Beiträge von Caro07

    Südlich vom Tarn, der Fluss mündet ins Mittelmeer...

    Das wird schwierig, das dürfte kein großer Fluss sein. Die Rhone und der Canal du Midi fallen raus. Nach Wiki fließen noch weitere 15 Flüsse und Flüsschen ins Mittelmeer, die man aber auf keiner "Flusskarte" findet. Wenn es unterhalb des Tarns ist, müsste es mehr im südwestlichen Teil oberhalb des Mittelmeergebietes sein, vielleicht oberhalb von Spanien oder östlich von Spanien. (Ich war zwar früher öfter in der Gegend, wahrscheinlich war ich dort, wo das Bild aufgenommen worden ist, noch nie oder kann mich nicht mehr explizit erinnern.)

    Andere waren viel besser als ich und haben trotzdem abgebrochen, weil sie einfach den Mut hatten, Nein zu sagen und sind allesamt zufrieden.

    Wahrscheinlich ist das der Knackpunkt: den eigenen Weg finden und sich nicht zu sehr von der Meinung anderer (oft der Eltern) abhängig machen, die einen gerne irgendwo sehen wollen, wo man sich nicht sieht. Man lernt nicht einen Beruf der Eltern zuliebe, sondern einen Beruf, mit dem man sich indentifizieren kann und den man einigermaßen gerne ausübt und sich nicht hinquälen will. Und viele verändern nochmal ihre Berufsrichtung zwischen 20 und 35.

    ....fing ich an mich parallel für andere Beruf zu bewerben, die mich noch interessierten: Zoll, Rechtspflege, Verfassungsschutz, Gärtner im öffentlichen Dienst, machte viele Einstellungstests (doch bei keinem kam ich weiter)

    Wenn dich die Berufe wirklich interessieren, würde ich den Einstellungstest nochmals versuchen und mich besser darauf vorbereiten. Oft liegt es an der Vorbereitung. Deswegen hat man ja öfter die Chance, solche Tests zu machen. Du hast ein gutes Abitur und gute Examensnoten. bei entsprechender Vorbereitung dürften die Chancen höher sein die Einstellungstest zu bestehen.

    - Im Grundschullehramtsstudium warst du auch schlecht und hast gerade so bestanden

    Mit diesem Prinzip habe ich immerhin einen 2,3 Master und 1,8 Bachelor zustande bekommen, was auch vollkommen ausreichend ist, da das Lehramtsstudium in Thüringen sowieso katastrophal ist. Nicht die Spur von Praxis.

    Irgendwie passt das nicht zusammen. Die Abschlussnoten sind doch nicht schlecht.

    Ich muss zugeben, ein bisschen ungewöhnlich sind die Fächerangebote für die Grundschule in Thüringen schon. (z.B. Russisch, Französisch oder das Fach "Schulgarten"). Aber schulpraktische Anteile gibt es schon im Studium, wie man herauslesen kann. Das Referendariat legt dann den Schwerpunkt auf die Praxis.

    Ich verstehe nicht, warum du das Fach "Heimat- und Sachkunde" mit Heimatkunde bezeichnest und es darauf reduzierst. Heimatkunde ist doch inhaltlich mit das wenigste, was man in diesem Fach macht. Da geht es um andere Ansätze und da werden viele Dinge abgedeckt (technisch, naturwissenschaftlich, geographisch, sozial usw.) Ich kann mir nicht vorstellen, dass es an einer Uni Veranstaltungen speziell zu Heimatkunde gibt.

    https://bildung.thueringen.de/lehrkraefte/le…ldung/uni#c5304

    Wenn man die Umgebung anschaut, dann gehören wohl die Kakteen nicht zur normalen Vegetation, können aber dort gedeihen. Vielleicht irgendeine Art botanischer Garten in einem südeuropäischen Land?

    Witzigerweise ist es in Nds. fast andersrum. In Klasse 1/2 sollst Du Fächer abgeben, in Klasse 3/4 musst Du ein Hauptfach abgeben. Grundsätzlich soll nach 2 Jahren auch ein Klassenlehrerwechsel stattfinden. (Und ja, in Klasse 1/2 soll auch die Mehrheit der Stunden bei einer Person liegen also Klassenlehrerprinzip in dem Sinne schon.)

