Beiträge von Quittengelee

    Hey! [Ordnungsruf] Wenn das hier nicht nur ein ein Spiel wäre, würde ich die letzten zwei Beiträge melden. Frage beantworten, neue Frage stellen, so geht es! Menno!

    Wieso nur, du hast vollkommen Recht. Verzeih!


    Nutzt du verkaufsoffene Sonntage oder kannst du darauf gut verzichten?

    Ich verzichte.


    Kannst du ein prima veganes Kochbuch empfehlen? So richtig aus Papier, nix aus dem Netz.

    Ah ok, mein Fehler...
    Ich dachte, es gäbe sowas wie Forenregeln oder ne Netiquette, die hier auch gelten.

    Sorry, dass ich dem Fehler unterlaufen bin zu glauben, dass ein Forumsbeitrag, bei dem man keine Beiträge zum eigentlichen Thema mehr findet, irgendwie nicht optimal ist, z.B. für jemanden, der ernsthaft an dem Thema interessiert ist.

    Wie blöd von mir, dass ich sowas denken konnte, kommt nicht wieder vor...
    Feuer frei...

    Findest du derartige Ironie denn freundlicher als das Abschweifen?

    Da es schon x Threads zum Thema gibt, könnten Interessierte auch einfach andere Beiträge suchen oder nach Seite 19 aufhören, mitzulesen.

    ...

    Denkt man deine Argumentationslinie weiter, brauchen Schüler zukünftig außer Prompten eigentlich überhaupt nichts mehr selbst beherrschen und wir können sämtliche Lehrpläne direkt fast vollständig im Schredder entsorgen.

    Das hat @WillG doch gar nicht geschrieben. Er schrieb, dass es Kompetenzen erfordert, die richtigen Prompts zu formulieren und dafür muss man natürlich wissen, was man will, es erfordert also -auch weitergedacht- durchaus das Durchdringen eines Themas, um die KI gewinnbringend zu nutzen. Merkst du ja daran, dass du merkst, wenn sie KI genutzt haben.

    Außerdem wurde "Quellenarbeit", "Erörtern" und "Argumentieren" angeführt. Wenn Lehrkräfte den SuS nicht beibringen, wie man KI nutzt, werden viele es nicht angemessen können, so wie mit allen anderen Medien.

    Die Debatte erinnert mich daran, dass wir in der 5. oder 6. Klasse mal gesagt bekommen haben, dass man in der Oberstufe einsprachige Wörterbücher in Englisch verwenden darf und ich dachte "hö, das ist ja dann einfach". Ein Hilfsmittel ist ein Hilfsmittel ist ein Hilfsmittel.

    "Fetisch"? Na ja, wenn du das so siehst. Die Anfertigung von Hausarbeiten, Facharbeiten, Projektarbeiten ist bei uns an den BBS in einigen Bildungsgängen schon lange üblich.

    Woher das kommt? Als Beispiel hier ein Auszug aus einer Information von 2021 über das Berufliche Gymnasium in NDS, die auf der Website des MK als PDF-Datei abrufbar ist: "In einem Halbjahr des 12. Jahrganges ist auf der Basis eines mehrwöchigen Projekts eine Projektarbeit mit beruflichem Bezug anzufertigen. Sie ist auf der Grundlage des Profilfaches „Praxis” und der die Fachrichtung und ggf. den Schwerpunkt prägenden Profilfächer zu erstellen. Im Fach Praxis wird das Projekt durchgeführt und begleitet – in einem der anderen Profilfächer werden die theoretischen Grundlagen des Projektmanagements erarbeitet. Es können jedoch auch alle weiteren Fächer der Stundentafel in das Projekt einbezogen werden. Die Projektarbeit kann als Einzel- oder Gruppenarbeit angefertigt werden und gibt den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur vertieften selbstständigen wissenschaftspropädeutischen Arbeit."

