Beiträge von O. Meier

    Da bei uns niemand die Tafel repariert, trotz vieler Nachfragen.

    Das ist das Problem. Das löst man aber nicht, indem man solche Aufgaben übernimmt.

    Ich bin da mittlerweile etwas abgestumpft. Wenn die Tafel nicht verfügbar ist, kann man nichts anschreiben. Dann wird diktiert. Vielleicht geht ja die Dokumentenkamera.

    Erstens, wenn man selbst in die Zentrifuge klettert, dankt es niemand.

    Und zweitens, darauf möchte Seph womöglich hinweisen, wenn dann mit der Reparatur doch etwas nicht passt, gibt es Mecker und Haftung.

    Nö, ich ließe da gründlich die Finger von. Auch vom Vertrieb solcher Dinge. Ich möchte nicht auch noch die Produkthaftung am Hacken haben.

    Sch*** Wetter

    Reicht es nicht anzumerken, dass eine selbst lieber anderes Wetter hätte? Muss man das, was der einen gefällt, mit Fäkalausdrücken überziehen? Das ist in diesem Thread OT. Hier ist „worüber man sich freut“, nicht Kartoffelsalat.

    Was das Wetter anbetrifft, so freue ich mich darüber, dass ich weiß, dass viel davon abhängt, was man aus dem jeweiligen Wetter macht. Und dass ich die passenden Schuhe fürn Winter habe.

    Der Schnee scheint die E-Bikerinnen aus dem Wald zu halten. Ich freue mich außerordentlich von deren Getöse zumindest ein paar Tage verschont zu bleiben.

    Du äußert dich hier und dadurch entwickelt jeder von dir ein Bild zu deiner Meinung, deinen Ansichten und deiner Person.

    Ja. Und? Dann hat man seine Meinung und gut ist. Woher aber nimmst du die Berechtigung irgendetwas über andere Leute zu behaupten?

    Aber du musst hier weder schreiben noch lesen, niemand zwingt dich, dich zum Thema Religion zu äußern,

    Ach was.

    dass du dich und uns damit beschäftigen möchtest.

    Auch das ist eine Fehleinschätzung. Ich möchte niemand beschäftigen. Alle anderen entscheiden auch, was sie lesen und ob sie sich and er Diskussion beteiligen.

    Wir wählen das dann für uns und entscheiden für uns, das muss uns ja niemand abnehmen oder gar verbieten.

    Ja? Und? Und warum bleibst du nicht bei der Sache? Warum hast du dich dafür entschieden, mich persönlich anzugreifen, indem du mir irgendetwas unterstellst? Warum kann man nicht, wenn man auf unangemessenes Verhalten hingewiesen wird, einfach mal „Okay“ oder „Sorry“ antworten? Warum muss man dann noch diskutieren und darauf bestehen, Dinge über andere behaupten zu dürfen? Was ist da los?

    große Sorge

    Auch das ist eine Fehleinschätzung.

    Ich stelle lediglich fest, dass du dabei bist, diesen Thread mit Meta-Diskussionen zu fluten.

    Ansonsten halte ich die Frage der Sinnhaftigkeit von Religion für wesentlich dafür, ob und wie man sich an der Schule damit beschäftigt. Es bedarf dazu keiner getrennten Threads.

    hier nehme ich das eher als Bedürfnis wahr, im Glauben Halt zu suchen und zu finden, wenn Fakten und Wahrscheinlichkeiten zwar eine sachliche Erklärung liefern, aber keinen Trost spenden können.

    Ich empfinde das als unangenehmen Betrug an den Personen, die solche Bedürfnisse haben, sie anzulügen.

    Warum sollte ich?

    Nee, muss nicht. Ein paar Andeutungen zur Person reichen ja. Dauu muss man nichts wissen, behaupten reicht. Das bringt uns in der Sache nicht weiter und das soll es wohl auch nicht.

    Was hieltset du davon, dich einfach nicht zu meiner Person zu äußern, keine Behauptung über mich aufzustellen und dir auch nichts über mich auszudenken, um es dann hier zu schreiben.

    Ich finde das nämlich reichlich übergriffig.

    Das Religionsbefürworterinnen versuchen mit unsachlichen Angriffen versuchen, Threads zu sprengen, ist hier schon öfter vorgekommen. Gelegentlich auch erfolgreich.

    Wie wär's, nicht in diese Schiene einzubiegen?

    Deine Interpretation

    Wohl an. Wo finde ich denn — als Beispiel — eine Interpretation göttlicher Gebote als unverbindlichen Vorschlag am die Gläubigen?

    deine Sozialisation.

    Über die du was genau weißt? Mehr Details, bitte.

    ich verlagere die Verantwortung nicht auf Gott und habe das kritische Hinterfragen nicht mit Taufe, Konfirmation, Vocation abgegeben, ganz sicher gar nicht.

