Beiträge von Tom123

    Schule muss lernen, auf die neuen Welt vorzubereiten. Unsere Lehrpläne, unsere Lernziele und Methoden müssen sich möglichst schnell anpassen. KI wird die Welt und vor allem die Berufswelt kräftig umkrempeln. Dazu kommt auch die Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von Robotern bis hin zu Humanoiden. Einige Firma in China setzen sie schon ein. Ich denke, dass der weltweite Einsatz weniger als 10 Jahre entfernt ist.

    (Bei uns: Unterrichtverteilung vorläufig kurz nach Ostern, endgütig 1 Woche vor den Ferien, Stundenplan in der letzten Ferienwoche, halte ich so auch für sinnvoll.)

    Aber habt ihr nicht noch in den Ferien Änderungen? Wir bekommen dann auch noch in den ersten Ferienwochen Abordnungen insbesondere vom Gymnasium. Die müsstet ihr auch berücksichtigen.

    Die Zustände änderst Du aber nicht, wenn du nur Schüler eines bestimmten Klientels bekommst. Sind wir doch mal ehrlich. Der Ruf der Schule und die Schülerschaft sind für viele Eltern wichtiger als das pädagogische Konzept.

    Das sind aber zwei verschiedene Dinge. Ich finde es toll, wenn Schulen musikalische Angebote haben. Insbesondere die Möglichkeit bieten ein Instrument zu lernen. Das ganze geht auf verschiedenen Wegen. Wenn ich es als Angebot für alle habe und die Klassen weiter mische, sehe ich es unproblematisch. Wenn ich aber eine separate Musikklasse einrichte, habe ich es bisher immer so wahrgenommen, dass eine Selektion zu Gunsten der Musikklassen stattfindet. Wir haben inzwischen auch viele Kinder aus bildungsnahen Elternhäusern, die ohne jeglichen musikalischen Hintergrund in die Musikklassen wollen, weil bekannt ist, dass das die besseren Klassen sind.

    Ich wüsste nicht, was gegen Schule in muslimischer Trägerschaft in Deutschland spricht. Und wenn diese Schule gut ist, warum sollte sich nicht auch von christlichen Kindern gewählt werden.

    Ich finde Musikklassen genauso kritisch. Auch dort wird selektiert. Die Musikklassen sind die guten Klassen, die anderen die Reste.

    Die Konsequenz daraus wäre jedoch auch, das man weiter konstant im Beamtenverhältnis bliebe - was eine eigenständige Kündigung (bzw. Antrag auf Länderwechsel) zum Wechsel des Bundeslandes bewirken würde und man nicht mehr "vogelfrei" selbst agieren kann. Falls du dein Studium/Referendariat erst in einigen Jahren abschließt, solltest du diese Entwicklung für eurer BL im Auge behalten.

    Da würde ich erstmal abwarten, wie man das umsetzt. Man wird die Anwärter wahrscheinlich nicht als Beamte auf Lebenszeit einstellen. Man kennt auch den Bedarf nicht vorher. Ich kann mir vorstellen, dass man einfach nur den Einstellungstermin nach vorne verschiebt. Dann endet das Ref und man tritt gleich die neue Stelle an. Dann ist man trotzdem nach dem Ref erstmal frei. Ansonsten würde man doch auch Probleme bekommen, wenn der Anwärter in Stadt x fertig wird aber passende Stelle in Stadt Y und Z sind.

    An meinem Heimatort war es ganz schlimm. Die hatten 3-4 im Jahr einen gemeinsamen Schulgottesdienst...

    Aber mal im Ernst ich habe Schulen in kirchlicher Trägerschaft bisher nicht als indoktrinierend empfunden. Und ich sehe es tatsächlich so, dass sie in vielen Region für das eigene Kind, wenn es nicht auf das Gymnasium soll, die beste Alternative sind. Ich kenne eine katholische Hauptschule. Das war einer der wenigen Hauptschulen, wo ich mein eigenes Kind hinschicken würde.

