Keine dieser Kompetenzen bereichert nennenswert unseren gemeinsamen Schulalltag.
Vorträge zu halten wurde nunmal von ihnen verlangt, weil man es für zukunftsträchtig hielt.
Da der Schulalltag sich aber grundsätzlich nicht zu dem von 1926 geändert hat, muss man sich schon fragen, ob Schule doch auch um ihrer selbst Willen genau so weiterexistiert. Die Gesellschaft ändert sich ja durchaus, da kommen wir alle kaum hinterher, aber die Kinder sollen den Spagat hinkriegen und kompensieren?
Es ist nur wenige Jahre her, dass beschlossen wurde, jedes Kind müsse schon in der Grundschule unbedingt ein iPad nutzen und für hunderte Millionen € wurden Leihgerate angeschafft. Die Idee wurde schnell zur Schnapsidee erklärt.
An vielen Schulen findet mangels Lehrkräften kein Informatik statt, währenddessen werden im realen Leben längst Arbeitsplätze durch KI ersetzt.
Absurd: Es gibt nur wenige Berufe, die man jetzt ergreifen kann, von denen absehbar ist, dass sie in 5 Jahren noch so existieren und dazu zählt das Lehramt. Studiere Latein auf Gym und du hast zukunftsträchtig für dich bis zur Pension abgesichert. Was deine 15-Jährigen SuS brauchen ist egal, Hauptsache, sie bereichern den Mikrokosmos der Lateinlehrerin.