Beiträge von Tom123

    Die Frage ist doch, wogegen willst Du klagen? Was soll die Klage erreichen?
    Wenn falsche Aussagen getätigt wurden und diese im Protokoll stehen, wird man grundsätzlich auf dem Rechtsweg gute Aussichten haben diese abzuändern. Die Frage wäre aber erstmal, ob diese Aussagen für dich einen echten Nachteil haben. Wenn z.B. durch das falsche Protokoll deine Einstellungschancen woanders gemindert werden, ist es etwas anderes als wenn es nur eine Gesprächsnotiz ist. Ggf. könnte man sonst auch gegen die Person, die die Aussagen getätigt hat, persönlich vorgehen. Aber auch da müsste man prüfen, was die Person genau gesagt hat, welcher Schaden entstanden ist und ob die Person absichtlich, grob fahrlässig und leicht fahrlässig gehandelt hat. Wenn Du wirklich oft Mo+Di krank warst, ist die Aussage, dass oft Mo+Di krank warst in einem solchen Gespräch legitim. Die Unterstellung, dass Du blau gemacht hast, wäre nicht mehr legitim.

    Wenn die Schulleitung entgegen der rechtlichen Vorgaben eine Vertrauensperson vorenthalten hat, wäre eine Dienstaufsichtsbeschwerde möglich. Aber auch da ist die Frage, was Du davon hast. Wahrscheinlich wird die Schulleitung dann schriftlich darauf hingewiesen, dass das rechtlich nicht in Ordnung ist. Im schlimmsten Fall wird sie abgemahnt. Bringt aber alles für dich keinen VOrteil.

    Ich gehe bei verhaltenskreativem Kind und unkooperativen Eltern erstmal davon aus, dass die Eltern verkackt haben, ja...

    Es wurde geschrieben, dass die Eltern schlicht aber bemüht sind. Wie kommst Du dabei auf unkooperative Lehrkräfte?

    Du hast schon wieder null Ahnung und schreibst lauter Blödsinn zusammen. Ich bin erstaunt, dass es in jedem Thread einen Kollegen gibt, der die Geduld hat, dir die Welt zu erklären. Leider bleibt nichts hängen, daher habe ich darauf keine Lust mehr :wink2:

    Ich hatte schon vor ein paar Wochen dir vorgeschlagen uns einfach zu ignorieren. Das wolltest du ja leider nicht.

    Aber generell hat wer Eltern nur auf Basis des Verhaltens der Kinder beurteilt, aus meiner Sicht in unserem Beruf sowieso nichts zu suchen. Ich wüsste nicht, was Du daran noch erklären willst. Das nennt man einfach nur Vorurteile. Aber vielleicht hat du in einer solchen Situation mal ein Elternteil, das dir ein wenig Contra gibt. Dann wirst Du verstehen, dass es auch für Eltern mit schwierigen Kindern nicht einfach ist.

    Genau, der alte Rentner in seiner 70qm Eigentumsaltbauwohnung soll für seine kleine nichtreparable Gastherme noch mal richtig viel Geld für eine Wärmepumpe in die Hand nehmen. Idealerweise wird nach seinem Tod das ganze Haus abgerissen oder kernsaniert. Dafür bekommt er sicher einen Kredit bei seiner Bank.

    Wenn er eine Eigentumswohnung hat, warum wird dann das ganze Haus nach seinem Tod abgerissen?

    Und wenn die Gastherme nicht mehr reparable ist und er keine Wärmepumpe kaufen soll, bekommt er dann eine Gastherme gratis?

    Es mag sicherlich Fälle geben, wo es wirtschaftlich viel sinnvoller ist eine neue Gastherme zu kaufen. Aber in vielen Fällen ist eine Wärmepumpe sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoller. Das Wohnungen/Häuser direkt nach dem Tod des Eigentümers abgerissen wird, wird auch nicht der Regelfall sein. Da erhöht die Wärmepumpe auch den Wert. Also dort wo es sinnvoll ist, sollten wir auf moderne Wärmepumpe setzen. In den 10? % der Fälle bei denen eine Wärmepumpe keinen Sinn macht, kann man gerne weiterhin auf Gas oder andere Alternativen setzen. Aber auch die werden nicht kostenlos sein.

