Beiträge von Palim

    Ich glaube, das Wort „ab“ hat unterschiedliche Bedeutungen:

    ab - es kennzeichnet den Beginn, z.B. ab 16 Uhr

    ab - es benennt einen Zeitraum, von dem an der Beginn möglich sein könnte, also im Sinn von „nicht vor“, dann bedeutet „ab Montag“, dass Testungen in einem unbekannten Zeitraum nach dem Sonntag beginnen können.

    Deswegen spricht er für die gleichen Leute wie vorher

    Er spricht FÜR die gleichen,

    es kommt aber anders an, ob in den Medien gesagt wird, man spreche für Philologen oder man spreche für Lehrer.

    Bei Philologen ist deutlicher eingegrenzt, wer gemeint ist, auch wenn nicht alle Philologen hinter der Meinung des Philologenverbandes stehen,

    bei Lehrer erweckt es noch mehr den Eindruck, er spreche für alle Lehrkräfte. Dem ist aber nicht so, war es vorher auch nicht.

    Das wird aber vielen Menschen nicht bewusst sein, wenn sie in den Medien hören, Meidinger sei vom Lehrerverband.

    Jedenfalls hört man sonst nie was von denen, in Coronazeiten ist er ständig befragt worden, so mein Eindruck.

    Von Meidinger, der zuvor Vorsitzender des Philologenverbandes war, hört man ständig was, er hat jetzt quasi den Vornamen gewechselt, weil es einen Unterschied macht, ob man für den Philologenverband spricht oder für den Lehrerverband.

    Da denken doch mehr Menschen, er würde für alle Lehrkräfte sprechen, während sie bei Philologen ihre Briefmarken suchen.

    Zuvor war Josef Kraus Vorsitzender des Lehrerverbandes, der war schon auch hin und wieder in den Medien, allerdings nicht in der Häufigkeit wie Meidinger.

    Ich habe - ausgehend von der Idee der Schlittenfahrt - jetzt "Schlittenfahrt"-Musiken gehört:

    - 2 klassische Winterlieder zum Zuhören (singen darf man ja nicht)

    - wir haben die uralten Glockenspiele ausgepackt und herausgefunden, wie man "Schneeflöckchen" spielt - die Kinder mussten die Noten-Namen, die auf dem Glockenspiel stehen, über dem Text notieren (steht als Idee bei 4t)

    - Wir haben darüber gesprochen, das man Lieder über den Winter schreiben und singen kann, aber dass es auch Musiker gibt, die den Winter mit der Musik darstellen.

    - Eine Sammlung, was man im Winter hören kann, ist entstanden (Kufen auf dem Eis, Schnee rutscht vom Dach, ...)

    - Danach haben wir die Schlittenfahrt von Leopold Mozart gehört - ohne Bilder - und die Kinder sollten sagen, was sie Besonderes hören können (Hufgeklapper, Peitsche, Schellen/ Glocken).

    - Es gab eine Aufzeichnung eines Orchesters, bei dieser sollten die Kinder dann denjenigen suchen, der die Peitsche knallt. Danach haben wir kurz über die Instrumente gesprochen und es war ein guter Anlass, zu erläutern, dass im Orchester ja nicht wirklich einer mit Peitsche steht - und auch kein Schlitten.

    - Es gab 2 weitere Musikstücke zur Schlittenfahrt, in die wir aber nur kurz hinein gehört haben.

    Eigentlich hatte ich mir auch noch etwas zu Vivaldis Winter vorgenommen, aber ich bin davon abgekommen und nun haben wir "Noten" am Wickel, weil es darum ging, wie denn Musiker ihre Musik aufschreiben. Sie fanden es sehr faszinierend und nun haben wir mit der Notenlehre angefangen.

    Wenn ich mich nicht arg verhört habe, sagte sie, vor dem 07.03. würden keine weiteren SuS in die Schulen und Kinder in die Kitas zurückkehren.

