Beiträge von fachinformatiker

    Ist schon interessant, dass heute zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder Kollegen, Schüler, Freunde über Aktienanlagen reden.

    Ob das die Vorboten der Milchmädchen-Hausse frei nach Kostolany sind?

    Bin seit 25; Jahren kontinuierlich investiert und mich erinnert die Situation an 2000, als die Professoren in der Mensa über Aktienanlagen sprachen.

    Kann dir nur das Buch von Gottfried Heller "Der einfache Weg zum Wohlstand" empfehlen. Aus der ganzen Literaturreihe das einzige Buch mit konkreten, universellen und zeitlosen Anlagenempfehlungen.

    Diese Empfehlungen sind auf eine simple ETF Strategie aufgebaut und damit einfach umzusetzen.

    Eigentlich müsste diese Buch als Literatur im Wirtschaftsunterricht der Sek II eingeführt werden, so dass die Schüler wenigstens eine finanzielle Grundbildung bezüglich Ihrer Privatfinanzen bekommen.

    Sehe jetzt immer mehr, dass die Schüler statt wie früher auf Spieleseiten und Social Media auf Traderseiten surfen und schon mit 16-19 mit Kryptowährungen und Zockerpapieren handeln. Eigentlich ist das ein Zeichen, dass ein heftiger Einbruch nicht mehr weit weg ist.

    Um jetzt Missverständnissen vorzubeugen: Ich dulde keine Fremdinhalte während des Informatikunterrichts. Trotzdem passiert das manchmal und wird von mir unterbunden.

    Ich erstelle eigentlich nie eine Musterlösung oder rechne die Aufgaben vorher mit Endergebnis aus.

    Ich habe aber eine Liste mit genauen Teilpunkten für jeden Aufgabenteil und kommuniziere diesen auch nach der Arbeit mit den Schülern. Da gerade im IT Bereich oft sehr individuelle Lösungen möglich sind und die Zwischenschritte wichtiger als das Endergebnis sind, erstelle ich Kategorien für jeden Teil:

    Z.B. Zeitfunktionen richtig realisiert 10 Punkte.

    Dabei gibt es dann Abstufungen, wie prinizpiell alles richtig gemacht, aber kleine Syntaxfehler 8P. Ansatz in Ordnung, aber noch Logikfehler 6P. Ansatz erkennbar, 3P. Nichts gemacht 0 P. Hängt natürlich immer vom Schwierigkeitsgrad ab.

    Dieses System erleichtert die Korrektur ungemein.

    Da bei uns in den MINT Fächern nur Quereinsteiger unterrichten und wir Probleme haben, IT Fachleute zu bekommen, werfe ich den niedrigen Verdienst in die Runde.

    Als Ingenieur mit Hochschulstudium ist der Verdienst in der freien Wirtschaft oft deutlich größer. Extrem wird der Unterschied, wenn ein Quereinsteiger ohne Verbeamtung wechselt. Als 45 jähriger Angestellter im Mint Bereich im Lehramt ist der Verdienst lächerlich im Vergleich zur freien Wirtschaft.

    Meine älteren Kollegen sind nur eingestiegen, weil die Ehefrau auch Lehrerin ist und die lange unterrichtsfreie Zeit für Reisen genutzt werden soll.

    Bei der Debeka geht die Beitragsrückerstattung bei allen Kosten verloren, sofern der Rückerstattungsbetrag überschritten wird.

    Das gilt auch für Krankschreibungen und Vorsorgeuntersuchungen.

    Ob es klug ist, Vorsorgeuntersuchungen ausfallen zu lassen oder krank zur Arbeit zu gehen, um einige hundert Euro zu sparen?

    Also diese Überpedanterie bei der Quantifizierung könntest du dir echt sparen.

    Ja. Das ist ein Punkt. Gerade diese Woche haben ich einen Bericht gesehen, in dem es um die jünger werdenden Intensivfälle ging.

    Davon war noch nichts zu hören. Könnte daran liegen, dass es derlei nicht zu berichten gab. Oder die gleichgeschalteten Systemmedien verschweigen es. Buah [dramatische Musik]

    Ist das die Andeutung, die diese Frage bewirken soll? Falsche Filterblase.

    Keine Filterblase oder Andeutung, sondern eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe und nach kurzer Netzrecherche keine Antwort brachte.

    Ganz einfach, die meisten Toten waren 80+. Die Gruppe ist zumindest bei uns nahezu vollständig durchgeimpft. Alle 70+ haben schon vor einigen Wochen ein Angebot bekommen.