    Über dich habe ich gar nicht gesprochen, auch nicht über andere Personen. es ist ja zu begrüßen, wenn du dein Handeln reflektierst. Dazu bedarf es aber keiner Religion. Die liefert da auch keine Richtschnur oder ähnliches. Religionen liefern Regeln, die mit falschen Annahmen begründet werden. Wenn man trotzdem selbst denkt und ethisch handelt, ist ja alles fein.

    Ich muss dich auch nicht missionieren, bekehren, belehren, umstimmen, kann dir aber entgegenstellen, dass andere Menschen das, was du darstellen möchtest, anders sehen und glauben und leben.

    Aha.

    dass du alles deiner Maxime der Ablehnung unterwirfst.

    Da du gerade dabei bist, mir etwas über mich zu erklären (das ich wohl nicht selbst weiß), könntest du auch hier ins Details gehen. Was genau lehne ich denn so alles ab? Und inwiefern wird das zur „Maxime“?

    Danke.

    Es wird gerade umgestellt, von zuvor konfessionell-kooperativ auf christlich.

    Was aber nur geht, wenn die Kirchen da mitspielen. Laut Verfassung haben sie Anspruch auf konfessionellen Religionsunterricht. Davon weichen sie wohl nur deshalb ab, weil es mit Religionslehrerinnen knapp würde. Aber nehmen sie wohl lieber überkonfessionell als gar keinen Religionsunterricht.

    Die mir näher bekannten Lehrkräfte erzählen überhaupt nichts dazu, ob ein Gott oder eine Göttin real oder Fiktion ist,

    So wichtig scheint der Konfessionsbezug dann doch nicht zu sein. Soweit. Insofern sehe ich noch weniger Anlass dazu, Riten bestimmter Religionen oder Konfessionen in der Schule durchzuführen. ist eh alles nicht wichtig.

    Keiner unserer Religionslehrkräfte verkauft den SuS die Inhalte der Bibel als Realität.

    Sie erzählen, dass ihre Göttin nur eine Fiktion ist? Prima, dann kann man sich den Rest getrost sparen.

    ergibt sich schongar nicht zwingend aus den Staatsvertrag.

    Zu dem sagte ich nichts. Allerdings zur Verfassung, die den Kirchen das Recht einräumt, ihre Fiktion als real darzustellen.

    da gerade die oftmals unkritische Innensicht religiöser Überzeugungen Risiken birgt

    Eben. Mir kommt in den zitierten Plänen die deshalb notwendige kritische Auseinandersetzung zu kurz.

    Das Begehen religiöser Riten, darum ging es in diesem Thread, halte ich nicht für notwendig, um die moralische Sichtweiser bestimmter Glaubenssysteme zu verstehen. Im Gegenteil befürchte ich, dass die kritische Distanz sich verringert. Ich kann z. B. am Opferfest nichts erbauliches finden, wenn ich nicht aus dem Kopf kriege, dass ein Mensch bereit war, auf simple Weisung ein Kind zu töten. Ich finde auch Ostern eklig. Dass ein Mensch öffentlich zu Tode gefoltert werden muss, damit Vergebung möglich ist, halte ich für ethisch absurd. Und an Weihnacht stört mich, dass nicht dokumentiert ist, dass der Beischlaf zwischen Maria und dem heiligen Geist einvernehmlich war. Nur ja heißt ja.

    So haben alle diese Feste in der Darstellung der Religionen selbst zumindest etwas Ekliges, vermutlich sogar etwas Unethisches. Man kann so etwas mit einem leckeren Essen oder einem besinnlichen Festakt übertünchen. Aber das möchte ich nicht als Unterrichtsinhalt haben.

    Ich sehe auch keinen Anlass derartige Riten als außerunterrichtliche Veranstaltungen an der Schule durchzuführen. Die Kinder können in ihren Familien und Religionsgemeinschaften feiern oder es bleiben lassen. Ich wüsste nicht, warum Schulen hier ein Zusatzangebot machen sollten.

    leidigen Kirchenstaatsvertrag, der den staatlichen Spielraum einengt. Das ist aber ziemlich nebensächlich in Bezug auf die Inhalte

    Die Verfassung räumt den Religionsgemeinschaften das Recht ein, die jeweilige Fiktion als Realität auszugeben. Das ist schon ein erheblicher Zugriff auf unterrichtlich Inhalte, die in normalen Unterricht in Übereinstimmung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen.

    Lieber wäre mir, dass stattdessen ein Ersatzunterricht in Verantwortung konfessionsfreier Verbände angeboten wird.

    Die Verantwortung für den Unterricht sollte in jedem Fall der Staat haben. Dass man diese Privileg beim Religionsunterricht verschenkt hat, bedeutet nicht, dass bei richtigem Unterricht auch Hinz und Kunz die Verantwortung übernehmen sollten.

Werbung