Beiträge von Schmidt

    Von den 3 Sets finde ich die Gorch Fock am ansprechendsten...aber 200€ dafür ist frech, wenn man überlegt, dass letztes Jahr die überragende Lego Barracuda Bay genauso viel gekostet hatte.

    Das Lego Set hat rund 1500 Teile weniger. Frech ist eher die Preispolitik von Lego.

    Ist das in Hessen tatsächlich nicht der Fall? Das kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. In NDS müssen Lehramtsstudent*innen, die eine Fremdsprache wie Englisch, Französisch oder Spanisch studieren, schon seit Jahren mind. drei Monate ins Ausland. Siehe hier: https://www.voris.niedersachsen.de/jportal/portal…ALehrVND2015pP8

    In Hessen, zumindest mit Englisch, nicht. Machen die meisten auch nicht.

    1. Ist das in Hessen möglich oder müsste ich dazu das Bundesland wechseln? Habe online bisher widersprüchliche Informationen gefunden.

    Ja, das ist in Hessen möglich. Ich habe an der Uni Frankfurt Englisch und Informatik studiert und zusätzlich verschiedene Erweiterungsfächer, u.a. Physik. Du kanns auch direkt vom ersten Semester an mit dem Erweiterungsfach beginnen. Das Referendariat läuft nur über die beiden regulären Fächer und du kannst die Examenspfrüfung für das Erweiterungsfach erst ablegen, wenn du das erste Examen hast.

    Zitat
    2. Wenn ja: Würdet ihr mir zu dieser Fächerkombination raten? Ist der zusätzliche Aufwand, der sich dadurch während des Studiums ergibt, noch zu schaffen? (Eine Verlängerung der Studienzeit würde ich zwar am liebsten vermeiden, wäre aber auch akzeptabel, wenn es nicht anders geht.)

    Ein Fach für das Gymnasiallehramt hat einen Umfang von 88 CP, das entspricht ca. drei Semestern (90 CP). Mit entsprechender Organisation und etwas Glück mit den Kursen klappt das auch alles zusammen in Regelstudienzeit. Ansonsten brauchst du ein oder zwei Semester länger; auch kein Beinbruch.

    Für mich ist die Kombination aus einem sprachlichen und einem technischen Fach super. Ich unterrichte in der Regel Englisch, Informatik und Physik tatsächlich jedes Jahr. Sehr abwechslungsreich, und nicht so korrekturintensiv, wie ausschließlich sprachliche Fächer.

    Solange du nicht erzählst, dass du vier mal pro Woche bis zur Ohnmächtigkeit trinkst, ist Alkoholkonsum in Deutschland und auch im Staatsdienst kein Problem. Wie chilipaprika schon schrieb, ist es eher ungewöhnlich, wenn da jemand "nein" angibt.

    Meinst du damit das „angebliche“ Problem, dass sich z. B. Frauen bei Verwendung des generischen Maskulinums zumindest sehr häufig nicht angesprochen fühlen?

    Wenn man ihnen einredet, sie seien nicht angesprochen, fühlen sie sich auch nicht angesprochen.

    Wenn sie sich dann nicht darauf konzentrieren, dass sie vielleicht gerade "diskriminiert" werden, fühlen sie sich dann auf einmal wieder nicht ausgeschlossen. Das generische Maskulinum ist erfahrungsgemäß solange kein Problem, bis jemandem auffällt, dass man sich ja diskriminiert fühlen müsste.

    Zitat

    Also: Nein, dieses Problem erzeugt man damit nicht wieder selbst, sondern allenfalls, dass sich Männer nicht angesprochen fühlen (wäre dann deiner Logik nach auch ein „angebliches“ Problem).

    Mit der weiblichen Form werden Männer aktiv nicht angesprochen. Die weibliche Form ist weiblich, nicht generisch.

    Zitat

    Wenn einige Männer das mal ne zeitlang so gefühlt haben, verstehen sie vielleicht, dass das Problem nicht so sehr „angeblich“ ist. Deshalb bin ich auch sehr für ein generisches Femininum.

    Das hat eine Gruppe Kolleginnen auch gedacht und ein halbes Jahr lang konsequent überall die weibliche Form verwendet. Als die gewünschte Reaktion der männlichen Kollegen ausblieb, weil es einfach niemanden gestört hat, sind sie wieder zum Gendern übergegangen. Was auch einigen weiblichen Kollegen auf die Nerven geht.