    Ach so, und "PowerPoint" lernen die SuS in vielen Bildungsgängen wie der Berufsfachschule, allerdings nicht unbedingt als "Hilfsmittel" für Gruppenarbeiten.

    Okay, in Klassen 2-10 aber nicht und Maylin85 schrieb, dass sie sowas halt nicht mehr durchführen würde, wenn SuS alles per KI erledigen ließen. Dann läuft halt was falsch.

    Einer : Dass junge Menschen mit Fluchthintergrund bisweilen über bestimmte Inhalte und Kompetenzen nicht verfügen, ist zwar korrekt, aber diese Personengruppe wird in der Regel im Rahmen von Vorbereitungsklassen beschult, um sie (auch) sprachlich überhaupt erst einmal auf den Stand zu bekommen, am Regelunterricht teilnehmen zu können. Sobald sie an meinem Unterricht teilnehmen, muss ich davon ausgehen, dass sie die fachlichen Vorkenntnisse mitbringen, meinem Unterricht folgen zu können, und dann unterrichte und bewerte ich nach offiziellen Vorgaben.

    Ich habe auch die Verantwortung, gegenüber den Kollegen (m/w/d), an die ich irgendwann die jungen Menschen übergebe, dass die Leistungen, die ich qua Noten und Zeugnis bescheinige, auch tatsächlich erbracht wurden. Da unterscheide ich nicht zwischen Menschen mit und ohne Fluchthintergrund und ich denke, dass Industrie oder Kollegen (m/w/d) weiterführender Bildungsgänge dieselbe Erwartungshaltung an dich haben. Insofern würde ich mich da auch Quittengelees Ausführungen anschließen.

    Was hat der DAZ-Unterricht mit meinen Ausführungen zu tun? Außerdem hat Einer mehrfach gesagt, er spreche von SuS ohne Migrationshintergrund. Das Thema hast du eröffnet.

    Einmal, dann arbeiten die SuS über Wochen selbständig, die Präsentation findet ebenfalls in der Unterrichtszeit statt..

    In der Grundschule machen viele Eltern den scheiß, in der Sek I sitzen die SuS gruppenweise am Nachmittag und machen den Scheiß.

    Lehrer ohne Kinder in dem Alter denken wahrscheinlich, dass sie die einzigen sind, die sich Referate und Hauarbeitsthemen für die Kinder ausdenken.

    Hausaufgaben dürfen ohnehin nicht bewertet werden.

    Im schulischen Bereich betrifft es aber ja auch Facharbeiten, Projektarbeiten, Referate, über mehrere Stunden anlegte Arbeitspläne... hab ich immer recht gerne gemacht, im letzten Halbjahr gingen solche Aktionen aber zu 100% schief, weil überwiegend nur noch KI Ergebnisse rausgerotzt wurden. Schade, dann eben nicht mehr.

    Verflixt, dann musst du ja regelrecht wieder selbst Unterricht vorbereiten.

    Wie gesagt, wenn die Schüler*innen plötzlich (8-10 Jahre sind plötzlich) die allergrundlegendsten Grundlagen nicht mehr beherrschen, dürften sie auch nicht in der Lage sein, einen Schulabschluss zu machen.

    Mich ärgert das Thema deswegen, weil es hier aller drei Monate von jemandem aufs Tapet gebracht wird und immer ist jemand anderes gefühlt Schuld an der gefühlten Misere. Und am Ende heißt es immer: ICH kann ja daran nichts ändern und muss deswegen alle mit einer 4 durchs Schuljahr heben.

    Entweder, das Problem existiert, dann muss die logische Konsequenz sein, dass entsprechend viele SuS sitzen bleiben bzw. die Prüfung nicht bestehen. Oder es existiert nicht und Jugendliche sind vergesslich wie eh und je und lernen nur bis zur nächsten Klausur was sie hinterher sofort wieder vergessen. So wie die meisten von uns auch.

