Beiträge von CDL

    Lies dich in den Bildungsplan ein und ins Schuldcurriculum, sowie die Schul- und Hausordnung. Frag bei den Klassenlehrkräften deiner Klassen nach, welche Regeln sie festlegen und wie sie diese durchsetzen. Wenn ihr an einem Strang zieht, dann kann das gerade dir als Anfänger die Arbeit erleichtern, denn das merken auch deine SuS, wenn ihr euch diesbezüglich eng abstimmt.

    Wenn du längerfristig in denselben Klassen eingesetzt bist, dann besorg dir die Stoffverteilungspläne, damit du weißt, wie du weiterarbeiten kannst und sollst und stimm die mit den KuK in der Fachschaft ab für Klassenarbeiten/ Tests.

    Alle „essentials“ auf Materialebene sind letztlich etwas, was individuell verschieden ist, also fang erst einmal an und finde heraus, was zu deinem Unterrichtsstil passt, welche Methoden du häufig einsetzt, welche Materialien du konstant benötigst und finde so heraus, was du vielleicht noch benötigen könntest, um dir den Alltag zu erleichtern. Finde vor allem aber auch heraus, was es bereits an deiner Schule gibt und du von dort nutzen kannst, statt es selbst anzuschaffen.

    Nein. Und ich fürchte die Hinweise zu Maggi in Nudelsuppe und an Kartoffelpuffern verstärken eher mein Grausen vor Maggi, sind aber für meinen Gaumen nichts, was ich essen möchte. Ich dachte ja an eine Variante, wo Maggi tatsächlich ein dezentes Würzmittel ist, vielleicht eine Soße, der es den letzten Pfiff gibt? Das würde ich dann durchaus testen, nachdem da das Maggi nicht die Hauptperson ist, sondern eher im Orchester mitspielt, was ja möglicherweise schmecken kann. Und ja, mir schmecken Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder Zimtzucker sehr. :zahnluecke:

    DUUM kennt noch eine mehr oder weniger köstliche Kartoffelpufferergänzung außer Maggi, Apfelmus, Zimt und Zucker.

    Ja, hab jetzt mit Französisch/Deutsch angefangen (habe mich statt Geschichte doch für Deutsch entschieden, da man damit als Hauptfach mehr Chancen hat und Deutsch gefällt mir auch sehr gut). Studium hat allerdings erst gerade begonnen, deswegen kann ich noch nicht viel berichten. Habe auch einen guten Teilzeit-Job außerhalb der Klinik gefunden und bin sehr erleichtert, das Thema Arbeit im Gesundheitsbereich damit für mich komplett abhaken zu können. Es war einfach nie das Richtige für mich und ich kann mich einfach nicht mit dem Arztberuf identifizieren, das bin einfach nicht ich. Das tut mir für alle leid, die keinen Studienplatz bekommen, aber in jedem Studium gibt es nun mal leider Leute, die sich irren.

    Finde ich toll, dass du in einer Zeit, in der gefühlt jede: r als Lehrkraft taugt, der bei drei nicht auf dem Baum ist den Weg über ein erneutes Studium und eine grundständige fachliche Qualifizierung für den Beruf gehst. Das ist nicht selbstverständlich und kostet eine Menge Mut und Kraft, gerade wenn man bereits einen Beruf in petto hat, der ein besseres Standing in der Gesellschaft hat, wie ein abgeschlossenes Medizinstudium. Ich wünsche dir viel Kraft für deinen Weg, Freude und natürlich Erfolg. :rose:

    Ich möchte euch fragen, wie der Alltag bzgl. Respektlosigkeit und "extremen Verhalten" der Schüler aussieht. Und wie agiert man als Lehrer bei Respektlosigkeiten/Disziplinproblemen richtig und professioniell?

