Warum fragst du? Gibt es einen konkreten Anlass?
Beiträge von O. Meier
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Ich habe schöne, intensive und hilfreiche Erfahrungen machen können, bei welchen meine Mentorinnen mich begleitet haben. Meine Mentorinnen haben mir immer hilfreiches Feedback gegeben und mich bei meinem Entwicklungsprozess emphatisch und intensiv unterstützt. Dies sehe ich nicht als Selbstverständlichkeit und bin dafür sehr dankbar,
Sag' das deinen Mentorinnen. Es wird sie freuen, dass sich ihr Einsatz gelohnt hat. Ansonsten, ja, Schokolade geht immer.
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Ich kenne _keinen einzigen_ Handwerker, der "Gliedermaßstab" sagt.
Und? Relevanz?
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PKWs in Kilowatt oder sagen "Gliedermaßstab" für "Zollstock"?
Warum sollte man? Gliedermaßstab sagt man doch zum Gliedermaßstab. Ein Zollstock dürfte den wenigsten von uns je begegnet sein. Da ist es doch egal, wie man dazu sagt.
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eine unterschiedliche Auffassung
Was soll das sein? Wie kann eine Sache unterschiedlich sein?
Wo wir gerade bei Sprache sind.
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Du kannst ja versuchen, den Prozess zu stoppen.
Muss sie ja nicht. Gegenderte Sprache — da sind sich einige sicher — wird sich nicht durchsetzen. Also muss man als Gegnerin nur abwarten. Argumentieren und sich aufregen muss man nicht.
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Wer hat jetzt Recht?
Gute Frage!
Finde ich nicht. Auch wenn es in dieser Diskussion immer wieder so scheint, als ginge es im Wesentlichen darum, Recht zu haben, so geht es doch in der Benutzung der Sprache darum, auszudrücken, was man meint.
Sprache lebe von ihren Benutzerinnen, liest man schon mal. Und Ähnliches.
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Begriffe wie "Lehrperson" oder "Studierende" sind ganz klar Wortkreationen, die in den letzten ca. 10 Jahren erst entstanden sind.
Es ist deutlich länger her, dass ich studiert gehabt habe. Damals war „Studierende“ schon recht gebräuchlich.
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"Studierende" ist noch recht neu, aber irgendwie scheint den Verwendern dieses Begriffs noch nicht aufgefallen zu sein, dass er grammatikalisch häufig falsch verwendet wird, da er voraussetzt, dass jemand just in dem Moment studiert - und das ist bereits dann nicht der Fall, wenn jemand zwar sein Buch aufgeschlagen hat, aber statt zu lesen/lernen mit Quatschen, Comic zeichnen oder Tagträumen beschäftigt ist.
„Studierende“ gibt es schon ziemlich lange. Und zwar losgelöst von der Bedeutung als Verlaufsform. Sprache verändert sich. Ob einer das nun im Einzelfall gefällt oder nicht.
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Es gibt im Sprachgebrauch kein generisches Femininum
Eben doch. Es wird eben verwendet. Wenn vielleicht auch nur von wenigen.
So oder so zeigt die unterschiedliche Wahrnehmung des (generischen) Maskulinums und Femininums eine gewisse Asymmetrie.
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Dieses Zitat lässt sich nicht löschen. Bitte ignorieren.
Vielleicht einigen wir uns auf Haareschneidende person
Das ist mehr eine Tätigkeitsbeschreibung als eine Berufsbezeichnung.
die auf Männer steht
Hast du dich vertippt oder woher kommt das?
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Sprachlogik und Semantik voneinander zu trennen
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das überhaupt geht. Dass man über Menschen anders spricht als über Dinge, halte ich für selbstverständlich.
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Noch vor 20 Jahren hat man einfach zwischen die Beine geguckt.
Ich glaube, das hätte ich auch vor 20 Jahren schon distanzlos gefunden. Und warum sollte man das damals gemacht haben?
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Und heißt es jetzt der, die oder das Nutella?
DAS Nutella. Selbiges ist aber, wie Sonne, Mond und Sterne, keine Person. Insofern dürfte es wurscht sein, wie man von ihnen spricht. Bei Menschen kann das durchaus anders sein.
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Im Ausweis steht kein sex/gender.
Stimmt. Danke für den Hinweis.
Trotzdem wird wohl behördlicherseits eine Geschlechtsinformation dokumentiert. Die Anrede „Herr“ oder „Frau“ in amtlichen Schreiben wird ja wohl nicht per Zufall gewählt.
Was ist denn das, was die speichern?
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Vielleicht hat das "soziale Geschlecht" doch eher etwas mit dem biologischen und damit mit der Sozialisierung zu tun?
Welcher Zusammenhang wäre das?
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Was auch immer das sein soll.
Ist das nicht das, was im Ausweis vermerkt ist?
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Sex --> biologisches Geschlecht
Spielt im Alltag keine Rolle.
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