    Natürlich betrifft das, wie jede psychologische Studie, nur die Mehrheit der Fälle und es gibt in Einzelfällen ganz sicher auch tolle Eltern von völlig durchgedrehten Kindern, aber das ist eben nicht der Standard.

    a) Es ging nicht um deine Aussage

    b) Nur weil oft die leibliche Eltern Schuld, heißt es nicht das automatisch das Elternhaus Schuld ist.

    Nach dem was Maylin schrieb sind die Eltern einfach gestrickt aber sehr bemüht. Ihnen nur weil ihr Kind nicht funktioniert ohne jedlichen Hintergrund gleich Versagen oder in diesem Fall auch einen Kindesmissbrauch zu unterstellen ist absolut unangemessen. Und selbst wenn in 90% der Fälle das Elternhaus Schuld ist, gibt es immer noch 10%, wo es nicht der Fall ist. Du schreibst selbst, dass es Ausnahmen gibt. Aber trotzdem ist für dich ok, wenn man erstmal pauschal das Elternhaus verdammt?

    Tom123 : Es gibt Kinder mit bisweilen großen Problemen, aber ich habe Zweifel daran, dass Eltern bei anhaltend schwerwiegend Problemen "alles richtig" machen. Vielleicht alles in ihrer Macht Stehende, aber in manchen Fällen ist auch das zu wenig und dann habe ich ja darauf hingewiesen, dass es nicht nur hilfreich, sondern essentiell ist, sich von außen Hilfe zu holen. Und wenn diese Hilfe wiederum ausgeschlagen wird, tut man dem Kind schichtweg nichts Gutes.

    Sicherlich hat kaum ein Elternteil alles richtig gemacht. Selbst Lehrkräfte sollen bei ihren eigenen Kindern Fehler machen. Das ist menschlich. Es ist auch sicherlich jeder der Meinung, dass man sich Hilfe von außen holen sollte. Aber du hast geschrieben, dass das Elternhaus Schuld an den Problemen des Kindes ist und das diese Vernachlässigung schon fast eine Form von Kindesmissbrauch ist. Du kennst die Hintergründe überhaupt nicht. Vielleicht ist Kind psychisch krank. Vielleicht lebt es schon bei Pflegeeltern. Vielleicht gab es einen Vorfall für den die Eltern nichts können. Die Schuld direkt bei den Eltern zu suchen, ist für eine Lehrkraft die absolut falsch Einstellung. Du müsstest erstmal offen das Gespräch suchen und wenn dann die Eltern wirklich Schuld sind, muss man Maßnahmen ergreifen.

    Naja, es ging um "Systemsprenger", darunter versteht man ja eine bestimmte Gruppe von Kindern und Verhaltensauffälligkeiten. Und die fallen nicht vom Himmel.

    Dafür gibt es viele Gründe. Es sind aber auch nicht immer pauschal die Eltern Schuld. Viele Kinder aus kaputten Elternhäusern kommen auch in Pflegefamilien oder in Einrichtungen unter. Auch diese können nur begrenzt auf Kind einwirken.

    Kann man erklären, wer psychisch krank ist, selbst misshandelt wurde als Kind, drogenabhängig usw. ist nur begrenzt erziehungsfähig. Ob man das entschuldigen kann ist eine moralische Frage. Ich habe Berichte über Schüler gelesen, da ist mir buchstäblich schlecht geworden.

    Und deswegen leben alle verhaltensauffälligen Kinder in problematischen Elternhäusern? Wir brauchen uns keine Gedanken mehr über diese Kinder machen, weil sowieso die Eltern Schuld sind und wenn diese richtig funktionieren würden, wären die Kinder normal?

    Natürlich passiert viel "Scheiße" in Familien. Natürlich gibt es zahlreiche Familien, denen man besser die Kinder wegnehmen sollte. Aber es gibt auch Kinder, die aus unterschiedlichsten Gründen einfach krank sind. Gerade wenn ich ein Kind habe, dass bereits von mehreren Schulen verwiesen wurde, muss eigentlich auch das Jugendamt an dem Fall dran sein. Wenn man das Kind nicht aus der Familie rausgenommen hat, scheinen die Eltern nicht die alles falsch zu machen. Wir haben im Verein ein Kind, das mit 2 Jahren zu Pflegeeltern gekommen ist. Das Kind hat auch immense Probleme. Auch in der Schule. Sind da auch die Pflegeeltern Schuld, dass das Kind nicht wie gewünscht funktioniert? In der Schule bekommen wir ab und zu Kinder aus einer Wohngruppe. Sind da dann die Betreuer / der Träger Schuld, wenn die Kinder Probleme machen?