    ...Wir im BK können heute nicht mehr die Dinge voraussetzen, die wir noch vor 8-10 Jahren als Grundvoraussetzung annehmen könnten. Jeden Tag sehen wir in allen Fächern, dass den Schülern absolute Basics fehlen. Prozentrechnung, Dreisatz, Mengenlehre, Entstehung eines Regenbogens, Bundesländer, Hautstädte ganz normale Dinge. Das was vor 8-10 Jahren noch Grundlagen der Allgemeinbildung war ist heute ein großes Geheimnis. ...

    Du unterrichtest also seit mindestens 8 Jahren in derselben Schulform und vor 8 Jahren wussten noch alle, wie man Prozentrechnung anwendet und wie die "Hautstädte" heißen, ein Regenbogen entsteht und jetzt ist alles Wissen verschütt gegangen?

    Ich frage mich, auf welcher Grundlage diese Analyse beruht. Das sagt dir offenbar dein Gefühl und das Gefühl von ein paar anderen Kolleg*innen möglicherweise. Viele andere bestätigen dieses Gefühl aber nicht. Und nun? Was soll aus dem Gejammer folgen? Die Welt geht den Bach runter, Jugendliche sind alle doof? In 5 Jahren gibt es keine Automechaniker und Hebammen mehr, weil alle zu dumm für Dreisatz sind?

    Ach und: welche Schlussfolgerung gibt es für dich, wenn sie alle nichts wissen, darfst du keine Abschlüsse vergeben. Alle müssten durchfallen. Bist du wenigstens selbst konsequent?

    Liebe Community,

    an meiner Dienstschule sollen ab kommenden Schuljahr nach und nach für verschiedene Jahrgänge Tablets durch den Schulträger bereitgestellt werden. Den Eltern wird ermöglicht durch den Schulträger einen Zuschuss zum zukünftigen Schulgerät zu erhalten. Die Lehrkräfte werden, Stand jetzt, nicht mit Geräten durch den Schulträger oder das Land ausgestattet.

    Meine Frage dazu: Kann der Schulträger die Anschaffung/Verwendung der Tablets einfach bestimmen? Unsere Schulleitung vermittelt zumindest diesen Eindruck, da jetzt schon darauf hingearbeitet bzw. eingestimmt wird, dass es eine gesetzte Sache sei und wir als Kollegium die Umsetzung koordinieren und durchführen müssten.
    Meines Wissens nach sollte zumindest die Schulkonferenz nach §65 Abs. 2 Punkt 6 (SchulG) darüber befinden, also im Bestfall der Sachverhalt durch die verschiedenen Mitwirkungsgremien gehen (Lehrkräftekonferenz, Elternpflegschaft, Schüler:innen-Vertretung) und beraten werden, was zumindest in der Lehrkräftekonferenz bisher nicht passiert ist.

    Und drei Anschlussfragen: Könnte die Schulkonferenz den Prozess verlangsamen oder stoppen? Wenn ihr an euren Schulen ausgestattet seid; wie handhabt ihr die Verwaltung der Tablets und wie gut läuft der Einsatz im Unterricht?


    Viele Grüße

    Privatschule oder öffentlich?

    Ich denke nicht, dass die Eltern zur Anschaffung genötigt werden können, Lehrmittelfreiheit und so.

    Ihr ebensowenig, auf welcher Grundlage?

    Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Konferenz sowas beschließen kann. M.E. kannst du dich weigern, wirst aber permanent Probleme haben, umzusetzen, was ihr umsetzen sollt. Langer Atem ist also gefragt.

    Du bist nicht der einzige, der über den Verfall der Sitten jammert, das tun einige hier immer wieder gern. Einige Zeit lang wurde die Grundschule verantwortlich gemacht für die faule und schlechte Generation, dann war alles "politisch gewollt", in der DDR alles besser, ab und an ist das Handy Schuld, früher waren es Computerspiele. Apropos: machen die eigentlich noch aggressiv oder hat sich das inzwischen erledigt?

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