Man muss Lehrer bereits als jugendlicher Mensch sein, um beruflich Lehrer werden zu können. Deine Vorstellungen vom Lehrerdasein wirken höchstens als Ansporn für Ungeeignete, die dann erfahren müssen, dass sie belogen wurden... Raffiniertes Marketing nennt man so etwas.
Und davon soll es mind. 800.000 in Deutschland geben? Na ja, ich weiß nicht...
Für mich ist das Unsinn und es gibt für mich auch nicht DIE Lehrerpersönlichkeit. Es gibt viele unterschiedliche Lehrertypen und alle haben ihre guten und manchmal auch schlechten Seiten. Lehrkräfte sind Menschen und Lehrkraft sein ist auch in erster Linie mal ein Job. Ich habe oft den Eindruck, dadurch, dass die Schulen und Lehrkräfte immer mehr zusätzliche Aufgaben bekommen (Integration, Inklusion, Differenzierung, Werteerziehung, Medienkompetenz etc. pp.), die teilweise zu Hause gar nicht mehr angegangen werden, wird die Schule zu einer Institution, die sehr viel leisten soll, aber eigentlich (schon rein organisatorisch) nicht kann und die Lehrkraft zur eierlegenden Wollmilchsau.
Sicher gibt es Lehrer oder Lehrerinnen, die für ihren Job total brennen und solche, die ungeeignet sind oder zumindest erscheinen (man weiß aber oft auch nicht, was dieser Lehrkraft vorher evlt. widerfahren ist), das gibt es in anderen Jobs auch.