    Lass dich von Medienberichten zu extremen Einzelfällen nicht davon abhalten, deinen Wunsch umzusetzen. Du lernst im Laufe des Refs einige Methoden und Strategien im Umgang Disziplinproblemen kennen. Die eigentliche Professionalisierung dauert 5 Jahre, also deutlich länger als das Ref und normalerweise lernst du in dieser Zeit, wie du mit der Klientel deiner Schule, an der du nach dem Ref gelandet bist umgehen musst, damit es im Regelfall eben nicht zu derartigen Extremsituationen kommt.

    Ich bin inzwischen im 6. Jahr des Schuldienst und an einer Schule, an der ich deutlicher Disziplinproblemen/ Respektlosigkeiten zu tun habe als das an meiner Refschule der Fall war, einfach weil die Klientel weitestgehend anders ist und tickt. Die ersten beiden Jahre waren extrem hart, gerade weil ich nicht einfach nur der Typ „harter Hund“ bin, sondern auf Beziehungsarbeit setze, die länger braucht, um zu wirken. Inzwischen grenze ich mich innerlich selbst besser ab, greife auch- weil das bei dieser Klientel zwingend erforderlich ist- deutlich schneller auf Sanktionsebene ein, ernte aber auch die Früchte meiner konstanten Beziehungsarbeit, was mir die Alltagsarbeit erheblich erleichtert. Im ersten Jahr nach dem Ref hatte ich aber durchaus kritisch darüber nachgedacht, ob ich der speziellen Klientel an meiner neuen Schule gewachsen bin. Aufgeben liegt mir aber nicht so, also habe ich mich durchgekämpft und meinen Weg gefunden, der für mich funktioniert und zu mir passt.

    Inzwischen fühle ich mich wohl an meiner Schule und arbeite sehr gerne gerade mit den verhaltenskreativeren Klassen, weil ich bei denen immer wieder über mich selbst hinauswachsen und dazulernen muss. In klassischen braven Realschulklassen- die ich auch ab und an habe- wird mir dagegen zu schnell langweilig, weil es zu vorhersehbar läuft. Nur meinen Fachunterricht erfolgreich durchzuziehen wäre mir- wie ich inzwischen über mich gelernt habe- als Anspruch zu wenig.

    Man muss lernen sehr ehrlich zu sich selbst zu sein in diesem Beruf, sich selbst kritisch zu reflektieren und wenn man der Klientel einer Schule gar nicht gewachsen ist, das auch nicht schafft zu lernen, sich das auch ehrlich eingestehen und eine Versetzung anstreben. Wir alle haben Grenzen. Manche kann man mit entsprechenden Willen, Lernbereitschaft und Kraft überwinden, andere sind inhärent in uns und müssen von uns akzeptiert werden in einer Weise, die weder uns, noch unsere SuS gefährdet oder vernachlässigt.

    @pattyplus

    Im Prinzip eine gute Idee. Das LBV hat mir aber eine recht verzweifelte Mail geschickt, dass sie mir gerne meine Bezüge zahlen würden, hätten sie denn einen Vertrag von mir vorliegen. Das Problem sitzt in der Bezirksregierung, wo meine Unterlagen liegengeblieben sind. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich derzeit überhaupt einen Arbeitsvertrag habe und wie es mit den Sicherheiten steht, die mir dieser Arbeitsvertrag gibt. (Haftpflichtversicherung, Unfall, Sozialversicherung, Krankenversicherung etc.) Meine Idee geht mehr in Richtung "Streik". Muss ich denn ohne Vertrag arbeiten gehen? Oder bleibe ich da nicht besser zuhause?

