Beiträge von Tom123

    Dann hat auch der Busfahrer Personalverantwortung oder allgemein jeder, der mit Menschen arbeitet. Schüler sind aber kein Personal, genauso wenig wie Fahrgäste.

    Nach deiner Logik müsste ein Busfahrer nicht 15€, sondern eher 30€ verdienen, weil er ja Personalverantwortung hat und das besser bezahlt wird. Die Zahlen sind jetzt fiktiv, aber zeigen eine Richtung auf.

    Sorry, aber da verstehst du etwas vollkommen falsch. Du hast die Verantwortung für das Lernen deiner Schüler. Du triffst Entscheidungen über ihr Leben gegen die sie sich nicht direkt wehren können. Du entscheidest, was sie in der Schule machen. Du gibst Hausaufgaben. Du beurteilst sie. Ein Busfahrer bietet eine Dienstleistung an. Nicht mehr und nicht weniger.

    SL ist aber was anderes als ein "normaler" Lehrer. Lehrer sind idR keine Führungspersonen, sondern wären in der freien Wirtschaft wahrscheinlich Angestellte, vielleicht nicht mal besonders hochrangig.

    Ich weiß nicht. Als Lehrer arbeitest du eigentlich vollkommen selbstständig nach eigenen Ermessen deine Vorgaben ab. Du bist alleine verantworlich für deine Klasse. Du triffst selber Entscheidungen, legst Schwerpunkte, strukturierst deine Arbeit. Du entscheidest relativ frei über Fortbildungen, Zeiteinteilungen, etc.. Du arbeitest vollberechtigt an der Gestaltung des Schullebens mit. Du entwickelst schulinterne Stoffverteilungspläne, du erarbeitest Konzepte beispielsweise zum Medieneinsatz, du evaluierst selbstständig deine Arbeit und bist an der Schulentwicklung beteiligt. Dein Chef hat nur sehr begrenzte Weisungsbefugnisse bezogen auf deinen Unterricht. Diesen führst du in eigener Verantwortung und mit einer pädagogischen Freiheit durch.

    Das ist kein normaler Angestellter. Mal davon abgesehen, dass kaum ein normaler Angestellter ein vierjähriges Vollzeitstudium plus Anwärterzeit vorweisen wird. Bei Angestellten ist es so, dass der Chef zu einem groß Teil sagt, was er machen soll und wie er es machen soll. Natürlich kann ich als Angestellter Vorschläge machen. Aber letztlich entscheidet der Chef. Die Möglichkeiten der Mitbestimmung, die die Schule bietet, hat kein Angestellter. Bei uns hat vor kurzem die Fachkonferenz einen fachlichen Vorschlag des Schulleiters abgelehnt. Gefällt ihm nicht, konnte er aber nichts machen. Letztlich gibt es nur sehr wenige Bereiche, wo ein Schulleiter direkt seine Vorstellungen durchsetzen kann.

    Ich bin tatsächlich über einige Beiträge hier erstaunt. Irgendwer erwähnte, dass man die Ferien frei hat und weniger als 8 h am Tag arbeitet. Das mag es in Einzelfällen geben aber gilt sicherlich nicht für alle. Ich bin mir sicher, dass ich mehr als vorgesehen arbeite. Ich hatte im letzten Jahr durchaus Wochen mit 60 Stunden. Als ich noch in der freien Wirtschaft war, hatten wir eine Zeiterfassung. Überstunden wurden abgebummelt oder ausgezahlt. Hätte ich das als Lehrkraft wäre das sicherlich eine dicke Gehaltserhöhung. Darüber beklage ich mich nicht, aber das möchte ich auch honoriert haben.

    Wenn wir uns mit der freien Wirtschaft vergleichen, sollten wir uns auch mit Menschen in ähnlichen Positionen vergleichen. Wir haben in der Regel 4 Jahre Studium und 1,5 Jahre Referendariat hinter uns. Auch bekommen viele noch A12. Beispielsweise Grundschullehrkräfte in Niedersachsen. Als Schulleiter an einer Schule mit 180 Kinder bekommt man A13. Das ist sowohl im Vergleich mit anderen Lehrkräften als auch mit der freien Wirtschaft ziemlich wenig.