    Es ist natürlich immer schön einfach, die Schuld nur bei den Eltern zu suchen. Aber selbst wenn in 70% der Fälle wirklich die Eltern Schuld wären, gebe es bei 30% andere Gründe. Tatsächlich gibt es gerade bei Systemsprengern eine Vielzahl von individuellen Geschichten, die zur Situation führten. Es gibt auch einfach eine ganze Reihe psychischer Krankheiten, die losgelöst vom Elternhaus entstehen können. Oder ein Kind hat traumatische Erfahrungen mit einer fremden Person gemacht. Lehrkräfte, die ohne den Fall zu sehen die Schuld direkt bei den Eltern sehen und diesen noch eine "Form von Kindesmissbrauch" unterstellen, haben den Job verfehlt.

    Kindesmissbrauch ist nicht nur das Zufügen von Leid und Schmerz, sondern auch das Erschweren oder Verwehren der Stillung elementarer Bedürfnisse. Zu letzterem zählt vor allem sowas wie Entzug von Nahrung, Wasser oder Schlaf, aber auch Bildung und Erziehung.

    Jede/r hat das Recht auf Unfähigkeit. Was es zum Missbrauch macht, ist Unfähigkeit in Verbindung mit der Unwilligkeit, Hilfe zu organisieren und somit dem Kind zuzumuten, dieser Unfähigkeit ausgesetzt zu bleiben.

    Das ist mir bewusst. Aber du stellst so was in den Raum ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen. Vielleicht machen die Eltern alles richtig und das Kind hat einfach nur große Probleme. Die Schuld direkt bei den Eltern zu suchen ist arrogant und eine sehr unprofessionelle Sichtweise.

    Während Ihr Euch über den Fußabdruck eines Hundes unterhaltet, sind die Techgiganten dabei ein KI System zu implementieren, dass einen Energiebedarf nach sich zieht, bei dem jeder eine eigene Hundemeute haben könnte und das hätte nicht so einen hohen ökologischen Fußabdruck. Weiß im Moment nicht ob ich lachen oder weinen soll.🙈🤷

    Dieser Energiebedarf kann auch durchaus klimaneutral gedeckt werden. Dazu gibt es diverse Ideen und Pilotprojekte. Aber im Endeffekt sage ich doch, dass man alle Bereich die klimaschädlich agieren überprüfen und einbinden muss.

    Ich sage keineswegs, dass die Schule schuld ist. Schulen sind oft auch einfach überfordert und werden alleine gelassen. Aber ohne Hintergründe ist absolut unpassend gleich die Schuld am Verhalten der Kinder nur bei den Eltern zu sehen und ihr Verhalten gar als eine Form von Kindesmissbrauch zu sehen. Ich habe auch schon 2-3 Kinder mit schlimmen Diagnosen gehabt und ich weiß was es für eine Kampf für die Eltern ist entsprechende Arzttermine zu bekommen und dann Hilfen zu bekommen. Gerade im ESE-Bereich gibt es bei unser lange Wartelisten. Ich hatte Ende dritte Klasse ein Kind mit selbstgefährdenden Verhalten und ein paar bestehenden Diagnosen. Er musste ein Jahr auf ein Termin bei einer spezialisierten Einrichtung warten. Bis ein Schulhelfer da war, dauert es auch eine Ewigkeit. Dann hat diese Person gekündigt und wir standen wieder fast 4 Monate ohne Hilfe da.

    Das Verhalten von Eltern ist oft problematisch. Aber gerade bei so extrem schwierigen Fällen, liegt es oft nicht (nur) an den Eltern.

    Gleichzeitig Menschen gegeneinander zu bringen "du hast ein Pferd, ich fliege also nach Neuseeland" ist ein bisschen ... kindisch, wenn die Erde brennt, oder?

