Beiträge von Ichbindannmalweg
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Insgesamt alles sehr unerfreuliche News, aber wie lest ihr die zitierte Änderung? Führt das dann bei Beamtenpaaren dazu, dass sie die Stufe 1, die ja bisher aufgeteilt wurde, dann beide voll bekommen?
Edit: Hat jemand Quellen dazu? Ich habe es für meinen Fall (andere Besoldungsklasse und Mietstufe als im Beispiel) noch nicht ganz durchdrungen...
Der Familienzuschlag entfällt, es gibt 1,68 Prozent mehr auf das Grundgehalt. Das sollte dann wohl für beide gelten, denn es gilt ja für beamten Ehepaare, keine gesonderte Tabelle.
In Niedersachsen wird der Familienzuschlag ins Grundgehalt überführt, das wäre für die meisten besser. -
Es gibt auch Profiteure:
Nicht verheiratete Beamte bekommen 1,68 % mehr Grundgehalt.
Doppelbeamtenpaare müssten auch jeder die Erhöhung bekommen, vorher haben sie sich den Familienzuschlag 1 geteilt. In den oberen Stufen könnte das günstiger kommen.
Familien mit Kindern in den unteren Mietenstufen erhalten höhere Kinderzuschläge, es gilt für alle
1 Kind 336,882 Kinder 1033
3 Kinder 1676,14
4 Kinder 2329,6
Jedes weitere plus 693
Alleinstehende Familien mit Kindern in Mietenstufe 1 und 2 profitieren die Mehrheit leider nicht. -
Nur so als Tipp:
Wenn die Pflegereform in Kraft tritt, ist die Wahrscheinlichkeit, einen Pflegegrad zu bekommen, geringer, denn die Hürden werden höher. Da würde ich ganz schnell werden…
Wenn sie keinen Pflegegrad hat, dann vermutlich auch keinen Schwerbehindertenausweis? Warum?
Wenn eine Behinderung vorliegt, dann verzichtet du auf Geld, diverse Ansprüche, unter anderem Rente! -
Ein Lebkuchen steht nicht für Weihnachten? Da darf ich doch sicher mal schmunzeln.
Historisch nicht, ich habe aber jetzt keine Lust das alles hier rein zu kopieren…
Meine Lösung: ich backe den selbst. Das ganze Jahr. Bei den Kindern ein beliebter und gesunder Snack da mein Rezept nur Nüsse und ganz wenig Zucker enthält. -
Ich verdiene mit 12 Stunden 3000,- Euro netto, das finde ich jetzt nicht schlecht.
Ich dachte die ganze Zeit, dass du in irgendeinem anderen Bundesland arbeitest, weil du immer davon redest, dass du unterhälftig arbeitest/ arbeitet möchtest. Das geht aber doch nur in Elternzeit, deine aktuelle Stundenzahl von 12 Stunden kann ja nur durch die Entlastung bei Schwerbehinderung oder für Aufgaben kommen. Dann arbeitest du offiziell 12,75 Stunden, minus Entlastung. 3000 € netto kann nur zu Stande kommen, du noch hohe Familienzuschläge bekommst, denn A13 Endstufe in NRW liegt bei 6381 € brutto, also rund 3190 Euro brutto. Da
Nur um dir die Angst vor dem Amtsarzt zu nehmen, finanziell wirst du kaum Einbußen haben bei einer Dienstunfähigkeit:
Die Mindestpension liegt bei 35 % der letzten erreichten Stufe. Aufgrund deiner Angaben vermute ich, dass du kein Berufsanfänger bist und schon einige Jahre arbeitest. Wenn auch in Teilzeit. Aus den Erfahrungen von mehreren Kollegen, die mit Mitte 40 aufhören mussten, weiß ich, dass alle so um die 40 % bekommen. Dazu steigt die Beihilfe auf 70 %, was auch noch spart. Die Familienzuschläge bleiben erhalten.