    Da es immer noch viele Tote gibt sind entweder jüngere Personen, nichtimpfwillige oder jüngere Personen betroffen.

    Oder eben geimpfte Personen.

    Dazu finde ich sehr wenig in den Medien zu den aktuellen Todesfällen.

    Ein weiterer Unterschied ist ,dass kranke Leute nicht zur Schule gehen aber trotzdem zum Einkaufen gehen. Gegessen werden muss trotz Corona. Eine Verkäuferin hat kurzen Kontakt zu 1000 Leute am Tag, der Lehrer vielleicht zu 50 getesteten Schülern, da Wechselunterricht.

    Davon hatte ich es heute mit meinen 7ern. Habe sie gefragt, ob sie sich eigentlich impfen lassen würden angesichts des Zulassungsantrags von Biontech für den Impfstoff ab 12 Jahren. Einige meinten, sie hätten gehört, viele würden sterben nach den Impfungen, genau wie nach einer Coronainfektion, deshalb wollten sie das lieber nicht. Meine Nachfrage, wie viele Menschen eigentlich in Deutschland an den Folgen der Impfung verstorben seien und wie viele Menschen im Vergleich dazu an Covid-19 verstorben seien konnte mir niemand beantworten. Habe denen dann (Fernunterricht sei Dank) direkt die aktuellen Zahlen rausgesucht und eingespielt über den geteilten Bildschirm, so dass sie sehen konnten, wie viele Tote es durch Corona in Deutschland gegeben hat und wie viel weniger durch die Impfungen dagegen, obgleich inzwischen fast 3x mehr Menschen geimpft wurden als sich erwiesenermaßen mit Covid-19 angesteckt haben. Ich habe ihnen geraten bei solchen ungenauen Angaben von Mitmenschen immer genauer nachzufragen, wo das stehe bzw. selbst erst einmal Zahlen zu überprüfen, ehe man etwas übernehme, was sich womöglich am Ende als unhaltbar herausstellte.

    Hast du den Kindern auch erzählt, wie viele aus der Altersklasse unter 20 an Corona gestorben sind?

    Gerade auf der WDR.de Homepage gelesen, dass die GEW die Impfung aller Lehrer fordert. Finde ich erstmal nicht schlecht, besonders für die mit Risikofaktoren.

    Ich frage mich, wer die Impfung aller Verkäufer/innen im Lebensmitteleinzelhandel fordert, die auch bei beliebig hoher Inzidenz mit Kundenkontakt arbeiten. Aber das sind in der Regel Frauen, die nur wenig über den Mindestlohn verdienen.

    Selbst wenn man man annimmt, dass Herr Kretschmer keine Zeitung liest und die Nachrichten zu Sputnik nicht mitbekommen hat (Lieferungen mit falschem Inhalt in Osteuropa, 17% Wirksamkeit der Erstimpfung in Chile) kann man sich schon fragen, wer im Juli und August noch mit Sputnik geimpft werden soll, wenn im 2. Quartal die Erstimpfungen aller Impfwilligen praktisch durch sind. Dass jemand mit Erstimpfung Biontech dann sagt, "als zweites bitte Sputnik", dürfte doch eher die Ausnahme sein.

    Die Entscheidung ist genau richtig und vernünftig.

    Die Kosten von Sputnik sind lächerlich gegen die Coronakosten. Wer weiß, welche negativen Überraschungen bei den vorhandenen Impfstoffen noch folgen. Lieferausfälle, Nebenwirkungen, Mutationen können ganz schnell Alternativen fördern .....

    Wenn wirklich alles gut läuft, haben wir zuviel Impfstoff, vorausgesetzt Sputnik wird genehmigt.

    Dann können wir mit dem Impfstoff andere Länder bei der Durchimpfung helfen und unseren Beitrag zur weltweiten Pandemiebewältigung leisten.

    So wie ich im Bekanntenkreis mitbekommen habe, gibt es mit Biontech kaum Nebenwirkungen bei der Erst- und Zweitimpfung, während bei Astrascenica jeder flach liegt.

    Dann dauert es bei Astrascenica 3Monate bis zur vollständigen Impfung, während es bei Biontech 1 Monat dauert.

    Dann schützt Biontech wesentlich stärker.

    Wer soll es also jemanden verübeln, wenn er Astrascenica verweigert und 4 Wochen später mit Biontech geimpft werden kann und den mit Astrascenica geimpften mit der Zweitimpfung überholt.

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