Beiträge von Ichbindannmalweg

    Nur so als Tipp:

    Wenn die Pflegereform in Kraft tritt, ist die Wahrscheinlichkeit, einen Pflegegrad zu bekommen, geringer, denn die Hürden werden höher. Da würde ich ganz schnell werden…

    Wenn sie keinen Pflegegrad hat, dann vermutlich auch keinen Schwerbehindertenausweis? Warum?


    Wenn eine Behinderung vorliegt, dann verzichtet du auf Geld, diverse Ansprüche, unter anderem Rente!

    Ich verdiene mit 12 Stunden 3000,- Euro netto, das finde ich jetzt nicht schlecht.

    Ich dachte die ganze Zeit, dass du in irgendeinem anderen Bundesland arbeitest, weil du immer davon redest, dass du unterhälftig arbeitest/ arbeitet möchtest. Das geht aber doch nur in Elternzeit, deine aktuelle Stundenzahl von 12 Stunden kann ja nur durch die Entlastung bei Schwerbehinderung oder für Aufgaben kommen. Dann arbeitest du offiziell 12,75 Stunden, minus Entlastung. 3000 € netto kann nur zu Stande kommen, du noch hohe Familienzuschläge bekommst, denn A13 Endstufe in NRW liegt bei 6381 € brutto, also rund 3190 Euro brutto. Da

    Nur um dir die Angst vor dem Amtsarzt zu nehmen, finanziell wirst du kaum Einbußen haben bei einer Dienstunfähigkeit:


    Die Mindestpension liegt bei 35 % der letzten erreichten Stufe. Aufgrund deiner Angaben vermute ich, dass du kein Berufsanfänger bist und schon einige Jahre arbeitest. Wenn auch in Teilzeit. Aus den Erfahrungen von mehreren Kollegen, die mit Mitte 40 aufhören mussten, weiß ich, dass alle so um die 40 % bekommen. Dazu steigt die Beihilfe auf 70 %, was auch noch spart. Die Familienzuschläge bleiben erhalten.

    Du könntest dir auch noch einen Minijob suchen und zur Pension hinzu verdienen. Wenn noch eine Dienstunfähigkeitsversicherung vorliegen sollte, dann wäre es sogar finanziell attraktiv.

    Ein Minijob in der Dienstunfähigkeit wird beim LBV zumindest in NRW nur angezeigt, nicht genehmigt. Einkommen ist natürlich nachzuweisen, bis zu bestimmten Grenzen ist es anrechnungsfrei.

    Viele Minijobs in der Schule gibt es bestimmt nicht, und ich glaube auch nicht, dass der Dienstherr dann jemanden aus der Dienstunfähigkeit einstellen würde. Stelle ich mir ein bisschen schwierig vor.

    Ich kann verstehen, dass man seinen Beruf weiter ausüben möchte. Aber finanziell dürfte die Dienstunfähigkeit mit großer Wahrscheinlichkeit keine Nachteile haben.

    Wenn ich das richtig gelesen habe, arbeitest du schon unterhälftig und denkst über weitere Reduzierung nach. Da kommt dann ja nicht mehr viel bei rum, finanziell betrachtet. Auch für die Pension sammelst du so sehr wenig Prozente.

    Zumindest in NRW ist es so, dass bei Dienstunfähigkeit die Zeit bis zum 60. Lebensjahr zu 2/3 für die Pension angerechnet werden. Das ist also mehr als die deutlich unterhälftig Beschäftigung. Ein Erreichen der Regelaltersgrenze um ohne Abzüge zu gehen wird vermutlich auch schwierig.

    Wenn du sagst, dass du dir vorstellen könntest, auch mal ein halbes Jahr auf eigene Kosten zuhause zu bleiben, dann würde ich dir empfehlen, bei einer Verschlimmerung krank zu Hause zu bleiben und eventuell eine längere Krankschreibung in Betracht zu ziehen. Vorausgesetzt, der Arzt hält das für sinnvoll natürlich. Wenn man nicht mehr in der Lage ist, weniger als eine halbe Stelle zu machen, dann dürfte das aus ärztlicher Sicht vermutlich kein Problem sein. Dann ist man wirklich krank. Ich denke auf jeden Fall nicht, dass du eine Auszeit von einem halben Jahr aus gesundheitlichen Gründen aus eigener Tasche finanzieren musst.


    Es sollen ja jetzt neue Krankschreibungen kommen, mit Anteilen. Bin mal gespannt, wie das für Lehrer umgesetzt werden könnte.

    Eine Dienstunfähigkeitsvetsicherung liegt in Fällen mit langer Krankheitsgeschichte meist nicht vor, falls doch, würde ich keine Angst vor dem Besuch beim Amtsarzt haben. Es gibt auch außerhalb der Schule genug Möglichkeiten die sowieso mir geringe Kraft sinnvoll einzusetzen.

    Miss Miller schreibt, dass sie schon unterhälftig arbeitet, was zumindest in NRW eine Teildienstfähigkeit ausschließen dürfte. Dazu muss man mindestens die halbe Stelle schaffen, was hier nicht gegeben ist.

    Ich vermute auch, dass hier eher die Gefahr einer vollständigen Dienstunfähigkeit droht, wenn man diese denn als Gefahr wahrnimmt.

    Ich würde prüfen, ob die Dienstunfähigkeit überhaupt eine finanzielle Einbuße bedeutet ( ich vermute nicht). Und dann in Ruhe alles dran setzen den Zustand zu verbessern. Wenn das der Fall ist, Überprüfung der Dienstfähigkeit anstreben.

