Also ich kann die Überlegung schon verstehen, sie geht wie folgt: „Das Land hat für eine amtsangemessene Alimentation zu sorgen. Da es dies (zumindest aus der Sicht des Auftraggebers der Schwarzarbeit) nicht tut, muss der Beamte anderweitig für einen amtsangemessenen Lebensstandard sorgen, eben durch die Inanspruchnahme von Schwarzarbeit.“
Es würde ja schon helfen das Ansehen des Landes als Arbeitgeber zumindest geringfügig zu steigern, wenn nach einem Gerichtsurteil allen betroffenen Beamten der Sold nachgezahlt wird und nicht bloß denjenigen, die jedes Jahr einen Widerspruch gegen ihre zu geringe Alimentation eingereicht haben.
Aber bei solchen Themen ist es wie bei der Inklusion. Da schiebt das Land wieder irgendwelche Gründe vor, um nicht zahlen zu müssen. Die Inklusion ist für mich nichts weiter als ein Sparprogramm, Förderschulplätze sind sehr viel teurer als Regelschulplätze, auf unserem Rücken.