Beiträge von Lehrerin2007

    Mal aus Interesse: spielt FFF bei Euch noch eine große Rolle?


    Ich habe das Gefühl, dass das hier ziemlich eingeschlafen ist.

    Ja, ich habe nur von einer Demo im Sommer mitbekommen. Ansonsten nicht mehr.

    Ich weiß, dass unsere Oberstufler (insb. die Q12) so eine Angst vor Distanzunterricht haben, dass sie lieber in die Schule kommen. Bei den Klausuren usw. gibt es bisher kaum Nachschreiber, die wollen das einfach nur noch abhaken.

    Wie geht ihr denn damit um, wenn sich Menschen im näheren Umfeld nicht impfen lassen? Wir haben das sowohl in der Familie als auch im Freundeskreis - da mein Mann Risikopatient ist , finde ich das extrem schwierig . Hier fallen Kontakte weg, die vorher dazugehörten… auch für die Kinder .

    Im Freundeskreis sind zum Glück alle geimpft, aber in der Familie nicht (schrieb ich in einem anderen Thread schonmal). Wir haben beschlossen, die betr. Familienmitglieder nur draußen zu treffen. Dafür ernteten wir Unverständnis und wurden (ignorant!) dennoch gefragt, ob wir nicht noch reinkommen wollten, aber da bleiben wir ganz hart. Auch wenn es jetzt draußen kalt ist, spazieren gehen kann man immer. Ansonsten gibt es kein Treffen. Oder nur online. Punkt.

    Das mit der Schuleingangsuntersuchung (auch wenn ich die U's beim Kinderarzt und die Gespräche und Beobachtungen in der Kita wichtiger fand) ist natürlich schade, wenn das Kind sich drauf gefreut hat. Meine waren damals ganz stolz, "bestanden" zu haben bzw. Lob zu bekommen, was sie alles schon so gut können. Finde ich eine nette Idee, dass ihr das mit der Oma nachholt.


    Ich persönlich empfinde den Moment als puren Stress, in dem ich zweimal wöchentlich die Mail mit dem Pooltest-Ergebnis (Kind 2 ist in der Grundschule) bekomme, auch wenn ich die PCR-Pooltestung an sich super finde. Die war jetzt schon 3x positiv ("schon" ist gut, es gibt sicher Klassen, wo das noch öfter der Fall war) und dann wartet man geschlagene 5-7 Stunden bis zum Einzelergebnis. In der Zeit gehen einem ungefähr 10 Szenarien durch den Kopf, wie der nächste Tag nun weitergeht und wie man sich organisiert bzw. wann man überhaupt anfängt sich zu organisieren, während der eigene Job und der des Vaters ja auch weiterläuft; ich schlafe dann auch meist schlecht. Wenn das Einzelergebnis negativ ist, erfährt man erst morgens, ob das eigene Kind Kontaktperson ist und ob es nun daheim bleibt oder zur Schule darf.

    Bei Kind 2 gucke ich 3x die Woche, wenn ich schon in der Schule bin, ab 8:15 aufs Handy, ob die Schule sich evtl. wegen eines positiven Schnelltest meldet...


    Würdest du dein u12-Kind mit der vollen Dosis impfen lassen wollen? Ich würde Kind 2 sofort die Kinder-Dosis verpassen lassen, kenne aber bisher nur einen Arzt (immerhin), der das direkt nach der Zulassung machen würde und da müsste ich auch erst einen Termin bekommen.. Aber da die Impfstoffe erst kurz vor Weihnachten verfügbar sein sollen, ist das frühestens im Januar ein Thema.

    Kind 2 wird im Dezember 12 und hat einen Impftermin. Es kommt mir noch so eeeeewig lange vor bis dahin und ich hoffe, dass es sich Corona nicht noch vorher einfängt.

    Die Kinder lasse ich impfen, um einen möglichen schwereren Verlauf zu vermeiden (auch, wenn ich weiß, dass das bei Kindern selten der Fall ist, aber darauf allein möchte ich mich nicht verlassen), auch mit der Hoffnung, falls es später doch zur Infektion kommt, Langzeitfolgen zu vermeiden und um das Damoklesschwert namens "Quarantäne" zu verscheuchen.


    Und dann stellt sich v.a. wegen der Kinder ja die Frage: Was machen wir an Weihnachten. Wir sind ja schon letztes Jahr zu Hause geblieben (wir sind sonst immer zu den Großeltern gefahren) und das fanden sie schon schade und mir tat es Leid. Allerdings sind die Großeltern geimpft und bis Weihnachten wohl auch geboostert, was die Sache natürlich einfacher macht und weshalb wir es wohl wagen werden. Dennoch ist es ein komisches Gefühl bei der Situation!

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