    Ich weiß nicht, ob ich nur komische Freunde habe, aber ich kenne tatsächlich nur eine einzige Person, die bei ähnlicher Ausbildung und weniger Verantwortung weniger verdient. Man sollte auch nicht vergessen, dass viele in Führungspositionen außertariflich bezahlt werden. Die meisten Betriebe zahlen noch Bonuszahlungen und andere extra Leistungen. Alleine ein Dienstfahrzeug kann ein riesiger Vorteil sein. Ein guter Freund von mir hat einem Jahr einen reinen Bonus von einem kleineren fünfstelligen Betrag bekommen. Oder es gibt eine kostenlose Kantine oder oder. Es gibt sicherlich auch andere Beispiele.

    Vielleicht habe ich auch einfach nur einen anderen Blick auf unseren Beruf als manche hier im Thread. Ich finde, dass wir einen sehr wichtigen und verantwortungsvollen Beruf haben. Auch im Vergleich zu anderen Akademikern. Wie viele Kinder ich in meinem Berufsleben als Klassenlehrer durch die ersten Jahre begleiten werde. Was ich erreichen könnte. Was ich an Schaden dabei anrichten könnte. Was mein Arbeitgeber an Wissen, an Fortbildungen, an Flexibilität von mir verlangt. Das ist schon weit überdurchschnittlich.

    Aber auch da wird es sicherlich solche und solche geben. Wenn ich natürlich meine Fächer geschickt gewählt habe und letztlich meine sonstigen schulischen Aktivitäten stark reduziere, ist das Gehalt wirklich sehr hoch. Da wäre natürlich eine leistungsabhängige Bezahlung toll. Aber das bekommt man natürlich nicht hin ...

    Tja...wieso?

    Du könntest da sitzen, wenn du wolltest...

    Da sitzen halt die, die sich engagieren. ;)

    Das mag in der Theorie so hinkommen, leider aber nicht in der Praxis. Erstmal möchte ich unterrichten und nicht hauptamtlicher Gewerkschafter werden und zweitens spielen in den großen Gewerkschaften Vitamin B etc. eine große Rolle. Aus meiner Sicht sind Gewerkschaften letztlich ein Angebot, dass man annehmen und ablehnen kann. Und wenn das Ergebnis nicht stimmt, wird man halt kein Mitglied bzw. verlässt diese. Es wird wohl kaum möglich sein mit einem vertretbaren Aufwand dort wirklich etwas zu erreichen.

    Ich denke aber, dass Tom seine Aussage ähnlich versteht wie Plattyplus.

    Und wie gesagt: nur weil ein andere mehr Geld für seine Arbeit bekommt, bekommen wir nicht weniger.

    Letztlich ist es vollkommen ok, wenn die anderen mehr bekommen. Aber die Entwicklung unserer Gehälter gefällt mir nicht. Wenn ich mit 2.000 € Brutto einen Jahresbonus von 1.000 € bekomme, ist es eine andere Gehaltssteigerung als mit einem Brutto von 4.000 €. Die Person mit 2.000 € ist damit vielleicht glücklich, die mit 4.000 € nicht.

    Entsprechend bin ich mit dem Ergebnis, dass die Verhandlungen für mich haben sehr unzufrieden. Da hilft es mir nicht, dass es für andere Gehaltsgruppen besser ist. Für mich ist das Ergebnis unbefriedigend. Wenn nun die Gewerkschaft sagt, dass das Ergebnis gut ist und ihr Ziel in der Steigerung der unteren Einkommen ist, dann vertritt mich diese Gewerkschaft leider nicht. Dann muss sie halt auch auf meinen Mitgliedsbeitrag verzichten. Ebenso wird meine Bereitschaft für meinen Arbeitgeber freiwillige Zusatzaufgaben zu machen, reduziert.

    Ich gönne es jedem aus den unteren Gehaltsgruppen einfach mal so einen großen Bonus zu erhalten, der hoffentlich vielen unserer fleißigen KuK im öffentlichen Dienst ein kleines Lächeln schenken wird.

    Das sind aber zwei verschiedene Dinge. Auf der einen Seite bin ich bei dir, dass bestimmte Gehälter steigen müssen. Viele Bereiche des öffentlichen Dienstes werden zu schlecht bezahlt.

