Ja, genau das ist der Punkt: Das finde ich auch sehr sehr schade und genau das ist es auch, was mir psychisch schon irgendwie zu schaffen macht. Leider kann ich es nicht mehr rückgängig machen, aber ich bin seitdem irgendwie eine ganz andere Person, so kenne ich mich gar nicht. Mir kommt es vor, als wäre mir ein großes Stück Lebensfreude verloren gegangen.
- Du bist nicht die einzige, der es so ergeht. Es gibt einige, die erst spät zu ihrem Beruf gefunden haben, sogar zwischen 30 und 40.
- Ich wiederhole meine Fragen: Hast du schon für dich etwas aus den Vorschlägen herauslesen können, was jetzt machen könntest?
- Was sagt die Berufsberatung?
Ansonsten hätte ich noch folgende Dinge:
- Wenn dich die Situation so sehr belastet, hole dir professionelle Hilfe.
- Nachhilfe wäre vielleicht auch noch etwas zum Überbrücken.
- Ich könnte mir auch eine Zusatzausbildung als Therapeutin vorstellen, z.B. Ergotherapie, Legasthenietherapie, Dyskalkulietherapie. Gerade letztere beiden sind rar und da wäre es schön, wenn hier mehr Therapien angeboten wären. Da kannst du wenigstens ein bisschen an dein Studium anknüpfen. Da hat man Einzelbetreuung und kann sich anstellen lassen.