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- man erschließt sich dabei einen weiteren Kulturkreis
Warum ist das wichtiger, als sein eigenes politisches System zu verstehen? War ist das wichtiger, als das Rechtssystem des eigenen Landes zu verstehen? Warum ist das wichtiger, als gesellschaftliche Strukturen zu verstehe? Warum ist es wichtig, ausgerechnet Französisch, Spanisch oder Latein zu lernen? Warum ist es ok, ganze Sprach- und Kulturräume im Sprachunterricht, im Geschichts- oder Politilunterricht und generell im Untereicht komplett auszuschließen?
Du bezeichnest nur eine Eigenschaft des Sprachenlernens und begründest nicht, warum es notwendig sein soll, eine zweite Fremdsprache zu belegen.
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- man lernt die Grundlagen einer Sprache einer weiteren Sprachfamilie (an Osteuropa grenzende Bundesländer könnten statt Französisch gerne Polnisch, Tschechisch oder Russisch erlernen, davon hatten wir es woanders schon mal. Natürlich wäre auch Chinesisch denkbar, aber das ist schwer zu erlernen und hat auch kaum Lehrkräfte.
Auch wieder eine Eigenschaft, keine Begründung.
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Du solltest die Artikel, die du verlinkst lesen.
Es geht dabei darum, dass ältere Menschen (hier: 59 bis 79 Jahre), die zuvor noch nie eine Frendsprache gelernt haben, ihr Hirn durch das Lernen einer Fremdsprache trainieren. Das ist sicher richtig. Das Hirn im Alter beschäftigt zu halten, kann auch Demenz vorbeugen. Darum geht es hier aber gerade gar nicht.
Schüler sollen eine Fremdsprache lernen. Dagegen sagt niemand etwas. Sie dürfen, wenn sie wollen im Wahlpflichtbereich auch gerne eine zweite Sprache lernen. Es geht um eine verpflichtende zweite Frendsprache.
Ich hatte weiter oben verlinkt, dass Jugendliche in Israel Deutsch lernen. Daraufhin meintest du, die wollen halt hier studieren.
Das steht im Artikel als einer von zwei Gründen. Den zweiten Grund habe ich ebenfalls genannt. Hast du den Artikel überhaupt gelesen?
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Der Punkt ist aber: das Goetheinstitut gibt's weltweit, um die Sprache zu verbreiten. Diese Jugendlichen haben die Möglichkeit, Deutsch zu lernen, dadurch werden Kontakte zu Deutschland hergestellt, die ihre Eltern keinesfalls hätten haben wollen.
Die Möglichkeit zu haben finde ich super. Ich lerne ja selbst fleißig Sprachen. Es geht hier aber nicht darum, die Möglichkeit zu haben, sondern ab Klasse 7 Französisch, Spanisch oder Latein lernen zu müssen.
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Sprache hat soziokulturelle und emotionale Aspekte.
Die die meisten Schüler in einer zweiten Pflichtfremdsprache, die sobal wie möglich abgewählt wird, gar nicht erleben. Das muss man wollen und nicht aufgezwungen kriegen.
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Korrigiere mich, aber mein Eindruck ist, dass Englisch für dich nur Mittel zum Zweck zu sein scheint und das wird Sprache halt einfach nicht gerecht.
Für Schüler ist Englisch Mittel zum Zweck. Für die allermeisten anderen Menschen auch. Wer eine Sprache nebst dazugehörigem Kulturkreis nicht studiert oder über die Schule/einen Sprachkurs hinaus in den entsprechenden Kulturkreisen verwendet, für den bleibt eine Sprache Mittel zum Zweck.
Ich werde mich aus der Diskussion mit dir an dieser Stelle ausklinken. Es ist echt anstrengend, dass du Artikel teilst, die du offenbar selbst nicht gelesen hast und dass du nicht auf Fragen eingehst, sondern die selbsen Floskeln wiederholst.