Beiträge von Caro07

    Blockflöten spielen ist so ziemlich das unwichtigste, was ich mir vorstellen kann. Das macht auch nicht jedem Kind spaß, mir hat Musik noch nie spaß gemacht (auch wenn Daheim viele musiziert haben). An der Grundschule gibt es an Kompetenzen, die deutlich wichtiger sind.

    Instrumentalspiel macht schon Spaß, wenn man es kann. Aber bei den traditionellen Instrumenten ist der Weg dorthin mit einigem Üben verbunden, bis man zu einem gewissem Niveau kommt. Und das ist oft das Problem. Das sehe ich an meinen Instrumenten, die ich gelernt habe. Ich habe in der Regel dann gerne geübt, wenn ich das Musikstück toll fand und die Instrumentallehrkraft gepasst hat.

    Durch die Musikgruppen in der Grundschule, was hier ziemlich üblich ist, wird ein guter Zugang geschaffen. An meiner Schule existieren auf AG- Basis in Kooperation mit dem örtlichen Musikverein einige Instrumental-AGs. Die führen dann immer an Feiern usw. etwas auf.

    Musik als Unterrichtsfach finde ich als musisches Fach in der Grundschule schon wichtig, denn da werden kreative und musikalische Zugänge geschaffen, die einfach gute Gefühle bringen und persönlichkeitsbildend sind. Gerade der praktische Bereich ist sehr vielfältig. Es gibt ja auch Musik und Tanz. Spezieller Instrumentalunterricht - und dazu gehört eben Üben - gehört in meinen Augen in eine AG.

    Apropos HB- Männchen: Du kannst Dich nicht in psychische Ausnahmesituationen einfühlen? Stichwort Empathie.

    Das entschuldigt für mich so ein Auftreten nicht. Es gibt Umgangsregeln, wenn man mit anderen in Kommunikation ist. Und die dürften leichter einzuhalten sein, wenn man schreibt. Wenn man spricht, rutscht einem vielleicht eher etwas raus.

    Wenn es eine psychische Ausnahmesituation ist, dann ist in einem Lehrerforum der falsche Ort das zu klären. Dann muss man professionelle Hilfe in der Realität in Anspruch nehmen um von der Emotionalität herunterzukommen. (Habe ich aber schon einmal geschrieben.)

    Aber Flöte und Noten mitgeben ist nichts anderes als Diktat zum Üben mitgeben.

    Es ist etwas anderes. Flöten kann man nicht in Klassenstärke lernen, höchstens in Kleingruppen. Um Flötenspielen zu lernen, ist es nicht mit 10 Minuten üben am Tag getan. Außerdem finde ich es grenzwertig, in Musik regelmäßige Hausaufgaben zu geben.

    Als Kind war ich früher in der Jugendmusikschule zum Instrumentalunterricht. Selbst da fand ich schon stressig, dass wir vorspielen mussten und es Noten dafür gab. Natürlich wollten sie uns dadurch etwas unter Druck setzen, damit wir mehr üben und Leistung bringen. Aber: Musik soll Spaß machen und nicht erzwungen werden.

    Hmm... anderes Bundesland. Vor über 30 Jahren hatte ich einmal eine Kollegin, die tatsächlich auch das Erlernen der Blockflöte in ihren Musikunterricht in 1/2 eingebaut hat. Aber sonst kenne ich Blockflöte nur als AG.

    Im Musikunterricht finde ich es besser Orff- Instrumente und andere Rhythmusinstrumete, Boomwhackers usw. einzusetzen. Das sind alles Instrumente, wozu jeder einen Zugang hat. Carl Orff hat ja extra diese Instrumente, die aus aller Welt kommen, für den Musikunterricht vereinfacht. Hier kann man Rhythmus machen und wie BadPension erwähnt auf einfache Begleitungen zurückgreifen. Ansonsten müsste man einmal schauen, was der Lehrplan will.

    Ich selbst spiele Blockflöte, habe Privatunterricht gegeben und eine Blockflöten-AG geleitet. Wenn man zuhause nicht übt, kann man das Blockflötenspielen vergessen bzw. es bleibt rudimentär in den Anfängen stecken. Außerdem klingen Melodien auf der Blockflöte schrecklich, wenn der Ansatz nicht richtig vermittelt bzw. kapiert wird. Ich halte auch aus diesem Grund die Blockflöte als Instrument im Musikunterricht für eine Gesamtklasse ungeeignet.