    Du arbeitest ohne vorliegenden Vertrag, ergo ist der schon einmal vollständig unbefristet mit allem, was dazu gehört an Versicherungsschutz. War er das bislang nicht: Glückwunsch, das haben die Schluris dir als kleines Schmerzensgeld schon einmal geschenkt. Insofern bleibst du natürlich nicht zuhause, sondern erfüllst selbigen Vertrag, schaltest aber bitte umgehend deinen Anwalt, den Bezirkspersonalrat, deine Gewerkschaft mit ein, damit die den Verantwortlichen auf die Finger treten, bis du- sehr zeitnah- einen großzügigen Abschlag erhältst. Da muss jetzt an allen Fronten Druck aufgebaut werden, damit die binnen einer Woche- immerhin geht es um diene Existenz- in die Pötte kommen und Geld kommt. Den Druck sollen die entsprechenden Stellen dann natürlich auch dem LBV gegenüber deutlich machen mit Verweis darauf, dass du ohne vorliegenden Arbeitsvertrag als Lehrkraft eingesetzt wirst, sprich unbefristet eingestellt wurdest, weshalb dir die Entlohnung zusteht. Den Rest möge das LBV selbst klären.

    Stillos wäre zwar nicht die erste Umschreibung, die mir dafür einfallen würde, aber das ist es sicherlich auch- zumindest, wenn es nicht vollständig unabsichtlich, versehentlich und unabwendbar geschehen ist. In dem Fall wäre es je nach Kontext wohl eher als tragisch- komischer Zwischenfall einzuordnen.

    DUUM kennt ein leckeres Rezept mit Maggi, welches auch Menschen, die beim Gedanken an Maggi :uebel: wollen restlos überzeugt von dessen Gebrauch (und teilt selbiges Rezept auch mit uns).

    Ein Kollege von mir studiert gerade ein Fach nach, der hat dafür seine Stunden entsprechend reduziert und ist ich glaube an zwei (oder drei???) Tagen in der Woche fest an der PH und an den Rest der Woche bei uns mit entsprechend kompaktem Stundenplan. Das ist dann natürlich dementsprechend abgesprochen mit SL und Stundenplanungsteam, damit die Stundenplanung Rücksicht nimmt auf vorab festgelegte Studientage.

    Wenn du keine Sondermaßnahme findest- was ich bei AES bezweifeln würde (auch wenn der Lehrkräftebedarf in dem Fach vorhanden ist), dafür lohnen sich Zertifikatskurse einfach nicht, die es auch in BW durchaus gibt- dann ist das ein Erweiterungsstudium, welches kostenpflichtig ist. Du kannst dich bei einer Studienberatung der von dir aus nächsten PH beraten lassen in der Frage.

    Es wird ja einen Grund haben, warum abgegeben wurde.

    Wenn die Rückenwindkraft in BW Arbeiten in Stellvertretung schreiben darf, könnte sie auch ohne Anwesenheit ein Diktat durchführen. Dann dürfte es in der beschriebenen Konstellation erst recht kein Problem sein.

    Solange sie deutlich spricht und weiß, wie sie ein Diktat durchzuführen hätte ginge das, auch wenn ein Diktat im Zweifelsfall sensibler ist, als eine Geschichtsarbeit einfach auszuteilen, zu beaufsichtigen und einzusammeln. Nachdem die Lehrkraft aber mit im Raum war und gehört hat wie vorgelesen wurde, ist das unproblematisch die Rückenwindkraft dafür einzusetzen, solange die Klasse nicht komplett irritiert worden ist dadurch.

    Vielleicht hatte die Lehrkraft einen Infekt und Stimmprobleme, musste husten, etc., dass sie kurz abgegeben musste und deshalb war die Rückenwindkraft von vornherein mit dabei in dieser Stunde, um eben bei Bedarf übernehmen zu können.

    Wäre es nicht einfach eine Option nach dem Ref für GymGe an eine Gesamtschule in die SEK.I zu gehen und dort auch schon das Ref zu machen? Das würde ich für naheliegender halten bei dem Studium als in OBAS zu wechseln. Grundschule halte ich bei den Fächern für absurd genauso wie die Vorstellung, sich Deutsch abzuleiten aus einem Fremdsprachenstudium Spanisch und Französisch, mit ein bisserl DaZ in zusätzlichen Seminaren.

