Private KV zum Höchstsatz oder in der Gesetzlichen KV bleiben?

  • Von Preissteigerungen sind sowohl gesetzliche als auch private Versicherungen betroffen. Irgendwie ist das auch kein Argument für irgendwas.

    Naja, nur haben Beamte halt die Beihilfe, man muss nur einen geringen Teil privat versichern. Sonst könnten wir uns das doch gar nicht leisten.

    Problematisch war bislang vor allem, dass die gesetzliche Versicherung exorbitant teuer ist, Plattyplus und andere können ein Lied davon singen. Ohne AG-Anteil mit Bemessungsgrenze von 5800irgendwas ist das einfach unfair teuer. Natürlich für Selbständige und andere ebenso, die nicht 100.000€ im Jahr heimtragen.

    Wie ist denn der Ablauf, kann man einfach in seiner GKV bleiben und bekommt dann pauschale Beihilfe? Muss man die Rechnungen nur dort einreichen, nicht bei seiner Kasse oder wie läuft das?

  • Pauschale Beihilfe heißt doch nur, dass du einen Zuschuss zu deiner KK bekommst, also man muss meiner Meinung nach nur noch bei der PKV dann einreichen. Bei der Beihilfe eben gar nichts mehr, weil die Zahlung mit dem Zuschuss zum KK-Beitrag abgegolten ist.

    Edit:
    Unsinn:
    Die Rechnungen gehen natürlich wenn du bei der GKV bleibst gleich an die GKV.

    2 Mal editiert, zuletzt von Susannea (2. Oktober 2026 16:45)

  • Es gibt Ärzte, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen, bzw. nicht wollen, dass ihre Dienste vom Geldbeutel abhängen.

    Nach meiner Erfahrung ist der Hang zur altruistischen Selbstausbeutung bei Lehrkräften deutlich ausgeprägter als bei Ärzten.

  • Wie wer kriegt die Rechnungen, die GKV, so wie bei jedem anderen gesetzlich Versicherten auch.

    Ich dachte, man bekommt dann einen Beitrag zur Gesetzlichen dazu, analog dem Arbeitgeberanteil für Angestellte. Man bekommt also wirklich eine Pauschale? Und wenn dem Dienstherrn dann plötzlich einfällt, die zu kürzen, sitze ich auf den 14,x% KK-Beitrag alleine?

  • Nach meiner Erfahrung ist der Hang zur altruistischen Selbstausbeutung bei Lehrkräften deutlich ausgeprägter als bei Ärzten.

    das mag sein, aber im Rahmen der Diskussionen zur Pflegereform und Beitragsstabilisierungsgesetz waren viele Ärzte und Psychotherapeut*innen (zugegeben, Letztere vielleicht zahlreicher) am Wohl der nicht behandelten Patient*innen interessiert und wollten ihren Kassensitz eben NICHT mit Privatpatient*innen aufstocken. Möglicherweise ist es aber eine dritte Berufsgruppe an sich bzw. eine eigene Untergruppe unter den medizinischen Gruppen (mit Pfleger*innen?).

  • Nach meiner Erfahrung ist der Hang zur altruistischen Selbstausbeutung bei Lehrkräften deutlich ausgeprägter als bei Ärzten.

    Komischer Vergleich, wir sind Angestellte oder Beamte des Landes. Wenn du eine private Schule findest, die dich besser bezahlt, kannst du ja den AG wechseln.

  • Also was ich mir im Netz zusammenlese hat die pauschale Beihilfe nur Vorteile für Vorerkrankte, die keine PKV mehr nimmt.

    Sich ohne Not dafür zu entscheiden, hätte mehr Nachteile. Insbesondere bei Bundeslandwechsel, wenn es dort keine pauschale Beihilfe gibt, dann kann man es nicht mehr ändern und zahlt voll.

  • Wie wer kriegt die Rechnungen, die GKV, so wie bei jedem anderen gesetzlich Versicherten auch.

    Okay, dann ist der Begriff irreführend. Die Beihilfe übernimmt ja anteilig medizinische Kosten, hier geht es nur um eine Art Arbeitgeberanteil zu den monatlichen Kosten der Versicherung.

    Das ist natürlich günstiger fürs Bundesland...

  • Das ist natürlich günstiger fürs Bundesland...

    Eben nicht, daher weigern sich ja einige.... Die Pauschale muss das Land immer zahlen. Die normale Beihilfe nur, wenn man etwas einreicht.


    Ich bin hier immer wieder erschrocken, wie uninformiert, hier und auch in meinem Kollegium, einige über unser Gesundheitssystem jenseits von PKV und Beihilfe sind.

  • Eben nicht, daher weigern sich ja einige.... Die Pauschale muss das Land immer zahlen. Die normale Beihilfe nur, wenn man etwas einreicht.


    Ich bin hier immer wieder erschrocken, wie uninformiert, hier und auch in meinem Kollegium, einige über unser Gesundheitssystem jenseits von PKV und Beihilfe sind.

    Die Kosten schwerer Erkrankungen gehen in die Hunderttausende, alte Leute haben sowieso ständig irgendwas. Wundert mich, dass der monatliche Krankenkassenbeitrag auf alle bezogen günstiger sein soll.

Werbung