    Aber das muss nicht zu unseren Lasten passieren. Wir haben studiert, Referendariat etc. absolviert, um einer bestimmten Gehaltsgruppe einzusteigen. Ich habe schon die Erwartung, dass sich das Gehaltsverhältnis zu anderen Berufen nicht großartig ändert. Wenn ich als Lehrkraft vielleicht 20% weniger als in der freien Wirtschaft verdiene, habe ich schon den Anspruch, dass sich das in den nächsten Jahren auch nicht zu stark ändert. Wenn es aber so ist, dass bei uns die Gehaltssteigerung so niedrig, dass wir irgendwann 30% weniger als in der freien Wirtschaft verdienen, würde mich das schon unfroh machen. Das wiederum würde meine Bereitschaft zu Mehrarbeit deutlich reduzieren. Die Prozentangaben sind natürlich jetzt nicht passend. Nur als Beispiel. Grundsätzlich bin ich aber nicht sehr zufrieden, was mein Arbeitgeber die letzten Jahre gemacht hat.

    Ich würde das insofern so verstehen, dass es tatsächlich auf die Landesbeamten angewendet wird, was nur konsequent wäre, da es sich ja auch um die Verhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder gehandelt hat. Hessen scheint aber offenbar tatsächlich eine eigene Regelung zu haben:

    Das würde mich sehr wundern. Grundsätzlich verhandelt der Bund für seine Beamten und die Kommunen. Die Ländern sind da seit ein paar Jahren souverän. Normalerweise entscheidet das auch jedes Land das einzeln. Deswegen ist A12 auch nicht in jedem Land des gleiche Geld.

    Ich glaube man muss Lauterbach und vor allem Drosten gar keine politische Gründe unterstellen. Ich finde, dass Drosten grundsätzlich eher positiv denkt. Letztlich ist die Gefahr, die von der Variante ausgeht sehr groß. Es kann aber auch alles falscher Alarm sein. Jetzt ist die Frage, wie ich damit umgehe. Drosten sagt, dass das Glas erstmal halb voll ist. Andere sehen es halb leer.

    Wir sind momentan allerdings in einer echt beschissenen Situation. Da kann ich einige schon verstehen, dass man kein Bock mehr auf "postiv denken" hat. Die Hospitalisierungsquote hängt 14 Tage hinterher. Die Belegung der Intensivstationen vielleicht noch mehr. Wir hatte am 26. November rund 76.000 Neuinfketionen, am 19. November 53.000 und für den 12. November 49.000. Die 7-Tage-Inzidenz geht seit Wochen nur nach oben. In Sachsen hat sie sich in 14 Tagen fast verdoppelt. Diese Leute werden in den nächsten Wochen auf den Intensivstationen landen. Selbst wenn wir morgen einen großen Lockdown machen. Vielleicht werden wir durch die 2G-Maßnahmen oder vor allem dadurch, dass die Menschen vernünftig und sich selber einschränken bald sinkende Zahlen haben. Aber wir sind jetzt schon einem Punkt, wo wir ein Problem mit den Intensivstationen haben. Wir haben jetzt 4300 Coronafälle. Ich denke es ist sicher, dass wir bei über 5000 landen. 6000 ist durchaus wahrscheinlich. Das war der Punkt, wo wir letztes Jahr bereits im Lockdown waren. Dieses Jahr haben wir weniger Personal und damit weniger Betten. Und es passiert noch nichts. Die Ampel hat die Möglichkeiten des Infektionsschutzgesetzes eingeschränkt. Wir sind gerade erst an dem Punkt, wo man überhaupt darüber nachdenkt, dass man etwas machen könnte. Bis wirklich etwas passiert, werden sicherlich 1-2 Wochen vergehen. Ich hoffe, dass ich Unrecht habe. Aber aus meiner Sicht sind die Prognosen sehr düster und das Szenario sehr wahrscheinlich. Die Frage ist nur noch, wie schlimm es wird.

    Auf gut Deutsch: Wir wissen noch nichts. Wenn wir Pech haben, stehen uns ein paar echt harte Wochen vor. Wenn das Ding sich wirklich so leicht überträgt, wird uns der Sommer auch nicht viel helfen. Dann müssen wir warten bis wir neue Impfstoffe haben.