    Davon abgesehen finde ich es persönlich ziemlich unprofessionell, wenn als Unterstützungskraft im eigenen Unterricht Familienangehörige herangezogen werden, aber rechtlich problematisch ist es nicht. Wenn ich es richtig verstehe, geht es nur darum, dass die Unterstützungskraft einen Text diktiert, wogegen nichts spricht.

    Es geht nicht um die Familienangehörige, sondern darum, dass es eine Rückenwindkraft ist, also eine Studierende, die an dieser Schule mit einigen Stunden arbeitet und die Lehrkräfte unterstützt. Wir haben mehrere solcher Kräfte an der Schule.

    Was ist eine Rückenwindkraft?

    An unserer Schule arbeiten mehrere Studenten als Vertretungskräfte, sie erteilen alleinverantwortlich Unterrichtet inkl. Lernzielkontrollen jeder Art...

    Rückenwind: Aufholprogramm nach Corona. Die Schulen können darüber zusätzliches Personal einstellen, bestimmte Lernmittel finanzieren, etc. Wir haben aus dem Programm neben einigen Studierenden weiteren Unterstützungskräften Bücher für die Schülerbibliothek angeschafft, Spielmaterial für die Pausen, kleine Klassenzimmerbibliotheken angelegt, etc. Alleinverantwortliche Unterricht erteilen dürfen diese Kräfte offiziell nicht in Bw, sondern müssen dabei zumindest au dem Papier eine fertige Lehrkraft zur Seite gestellt bekommen,d in die Aufsicht führt beispielsweise. Lernzielkontrollen dürfen Rückenwindkräfte ebenfalls höchstens schrieben lassen in Stellvertretung der Lehrkraft, aber nicht eigenständig erstellen oder gar bewerten. Das dürfen in BW selbst Anwärter: innen erst im zweiten Ausbildungsabschnitt machen (also die Bewertung).

    Das scheint dann wieder so eine Bundeslandsache zu sein, denn:

    ist bei uns genauso, jeder Quereinsteiger, jede PKB-Kraft und sonstige Vertretungskraft darf und muss das genauso wie die Referendare alleine machen. Wobei einen Teil ja die FK festgelegt hat.

    Nochmal: Es geht in dem Fall eindeutig um BW, also hilft es nichts, wenn Leute aus anderen Bundesländern hier schreiben, was in ihren Bundesländern Studierende dürfen oder auch nicht. In BW gibt es einen Handlungsrahmen für Rückenwindkräfte um den geht es in diesem Thread.

    Warum sollte das nicht gehen? Die Studentin ist normal als Lehrkraft beschäftigt. Die reine Abnahme eines Leistungsnachweises sollte auch ohne Aufsicht kein Problem darstellen.

    Wie smali kenne ich Studierende, die als Schwangerschafts- oder Krankheitsvertretung völlig eigenvetantwortlich unterrichten und Leistungen abnehmen, ohne direkte Betreuung.

    Nein, das ist keine normale Lehrkraft. Es geht auch weiterhin um BW und das Programm „Auholen mit Rückenwind“, sowie dessen rechtliche Vorgaben. Das sind keine normalen Lehrkräfte, eh sei denn, sie haben tatsächlich eine volle Lehrbefähigung, sonst sind das Rückenwind- Kräfte, die noch nicht einmal alleine Aufsicht führen dürfen offiziell. KV- Kräfte, die einen Vertretungsvertrag haben kommen mit einem anderen Status an die Schule als Studierende, die als Rückenwindkräfte tätig sind.

    So wie ich das verstanden habe, hat sie ihre Schwester im Krankheitsfall vertreten. Ich gehe Mal davon aus, dass der SL der Bezirksregierung für den Zeitraum eine Vertretungsstelle aus dem Kreuz geleiert hat. Es ist durchaus üblich, dass Studierende als Vertretungskraft beschäftigt werden. In dieser Eigenschaft machen sie alles was Aufgabe der ausgefallenen Lehrkraft gewesen wäre. Auch Klassenarbeiten und Notenvergabe. So zumindest in NRW.