    Ich habe das Gefühl, dass Niedersachsen ein bisschen aus der Linie, die viele Bundesländer verfolgen, ausschert.

    Ich habe mir PIKAS angeschaut. Sie definieren das Quadrat auch über Seitenlängen und Winkel.

    Klar, so macht man es auch, wenn man den rechten Winkel eingeführt hat - bei uns ab dem 3. Schuljahr.

    Dennoch kann man - wie du auf den Seiten lesen kannst - durchweg Erfahrungen mit Quadrat und Rechteck im Vorschulalter bis Kl. 1/2 ohne die Definition mit dem rechten Winkel machen, weil dies auch Alltagserfahrungen entspricht. (siehe Alltag). Und so sind wir dann bei der untersten Stufe des Spiralcurriculums. Mit der Zeit kommen immer mehr Informationen dazu, die mit Abschluss der Grundschule nicht aufhören. Man hat sich quasi auf den Weg gemacht.

    Gymshark: Beschäftige dich mit dem PIKAS Link in#184. Wenn man ein bisschen rumklickt, dann findet man viele Hinweise, wie man Flächen in der Grundschule behandeln könnte. Und gerade bei diesem Thema gehen die Vorschläge in Richtung selbstständiges Denken und Entdecken von Gesetzmäßigkeiten ohne dass man sklavisch genau kognitiv definieren muss. Bei Grundschülern geht man vermehrt über verschiedene Sinne und Erfahrungen. Je jünger desto eher.

    Wenn ich eure Ausführung so lese, heißt das auch, dass wie in euren Bundesländern am Gymnasium festgehalten wird und dennoch viele das Niveau gar nicht schaffen, das Gymnasium, so wie es existiert, nicht zu den Übertrittsvoraussetzungen passt und letztendlich für nicht alle Schüler zum Abitur führen kann.

    Alle wird man nie mitnehmen können, wenn man ein gewisses Niveau erreichen will, wenn die Schüler überfordert sind.

    Entweder man ändert die Aufnahme- oder Verbleibregeln oder baut das Gymnasium zur Gesamtschule oder einem extrem differenzierenden Gymnasium um, wo jeder dann auf seinem Niveau den entsprechenden Abschluss bekommt. Aber so scheint mir das keinen Sinn zu machen.

    ich erkläre schon in klasse 1, dass rechtecke rechtecke heißen, weil sie "richtige ecken" wie an türen, häusern, schränken etc. haben ("später nennt man die dann rechte winkel, aber das müsst ihr euch noch nicht merken."). dann erkläre ich ihnen, dass das quadrat das schönste viereck ist und sozusagen der könig der vierecke, weil es ein viereck, ein rechteck und ein quadrat ist, genau so, wie ein pudel ein tier, ein hund und ein pudel ist. dann frage ich noch fragen wie" ist jedes quadrat ein rechteck?" und "ist jedes viereck ein quadrat?" etc. .ich finde das wichtig fürs logische denken. wer es in klasse 1 schon kapiert, hat etwas davon. wenn noch nicht, kommt es später.

    Bei PIKAS findet man auch ganz nette Ideen und Hintergründe. Da ist auch das Haus der Vierecke (siehe Susannea) erklärt, wer es nicht kennt.

    Es geht um diejenigen, die keine Ausbildung im Fach Mathematik bekommen haben und nein, das kompensieren viele von unseren KollegInnen nicht, weil sie sich scheinbar überhaupt nicht mit den üblichen didaktischen Modellen beschäftigen oder sie verstehen oder sie noch nicht mal kennen, weil es ihnen schlichtweg nicht erklärt worden ist.

    Und das erarbeitet man sich auch nicht so einfach nebenher, während seiner Arbeit. Nicht in Mathe, das so komplex spiralförmig aufgebaut ist.

    Für mich hört sich das ziemlich fremd an. Solche Lehrkräfte sind mir nicht begegnet. Ich glaube, da kann man nur entgegensteuern, indem man schwerpunktmäßig in schulinternen Fortbildungen auf eine Verbesserung hinarbeitet. Habt ihr keine pädagogischen Tage oder Zielsetzungen für ein Schuljahr? Wir hatten über Jahre das SINUS- Programm in Mathematik mit unterschiedlichen Modulen, haben uns ein Jahr einmal besonders mit Leseförderung befasst usw.