    Es ist ein angebliches, sich selbst eingeredetes "Problem". Wer, wenn über "Studenten" gesprochen wird, ausschließlich an Männer denkt, muss in einer Höhle leben. Und wer sich davon, dass in einer Stellenausschreibung "Softwareentwickler" steht, von einer Bewerbung abhalten lässt, weil ja nicht explizit Frauen angesprochen werden, den will man vielleicht auch nicht im Unternehmen haben, weil es da offenbar ein ganz erhebliches Problem mit dem Selbstwertgefühl und der Schwerpunktsetzung gibt.

    Und ich kann nicht verstehen, wie man mit der Darlegung von Positionen und mit Sachinformationen eine Frau entmündigten kann. Als mündige Person Fälle ich doch meine Entscheidung eben aufgrund aller mir zur Verfügung stehenden Informationen.

    Die Entscheidung ist bereits getroffen. Die TE möchte arbeiten. Entweder hat sie das mit ihrem Arzt und ihrem Partner (dem Erzeuger/werdenden Vater/so) besprochen oder nicht. Das geht hier niemanden etwas an. Sie hat nicht nach einer Entscheidungsgrundlage für/gegen das Arbeiten gefragt, sondern nach Möglichkeiten, weiter arbeiten zu dürfen.

    Wenn du im Lehrerzimmer isst, erwartest du doch sicher auch, dass nicht jeder zweite Kollege eine Meinung dazu hat

    - dass da aber viel Zucker drin sei/viele gesättigte Fettsäuren/zu wenige Vitamine

    - ob du das wirklich essen willst; immerhin wären ein paar Kilo weniger/mehr sicher total gesund für dich

    - wieviel mehr Sport du treiben solltest, wenn du das regelmäßig isst

    - irgendwelche anderen übergriffigen Fragen

    Zitat

    Interessant ist auch, dass die Interessen des Kindes hier von vielen generell dem Interesse der Frau untergeordnet werden.

    Welches Kind?

    Unabhängig davon ordne ich die Interessen des Embryos (in ein paar Wochen: Fötus) niemandem unter. Es ist nur nicht die Aufgabe von Fremden, dazu eine Meinung zu äußern (beachte: eine Meinung dazu haben darf jeder wie er will). Die einzigen Personen, die das etwas angeht, sind die Schwangere, ihr Arzt und der werdende Vater.

    Zitat

    Und nein, ich bin sogar für ein Recht auf Abtreibung. Aber vielleicht bin ich einfach zu sehr utilitaristisch angehaucht für eine solche Position.

    Ein Kind töten (nach deiner Definition, nicht nach der rationalen, wissenschaftlichen) wäre also in Ordnung, nicht aber die Entscheidung einer mündigen Erwachsenen dazu, während der Schwangerschaft so lange wie möglich zu arbeiten? Merkwürdig.

    Zitat

    Für mich wäre die Abwägung der Interessen von Mutter und Kind deutlich komplexer.

    Wer genau hat nach deiner Ansicht zu diesem Thema gefragt? Du hast im Fall der TE gar nichts abzuwägen, weil es nicht dein Körper und nicht dein Embryo ist.

    Schmidt ist eine Frau? 😱

    8)

    Nein, Schmidt ist keine Frau. Aber Schmidt mag es nicht, wenn Menschen versuchen, anderen ungefragt in ihren höchstpersönlichen Lebensbereich hineinzureden. Außerdem hat Schmidt enge weibliche Freunde und erlebt hautnah mit, wie die Welt, sobald eine Schwangerschaft eintritt, diese Frauen zu entmündigen versucht, sie wie Kinder behandelt, ihnen ungefragt "wertvolle" Ratschläge gibt und meint, ein Auskunftsrecht bezüglich ihres Körpers zu haben. Und er erlebt auch hautnah mit, wie genau dieses Verhalten der Menschen intelligente, wirtschaftliche gefestigte Frauen in festen, heterosexuellen Beziehungen davon abhält, sich fortzupflanzen.

