Beiträge von Forenpausenbrot

    Und damit meine ich nicht den TE, der hat weder Verwirrtzeichen gesetzt, noch kenne ich ihn nicht. Und Plural ist er auch nicht.

    Du hast wieder mal Vorurteile, die nicht zur Realität passen.

    Ähm, die jungen Männer, die irgendwas tun, war dein Vorwurf.

    Können wir dahin zurückkommen, worum es ging? Wennan Vorerkrankungen hat und lebenslang auf Medikamente und Facharztbehandlungen angewiesen ist, welche Lösung die bessere und/oder günstigere wäre.

    Wenn du das auch nicht weißt, total okay, musst es aber nicht auf die Dummheit, Arroganz oder sonst was anderer Leute schieben.

    Kris24 du beklagst dich immer über dieselben Sachen. Du hast aber Meer zugestimmt, die meinte, viele hätten keine Ahnung vom Gesundheitssystem, du redest doch auch nur von deinen Erfahrungen.

    Der TE schrieb:

    Schon ganz schön komplex.

    Und ich sehe nicht, wie der TE, offenbar ein junger Mann, es wahnsinnig gut hätte im Leben.

    Ich will heute Abend in ein Restaurant gehen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Kleiderordnung xy gelte. Mir verdirbt das jetzt schon die Laune. Ich wäre schon nicht in Gummistiefeln erschienen, aber allein durch den Hinweis, man solle coollässigleger aber doch auch schickischnickischnuck erscheinen, mache ich mir jetzt schon Gedanken, was damit gemeint sein könnte und ob meine Turnschuhe gut genug sein mögen. Ich werfe dem Laden viele Euro in den Rachen, um lecker bekocht zu werden und hab keine Lust, mir die Laune vorher verderben zu lassen. Hilft nicht weiter, passt aber gerade thematisch hierher.

    ...In meinen Augen...

    Eben, es ist halt alles nur in irgend jemandes Augen irgendwie, mancher ist sogar blind und weiß nicht mal, wie andere aussehen.

    Meiner Ansicht nach ist es traurig, jungen Frauen zu vermitteln, dass sie lange Locken benötigen, um als weiblich und "angemessen feierlich" zu gelten und von ihnen implizit oder explizit billig aussehende lange Kleider in Königsblau erwartet werden und dass es immer noch selbstverständlich ist, dass männliche Jugendliche Anzug mit Fliege und kurze Haare tragen müssen.

    https://www.megina-gymnasium-mayen.de/index.php/schu…iturientia-2026

    ...Viel schlimmer als Schule ist sowieso Politik. Dank Ganztagsschule habe ich öfters das "Glück", Mandatsurlaub zu brauchen und direkt nach der Schule in einem Ausschuss oder so zu sitzen. Da musst du ganz anders aufpassen, denn du wirst sofort abgestraft für "unpassende" Kleidung.

    Wie wird man abgestraft und was ist unpassend in diesem Kontext?

    Du schriebst:

    Eine Kleidungsordnung macht bei folgenden vier Fällen Sinn:

    • Arbeitssicherheit
    • Corporate Identity (insofern ggf. relevant)
    • Schutz vor Witterungseinflüssen
    • Vermeidung von sexueller Belästigung (Exhibitionismus o.ä.)

    Möchtest du wirklich darauf beharren, dass es einer Kleidungsordnung für schlechtes Wetter Bedarf oder lieber zugeben, dass du einfach Blödsinn geschrieben hast?

    Der einzige vernünftige Grund ist die Arbeitssicherheit, da ist der AG auch verpflichtet, diese bereitzustellen. Und wenn man ein Shirt mit Firmen-Logo tragen muss, dann steht das bereits im Vertrag und man weiß vorher, worauf man sich einlässt. Wir haben keine Schuluniform.

    Ob es über die Lebensdauer teurer ist, mag ich nicht beurteilen.

    Ich auch nicht. Möchtest du noch deinen Schrecken näher erläutern, was andere alles nicht wissen über unser Gesundheitssystem?

    Der TE hat sich ja nicht mehr gemeldet und wir kamen ins Schwafeln, vielleicht profitiert aber noch jemand anders von deinem Wissen.

    Die Ausgangsfrage war ja, wie man herausfindet, ob die pauschale Beihilfe für einen geeignet ist.

    Für mich sind das zwei unterschiedliche Kategorien. Arbeitssicherheit bedeutet, die Art von Kleidung zu tragen, die mich vor Kontamination oder Verletzung bedingt durch das Verrichten der Tätigkeit schützt. Schutz vor Witterung bedeutet, die Art von Kleidung zu tragen, die mich vor Hitze, Kälte oder Niederschlag schützt.

    Und in welchem Beruf steht in einer Verordnung, dass man eine Regenjacke dabei haben muss? Das ist doch Käse.

    Als ob DAS der Grund wäre. Oder hatte Klingers Schule heute deutlich mehr als 25 Grad in den Räumen?

    Es gibt Stoffsorten, die passender sind, es muss nicht automatisch kürzer sein.

