Beiträge von SteffdA

    1. Gib dir Zeit das zu verstehen und zu durchdringen. Niemand hat das auch nur ansatzweise gut mit 'nem Fingeschnipsen hingekriegt.
    2. Kleine Brötchen backen. Lernsituationen wirken sonst sehr künstlich und aufgesetzt.
    3. M.E. ist nicht jeder Inhalt für eine Lernsituation geeignet.
    4. Beim Bearbeiten einer Lernsituation können alle bisher bekannten Unterrichtsmethoden zum Einsatz kommen.
    5. Ich halte es für wichtig, dass die Zeit für ein Lernfeld auch so deklariert komplett zuer Verfügung steht. Also nicht 1h Messtechnik mit Lernfeld 3, dann 2h Fachtheorie mit Lernfeld 3 etc..
    6. Dort, wo ich gesehen habe, dass es funktioniert, arbeiten oft Lehrerteams an einem Lernfeld zusammen (Unterrichtsvorbereitung und -durchführung). Es gibt Zeiten, an denen sich der Lehrereinsatz überschneidet, aber das hängt sehr von der konkreten Konzeption an der Schule ab.

    ...so fürs erste ein paar Bemerkungen meinerseits.

    Zu deiner konkreten Lernfeldangabe, fällt mir nur zu 1.1 was ein. Situation könnte sein, das SchülerIn xy Überlegungen zur späteren Berufswahl anstellt und sich überlegt, wo Informationen etc. herkommen. Welche Motive für den ein- oder anderen Beruf vorliegen, auf welche Interessen er/sie zurückgreifen kann etc..
    Vorbereitend dazu könnten die Schüler eine vergleichbare Erörterung lesen, mir fällt da spontan ein Aufsatz vom jungen Marx ein
    Betrachtung eines Jünglings bei der Wahl eines Berufes. Anhand des Textes lassen sich dann verschiedene Motive usw. diskutieren.

    Danke Meike,
    das hat mir schon geholfen. Ja, es geht um eine Zielvereinbarung bei einem Mitarbeitergespräch, welches durch die Abteilungsleitung bei der Schulleitung angestrengt wurde. Abteilungsleitung, Schulleitung, Mitarbeiter (verbeamtet) und Moderation waren anwesend.

    ...viele damals entstandene schulneubauten in deutschland waren im stil der zeit betonbunker.

    Das war Absicht. Es war kalter Krieg, es wurde mit einem heißen gerechnet. Viele dieser Bauten wurden als "Dual-use"-Bauten ausgelegt.

    ...diese sind nun stark renovierungsbedürftig. offenbar geben v.a. die wasserleitungen in den wänden den geist auf.

    Ja, die Leitungssysteme in solchen Bauten müssen ca. alle 40 Jahre saniert werden. Wer sich das allerdings "spart", zahlt halt später entsprechend mehr.

    Man könnte argumentieren, dass wir alle, die wir Leistung erbringen, bezahlt werden (Lehrer, Handwerker, Politiker :D). Warum sollten Schüler nicht für ihre Leistung bezahlt werden?

    Das werden sie (die Schüler) doch: Die Währung heißt Bildung (die dann gegebenenfalls auch in entsprechende Zertifikate mündet).

    Wisst Ihr was ... das ist mein neues Arbeits-Schuhwerk:

    getdigital.de/Periodensystem-Schuhe.html

    Gilt das bei Schülern als Spickzettel?

    ...das Schule für die Schüler teilweise wie Freizeit erscheint, weil die Lehrer mit "normalen" Kleidungsstücken rumrennen und nicht so etwas wie "Arbeitskleidung" tragen.

    Wer sowas nicht klar kriegt bzw. Schgule - Freizeit nur an der Kleidung der Lehrer festmacht, hat am Gymnsaium m.E. nichts verloren.

    Die Merkel hätte ja auch einfach sagen können: "Herr Böhmermann wird nach §103 StGB nicht verfolgt, dieser Paragraph wird ersatzlos gestrichen. Es steht Herrn Erdogan frei, den üblichen Rechtsweg zu beschreiten." (...oder so ähnlich).
    Sonst fallen mir zur Bundeskanzlerin nur diverse Zitate von Alfred dem Ekel ein.

    Liest sich wie eine Wiederauflage der "Berufsausbildung mit Abitur". Gab es schon bei uns drüben (im achso bösen DDR-Bildungssystem) und war dort ein üblicher Bildungsgang, der zu einem Berufsabschluss und einem fachgebundenen Abitur führte. Fachgebunden hier ist nicht gleich "Fachabitur" der alten Bundesländer, da dieses nur zum Besuch einer FH berechtigt, das fachgebundene Abitur der "Berufsausbildung mit Abitur" aber auch zu einem Studuim an der Universität berechtigte.

    Die Österreicher haben das auch schon ne Weile. Bei uns ist das schwieriger, weil nur 2 Bundesländer berufliche Gymnasien haben.

    Ein berufliches Gymnasium führt (zumindest in Hessen) nicht zu einem Berufsabschluss.

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