Für jede kleinste APP muss der Admin gefragt werden
Wer sonst? Die Gärtnerin?
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Hier tauchen einige Beispiele auf, in denen das technische Personal die Erwartungen nicht erfüllt. Geschenkt. Das meine ich nicht, wenn ich vom technischen Personal rede. Sondern selbstverfreilich ist damit welches gemeint, das den Job kann, den es macht, das ausreichenden Zeiten zur Verfügung steht. Eben so, dass ich als Userin mich darauf verlassen kann, dass das Zeuch funktioniert.
Solches Personal müsste man natürlich adäquat bezahlen. Insofern ist die Diskussion auch müßig, das wird nämlich nicht passieren. Da bin ich dann wieder bei meiner These, dass Digitalisierung an Schulen nie funktionieren wird, weil die Strukturen dagegen sprechen.
Sammelt also gerne weiter solche Beispiele, die nämlich dafür sprechen, dass wir eine anständige technische Ausstattung brauchen. Dazu gehört auch anständiges Personal.
Das hat übrigens wenig damit zu tun, wer die Kaufentscheidungen für z. B:. Hardware trifft. Wenn die Schulträgerin bezahlt, so entscheidet sie auch wofür. Naja, und da sind wir wieder bei den Strukturen, die die Digitalisierung an Schulen verhindern.
Wolfgang Autenrieth Danke für den ausführlichen Beitrag, der aber überhaupt nicht erklärt, warum die Welt implodiert, wenn technisches Personal die Rechnerwartung übernimmt.
Und wo, malst du das an die Wand?!?
Mit Fingerfarben ans Fenster oder mit Spielplatzkreide auf den Schulhof. Also, so machen wir das am BK. In der Grundschule wird das nicht gehen.
Du fragst besser diejenige, die entschieden hat, dass ihr keine analogen Tafeln mehr habt. Die wird sich das schon überlegt haben.
Was ist wohl einfacher: Einem Informatiker Pädagogik erklären oder einem Lehrer Informatikkenntnisse draufschaffen?
Das ist tatsächlich eine interessante Frage. Aber sie ist wenig relevant. Man muss keine Ahnung von Pädagogik oder Zahnreinigung haben, um Rechner am Laufen zu halten.
Es war auch zu erwarten, dass wieder Notfall-Beispiele kommen. Dann müsse man doch. Wasser im Keller ist nicht unbedingt ein Notfall. Falls doch, 112.
Es geht eben nicht darum, wie wir Notfälle abarbeiten, sondern darum, wie wir unseren beruflichen Alltag gestalten.
Das "technsche Personal" hat von Pädagogik und schulischen Erfordernissen an die EDV keine Ahnung.
Und das wird man doch so pauschal mal sagen dürfen.
Nichts an Schulen ist so okkult, dass man sich die Ahnung nicht verschaffen können. Dass eine elektrische Tafel „gehen“ muss, ist eine Erkenntnis, die das technische Personal zur Not auch einfach mal zur Kenntnis nehmen kann.
Die IT muss doch immer auf die Anforderungen des jeweiligen Betriebs reagieren.
Mir ist es letztendlich auch wurscht, wer's macht, so lange ich das nicht bin.
Der Stundenlohn ist übrigens kein relevantes Kriterium, sondern der Umstand, dass Lehrerinnen nicht ihre eigentlichen Aufgaben erfüllen, während sie so etwas machen.
Es ist ja nicht die Arbeit anderer, sondern meine!
Okay. Vielleicht sollte ich ergänzen, dass ich als Lehrerin arbeite. Schulgesetz NRW meint z. B. in §57 (https://bass.schule.nrw/6043.htm#1-1p57![]()
„Lehrerinnen und Lehrer unterrichten, erziehen, beraten, beurteilen, beaufsichtigen und betreuen Schülerinnen […]“
Weder da noch woanders finde ich Putzen, Gartenarbeit oder Computerwartung.
Hier sind dann wohl die Voraussetzungen andere, wer welche Aufgaben hat.
nur solltest du akzeptieren, dass bei anderen die Kriterien, was sie zum Wohlergehen brauchen
Stehen dir irgendwelche Indizien zur Verfügung, dass ich das nicht tue? Mach wie du meinst. Wie es dir dabei geht, ist deine Sache. Ob du davon krank oder glücklich wirst, geht mich nichts an.
eine anderes ist und das unterschiedliche Schulstufen auch unterschiedliche Notwendigkeiten für Dinge haben.
