Beiträge von BaldPension

    Sollte Schule nicht endlich von Aufgaben entschlackt werden, die der Gesellschaft/Eltern obliegen? Höre immer wieder von jungen Menschen, dass sie nicht im Traum daran dächten, Lehrer zu werden, weil Schule sich immer mehr zum sozialen Fußabtreter entwickeln würde. Das würde sich niemand mehr antun.

    Schule muss jetzt immer mehr mit anderen Arbeitgebern konkurrieren. Das ist gut so! Haben das die oberen Hierarchien im Schulsystem das überhaupt realisiert?8)

    Die Amerikaner testen ihre Nuklearwaffen doch nur virtuell, also zumindest die eigentliche Explosion.

    Es sind nur Funktionstests! Machen die Russen und Chinesen auch, nicht weil sie nette und nachhaltig denkende Menschen sind, sondern die Tests, wie man sie früher gemacht hat, einfach zu teuer sind.8)

    Ich habe auch das Gefühl, manche verklären hier die Vergangenheit.

    Es zählen Resultate! Wenn sehr viele Abiturienten z.B. mit der Rechtschreibung noch Probleme haben, spricht es Bände. Und dann verstehe ich nicht, dass es so viele Einserabituren gibt.

    Die Probleme pflanzen sich dann im weiteren Leben fort. Lehrherren und Universitätsprofessoren sind mit ihren Auszubildenden/Studenten mehr als unzufrieden. And den Unis gibt es sogar Elternsprechtage. Irgendwas haut da wohl nicht hin.

    Wir müssen die Realität anerkennen, dass sich Gesellschaft und Schule in keinem so guten Zustand befinden. So ähnlich wie mit der Bundesbahn.8)

    Bist du sicher?

    Sicher, dass die Komptenzen bei allen so gut waren?

    Sicher, dass du die Schüler:innenschaft vergleichen kannst?

    Sicher, dass die Kompetenzen von 1960 heute ausreichen würden?

    Absolut! Wir konnten z.B. die Groß- und Kleinschreibung nach der 2. Klasse recht sicher. Aber, wir mussten auch richtig pauken. Das wurde eingefordert . Ausreden gab es nicht.

    Von nichts kommt nichts!8)

    Welches Bundesland gibt sich als Testgelände er?

    Atomwaffentests mit riesigem Atompilz und so gibt's schon lange nicht mehr. Nur Trump glaubt da noch dran.

    Aber davon ab, darf Deutschland eh keine eigene Atomwaffen bauen, wegen des Atomwaffensperrvertrags. Müssen uns an die Franzosen und Briten halten.8)

    Weil

    a) man es durchaus erlebt, dass man in gemeinsamen Konferenzen zwischen GS und weiterführender Schule ein "Wünsch-dir-was" zu hören bekommt mit vielen Hinweisen, was "die Grundschule" bitte mit den Schüler:innen alles üben soll ... oder eben auch nicht, weil sich verschiedene Schulformen verschiedenes wünschen. Von "macht bitte unbedingt" bis "macht bitte in keinem Fall" ... ein und dasselbe Thema. Ja, sogar das könnte ich umsetzen, aber an genau der Stelle bin ich eben nicht "Zubringer", sondern eigenständig und nicht der Wunschautomat dafür, dass man noch gerne X und Y hätte.

    b) die Grundschule eine ganz eigene Schulform mit einem Curriculum und Vorgaben ist. An diese halten sich die Lehrkräfte, einschließlich Didaktik und Methodik, Differenzierung, vielen Inhalten ganz neben dem Fachlichen, das in der SekI mehr Fokus erhält, in der GS aber eben nicht ohne die anderen Aspekte stehen kann.

    (Für die Sätze, die Kinder schreiben können sollen: Wenn man die Aufsatzerziehung kappt, ist die Konsequenz, dass die Kinder das nicht mehr können. Diese Konsequenz könnt ihr dann gerne beim Ministerium anbringen, nicht bei den Grundschulen, die sich an die Vorgaben halten. Dafür könne die Schüler dann eben die anderen Sachen, die früher nicht so wichtig waren und weniger Raum hatten.)

    Naja, als Resultat sollte schon sicheres Lesen, Schreiben und Rechnen herauskommen. Ging zu meiner Schulzeit in den 1960ern auch.8)

    Und nochmal: wir sind kein Zuliefererbetrieb für die Sek1. Die Sek1 muss sich (so wie wir in der Grundschule) auf die veränderten Schüler und die andere Ausgangssituation einstellen. Schafft ihr schon.

    Muss? Wenn der größte Teil der Schüler die Schulform besucht, die von der vorherigen Grundschule nicht empfohlen wird?

    Ihr leistet gute Arbeit, sprecht treffende Schulformempfehlungen aus, aber die Eltern hören nicht darauf.

    Kurzum: Ich bin für Aufnahmeprüfungen.8)

    Aber solange man den Hinweis darauf als "umerziehen" und "Zeigefinger" betrachtet und als Antwort kommt "Aber die Haustiere", wird da wohl kein Umdenken einsetzen.

    Naja, die Verbotspartei hat schon mit ihrem moralisierenden Tonfall für einigen Argwohn und Ökoverdrossenheit in der Bevölkerung gesorgt. Sitzt aber nicht mehr in der Bundesregierung und im Osten ist sie völlig weg vom Fenster. Warum wohl?8)

    Bei der letzten Eiszeit war es im Durchschnitt 6 Grad kälter als heute und es gab noch keine Landesgrenzen, die Menschen konnten hinziehen, wo ein Überleben möglich war. Heute bedeutet es Krieg und Ende unserer Gesellschaft nicht Ende der Welt.