    Aber warum ist ein Gegeneinander? Aber ich denke, dass es schon sinnvoll ist sich die verschiedenen Aspekte anzusehen und zu sehen, was man reduzieren kann. Pferdehaltung ist in der Regel ein Luxusgut. Und das sollte genauso besteuert werden wie Flugreisen. Ebenso müsste man überlegen, ob man nicht auch eine Steuer auf Fleisch einführt. Meines Wissen verursacht die Tierhaltung auch viel CO2. Am Ende hat man einerseits Gelder um die Effekte das Klimawandels zu bekämpfen und gleichzeitig eine Lenkungsfunktion, dass vielleicht wenige Flugreisen stattfinden, weniger Haustiere gehalten werden oder weniger Fleisch verzehrt wird.

    Kein Mensch verzichtet auf einen Hund, weil er 10€ pro Monat Steuern dafür zahlen muss. Eine entsprechende Wirkung haben vielleicht die Steuern bei Listenhunden, die an die 1000€ pro Jahr betragen können, ansonsten geht es bei der Steuer um das Generieren von Einnahmen, nicht um irgendeine andere Wirkung.

    Und deswegen erhöhen die Kommunen gerade für den zweiten und dritten Hund die Steuern massiv? Ich rede auch nicht von 10 € im Monat. Ich finde durchaus, dass man für ältere, Single etc. das erste Haustier pro Haushalt preiswert anbieten sollte. Aber wenn man die Steuer für das zweite und dritte Tier deutlich erhöht (vielleicht einfach +50 € / +100 €) wird das schon einen Effekt haben...

    Die Hundesteuer beträgt durchschnittlich ganz grob 150€ pro Jahr, die Luftverkehrssteuer für einen Interkontinentalflug beträgt ca. 70€

    Keine dieser beiden Steuern wird in irgendeiner Weise zur Verwendung der dabei entstandenen Klimaschäden verwendet.

    Gerüchteweise entstehen den Gemeinden durch die Hundehaltung Kosten außerhalb von Klimaschäden. Insbesondere Reinigung, Aufstellen von Mülleimern, Kontrolle von Leinenzwang, ...

    Es ist ein kleiner Trost, dass die Eltern zumindest nicht komplett unkooperativ waren. Dennoch, wenn ein Kind schon von mehreren (!) Schulen geflogen ist, ist das ein Zeichen dafür, dass die Eltern mit der Erziehung hoffnungslos überfordert sind, und das über einen längeren Zeitraum laufen zu lassen, ist in meinen Augen auch eine Form von Kindesmissbrauch.

    Das ist eine steile These. Es könnte auch gut sein, dass das Kind professionelle Hilfe braucht, die es vielleicht nicht in dem Maße bekommt, wie es notwendig ist. Das Kind von Schule zu Schule verweisen ist auch keine Lösung. Das kann an den Eltern liegen, kann aber auch am System liegen. Viele Schule tun sich schwer mit echten Systemsprengern. Dazu fehlen Therapieplätze und Hilfsmaßnahmen. Da können die Eltern noch so engagiert und gut sein. Ohne professionelle Hilfe kommt man oft nicht weiter.

    Es ist doch nicht so, dass Schulen und Altenheime per se nicht mit Klimaanlagen ausgestattet werden. Aber abseits vom finanziellen Hintergrund: Wie soll das denn praktisch gehen? Woher kommen plötzlich tausende von Klimageräte? Woher kommen die Menschen, die diese Anlagen? Woher kommen die Menschen im öffentliche Dienst, die die Ausschreibungen und Vergaben machen? Woher kommen die Menschen, die sie installieren? Realistisch ist doch nur, dass man in den nächsten 10 Jahren nach und nach Schulen, Pflegeheime etc. mit Klimaanalagen ausstattet. Das wird aber alles Zeit brauchen. Dazu ist auch die Frage, ob Stromnetz dafür ausgebaut oder erneuert werden müssen.

    Ich habe mich inhaltlich gar nicht zum Thema geäußert. Ja, Notwehr gibt es. Mehr ist losgelöst vom konkreten Einzelfall nicht zu sagen.

    Du sprichst jedes Mal von einem ominösen Einzelfall. Ich habe nichts von einem Einzelfall gelesen. Es ging darum, dass Konzept Notwehr der Person anscheinend nicht bekannt war. Und dann ist eine KI eine Möglichkeit eine Übersicht zu bekommen. Und selbstverständlich sollte man dann passende Quellen auch noch selbst lesen.