    Ich weiß zwar nicht, wie die Punkteverteilung ist, z.B. wie viel der Ansatz bekommt, die Rechnung und die Antworten. Der Schüler hat die Aufgabenstellung höchstenfalls nebulös verstanden, sonst hätte er nicht rumgerechnet und dann irgendetwas als Antwort hingeschrieben. Den "Gnadenpunkt" kann man in der Grundschule schon geben, denn, wenn er alle Beträge abgezogen hätte, dann wäre er zumindest vom Ergebnis her darauf gekommen, wie viel Geld übrig ist. Leider hat er die 90 € nicht abgezogen. Aber verstanden hat er die Aufgabe nicht, sonst hätte er nämlich auf die zweite Frage die Antwort auf sein falsches Ergebnis gegeben. Er wusste also gar nicht, was er rechnet. Den einen Punkt finde ich dahingehend erklärbar, weil er zumindest so angefangen hat, dass er zur Antwort der 2. Frage gekommen wäre. Dazu kommt, dass ohne Rechnung in der falschen Antwort die richtige Summe der Tagesausgaben (490 €) erscheint. Aber ohne Rechnung ist das nicht viel wert.

    Übrigens ist das keine übermäßig schwere Textaufgabe. Es sind sogar zwei Fragen gestellt um es dem Schüler leichter zu machen und nicht nur die Endfrage.

    mein Tipp: Ich kopiere Montags immer alles für die ganze Woche. A L L E S.

    Auf diese Idee sind leider einige Kolleginnen gekommen. Da stand oft eine größere Schlange am Kopierer (ich war an einer großen Schule), weil manche in aller Ruhe trotz Warteschlange die ganze Woche durchkopierten. Zur Ehrenrettung: Ein paar haben es gemerkt, erstmal das Wichtige kopiert und dann später wieder weitergemacht. Der Supergau war dann, als es Papierstau gab oder die Druckerpatrone zu wechseln war. Den Stress habe ich mir, wenn es zu vermeiden war, nicht gegeben. Das war mir einfach alles zu unberechenbar. Ich habe oft nach dem Unterricht für die folgenden Tage kopiert, wenn kaum einer am Kopierer war.

    .. immer diese Junglehrer ... Dann noch am Montagmorgen von zu Hause aus im Lehrerzimmer drucken, damit man sich nicht anstellen muss. Kennen wir doch, diese Kollegen. :motz:

    Du wirst lachen, als Oldlehrerin habe ich das auch gemacht um Zeit zu sparen, wenn ich zu kurzfristig geplant habe. Es hat mich auch nicht ärmer gemacht, sondern mir etwas mehr Lebensqualität gebracht, ich konnte nämlich mindestens 15 -20 Minuten länger schlafen. Die Schlange am Kopierer war morgens manchmal enorm und da sollte man am besten schon früh in der Schule sein.

    Die einzelnen Bereiche sind keine Inseln und somit verfolgt jeder Bereich auch das Ziel, die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf den nächsten Bereich vorzubereiten, sei es vom Elementar- zum Primar-, vom Primar- zur Sek-I- oder vom Sek I- zum Sek II- bzw. Tertiärbereich. Wir arbeiten daraufhin, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Ende möglichst alle der staatlich vorgesehenen Mindestkompetenzen erworben haben, auch mit dem Hintergedanken, dass die Kollegen (m/w/d) im nächsten Abschnitt mit ihrer Arbeit hieran ansetzen.

    Da habe ich einen etwas anderen Blickwinkel darauf. Die Lehrpläne sind spiralförmig und so gestaltet, dass aufeinander aufgebaut wird, Klasse für Klasse. Manchmal hakt es an den Schnittstellen, wenn die Schule gewechselt wird.

    In der Grundschule machen wir in jeder Klasse bzw. in 1/2 und 3/4 das, was die Lehrpläne vorsehen. Wir erstellen einen Stoffverteilungsplan. Wir geben unser Bestes, die Lehrpläne zu erfüllen, sodass die Kinder mitkommen. Und klar, da die Grundschule immer heterogener wird, wird das immer schwieriger.

    Dennoch kann man die Grundschulen nicht als Zubringerschulen von irgendwelchen Schulen, die Forderungen an uns stellen, abwerten. Wir haben unsere Lehrpläne, die vorgeben, in welchen Rahmen wir uns bewegen und welche Themen und Kompetenzen wir behandeln.

    Wenn man von "Zulieferbetrieb" redet, dann sind damit gewisse Erwartungen verbunden, die der vorherige Schultyp zu erfüllen hat. Nicht das Kind, sondern die Schule. Erlebt habe ich solche teilweise unrealistische Erwartungen vor allem im Team Grundschule - Gymnasium. Gut, dass wir miteinander geredet haben und einiges zurecht gerückt wurde.