    Spannend, wie hier darüber diskutiert wird, wie andere Menschen sich zu verhalten haben. Da ist es in Ordnung, laut darüber nachzudenken, Schwangere am besten gar nicht mehr aus dem Haus zu lassen. Geht's noch? Wie kommt man eigentlich auf die Idee, ungefragt seine Meinung zur Schwangerschaft anderer Menschen zu äußern? Macht ihr das in der Schule auch so, dass eine schwangere Kollegin sofort belehrt wird, ihr ungefragt "wertvolle" Ratschläge gegeben werden, ihr in ihre Speisewahl reingeredet wird usw.? Schwangere sind nicht unmündig. Die einzigen Personen, die Betreuungs-, Ernährungs- und Gesundheitsfragen etwas angehen, sind die schwangere Person, ihr Arzt und ihr Partner/den Erzeuger/den werdenden Vater.

    Die TE möchte arbeiten, das hat jeder zu akzeptieren. Das kann man natürlich als gut, schlecht, empfehlenswert, unangebracht oder was auch immer einschätzen, danach wurde aber nicht gefragt.

    Um die Ausgangsfrage in Erinnerung zu rufen:

    Nächstes Schuljahr bekomme ich eine 1, Klasse auf die ich micht super freue. Leider darf ich diese nach Coronaverordnung nicht unterrichten. Da es ein Präsensverbot für 1. und 2. Klassen in Baden-Württemberg gibt.

    Ich möchte aber unbedingt arebiten. Geht es jemanden geanuso und hat jemand einen Tipp wo ich dagegen beschwerde einlegen kann?

    Ich bin 3Fach geimpft und habe auch kein Problem mich ein vierets mal zu impfen. Ich sehe das Risiko sehr gering schwer daran zu erkranken.

    Ich muss das möglichst jetzt in den Ferien irgendwie regeln, sonstr steht nämlich meine erste Klasse ohne Lehrer da.

    Über eure Hilfe würde ich mich freuen.

    Leider ist das mit den Screenreadern und dem Doppelpunkt ein Mythos, der sich noch immer hält. Der Blinden- und Sehbehindertenverband spricht sich explizit dagegen aus und häufig wird mittlerweile auch von anderen Screenreadernutzer*innen (bspw. Autismus-Verbänden) auch angemerkt, dass die Pause, die vom Screenreader anstelle des Doppelpunkts ausgegeben wird, zu lang sei und im Gegensatz zum Glottisschlag in der gesprochenen Sprache noch eher als Wort- bzw. Satzende aufgefasst wird. Das ganze Dilemma ist zum Beispiel hier relativ ausführlich erörtert.

    Viele Grüße, JoyfulJay

    Danke! Ich kann langsam echt nicht mehr hören, dass "der Doppelpunkt die beste Variante" sei.

    Das zeigt, wie wenig sich Menschen tatsächlich für die Gleichstellung aller interessieren. Es wird irgendwas nachgeplappert, was irgendwer mal erzählt hat, aber die Menschen, die es betrifft, werden nicht gefragt. Die interessieren ganz selten. Hauptsache, man kann sich Inklusivität auf die Fahne schreiben und sich dabei gut fühlen. Das haben wir gerade mit der Aktualisierung unserer Schulwebsite durch. Fürchterlich.

    Nach der UN-Kinderrechtskonvention (1989):

    In anderen Worten: Die UN-Kinderrechtskonvention definiert alle Menschen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres als Kinder. Für jene gelten nicht nur die Menschen-, sondern auch die Kinderrechte.

    Dann sieht das deutsche Recht, das zwischen Kindern und Jugendlichen unterscheidet, das anders.

    Dass auch Jugendliche eines besonderen Schutzes bedürfen, sieht der Gesetzgeber natürlich auch so.

    Als Zwischenstufe zwischen Kind und Erwachsener ist "Jugendlicher" auch soziologisch eine sinnvolle Kategorie.

    Und ja, manche Teenager sind Kinder. Nämlich diejenigen, die 13 und 14, also noch nicht 15, sind.

    lera1

    Es gibt noch andere Gründe. Wer z.b. noch Eltern hat, die regelmäßig anrufen, der hat in der Regel auch Festnetz. Das würde für die ziemlich teuer.

    Hm? Wo ist da der Zusammenhang?

    "Festnetz" gibt es so gut wie nicht mehr. Außer ur-alt Verträgen ist das mittlerweile alles VoIP.