    Aus staatlicher bzw. gesellschaftlicher Sicht sehe ich es natürlich ganz anders. Da müsste man aus meiner Sicht nur staatliche Schulen zulassen. Alleine damit es nicht zu dieser Selektion kommt.

    Vor vielen Jahren gab es mal einen Bonus bei der Einstellung für Personen, die das Ref im eigenen Bundesland gemacht hatten. Das ist aber schon lange her und ich weiß auch nicht mehr, welches Bundesland das war.

    Spannend wäre beispielsweise ein System mit Keycard oder Token. Jeder Schüler öffnet die Tür mit seinem persönlichen Token. Das System speichert die Zugänge. Wenn Verschmutzungen auftreten, hätte man den Täterkreis massiv reduziert und könnte ggf. auch ansagen, dass Schüler sich direkt melden sollen, wenn sie die Toiletten verschmutzt vorfinden. Spätestens wenn es zu weiteren Vorfällen kommt, findet man den Täter. Solche Token werden bei uns auch in der Mensa eingesetzt, damit jeder sein bestelltes Mittagessen bekommt.

    Meiner völlig subjektiven Erfahrung nach arbeiten kleine Gruppen erheblich konzentrierter und es wird weniger Zeit vertrödelt oder durch Unterrichtsstörungen verschwendet. Und natürlich kann man auch mehr Schüler zielgerichtet unterstützen.

    Mag auch der Unterschied zwischen Berufsschule und Grundschule sein...

    Grundsätzlich bist du nach dem Ref. vogelfrei. Aber wie geschrieben, muss es einerseits mit den Fächern passen. Andererseits werden auch die Einstellungstermine sich an den Ref-Terminen in Hessen orientieren. Da müsstest mal recherchieren, wie das für dich passt.

    Es geht nicht um das Verweigern der Arbeit. Letztlich muss man sehen, was im Arbeitsvertrag der Reinigungskräfte steht. Der wird sicherlich nicht deutschlandweit einheitlich sein. Da solche Probleme sicherlich häufiger auftreten, wird sich sicherlich jeder Schulträger Gedanken gemacht haben, wie er damit umgeht. Ich vermute, dass es irgendwie bei jedem eine Grenze gibt. Ist die Verschmutzung zu stark, kommen die Profis. Kleinere Sachen machen die Reinigungskräfte.

    Das Entfernen von menschlichen Hinterlassenschaften ist einer Reinigungskraft unter der Voraussetzung, dass die nötigen Hilfsmittel durch den Arbeitgeber (m/w/d) zur Verfügung gestellt werden, zuzumuten.

    Im Schulgebäude wird sich letztlich der Schulträger drum kümmern. Entweder lässt er es die Reinigungskräfte machen oder er lässt jemand externes kommen. Ich habe tatsächlich schon mal erlebt, dass eine Reinigungsfirma bestellt wurde, weil die Verunreinigungen so schlimm waren, dass die Reinigungskräfte sich geweigert haben. Am Ende zahlen das auch wieder alle über die Steuern.

    Diese Klassen sind aber auch ein absoluter Sonderfall im Schulsystem, denn dort sammelt sich alles, was nicht zu einer normalen Laufbahn fähig ist. In halbwegs normal beschulbaren Lerngruppen empfinde ich die Klassengröße schon als sehr erheblichen Faktor dafür, wie zügig es vorwärts geht.

    Das sehe ich nicht so. Ich glaube nicht, dass ich mit der Hälfte der Schüler das doppelte schaffen würde. Gerade die Übungsphasen kommen sowieso schon zu kurz. Und da ist es relativ egal, wie viele Kinder in einer Klasse sind. Dazu sind die Klassen auch zu unterschiedlich. Ich habe Klassen mit 26-28 Schülern erlebt, mit denen man Top arbeiten können und Klassen mit 14-16 Schülern, die eine Katastrophe waren. Mit 2-3 schwierigen Kindern kann auch eine kleine Klasse ein Problem sein.

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