    Es geht um die Einsicht, dass "blauer Fleck = Notwehr = passt schon" im konkreten Einzelfall falsch sein kann. Für diese Erkenntnis braucht man kein tiefergehendes Fachwissen, sondern lediglich ein grundlegendes Verständnis für unser Rechtssystem.

    Hat das denn irgendjemand behauptet? Die Vorgabe war doch, dass ich in einer Notwehrsituation einen Schüler einen blauen Fleck zufüge. Und noch mal: Es ging doch nicht um einen konkreten Einzelfall. Es geht um allgemeines Verhalten auf dem Schulhof. Und da muss ich als Lehrkraft wissen, was Notwehr bedeutet. Ob es dann in der konkreten Situation Notwehr ist, kann keiner im voraus beurteilen. Aber wenn ich zwei Schüler und der eine geht mit einem Stuhl auf den anderen los, muss ich wissen unter welchen Umständen ich eingreifen darf/muss.

    Wie gut, dass du das als absoluter Laie bewerten kannst. ;) Was sollen eigentlich "allgemeine juristische Fragen" sein?

    Das Wort allgemein bedeutet, dass etwas für alle Beteiligten gilt, allgemein bekannt ist oder nicht ins Detail geht. Es wird meist als Adjektiv verwendet und drückt Ausdrücke wie generell, übergreifend oder gewöhnlich aus.

    Du hast oberflächlich falsch geschrieben. Genauso, wie Wikipedia kann das Befragen einer KI ein Einstieg sein. Damit darf dann aber die Arbeit nicht aufhören. In diese Falle tappen viele SuS und offenbar auch Lehrkräfte. Arbeiten mit KI ist einfach mehr, als irgendwelche Fragen an einen Chatbot zu stellen und das dann so zu glauben, weil man kein Domainwissen hat.

    Ich glaube langsam, dein Problem zu verstehen. Du denkst, arbeit mit KI bedeutet irgendetwas in einen Chatbot wie ChatGPT einzugeben oder Google AI zu fragen. Das ist die Oberflächlichkeit, die ich meine. Tip: nein, ich benutze nicht ChatGPT für die Softwareentwicklung.

    Ich mache gar keine Softwareentwicklung. Ich wüsste auch nicht wozu. Konkret ging es um KI als Recherche-Tool. Und da ist KI durchaus ein starkes Tool. Schulisch kannst Du KI natürlich viel effizienter nutzen. Das beginnt mit der Unterrichtsplanung für bestimmte Einheiten, Erstellen von Bildern, Erstellen von Arbeitsblättern, Zusammenfassung von Texten, Texte in einfache Sprache übersetzen, ... Aber das gehört alles nicht hier in den Thread.

    Schade vor allem, dass Betroffene es nicht merken und auch nicht verstehen, wenn man es erklärt. Die beiden sind ja bloß ein Beispiel für viele andere, die sich ebenso für unfehlbar und überlegen halten.

    Eine negative Folge ist ja auch, dass viele Menschen die KI-Zusammenfassungen von Nachrichten lesen und dann nicht mehr auf die Quellen klicken, in dem Fall Tageszeitungen. Dadurch gibt es neben sinkenden Abozahlen auch Werbeeinbrüche, was seriöse Medien schwächt und Microsoft und Google noch mehr Macht und zunehmend Deutungshoheit verleiht.

    Siehst Du. Das ist das Problem. Ich denke mir die ganze Zeit, was schreibt Quinttengelee für einen Blödsinn. Also bei Schmidt glaube ich durchaus, dass er sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Aber hast Du dich überhaupt mal ernsthaft mit KIs beschäftigt? Wir hatten letztes Jahr eine spannende Diskussion auf einer Fortbildung dazu. Es ging darum, dass Schüler in der Oberstufe Hausarbeiten mehr oder minder komplett mit KI erstellen und wie man damit umgehen soll. Unis haben übrigens das gleiche Problem. Wenn KIs nun so viel Blödsinn schreiben würden, wie du es behauptet, müsste man doch jede KI-Aufsatz sofort erkennen? Fakt ist, dass die KI in vielen Bereichen schon überragende Leistungen zeigen kann.

    Hast du mal im Beispiel vom vorherigen Thread meine Schlagwörter in eine aktuelle KI geben? Kam da irgendwelche falschen Aussagen?

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