Eben. Und solange alle Beteiligten nach den Notwendigkeiten handeln, ist auch alles okay. Dann passiert so etwas nicht:
Ich kann nicht einfach sagen: "Okay, Tafel geht nicht, dann diktiere ich es euch und ihr schreibt es selber auf!" Das geht mit einer handvoll Buchstaben nämlich noch gar nicht.
Bei mir steht oft „Geplanter Unterricht nicht durchführbar.“ im Klassenbuch, wenn die Technik mal wieder nicht zur Verfügung steht.
An Schulen MUSS es KuK geben, die sich um die EDV kümmern können
An den Schulen muss es technisches Personal geben, das sich um so etwas kümmert. Die Lehrerinnen machen dann Lehrerinnensachen.
Nein, in den meisten Klassen nicht mehr.
Das hat ja auch jemand entschieden. Das wird schon richtig sein, dass man nicht immer etwas anschreiben kann. Sonst hätte diejenige ja einen Fehler gemacht.
Und hier ist es eben so, dass sie gemerkt haben, dass es sinnvoller ist, jemanden von der Schule dafür zumindest mit-verantwortlich zu machen, Das geben sie eben mit Stunden (wenn auch viel zu wenig) weiter. Also wo ist das Problem?!?
Vermutlich gar keines. So lange es für dich OK ist, zu putzen und Computer zu streicheln, hast du kein Problem. Ich mache das alles nicht und habe auch kein Problem. Wir haben in dem Punkt nicht mehr zu besprechen. Du wirst in deinem Stil weiter machen, ich in meinem. Ich wollte nur erwähnt haben, dass die Arbeit anderer zu machen, nicht die einzige Möglichkeit ist.
Das eigentliche Problem ist, dass Schulen mit einem furchtbar niedrigen Wirkungsgrad arbeiten, wenn Lehrerinnen so etwas machen, anstatt zu lehren und zu erziehen. Da das politisch nicht verstanden wird, nützt es auch nichts, wenn wir das Problem benennen.
Und nein, die ganze Woche warten oder noch länger geht einfach nicht, das behindert uns doch in unserer Arbeit, also wackelt man doch mal lieber am Stecker o.ä.
Ich bin da eine braven Untertanin. Wenn Schulträgerin und Dienstherrin einmütig möchten, dass wir derart behindert werden, dann lasse ich mich gerne behindern. Ernst bei Seite: derartige Symptom-Behandlungen lösen das oben angesprochene Problem nicht. So etwas stellt mir keinen sinnvollen Einsatz meiner Arbeitskraft dar.
Konkret geht es auch mir erheblich besser, wenn ich einen blöden Spruch darüber bringe und den Schrott Schrott sein lasse. Das Sisyphosale des Versuches, es irgendwie doch hinzukriegen, hat mir nicht gut getan. Und ja, mein eigenes Wohlergehen ist ein sehr wichtiges Kriterium bei meinen Entscheidungen.
gehen selber mit dem Staubtuch über Sachen, denn ich werde von dem Dreck krank
Dann bliebe ich zu Hause, anstatt noch an dem Dreck herumzufuhrwerken.
Aber mehr möchte ich da gar nicht zu sagen. Wir sind, glaube ich, wieder bei „Geht nicht anders.“ und „Du hast keine Ahnung von Grundschulen.“ Geschenkt. Mag so sein.
Um auf die Technik zurückzukommen (warum geht's hier auf einmal ums Putzen?). Ich bin kein technisches Personal. Wenn etwas nicht läuft, schreibe ich eine Fehlermeldung. Ich klettere schon lange nicht mehr unter die Tische und wackel an Steckern oder ähnliches. Da gibt es Leute für, die machen das oder lassen das bleiben. Unterm Strich egal, weil, das sehen wir ähnlich, das Fachpersonal nicht wirklich vom Fach ist. Außerdem haben sie lange Reaktionszeiten. Bevor ein Fehler behoben ist, sind schon die nächsten aufgetaucht.
Aber auch das ist Teil des Sparprogramms an Schulen. Wenn man möchte, dass der Kram funktioniert, muss man auch für Wartung und Betrieb Geld ausgeben. Auch das passiert nicht, also läuft nichts. Mich hat das mal sehr gestört. Mittlerweile ist's mir egal.
Fast richtig
Aha.
bei den Schulen die ich kenne
Aha.
die LK informiert und zur Meinung befragt
Kann man ja machen, aber da holt man sich eine Meinung ein, mehr nicht.
dass die Kultusbürokratie selbst mit der von Dir weiter oben beschriebenen Technik (Token et al.) arbeitet...
Ja, ich weiß.