    Es gibt Unterschiede im Grundschullehramtsstudium in den Bundesländern. Ich habe gerade nachgeschaut. In NDS muss man z.B. D oder M belegen, während man in NRW D und M machen muss. In Bayern hat man neben den üblichen anderen Studieninhalten ein fachwissenschaftliches Fach und 3 Didaktikfächer. D, M und ein musisches Fach müssen auf jeden Fall dabei sein. Vermutlich hat die Art des Studiums mit dem geplanten Einsatz hinterher zu tun.

    Ich hatte Mathe im Studium "nur" im Rahmen der Grundschuldidaktik (ich habe GH studiert) und das war eher ein exemplarischer Einblick wie auch theoretisch geplante Mathestunden. Durch Auseinandersetzung mit der Sache, viele Pflicht- und freiwillige Fortbildungen habe ich mich ziemlich firm gefühlt. Den fachlichen Hintergrund habe ich, denke ich, verstanden, auch aufgrund meiner Schulbildung. Und ich glaube, dass mein Mathematikunterricht nicht schlecht war. Zudem hatten wir untereinander einen intensiven Austausch. Und ich bin da sicher keine Ausnahme.

    Eine Lehrkraft, die der englischen Sprache nicht mächtig ist, kannst du nicht im Englisch-Unterricht einsetzen, weil sie ein schlechtes Sprachvorbild ist.

    Das ist der Schwerpunkt einer nachträglichen Eignungsprüfung um die Englischlehrbefähigung für die Grundschule in Bayern zu erhalten. Hier wird mündlich auf englisch geprüft. Es werden semantische, grammatikalische und kommunikative Fähigkeiten eruiert. Wer kein Englisch sprechen kann, kann diese Prüfung nicht machen. Das Bestehen der Prüfung ist die Grundvoraussetzung zum anschließenden Didaktik-Lehrgang.

    Der rechte Winkel kommt bei uns im 3. Schuljahr, das finde ich schon hilfreich für die Definitionen. Eine Raute zu definieren ist bei uns kein Grundschulstoff. Und wie du schon schreibst, Plattenspieler, geht es erst einmal allgemein um die Unterscheidung Vierecke, Dreiecke, Fünfecke usw. Genauer angeschaut werden Rechtecke, Quadrate, Kreise (Zirkel) und Dreiecke. Allerdings geht man bei Dreiecken nicht so sehr ins Detail.

    Diese Flächen braucht man wiederum um die Flächen von Körpern, die man in der Grundschule macht, zu bestimmen.

    Ich habe live erlebt, wie Grundschullehrerinnen nicht wussten, was ein Quadrat ist und es den Kinder falsch erklärt haben.

    Beim Hospitieren?

    Das sind nach meinem Ermessen anekdotische Einzelfälle. Aber dass es gleich mehrere Grundschullehrerinnen waren....

    Ich selbst kenne solche Fälle nicht. Wenn das die Regel wäre, wäre es schon krass. Vielleicht ist es auch in dem Zusammenhang zu sehen, dass ein Quadrat quasi eine Sonderform eines Rechtecks ist und das Thema des Unterrichts war.

    Und Kinder verwechseln gerne einmal Flächen mit Körpern. Da gehen Quader, Quadrat, Rechteck, (Würfel) munter durcheinander.

    Danke.

    Wenn ich hier einmal nachlese: https://kira.dzlm.de/zu-den-verfahr…hen-subtraktion

    kenne ich als traditionelles Ergänzungsverfahren das Auffüllverfahren.

    In Bayern machen wir das Abziehverfahren mit Entbündeln. Jetzt haben wir nur eine andere Schreibweise, damit man flexibler ist.

    Die Verfahren mit Erweitern machen vielleicht einige gute Rechner im Kopf, aber finde ich schwieriger zum Einführen.

    Werden die Erweiterungsverfahren überhaupt in einem Bundesland standardmäßig gemacht?

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