    Wenn wir allerdings Glück haben, ist das Ding überhaupt nicht gefährlich.

    So liest es sich deutlich ausgewogener, als wenn du pauschal Nymphicus gegen Kritik aller Art unkritisch in Schutz nimmst. Versuch das bitte einfach differenzierter darzustellen beim nächsten Mal und vor allem nicht nur einseitig auf problematisches Kommunikationsverhalten einzugehen, sondern auch das anzusprechen, was das Gegenüber (Nymphicus) an problematischem Kommunikationsverhalten einsetzt. Danke.

    Das ist vielleicht ein netter Text unter einem Aufsatz deiner Schüler gegenüber anderen Erwachsenen aber doch etwas komisch.

    Wenn ich ein Beitrag sehe, der einfach keine Substanz hat sondern aus meiner Sicht nur eine Beleidigung des anderen darstellt, werde ich das auch weiter ansprechen und ich hoffe sogar, dass das andere auch machen.

    Stimmt und gilt umgekehrt aber auch für Nymphicus. Dessen oder deren persönliche Herabsetzungen anderer User:innen vergisst du nämlich leider regelmäßig als problematisch anzusprechen.

    Natürlich gilt das auch für Nymphicus. Andererseits wird aber auch ihre/seine Aussagen durchaus kritisch angesprochen. Ich finde auch, dass die meiste Kritik vollkommen ok ist. Es ist vor allem State, wo ich die Art der Kritik persönlich nicht in Ordnung finde.

    Drosten ist doch auch gekauft. Und Lauterbach ist sowieso viel zu mild geworden.

    Niemand ist so ein harter Corona Hund wie die Nymphe.

    Wäre es nicht schön, wenn man einfach sachlich argumentieren könnte ohne jedes Mal die gleichen Leute zu beleidigen.

    Nymphicus ist sicher extrem. Aber sie hatte mit vielen Aussagen Recht, während sie noch von anderen belächelt wurde. Und selbst wenn man anderer Meinung ist, kann man diese doch sachlich äußern statt andere jedes Mal zu diskreditieren.

    Im Grundsatz haben Drosten und Co übrigens auf das Problem schon viel früher hingewiesen. Wenn wir Corona frei laufen lassen, wie es auch gerade unsere neue Bundesregierung tut, risikieren wir neue gefährlichere Mutationen. Und das einzige was Drosten jetzt gesagt hat ist, dass man erstmal abwarten muss wie gefährlich Omikron ist. Aber selbst wenn Omikron ungefährlich ist, bleibt das Problem, dass hohe Infektionszahlen Mutation fördern. Letztlich hätten man im Sommer eine Impfpflicht oder irgendwelche andere Impfanreize beschließen müssen, um einigermaßen sicher durch den Winter zu kommen. Das wurde nicht gemacht. Es waren ja auch Wahlen. Und nun werden wir wahrscheinlich vor einem Szenario stehen, dass schlimmer als letztes Jahr wird. Auch da würde ich Nymphicus Recht geben. Mal gucken, wie viele Pflegekräfte dieses Jahr kündigen.

    Wobei die Grundaussage durchaus richtig ist. Da wir nicht mehr alle Fälle systematisch erfassen können, ist die Vergleichbarkeit der Zahlen nicht mehr unbedingt gegeben. Selbst bei uns mit einer niedrigen Inzidenz schreibt das Gesundheitsamt, dass man seine Kontakte selber informieren soll, weil man es nicht mehr schafft. Man konzentriert sich auf "haushaltsnahe Kontakte". Was ist da erst in Sachsen oder Bayern los ...

    Wieso Vollzeit? Auch Teilzeitkräfte haben lange Tage, wird ja hier auch ständig gefordert. Ich z.B. komme mit halber Stelle 3x die Woche erst um 16 Uhr nach Hause + Konferenztag.

    Sorry, wenn ich das so hart sage. Aber dann machst du auch etwas falsch. Du bist als Lehrkraft entweder verbeamtet oder Angestellte im öffentlichen Diensten. In beiden Fällen kannst du dich sehr gut wehren.