    Da könnte wohl was dran sein. Der Mensch hat seine Zeit auf der Erde dann gehabt, aber am Ende alles verbockt. Lebensformen kommen, Lebensformen verschwinden. Die Dinosaurier hatten auch ihre (lange) Zeit und verschwanden. Ok, für den Meteoriten konnten sie nichts.

    Ich überlege auch manchmal, ob jetzt allmählich die Offenbarung des Johannes einsetzt und die unguten Zeichen, die wir sehen/spüren, auf die ersten apokalyptischen Reiter hindeuten.

    Wir können nicht alles mit Wissenschaft erklären und lösen!8)

    Hätte vor 40 Jahren gereicht, heute stehen wir kurz vor dem Abgrund, schließen die Augen und geben Gas. Es wird schon irgendwo ein Fallschirm auftauchen.

    Ich sehe das nicht so pessimistisch und befürchte eher einen baldigen großen Weltkrieg, so wie sich die Dinge abzeichnen. Der wird sich für die Umwelt auch nicht gerade gut und nachhaltig auswirken, fürchte ich.

    Meine Überlegungen gehen in die Richtung, dass wir erstmal regional versuchen, die Lage zu verbessern und auf der anderen Seite Strategien entwickeln, wie man sich der Klimaerwärmung besser anpassen kann.8)

    Auch das ist wieder zu kurz, die Menschenmassen sind nicht das Haupzproblem, sondern wie sie leben und in den USA gibt es Regionen, die umweltfreundlicher sind als wir, in China sowieso. Die erste "kohlenstoffdioxidneutrale" Großstadt war eine chinesische und Kalifornien ist nicht Texas, genauso wenig wie man Deutschland mit Rumänien vergleichen kann.

    Ja, es gibt zu viele Deutsche, die in den letzten tausend Jahren ihre Wälder gerodet haben, um Lebensmittel anzubauen. Und nun? Sollen 4 von 5 Deutsche in den nächsten 5 Jahren sterben? Später ist es zu spät.

    Deine Argumentation kommt von Menschen, die nichts wissen (wollen) und die Schuld auf andere schieben, nur um selbst nichts ändern zu müssen. Luise Neubauer und Greta Thunberg zusammen zu nennen, passt nicht.

    Also Frage, wie löst du die Überbevökerung in Deutschland zeitnah? Wir können ums ja nicht selbst ernähren, haben nicht genug Wälder für die vielen Menschen hier, wir benötigen 5x so viel wie erlaubt. Also?

    In einigen Dingen muss ich Dir Recht geben. Aber, Du bist auch der Meinung, dass man die Bevölkerung besser mitnehmen müsste? Ohne Moralhammer, ideologiefrei und technikoffen?

    Wie bekommt man den allmählichen Umbau so hin, dass die Bevölkerung nicht den Eindruck bekommt, sich kasteien zu müssen? Ich denke, Dänemark hat das besser hinbekommen als wir. So wie ursprünglich Habeck, alte Heizungen rausreißen und seht mal zu...steigert nur den Argwohn in der Bevölkerung und spaltet. Und dann noch die überbordende Bürokratie bei uns.

    Ich denke, dass wir auf den gegenwärtigen globalen politischen Geist keinen Einfluss haben und können erstmal versuchen, bei uns im Kleinen was zu verbessern.

    Ich lasse z.B. nächsten Monat die Kirschlorbeeren vom Gärtner rausreißen, um sie durch den Amberbaum und Hibiskus zu ersetzen (Ich werde jetzt bestimmt Kritik von Dir ernten?). Habe an die Vögel, Bienen und Hummeln gedacht. Habe auch deswegen schon vor ein paar Jahren ein kleines Blumenbeet angelegt, obwohl mir selbst Blumen Hupe sind. Nicht gut finde ich die Steingärten in unserer Nachbarschaft. Sage ich selbst als bekennender nichtgrüner Lebe-Mensch.8)

    Du hast noch einen Punkt vergessen:

    • Du musst die Waffen & Munition selber herstellen, weil im Kriegsfall, wenn es darauf ankommt, werden dich die „Freunde“ nicht beliefern. Siehe Oerlikon-Munition aus der Sxhweiz.

    Naja, und der Artikel 5 lässt jedem NATO Mitglied den Spielraum, den Beistand auf Sparflamme zu halten. Darüberhinaus ist die russische Armee leichter händelbar als die schwer zu koordinierenden Miniaturarmeen. Und die Waffensysteme in der NATO sind (noch) nicht kompatibel.8)

    Bin jetzt kein Ökomensch und halte auch nichts davon mit moralingesäuertem erhobenen Zeigefinger durch die Gegend zu tapern. Spaltet nur unsere Gesellschaft.

    Aber, das Hauptproblem wurde hier noch nicht angesprochen. Wir sind auf der Erde mit über 7 Milliarden Menschen. Und die USA, China und Russland lachen sich eh über die ökoinspirierten Menschen kaputt. Das wird sich auch nicht langfristig ändern.

    Ich würde Luisa Neubauer und Greta Thunberg dringend raten, mal persönlich mit Trump, Putin und XI Ping zu sprechen. Tun sie aber nicht. Noch Fragen?8)

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