Beiträge von s3g4

    Spanisch sprechen zwar viele Menschen, aber ob man beruflich eher mit Spanischsprechenden als mit Mandarinmuttersprachler*innen zu tun hat? Oder Hindu? Keine Ahnung.

    Das weiß man natürlich nie. Spanisch ist halt das noch am ökonomischsten. Die Sprache wird viel gesprochen und es ist eine romanische Sprache, die für uns einigermaßen einfach erlernt werden kann.

    Es hat aber jeder andere Vorlieben und daher finde eine Auswahl wichtig.

    p.s.: nicht jeder hasst Französisch und Frankreich so sehr wie ich. Da gibt es sicher Abstufungen, bis hin zur Duldung.

    Und deshalb lernen wir zuerst chinesisch?

    (Ich denke, die Sprachen meiner Umgebung sind für mich immer noch wichtiger. Und ich war z. B. öfter in Polen als in Spanien (und in Südamerika noch gar nicht).)

    Englisch als erste Fremdsprache hat schon seine Berechtigung. Aber als zweite wäre Chinesisch durchaus sinnvoll, ja.

    Aber wenn du nicht nach China reist, dann geht ja leider nicht.

    Das häufige Argument der hohen Alltagsrelevanz bei Spanisch hat sich mir auch nie erschlossen. Habt ihr im Alltag viele Berührungspunkte mit spanischer Sprache oder Kultur? Es gibt den obligatorischen spanischsprachigen Sommerhit einmal pro Jahr und Mallorcaurlaub ist bei Deutschen weiterhin sehr beliebt, aber darüberhinausgehend wird es doch schnell eher dünn...

    Spanisch ist die zweitmeist gesprochene Sprache nach chinesisch.

    Besonders schockiert bin ich immer, wenn mir ein Wort auf Französisch aber nicht (mehr) auf Englisch einfällt. Das ist wirklich beunruhigend. ^^

    Das wäre mein schlimmster Albtraum zu Glück passiert niemals. Ich habe die 4 Jahr französisch in den Sommerferien danach in eine mir nicht bekannte Ecke meines Gehirns gepackt und da bleibt es auch.

    In welchen Berufen habt ihr denn eure Ausbildungen gemacht, wenn ich fragen darf? In den Ausbildungsberufen, in denen auch viele Abiturient*innen und junge Menschen mit Fachhochschulreife eine Ausbildung absolvieren (z. B. Bankkauffrau/mann), sieht - hoffentlich! - der Englisch- und Deutschunterricht in der Berufsschule anders aus!

    Industriemechaniker.

    wir bieten als zweite FS Farnzösisch, Latein oder Spanisch. Gegen Spanisch muss Französisch sehr kämpfen. Latein wird mehr gewählt als Französisch, weil diejenigen, die eine moderne FS möchten, eher auf Spanisch stehen.

    Sehr cool. Ich hätte auf jeden Fall Spanisch genommen. Viel nützlicher und hört sich für mich auch besser an. Wieso französisch immer noch so verbreitet ist als 2. Fremdsprache verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Die Sprache verliert immer mehr an Bedeutung.

    Da stimme ich zu. Ich fand die kaumännische Ausbildung grauenhaft langweilig. Der Tiefpunkt war Deutsch- und Englischunterricht an der Berufsschule, wenn man gerade frisch aus dem LK kommt und dann "at the airport"-Smalltalk-Dialoge schreiben und Einsetzübungen zu korrekten Verbformen im simple present bearbeiten soll usw.

    Jepp Berufsschule war mir auch zu langweilig. Wir hatte aus irgendeinem Grund gar kein Englisch, aber Deutsch war gefühlt wie in der Grundschule. Die Lernfelder gaben inhaltlich wenig her und es ging so gähnend langsam voran.

    Ich habe in Bayern Lehramt für Realschule (Physik/Chemie) studiert, auch schon viele Module und Praktika absolviert, jedoch das 1. Staatsexamen nicht angetreten sondern vorher aus privaten und finanziellen Gründen das Handtuch geschmissen

    Das wird dein größtes Problem sein. Mein Rat: mach den abschluss zu Ende

    Mit dem Spruch kann man jedwede Empathie mit Angehörigen des eigenen oder eben auch anderen Berufen abbügeln. Schade eigentlich, dass sich so etwas so viel leichter sagt/ schreibt/ denkt, als, „vor dem/ der habe ich den größten Respekt, weil er/ sie sich einen Job herausgesucht hat, den ich im Leben nicht machen wollen oder machen können würde, den wir aber dennoch benötigen als Gesellschaft“.

    Ich bedanke mich häufig * bei Verkäuferinnen und Co. Ich erwarte nichts im Gegenzug, freue mich aber, wenn ich ebenfalls entsprechend behandelt werde.

    Heute hat mich gänzlich unerwartet ein 10 er im Hinausgehen gefragt, wie es mir gehe, weil er gehört hatte, ich hätte zuletzt einen Unfall gehabt und das Bedürfnis hatte mir zu sagen, dass er froh sei, dass ich nicht verletzt wäre und hat sich für mein Engagement bedankt. Das sind dann so die kleinen, unerwarteten Geschenke auch im Berufsalltag, die gut tun.

    Hast ja recht. Die Menschen können auch nix dafür, dass ich das Finanzamt nicht mag. Ich bin keine persönlich böse, ich mag die Institution einfach nicht.

    : Der Preis, den meine Familie und ich für diese Ausbildung bezahlt haben, ist zu groß. Vielleicht ist es in ein paar Jahren anders. Aber momentan ist das mein Statement dazu. Ich stehe kurz vor der Scheidung - mein Mann hat keine Lust mehr eine Frau zu "haben", die faktisch nur am Schreibtisch sitzt und jedes Jahr sagt, dass es besser wird. Es wird aber nicht besser. Welcher Job ist das wert? Der jetzige wohl kaum

    Also bist rundherum frustriert und machst aus einer Mücke, einen Elefanten. Es tut mir leid, dass du das alles so erlebst.

    Ich habe 2018 genau das gleiche gemacht wie du und der einzige Preis war ein Großteil unserer Ersparnisse während der Ausbildung.

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