    Steht jetzt auch auf der Seite des NDR

    https://www.ndr.de/nachrichten/ni…corona6852.html

    Ich hatte es bisher so verstanden, dass Anfang März neu entschieden werden sollte, habe es aber auch nicht mehr genau verfolgt.

    Die Aussage, weiter im Wechselmodell zu bleiben reichte erst einmal aus. Mal sehen, wie lange es dauert.

    Wenn Tonne meint, man würde "auf der Stelle treten", was das Infektionsgeschehen betreffe, finde ich es doch sehr beschönigend. In etlichen Landkreisen steigt die Zahl seit Tagen.

    Vielleicht hängt die heute verkündete Entscheidung auch damit zusammen, dass es mit den Schnelltests wohl nicht so schnell geht. Ist eben eine Langsam-Umsetung.

    Aber sind das Sachen, die DICH stören oder die die Kinder stören ...

    ... stört es sie wirklich, werten sie es negativ, oder bemerken sie einfach den Unterschied...

    ... wie finden sie es in 3 Wochen, wenn es zum "Alltag" geworden ist?

    Wir haben seit der 3. Januarwoche Wechselunterricht.

    Vor den Sommerferien hatten wir auch einen kurzen Schultag, nun sind es 4-5 Stunden MIT Pausen.

    Die Kinder wissen, dass die anderen nicht da sind, sie bemerken, dass manches nicht geht,

    die Pausen sind anders und ja, es gab zwischendurch auch ein wenig Frust, weil die Pause natürlich im ersten Moment langweiliger ist.

    Aber die Kinder suchen sich auch neue Freiräume, manche ergeben sich im Unterricht durch die kleineren Gruppen,

    die Kinder entwickeln selbst neue Spiele.

    Statt zu jammern, dass sie so wenig oder andere Schule haben, sind sie froh, dass sie jeden 2. Tag kommen dürfen.

    Eine Mutter meinte heute am Telefon, anderswo sei es ja anders bzw. Geschwisterkinder wären noch zu Hause, da wären die Kinder selbst froh, dass überhaupt Schule für sie wäre.

    Es gibt auch Kinder, die zuvor eher keine Lust zur Schule hatten, die nun jeden 2. Tag ganz gerne gehen ... vielleicht würde ihnen das sogar ausreichen und sie würden ganz gut damit fahren.

    "Corona hört nie auf" liest man hier in den Foren auch von manchen, siehe Grippe-Virus.

    Wie viel davon ist "emfpunden" und was ist "herbeigeredet" und was kann man auch positiv besetzen?

    Das ist wie mit der Farbe, mit der man an der Tafel ein Wort unterstreicht und ein Kind heult, weil es gerade diese Farbe nicht hat 😁

    Ja, das ist so.

    Sie weinen auch, weil sie am Freitag keine Hausaufgaben bekommen oder weil sie am Montag ohne Hausaufgaben zur Schule gehen sollen und dann nichts vorzeigen können.

    Aber vor allem erzählen sie das, was sie hören und verstehen, weiter und sie setzen es sehr schnell als absolute Regel ein...

    ... und das ist nicht unbedingt das, was die Lehrerin sagen wollte oder gesagt hat.

    "Wir bemühen uns, nicht darüber zu reden" ist gleichzusetzen mit "Frau XY hat veboten, das zu sagen".

    die können sich bewusst kaum noch an das "normale" Leben erinnern...

    Das bedeutet aber, dass sie den Verzicht, den einige Erwachsene extrem wahrnehmen, gar nicht bemerken.

    Wer kein Nutella oder Fernsehen kennt, mit 4 Jahren, hat danach auch kein Verlangen.

    Dazu kommt: Mit 3 Jahren war man von einigen Jahren in vielen Regionen noch gar nicht im Kindergarten. Da gingen nur wenige Kinder wirklich 3 Jahre in den Kindergarten, eher ging man nur 1-2 Jahre.

    Auch anderes, das viele selbstverständlich hinnehmen und vermissen, ist nicht so verbreitet, wie manche denken.