    Es gibt eine bestimmte Arbeitszeit, die du leisten musst. Wenn du die Ferien mit einrechnest etc. kommst du mit einer halben Stelle wahrscheinlich irgendwo auf 25 Stunden. Vielleicht auch 23 oder 26. Keine Ahnung. Kann man ausrechnen. Niemand kann von dir erwarten, dass du regelmäßig mehr arbeitest. (Außer in besonderen Fällen)

    Wenn du mit deiner Arbeitszeit darüber liegst, muss du erstmal dir bewusst machen, wie du deine Arbeitszeit einteilst. Ich habe eine Kollegin die bastelt 2 Stunden irgendwelche Arbeitsblätter. Das kann man beispielsweise der Schule nicht vorwerfen. Oder eine andere kommt und ist permanent mit ihrer eigenen Klasse beschäftigt. Die macht da alles mögliche, was man nicht machen muss. Wenn Du dabei merkst, dass du da eigentlich keine Arbeitszeit "verschwendest" ist der nächste Weg zur Schulleitung (ggf. mit Personalrat). Am sinnvollsten natürlich mit einer ungefähren Auflistung deiner Arbeitszeit. Und ggf. endet das Gespräch dann mit dem Hinweis, dass man nicht alle Aufgaben schaffen kann und daher ggf. Dinge liegen bleiben. Man bittet dann um Nennung von Prioritäten. Wenn die SL sich quer stellt, geht es zum Hauptpersonalrat oder Gewerkschaft. Ggf. vor Gericht. Natürlich alles nur, wenn man wirklich Recht hat. Ich kenne es aus eigener Praxis, dass Kollegen sich oft beschweren aber bestimmte freiwillige Aufgaben auch nicht aufgeben wollen. Ich kenne eine Kollegin, die vor dem Unterricht einzelne Kinder fördert. Das ist super. Aber sie kann auch nicht erwarten, dass sie dafür entlastet wird, wenn wir dafür keine Stunden haben. Dann muss die freiwillige Mehrarbeit wegfallen. Auch wenn es schade ist.

    Das geht oft ja nicht, weil die Fristen zum Noteneintrag so knapp gesetzt sind. Das heißt, man KANN die Klausuren gar nicht liegen lassen.

    Und unsere Schulleitung würde sicherlich nicht die Klausuren einfach auf andere Kollegen verteilen, nur weil man selbst es nicht schafft.

    In ganz kleinen Fachschaften ist das auch gar nicht unbedingt möglich. Wenn es nur 5 Kollegen sind, davon 3 Teilzeit und die alle bis oben hin mit eigenen Klausuren "beschäftigt" sind - wie soll das gehen???

    Doch, kann man. Was soll denn die Schulleitung machen? Du musst halt nur darlegen können, dass du deiner Dienstpflicht nachkommst aber nicht alle Aufgaben zeitlich schaffen kann. Dann ist es an deiner Schulleitung zu entscheiden, was du machen sollst:

    Sehr geehrte SL,

    aufgrund der und der Bedingungen schaffe ich es nicht alle Arbeiten bis zum XY zu korrigieren. Ich hatte in den letzten Tagen schon eine wöchentliche Arbeitsbelastung von XY Stunden und bin damit schon über der maximalen gesetzlichen Arbeitszeit für Arbeitnehmern von 48 h. Ich könnte mir vorstellen, dass Sie mich am Z und Z vom Unterricht ausplanen und ich in dieser Zeit die Korrekturen erledigen kann.

    Gruß

    Anna Lisa


    1-2 Tage ausplanen gibt es bei uns definitiv nicht. Hat auch den gleichen Effekt wie eine Krankmeldung.

    Wieso geht denn krank sein aber nicht ausplanen? Das Resultat ist doch das gleiche? Die Sache ist relativ einfach. Die Schulleitung kann entscheiden, wie deine Arbeitskraft am sinnvollsten eingesetzt wird. Das ist legitim. Wenn bestimmte Personen besonders stark betroffen sind, muss sie sich Gedanken machen. Ggf. muss das bei der Planung des Stundenplans schon besser berücksichtigt werden. Sich krank zu melden nur um Arbeiten zu korrigieren ist nicht legitim und kann schlimmstenfalls zur Entlassung führen.

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