Du könntest dir auch noch einen Minijob suchen und zur Pension hinzu verdienen. Wenn noch eine Dienstunfähigkeitsversicherung vorliegen sollte, dann wäre es sogar finanziell attraktiv. -
Ein Minijob in der Dienstunfähigkeit wird beim LBV zumindest in NRW nur angezeigt, nicht genehmigt. Einkommen ist natürlich nachzuweisen, bis zu bestimmten Grenzen ist es anrechnungsfrei.
Viele Minijobs in der Schule gibt es bestimmt nicht, und ich glaube auch nicht, dass der Dienstherr dann jemanden aus der Dienstunfähigkeit einstellen würde. Stelle ich mir ein bisschen schwierig vor. -
Ich kann verstehen, dass man seinen Beruf weiter ausüben möchte. Aber finanziell dürfte die Dienstunfähigkeit mit großer Wahrscheinlichkeit keine Nachteile haben.
Wenn ich das richtig gelesen habe, arbeitest du schon unterhälftig und denkst über weitere Reduzierung nach. Da kommt dann ja nicht mehr viel bei rum, finanziell betrachtet. Auch für die Pension sammelst du so sehr wenig Prozente.
Zumindest in NRW ist es so, dass bei Dienstunfähigkeit die Zeit bis zum 60. Lebensjahr zu 2/3 für die Pension angerechnet werden. Das ist also mehr als die deutlich unterhälftig Beschäftigung. Ein Erreichen der Regelaltersgrenze um ohne Abzüge zu gehen wird vermutlich auch schwierig.
Wenn du sagst, dass du dir vorstellen könntest, auch mal ein halbes Jahr auf eigene Kosten zuhause zu bleiben, dann würde ich dir empfehlen, bei einer Verschlimmerung krank zu Hause zu bleiben und eventuell eine längere Krankschreibung in Betracht zu ziehen. Vorausgesetzt, der Arzt hält das für sinnvoll natürlich. Wenn man nicht mehr in der Lage ist, weniger als eine halbe Stelle zu machen, dann dürfte das aus ärztlicher Sicht vermutlich kein Problem sein. Dann ist man wirklich krank. Ich denke auf jeden Fall nicht, dass du eine Auszeit von einem halben Jahr aus gesundheitlichen Gründen aus eigener Tasche finanzieren musst.
Es sollen ja jetzt neue Krankschreibungen kommen, mit Anteilen. Bin mal gespannt, wie das für Lehrer umgesetzt werden könnte.
Eine Dienstunfähigkeitsvetsicherung liegt in Fällen mit langer Krankheitsgeschichte meist nicht vor, falls doch, würde ich keine Angst vor dem Besuch beim Amtsarzt haben. Es gibt auch außerhalb der Schule genug Möglichkeiten die sowieso mir geringe Kraft sinnvoll einzusetzen. -
Miss Miller schreibt, dass sie schon unterhälftig arbeitet, was zumindest in NRW eine Teildienstfähigkeit ausschließen dürfte. Dazu muss man mindestens die halbe Stelle schaffen, was hier nicht gegeben ist.
Ich vermute auch, dass hier eher die Gefahr einer vollständigen Dienstunfähigkeit droht, wenn man diese denn als Gefahr wahrnimmt.
Ich würde prüfen, ob die Dienstunfähigkeit überhaupt eine finanzielle Einbuße bedeutet ( ich vermute nicht). Und dann in Ruhe alles dran setzen den Zustand zu verbessern. Wenn das der Fall ist, Überprüfung der Dienstfähigkeit anstreben.
Alles Gute und viel Kraft wünsche ich dir! -
Ich hatte mir tatsächlich ein Messgerät gekauft und während des Unterrichts vorne am Pult gemessen: Stillarbeit, nur Scharren der Füße usw lag bei 60 Dezibel, eine disziplinierte Gruppenarbeit bei rund 80! Die schlechte Akustik ist bekannt. Aber lieber die x-Te Fortbildung zum Gruppenpuzzle statt zu erkennen, dass Schüler in der hintersten Reihe akustisch schlicht so gut wie nichts verstehen können, was vorne gesagt wird. Erlebt man selbst, wenn man bei Referendaren mit drin sitzt.