    Dass es nicht leicht ist und dass man etwas vermisst, sich wünscht, dass es anders wäre, keine Frage,

    aber wie viel davon empfinden die Kinder wirklich und an welcher Stelle ahmen sie nach, was ihnen vorgelebt und gesprochen wird?

    Du kannst ja eine Art Challenge mit ihnen vereinbaren, dass man mal eine Woche lang oder so genau gar nicht darüber spricht und sich überlegt was man alles machen könnte um eben nicht dran zu denken.

    Eine Challenge kann ich mir vorstellen,

    den Mund zu verbieten, finde ich ganz schrecklich - generell, aber bei 6jährigen halte ich es bei den einen nicht für durchführbar, andere würden sich sklavisch daran halten und sich schlecht fühlen, wenn sie doch darüber reden müssten, weil alle Welt es tut, und bei wieder anderen gäbe es gleich eine Welle, wie die Lehrkraft dazu käme ...

    Je kleiner, desto genauer muss man gucken, was man überhaupt anspricht und wie man es verpackt, damit es auch ankommt, wie es gemeint ist.

    Andererseits weiss ein 6jähriger auch nicht allzu viel von "früher".

    Das denke ich auch. Natürlich vermissen sie Freunde und Verwandte, aber sie sind gewohnt, dass ständig etwas neu und anders ist.

    Außerdem übernehmen sie oft auch das Gerede: Sie sprechen einen an, wie froh man doch wohl sein müsste, irgendwann die Maske abzunehmen, weil das alles so schrecklich sei. Ähm. Nein. Der MNB war nicht schrecklich, die FFP2-Masken sind anstrengend, ja, aber das ist halb so schlimm.

    Wenn man positives Gerede fabriziert oder es dagegen setzt, übernehmen Kinder da aber eben auch.

    "Glückstagebuch"

    Das ist eine schöne Idee, die man ja auch Corona-unabhängig führen kann.

    Vielleicht ist es auch noch möglich, dass man sich kleine Aktionen überlegt, die anderes ersetzen, wobei bei uns in der Schule manches gar nicht wegfällt (wir haben Wechselunterricht, z.B. auch samt Sport).

    Das Wetter wird besser, vielleicht kann man dann mal draußen toben, draußen mit viel Abstand singen, draußen mit Abstand Spiele machen,

    man könnte auch beim Wechselunterricht

    - mit der einen Gruppe eine Schnitzeljagd vorbereiten und für die andere Gruppe verstecken.

    - Botschaften von Gruppe A an Gruppe B schicken.

    - Postkarten verschicken, die die Kinder dann wirklich verschicken ... mit aufgeklebtem Sonnenblumen-Samen o.ä.

    ... oder die Kinder zu einer Art "Glücks-Botschafter" machen, die "jeden Tag (jede Woche) eine gute Tat" vollbringen und etwas Basteln und verschenken, jemanden anrufen und etwas vorsingen oder erzählen, jemandem etwas in den Briefkasten stecken ...

    Das beschäftigt die Kinder positiv, sie kommen auf andere Gedanken und freuen sich über die Freude der anderen. :geschenk:

    ... ich glaube, ich muss morgen mal meinen Unterricht anders gestalten

    dass jetzt ca. 2 Wochen abgewartet wird und wenn alles passt (was auch immer das bedeuten mag), könnten lt. Söder die Grundschüler komplett in den Präsenzunterricht und weitere Jahrgänge in den Wechselunterricht.

    Damit hatte ich in Nds auch gerechnet,

    aber es "passt" nicht so, wie womöglich gedacht, denn in etlichen Kreisen gehen die Zahlen schon wieder rauf und man hat sich zwischenzeitlich mal kurz der 50erMarke angenähert.

    Ob es nun aufhört oder nicht...

    ... vielleicht kann man den Fokus anders ausrichten und darauf zeigen, was trotzdem alles möglich ist.

    ... oder man spricht darüber, was im Winter möglich ist und worauf man sich im Sommer freut und bekommt darüber die Kurve, zu zeigen, dass nicht immer alles zur gleichen Zeit möglich ist, sondern dass man sich auf manches freuen darf, während anderes gerade war

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