    Alles Gute und viel Kraft wünsche ich dir!

    Ich hatte mir tatsächlich ein Messgerät gekauft und während des Unterrichts vorne am Pult gemessen: Stillarbeit, nur Scharren der Füße usw lag bei 60 Dezibel, eine disziplinierte Gruppenarbeit bei rund 80! Die schlechte Akustik ist bekannt. Aber lieber die x-Te Fortbildung zum Gruppenpuzzle statt zu erkennen, dass Schüler in der hintersten Reihe akustisch schlicht so gut wie nichts verstehen können, was vorne gesagt wird. Erlebt man selbst, wenn man bei Referendaren mit drin sitzt.

    Wärmepumpen können auch kühlen… nicht jede, muss man passend wählen. Dürfte auch ein Vorteil gegenüber Gas sein in Zukunft. Im Sommer kühlen mit PV Strom. Schuldächer dürften da viel Platz bieten.

    Eine Schule bei uns im Ort hat letztes Jahr sogar PV plus Speicher bekommen. Muss sich wohl lohnen.

    Ich lade alle Gasheizungsfetischisten gerne zu uns ein… Wir haben 22-24 Grad im Haus. Und das alles nur für den Strom der Umwälzpumpe, zweistellige Kosten im Jahr. Erdwärmepumpe.

    So etwas ginge in neuen Schulen auch, der Schulhof bietet bestimmt genug Platz für Flächenkollektoren. Günstiges Heizen im Winter gäbe es kostenlos dazu.

    Wir haben ein besonderes Kind und ich bin froh, dass er bald auf eine tolle Förderschule kommt. Ich wüsste nicht, wie er mit allem Geld der Welt zu integrieren wäre - er müsste vermutlich einen extra Raum haben, denn außer andere Kinder beim Lernen stören kann er leider nicht viel (man muss das realistisch betrachten). Dann doch lieber mehrere Kinder wie er in einem Raum als ausgesperrt inkludiert. Mit Fachkräften, die sich völlig darauf konzentrieren können, ihm das beizubringen, was ein durchschnittlicher zweijähriger schon kann.


    Frage an die Experten hier:

    Wegen der 3 neuen Schulen im Regierungsbezirk werden ja die Schulstunden an Schulen für geistige und motorische Entwicklung massiv gekürzt - wie geht das mit dem Anspruch auf Ganztag zusammen, zumindest für den nächsten Jahrgang?

    Kenne ich auch. Sogar über Wochen heimlich geführte Strichlisten wer wie viele Minuten zu spät nach der Pause das Lehrerzimmer verlässt um pünktlich im Unterricht zu sein. Morgens nicht, das war außer bei Schnee und Eis nie ein Problem (wobei da ausgerechnet Teile der Schulleitung zu spät waren, das Fußvolk war immer pünktlich).


    Bei mir führt so etwas zu Bauchschmerzen und einem unguten Gefühl. Obwohl ich selten unpünktlich die Pause beendet habe. Und das nicht weil ich zu lange Kaffee getrunken habe. Zwei Damentoiletten für mindestens 40 Kolleginnen waren ausreichender Grund. Und weite Wege innerhalb des Geländes, da blieb oft nicht mal Zeit um zur Toilette zu gehen.

    Und das beste: die Pappenheimer, wegen denen so ein Mist gemacht wird, interessiert das nicht die Bohne.

    Auch in der Schwangerschaft bekommt man keine Hilfe bezahlt, wenn man wegen Komplikationen liegen muss. Die Beihilfe hätte eventuell etwas genehmigt, aber nur ca 7 Euro / Stunde bezahlt. Agenturen für Haushaltshilfen rufen ca 50 Euro / Stunde auf . Und bis die Genehmigung durch ist, dauert es auch. Das Ziel ist es ja auch, sehr teure Frühgeburten und Krankenhausaufhalte zu vermeiden. Meine Frauenärztin guckte sich sehr verwundert, als ich ihr sagte, dass eine Verschreibung der Haushaltshilfe nichts bringt. Dafür war ich dann ca 4 Wochen im Krankenhaus, war auch nicht billig.

    Ich glaube nicht, dass es etwas bringt, wenn ich die Beispiele näher ausführe. Genauso sicher bin ich mir, dass die Betroffenen Familien keine Gleichberechtigung in der Vergabe von Plätzen für was auch immer sehen und sicher auch nicht der Meinung sind, dass temporär hier aufgenommene Menschen die gleichen Ansprüche haben sollten wie die, die vermutlich ihr ganzes Leben hier verbringen werden und die deutsche Staatsbürgerschaft haben.

    Hier wurde übrigens gerade für eine große Anzahl an Förderschulen der Unterricht gekürzt….. für alle Schulen, geistige und motorische Entwicklung. Der Bedarf wächst rasant und neue Schulen gegründet werden… Woran das liegt, darf gerne mal untersucht werden. Auf jeden Fall stehen jetzt alle betroffenen Eltern vor den Problemen, dass die Kinder schon um 14:00 Uhr wieder aus der Schule raus sind, freitags schon um zwölf. Und die FörderSchullehrer werden wahrscheinlich munter versetzt werden… so viel zum Thema Kapazität.

    Ohne Details zu nennen: in einer Schule und bei einer Therapieeinrichtung. Weitere Fälle ähnlicher Art wurden mir auch von anderen Stellen berichtet: wer wird beim Kinderarzt aufgenommen usw. Es mag regional sehr verschieden sein, aber hier stößt man überall auf Kapazitätsprobleme: Es fehlt entweder Personal oder Geld oder beides.

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