    Warum sollte das kein Grund sein? Wenn es Kollegen an Klingers Schule zu warm ist, möchten sie kurze Hosen tragen. In klimatisierten Räumen dürfte das Bedürfnis geringer sein.

    Und den Hinweis auf die Informatiker finde ich sehr passend, die Leute, die man dringend braucht und am besten bezahlt, sind nicht unbedingt immer die mit der Bundfaltenhose.

    Klar gibt es allerlei ungeschriebene Dresscodes, aber warum das so ist und wer was als höflich oder chic empfindet, ist halt individuell. Yachtbesitzer mögen rosa Polohemden, diese schrecklichen Penny Loafer mit Fransen barfuß tragen und dazu auch noch kurze Hosen, trotzdem würde ich nicht davon ausgehen, dass sie ihren Job nicht adäquat erledigen.

    ...Oder sich nichts Vernünftiges leisten können. Oder FDP wählen ^^

    Eben nicht, daher weigern sich ja einige.... Die Pauschale muss das Land immer zahlen. Die normale Beihilfe nur, wenn man etwas einreicht.


    Ich bin hier immer wieder erschrocken, wie uninformiert, hier und auch in meinem Kollegium, einige über unser Gesundheitssystem jenseits von PKV und Beihilfe sind.

    Die Kosten schwerer Erkrankungen gehen in die Hunderttausende, alte Leute haben sowieso ständig irgendwas. Wundert mich, dass der monatliche Krankenkassenbeitrag auf alle bezogen günstiger sein soll.

    Edit: außer zu Beginn, wenn vorerkrankte Beamte, die in keine PKV gekommen sind, gleichzeitig die pauschale Beihilfe beantragen. Aber in 20 Jahren, wenn diese Leute ein künstliches Hüftgelenk brauchen, dann haben die Länder mit den Kosten nichts zu tun, oder?

    Eine Kleidungsordnung macht bei folgenden vier Fällen Sinn:

    • Arbeitssicherheit
    • Corporate Identity (insofern ggf. relevant)
    • Schutz vor Witterungseinflüssen
    • Vermeidung von sexueller Belästigung (Exhibitionismus o.ä.)

    Schutz vor Witterung dürfte allenfalls unter Arbeitssicherheit fallen.

    Und was bedeutet Vermeidung von Exhibitionismus im Kontext der Klamottenvorschrift bei der Arbeit, wen sollte das betreffen?

    Zumal ein Exhibitionist es nicht so mit Kleidungsvorschriften hat, das könnte ziemlich genau die Definition sein...

    Genau in einer solchen finden sich an nicht wenigen Schulen Vorschriften zur Bekleidung und nicht selten sind diese auch vorher durch irgendein Gremium beschlossen worden. Nur wird dabei gerne übersehen, dass schulische Gremien schlicht nicht derart in das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit eingreifen dürfen, dass sie Bekleidungs- (oder ebenfalls gerne:) Ernährungsvorschriften vorgeben könnten.

    Wenn sich ein Gremium einig ist, wäre das für mich aber stichhaltiger als der persönliche Geschmack einer Person. Bei Hitze mit langen Klamotten zu kommen fiele für mich nicht darunter, aber wenn es der Mehrheit der Beteiligten wichtig ist, dass -keine Ahnung- Kaffeetassen nicht mit ins Klassenzimmer genommen werden sollen, würde ich mich dem beugen können, auch wenn ein "scheiß drauf" juristisch reichen würde.

    Wir haben hier ja oft genug über Basecaps und bauchfreie Tops im Unterricht diskutiert und die Meinungen gehen auseinander. Das meiste hat mit der Erziehung des letzten Jahrhunderts zu tun und das ist ja auch erst mal nichts Falsches, aber bewusst sollte man sich über seine Motive mindestens sein.

    Ich würde wahrscheinlich auf die Hausordnung verweisen und sagen, dass das durch die Schulkonferenz müsste und er/sie doch bitte erst mit Geko, SuS bzw. Elternvertretung diskutieren solle, ob Lange-Hosen-Konsens herrsche und für welches Geschlecht, ob das auch noch spezifiziert werden solle.

    Von Preissteigerungen sind sowohl gesetzliche als auch private Versicherungen betroffen. Irgendwie ist das auch kein Argument für irgendwas.

    Naja, nur haben Beamte halt die Beihilfe, man muss nur einen geringen Teil privat versichern. Sonst könnten wir uns das doch gar nicht leisten.

    Problematisch war bislang vor allem, dass die gesetzliche Versicherung exorbitant teuer ist, Plattyplus und andere können ein Lied davon singen. Ohne AG-Anteil mit Bemessungsgrenze von 5800irgendwas ist das einfach unfair teuer. Natürlich für Selbständige und andere ebenso, die nicht 100.000€ im Jahr heimtragen.

    Wie ist denn der Ablauf, kann man einfach in seiner GKV bleiben und bekommt dann pauschale Beihilfe? Muss man die Rechnungen nur dort einreichen, nicht bei seiner Kasse oder wie läuft das?

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