    Im Eingangspost steht, dass die Lehrkraft, sprich Schwester, mit im Raum und nicht erkrankt war. Die Rückenwindkraft war als Unterstützungskraft mit in deren Unterricht mit dabei offenbar. Und auch hier: Rückenwind und Vertretung sind zweierlei. Es geht immer noch um BW.

    Bezieh deine Gewerkschaft vielleicht mit ein, falls diese von interessierten Tauschpartnern hört, sowie den zuständigen Personalrat am Schulamt Freiburg. Überleg dir vorab, ob vielleicht auch der Schwarzwald- Baar- Kreis für die infrage kommen könnte. Je offener du auch für den ländlichen Raum bist, desto höher dürften deine Chancen liegen, tatsächlich jemanden zu finden, da von dort eher Leute wegwollen, aber nicht wegdürfen, weil sie dort zu unersetzlich sind.

    Diese eurozentristische Sichtweise finde ich problematisch und abwertend gegenüber anderen Ländern.

    Den Eurozentrismus liest du aus meinem Beitrag heraus und dichtest mir diesen in der Folge an. Ich habe zu keinem Zeitpunkt meine Aussagen auf bestimmte Länder reduziert' lediglich über Lebensbedingungen geschrieben, die du offenbar nur in Europa realisiert siehst. Das ist dein Tunnelblick, nicht meiner. Die von dir imaginiertem Abwertung gibt es also zunächst einmal nur in deinem Kopf, also bitte, schau in den nächsten Spiegel und diskutier das erst einmal in aller Ruhe mit dir selbst aus.

    Natürlich darf die Rückenwindkraft in Anwesenheit der zuständigen Lehrkraft diktieren. Was sie nicht machen darf ist das Diktat zu bewerten- das dürfen aber auch Anwärter: innen im ersten Ausbildungsabschnitt noch nicht alleine machen. Welches Problem siehst du den ganz konkret mal abgesehen von dem Aspekt, dass es eine Rückenwindkraft ist und noch keine fertige Lehrkraft? Hat die Studierende genuschelt, gelispelt, etwas falsch oder viel zu schnell diktiert? War der Wechsel eine große Irritation für die Klasse/ einzelne SuS während des Diktats, auf die man die zuständige Lehrkraft noch einmal ansprechen sollte?

    Das sind auf jeden Fall einige wichtige Aspekte, die es aber sicher nicht nur in Deutschland, sondern auch einigen anderen europäischen Ländern gibt. Gleichzeitig ist halt die Frage, wenn man aus einem Entwicklungsland kommt, ob man dann direkt den Anspruch erhebt, in eines der reichsten Länder migrieren zu wollen oder ob insbesondere im Falle von Flucht der Wunsch nach Sicherheit vor wirtschaftlichem Wohlstand steht.

    Wenn man sowieso schon auf der Flucht ist und komplett entwurzelt ist, warum sollte man dann nicht versuchen statt nur das reine Überleben zu sichern in ein Land zu fliehen, in dem auch tatsächliches Leben möglich ist, weil eben mehr möglich ist, als nur die simple Existenzsicherung? Wirtschaftlicher Wohlstand ist die Basis für so vieles, was ein menschenwürdiges Leben ausmacht. Ich kann jede und jeden verstehen, der oder die, wenn die Reise ins Unbekannte schon unvermeidbar ist, dann auch versucht eine möglichst gute Perspektive zu habe. Das ist nur menschlich und keinesfalls verwerflich.

    Wir haben während unser Infektion im September interessehalber auch einige länger abgelaufene Tests parallel zu neu gekauften verwendet - die Resultate waren jeweils identisch. Bei den ganz alten Tests erschienen lediglich die Kontrollstreifen etwas blasser.

    Habe ich auch schon versucht, die haben dann alle keinen Kontrollstreifen gehabt (auch nicht ganz blass) , waren aber immer und ausnahmslos positiv.

    Ich habe zuletzt bei dm übrigens Tests bekommen Schokozwerg.