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In einer Größenordnung bis 600 m² ja, darüber hinaus leider nicht. Aber Gas wird ja auch nicht billiger…
Je nach Technik ist die Kühlung nahezu zum Nulltarif möglich. Mit Erdwärmepumpe zum Beispiel.
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Wärmepumpen können auch kühlen… nicht jede, muss man passend wählen. Dürfte auch ein Vorteil gegenüber Gas sein in Zukunft. Im Sommer kühlen mit PV Strom. Schuldächer dürften da viel Platz bieten.
Eine Schule bei uns im Ort hat letztes Jahr sogar PV plus Speicher bekommen. Muss sich wohl lohnen. -
Eine Wärmepumpe ist nicht notwendigerweise teurer als eine Gastherme. Und moderne Wärmepumpen können auch 70 Grad Vorlauftemperatur bei einer immer noch guten JAZ.
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Ich lade alle Gasheizungsfetischisten gerne zu uns ein… Wir haben 22-24 Grad im Haus. Und das alles nur für den Strom der Umwälzpumpe, zweistellige Kosten im Jahr. Erdwärmepumpe.
So etwas ginge in neuen Schulen auch, der Schulhof bietet bestimmt genug Platz für Flächenkollektoren. Günstiges Heizen im Winter gäbe es kostenlos dazu. -
Ich würde vermutlich nichts mehr sagen und die Termine alle wahrnehmen. Aber ich würde mich nicht krank zur Schule schleppen, wenn ich durch fehlende Erholung krank werde. Die Entscheidung darüber würde aber mein Arzt fällen. Ohne AU nicht einen Tag.
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Wir haben ein besonderes Kind und ich bin froh, dass er bald auf eine tolle Förderschule kommt. Ich wüsste nicht, wie er mit allem Geld der Welt zu integrieren wäre - er müsste vermutlich einen extra Raum haben, denn außer andere Kinder beim Lernen stören kann er leider nicht viel (man muss das realistisch betrachten). Dann doch lieber mehrere Kinder wie er in einem Raum als ausgesperrt inkludiert. Mit Fachkräften, die sich völlig darauf konzentrieren können, ihm das beizubringen, was ein durchschnittlicher zweijähriger schon kann.
Frage an die Experten hier:Wegen der 3 neuen Schulen im Regierungsbezirk werden ja die Schulstunden an Schulen für geistige und motorische Entwicklung massiv gekürzt - wie geht das mit dem Anspruch auf Ganztag zusammen, zumindest für den nächsten Jahrgang?
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Glaubst du, dass du in einem Minijob einen höheren einen höheren Lohn erzielst als im TVH?
Wenn man bedenkt, wie viel Betreuungszeit so wenige Schulstunden benötigen, dann könnte der Minijob zu festen Zeiten die bessere Alternative sein, auch finanziell.
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Da fällt mir gerade ein: bei uns gab es offiziell eine Dienstanweisung, 15 min vor Unterrichtsbeginn im Lehrerzimmer anwesend zu sein… Zu spät war wirklich kaum jemand, zumindest nicht ohne Not. Vermute eine solche Anweisung war ebenso unzulässig wie die Anzahl der Toiletten…
Karl-Dieter Danke für den Tipp!
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Kenne ich auch. Sogar über Wochen heimlich geführte Strichlisten wer wie viele Minuten zu spät nach der Pause das Lehrerzimmer verlässt um pünktlich im Unterricht zu sein. Morgens nicht, das war außer bei Schnee und Eis nie ein Problem (wobei da ausgerechnet Teile der Schulleitung zu spät waren, das Fußvolk war immer pünktlich).
Bei mir führt so etwas zu Bauchschmerzen und einem unguten Gefühl. Obwohl ich selten unpünktlich die Pause beendet habe. Und das nicht weil ich zu lange Kaffee getrunken habe. Zwei Damentoiletten für mindestens 40 Kolleginnen waren ausreichender Grund. Und weite Wege innerhalb des Geländes, da blieb oft nicht mal Zeit um zur Toilette zu gehen.
Und das beste: die Pappenheimer, wegen denen so ein Mist gemacht wird, interessiert das nicht die Bohne.
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