    Wie haben kein "Festnetz", nur eine "lokale" VoIP Nummer. Die ist auf unseren Smartphones eingerichtet. Wenn jemand diese Nummer anruft, läuft das Gespräch, wenn wir daheim sind, zum "Festnetz"-Tarif (ist aber de facto kein "Festnetz").

    Wir selbst telefonieren auf alle Nummern innerhalb Deutschlands via Smartphone "kostenlos" (wird mit einer relativ günstigen Flatrate bezahlt).

    Das müssen wir meinen Schwiegereltern auch ca. einmal pro Woche erklären. Bei jedem Anruf fragen die ob sie zurückrufen sollen, weil es ja so teuer sei, vom Handy anzurufen bzw. fragen, ob sie jetzt auf "dem Handy oder dem Festnetz" anrufen.

    Hm, vielleicht war das bei euch anders, aber meine Eltern hatten auch zu meiner Schulzeit (sowohl in der Grundschule, als auch in der "Orientierungsstufe", die es in NDS damals in der 5./6. Klasse gab und ebenfalls ab der 7. Klasse im Gymnasium) schon die privaten Telefonnummern meiner Klassenlehrer*innen und haben auch ab und zu mit ihnen telefoniert. Und ich kann mich erinnern, dass ich in meiner Oberstufenzeit - als ich bereits volljährig war - mehrmals mit meinem Tutor telefoniert habe.

    Ich bin übrigens zwischen 1978 und 1991 zur Schule gegangen.

    Meine Mutter hatte auch die Privatnummern meiner Lehrer. Ich gebe meine Privatnummer heute ganz sicher nicht heraus.

    Das liegt allerdings nicht an den Schülern, sondern an den Eltern. Die wissen offenbar nicht mehr, wie man die Zeit anderer Menschen respektiert. Ich habe an meiner ersten Schule, die ich dann glücklicherweise wieder verlassen konnte, den Fehler gemacht, die Nummer herauszugeben. Eltern rufen wegen jedem Scheiß an. Ich wurde angerufen, weil der Hans-Egon* die Hausaufgaben nicht mitbekommen hat oder weil die Lisa eine 3 im Vokabeltest geschrieben hat. Eine Mutter hat mich regelmäßig angerufen, um über ihr Kind zu sprechen und ein Vater meinte mich um Mitternacht anrufen zu müssen (um eine vollkommen nebensächliche Kleinigkeit "zu klären"). Kollegen haben ähnliches berichet. Die Schulleitung meinte, das sei halt so und auch ein Einwirken auf die Eltern hat nicht gefruchtet.

    Jetzt habe ich ein "dienstliches" Handy mit Sprechzeiten und für Klassenfahrten. An meiner aktuellen Schule ist es allerdings auch nicht so schlimm, wie an der vorhergehenden.

    * Die Namen sind frei erfunden

    Das ist nicht "auf einmal" schlimm, das fand und finde ich schon immer schlimm, wenn jemand längerfristig erkrankt. Auch wenn diese KuK (wie auch SuS) nicht an Corona erkrankt sind. Du findest das deinem Post nach wohl nicht wirklich schlimm? Tja, das zeugt dann nicht gerade von Empathiefähigkeit deinerseits, finde ich.

    In der Regel sind die Kollegen zeitnah wieder da und gesund. Warum soll ich mich daran abarbeiten, dass Menschen, mit denen ich arbeite krank werden und wieder genesen? Das ist doch absurd. Empathie empfinde ich für Menschen, die ernsthaft und über einen langen Zeitraum erkrankt sind. Oder für mir nahestehenden Menschen, oder für alte Menschen im Altenheim, die nicht besucht werden dürfen oder für unserer alte Nachbarin, bei der gar nichts mehr geht, wenn sie krank wird (und der wir dann natürlich helfen).

    Ich wollte damit nur sagen, dass auch junge Leute heftiger erkranken können an corona.

    Aber vermutlich weißt du, was ich damit sagen wollte.

    Deshalb verstehe ich deine Frage nicht.

    Wie weiter?

    Ich habe wirklich nicht verstanden, was du mit dem Beitrag sagen willst. Natürlich können auch junge Menschen schwer erkranken oder länger ausfallen. Gelegentlich sterben auch junge Leute an Covid. Auch drei- und vierfach Geimpften kann das passieren. Das Risiko ist bei jungen und Geimpften geringer, aber niemals null.

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