    Ist zwar nur anekdotisch, aber passt in die Diskussion, was Studierenden zugemutet werden kann: Eine Germanistikdozentin vertrat Ende der 90er die These, dass diejenigen, die nicht wenigstens 100 Seiten Primärliteratur am Tag (!) läsen (zusätzlich zur Sekundärliteratur, die von den einzelnen Seminaren verlangt wurde), sich fragen sollten, ob ein Germanistikstudium wirklich für sie angebracht sei. Ich vermute, damals (und auch heute) schafft ein Gutteil der Germanistik-Studierenden keine 100 Seiten Primärliteratur in der Woche, geschweige denn am Tag...

    Also ich habe keine Germanistik studiert, lese aber an Freizeitliteratur an meinen freien Tagen im Schnitt 300 Seiten täglich. Komplett unrealistisch ist das also nicht, auch wenn es natürlich keinesfalls dem Durchschnitt entspricht so viel zu lesen wie ich das mache.

    Vielen Dank für die Infos! Ich werde bei der Gewerkschaft nachfragen, falls die mir als Noch-Nicht-Mitglied Auskunft geben.

    Nein, du wirst sehr sicher keine Beratung durch eine Gewerkschaft erhalten ohne Mitglied zu sein, diese Leistung wird schließlich aus Mitgliedsbeiträgen finanziert, kannst aber einfach direkt eintreten und dich dann beraten lassen. Solltest du bereits Mitglied einer anderen Gewerkschaft des DGB seinem Hinblick auf deinen bisherigen Beruf, dann könntest du über den DGB um eine kulanzhalbe Beratung durch die GEW bitten (das wird normalerweise dann auch gemacht innerhalb des Verbunds).

    Deine Gewerkschaft, dein Freund und Helferlein, die können dich schnell, umfassen und rechtssicher beraten.

    Dies geschrieben, könnten Sissymaus oder auch Meer dir sicherlich die eine oder andere Frage kompetent beantworten aus ihrer Erfahrung heraus.

    Und was meinen Senf anbelangt: 14 Tage nach Unterschrift zu starten klingt nicht wirklich unüblich und wenig überraschend für mich. Wenn du den 1.12 ermöglichen kannst und das für die BR so passt, dann vereinbare das und gut. Such vielleicht das offene Gespräch mit der SL, warum sich das verzögert, sprich warum du nicht Knall auf Fall einen Auflösungsvertrag vereinbaren kannst. Selbst wenn deine SL bislang noch keinerlei OBAS- Leute gehabt hätte, sollte ihr klar sein, dass das passieren kann bei so kurzen Vorlaufzeiten.

    Wenn deine Kinder noch entsprechend jung sind, darf es kein Problem sein, dass du in Teilzeit gehst, wenn es diese Option grundlegend für OBAS gibt. Wenn es normalerweise keine Teilzeitoption bei OBAS gibt, dann wirst du allerdings wohl nicht reduzieren können. Auch das könnte dir aber deine Gewerkschaft bezogen auf deinen Fall sagen.

    Was die Einstufung anbelangt meine ich mal von Meer gelesen zu haben, dass die Anerkennung der Berufserfahrung vor OBAS erst nach dessen erfolgreicher Beendigung einbezogen wurde, könnte mich aber auch täuschen, was das anbelangt. Dazu werden sicherlich noch die NRWler Genaueres schreiben, deine Gewerkschaft könnte dich aber ebenfalls beraten. Wenn du einen Anspruch auf Höherstufung hast, musst du nicht darum bitten, sondern beantragst es und gut. Ist das bei OBAS aber arbeitsrechtlich nicht vorgesehen, dann hilft auch eine Bitte nichts. Bei deinen Fächern würde ich auch von keiner speziellen Regelung für extreme Mangelfächer ausgehen, wie es sie z.B. für Elektrotechnik in verschiedenen Bundesländern gibt, die dann besondere Mangelfachzuschläge zahlen.

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