Das sind, wie ich ja in den letzten Jahren nicht müde wurde zu schreiben, auch die Schattenseiten des Föderalismus.
Ich sehe dabei nicht den Föderalismus als wesentlichen Grund. Sind die Zuständigkeiten klar, ist es egal, wer was zahlt, wenn etwas denn tatsächlich gekauft wird. Da wo die Zuständigkeiten nicht klar sind, müssen entsprechende gesetzliche Regelungen ergänzt werden
Ob föderal oder zentral, so lange die, die die Schulen betreiben (sowohl politisch als auch administrativ) kein Interesse an den haben, wird's nichts.
Oder büßt eure Entscheidung.
Es ist nicht unsere Entscheidung, egal welche Gruppe von uns du ansprichst.
Es ist immer so, die Schulträgerin schafft an, dabei hört sie nicht auf uns, selbst, wenn sie nachfragt. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Lust, mit den zu diskutieren oder sie anzubetteln. Die Arroganz und Selbstgerechtigkeit der zuständigen Verwaltungsmitarbeiterinnen halte ich nicht aus.
Unterm Strich büße ich für gar nichts, die Schülerinnen büßen. Und zwar nicht für unsere Entscheidungen sondern für die der Verwaltung.
Ja, es war allen klar, dass die 500-Euro-Endgeräte ein Hüftschuss waren Ich wundere mich eher, dass die so lange gehalten haben. Gerade, was den Akku anbetrifft.
Uns wurde gesagt, dass man iPads anschaffe, weil Laptops ja eh schon alle haben. Gemeint waren natürlich die Privatgeräte, die viele Kolleginnen kostenlos zu Verfügung stellen.
Für 500 Euro bekommt man halt nur Geräte im Gegenwert von 500 Euro. Als die Zahl im Raum stand und dann noch die Vorgabe gemacht wurde, dass es sich um Mobilgeräte handeln müsse, war klar, dass das nichts wird.
Es lohnt sich nicht, sich darüber aufzuregen. Digitalisierung von Schulen wird seit den Achtzigern diskutiert. Etwas dabei herumgekommen ist noch nicht, wird auch nicht passieren. Die Strukturen verhindern das. Und die mangelnde Bereitschaft in Bildung zu investieren.
Ich nutze das iPad nur zur Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Verwaltungsrechner. Dafür ist es einigermaßen ungeeignet, weil recht groß und schwer. Ein Token am Schlüsselbund wäre praktischer und preiswerter. Aber vieles wäre besser, als der erbärmliche Schrott, mit dem sie uns die Räume vollstellen. Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn mein iPad mal nicht mehr funktioniert. Womöglich werde ich dann aus dem Zeugnisteam genommen, damit man nichts neues anschaffen muss.
Anekdote: Neulich musste eine Kollegin erstmal jede Menge Apps löschen, um ein Systemupdate einzuspielen. 32 GB sind dann doch etwas wenig.
Bei den Lehrer I Pads hatten wir jetzt den Fall, dass ein Kollege sein geliehenes Dienstgerät privat reparieren lassen musste.
Auf welcher Rechtsgrundlage?
Ich hatte mit der Gemeinde telefoniert und sie haben mir bestätigt, dass dieser Herr für sie arbeitet. Daher habe ich mir nichts dabei gedacht.
Dann solltest du nochmal mit der Gemeinde in Kontakt treten und denen erzählen, was passiert ist.
Außerdem träte ich in Kontakt mit der Firma, die das Holz kaufen möchte. Damit die Bescheid wissen, dass sie womöglich Diebesgut kaufen.
Und ansonsten, ja, Polizei/Staatsanwältinnenschaft. Wenn sich dss ganze als Missverständnis entpuppt, finden die das auch ’raus. Wenn Straftaten vorliegen, können sie aber jetzt schon ein Verfahren einleiten.
Es kann ja nicht immer an denjenigen hängenbleiben, die sofort "hier" rufen
Äh, doch. Die, die fahren wollen, sollen fahren.
Was den vorliegenden Fall anbetrifft, gibt es noch mehr Gründe als mangelnde Rettungsfähigkeit, um jemanden nicht mit auf ein Boot zu schicken. Da wäre die nicht amtsangemessene Unterbringung, bei der man sich im Zweifelsfall sogar die sanitären Einrichtungen mit den Schülerinnen teilen muss. Oder die Möglichkeit seekrank zu werden, was dazu führt dass man die Aufsichtspflicht nicht mehr erfüllen kann. Usw.
Nee, wer so etwas vorhat wie Segeltour soll doch bitte vorher kucken, wer mitkommt, anstatt jemanden verpflichten zu müssen.
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