    Das gibt es aber schon lange: Die nächste Schule macht eine Schuldzuweisung und das ist dann angeblich die Schule, wo das Kind vorher war. Ist schon länger her, aber als ich vor ca. 10 Jahren in dem Team war, sagten ältere Kolleginnen, sie gingen nicht mehr zu gemeinsamen Gesprächen vor ca. 15 -20 Jahren, weil man sich da erst von den KollegInnen am Gymnasium anhören musste, was sie alles falsch gemacht hätten. Ich hoffe, diese Zeiten sind vorbei!

    Lustig, dass gerade die GS-KollegInnen hier beim ersten Einfordern von inhaltlichem Niveau und Leistungsorientierung auch in der Sek I Schnappatmung bekommen – habt ihr ein schlechtes Gewissen, eure Kids nicht ausreichend genug vorbereitet zu haben auf die Welt nach Jgs. 4?

    Den Beitrag verstehe ich gerade nicht. Wo liest du das raus?

    Ich habe ja einmal den Beitrag von Professor Krötz über die Grundschulmathematik hier verlinkt. Seine Sichtweise war altbacken und realitätsfremd was die Grundschule betrifft.

    Im Gegensatz zu der merkwürdigen Verwendung überflüssiger Leerzeichen . (sic!)

    Das scheint noch mit Schreibmaschine geschrieben zu sein. Irgendwie leistete man sich da mehrere Freiheiten. Das lag auch daran, weil das Verbessern mit Tippex mühsam war. Für meine selbst getippten Zulassungsarbeiten für das erste und zweite Staatsexamen (80 und 120 Seiten) brauchte ich sehr viel Zeit, weil ich manche Seiten wieder neu anfangen musste. Geduld war gefragt. Aber das scheint ein Profi getippt zu haben, denn die Leerzeichen sind durchgängig.

    Der Link funktioniert jetzt.

    Mara1409

    Ich wollte dir nur einen Hinweis für Booklooker geben. Du gibst dort paypal als Zahlungsmöglichkeit an. Du bezahlst dann doppelt: Die Gebühren für Booklooker und die Paypal Gebühren für Waren- und Dienstleistungen. Die Erfahrung habe ich einmal gemacht und dann das Paypal Angebot wieder rausgenommen. Man muss zudem aufpassen, wenn jemand mehrere Bücher bestellt und mit paypal bezahlt, denn die Versandkosten summieren sich auf.

    Bei Überweisung hingegen kann man nach der Bestellung sowohl die Versandkosten als auch den Preis (wenn man das will) nach unten korrigieren.

    Tja, es war einmal seehr entschleunigt, als einmal das Internet stundenlang ausgefallen ist (war das bayernweit oder deutschlandweit?) und man an der Kasse nur bar zahlen konnte. Da hat jeder sein Kleingeld, sofern vorhanden, rausgekramt und es dauerte an der der Kasse gefühlt doppelt so lange wie wenn die meisten mit der Karte zahlen würden.

    Okay, der letzte Hinweis hat es mir verraten, weil ein Bekannter uns neulich davon berichtete. Es ist in oder bei Meßkirch. Da wird ein historisches Kloster mit Originalmitteln aufgebaut. Soviel weiß ich ohne googeln.

    Den genauen Namen habe ich gegoogelt. Wenn das gilt, löse ich auf, ansonsten kann jemand anderes lösen.

    Am Anfang ist man oft unsicher und ich stimme den Vorschreibern bei den Tipps und Einschätzungen zu. Auch bei mir war es ein längerer Prozess. Stoffsicherheit ist schon einmal ein Pluspunkt und auch die eigene Motivation an dem, was man gerade tut, vor allem, wenn einem das selbst Spaß macht. Wenn man verinnerlicht hat, dass man der bzw. diejenige ist, der Sachen steuert und die Fäden in der Hand hält, dann hilft das auch.

    Ergänzend: Es gibt auch Fortbildungen über selbstsicheres Auftreten. Unser Lehrerverband hat einmal einen ganzen Thementag dem Thema "Respekt in der Schule" gewidmet. Das gab es z.B. einen Vortrag über "Erfolgreiche Sprache im Unterricht", Workshops über die gute Körpersprache, Workshops zu Lehrer- Schülerbeziehungen usw. Wie man sieht, hat man sich da schon von anderer Seite her Gedanken gemacht und da gibt es sicher auch Literatur dazu.

    Ich war z.B. in dem Workshop Körpersprache und die Bewusstmachung von einigen Sachen fand ich auch als Nichtanfänger interessant.

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