sondern mit einer Prägezange. Dann wäre das Siegel ein 3D-Abdruck im Papier, der sich wirklich nicht kopieren läßt.

    Ja, die Kosten der Untersuchung muss man selbst tragen, da man diese für die erfolgreiche Bewerbung um den Refplatz oder eben ggf. die Planstelle benötigt.

    Also bei mir in NRW hat der Dienstherr die komplette Amtsärztliche Untersuchung bezahlt. Sie fand ja auch im Kreis-Gesundheitsamt statt und war der Musterung im Kreiswehrersatzamt nicht unähnlich. Das war damals nur etwas komplizierter, weil die Amtsärztin mich noch zu diversen Fachärzten geschickt hat, um Gutachten einzuholen, also Belastungs-EKG, Augenarzt, ...

    Die Fachärzte haben mich zwar schief angeguckt, als ich mich vorgestelt habe: "Schönen guten Tag, das Gesundheitsamt schickt mich...", aber gezahlt habe ich da nie etwas.

    Ich war damals nur etwas angefressen, weil eine andere angehende Beamtin nach 30 Minuten mit der Untersuchung durch war und sich bei mir die ganze Sache über 2 Wochen hinzog dank der ganzen externen Gutachten.

    Letzte Worte der Amtsärztin: "Wer bei mir besteht, bekommt die Verbeamtung, wer es nicht schafft, wird angestellt nach TV-L."

    Das habe ich hier in meinem Stadtteil zum Glück noch nicht so erlebt.

    Ich stelle bei mir nichts mehr "zu verschenken" an die Straße. Mein Nachbar hat damit richtig Schiffbruch erlitten, weil seine Klamotten, konkret ging es um eine Wohnzimmerschrankwand, einige Tage nachdem sie sich jemand geholt hatte, im nahegelegenen Wald als wilder Müll wieder aufgetaucht sind. Auf einem Wandschrank stand hinten noch ein Aufkleber mit seiner Lieferanschrift von vor 20 Jahren und so wurde ihm dann vorgeworfen den Wandschrank in den Wald geschmissen zu haben.

    Seitdem gilt bei mir: Ich erspare mir lieber den Streß, entsorge es gleich selber und lasse auch auf dem Weg zum Recyclinghof niemand an meinen Müll. Manche Mitbürger fragen da ja nahc Kühlschränken etc. ...

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