Beiträge von SteffdA

    Wirklich regelmäßigen, unprofessionellen Journalismus...

    ...sehe ich dort, wo (fast) nur noch irgendwelche Agenturmeldungen abgeschrieben werden, ohne Hintergründe zu beleuchten, dort, wo Meinung/Kommentar und Nachricht vermischt werden, Menschen diffamiert und ausgegrenzt werden, inhaltlicher Diskurs nicht mehr statt findet, wo Falschmeldungen nicht richtig gestellt werden, wo man sich als Propagandaorgan der Regierung versteht und deren Handlungen nicht kritisch hinterfragt werden ...

    Also ich kenne aus der Elektrotechnik mit einer Tür verbundene Räume, einer ein normaler Klassenraum, der andere das Labor. Direkt vom Labor ging es in die Sammlung, soweit ich das erinnere. Vielleicht ist so eine Aufteilung auch für die Chemie sinnvoll?

    Es gibt zwar ausreichend seriöse Medien, deren politische Tendenz im akzeptablen Rahmen bleibt (Link), aber die Entscheidung muss natürlich jeder für sich treffen.

    Und diesen Rahmen bestimmt jetzt wer?

    Ich halte es aber einerseits für billig fragwürdig, pauschales Medienbashing zu betreiben (s. Dein Posting vom 11.04.). Andererseits ist es ziemlich dreist, anderen Menschen vorzuwerfen, in einer zu engen Blase zu leben, nur weil sie sich nicht regelmäßig mit rechtspopulistischen Wutbürgerportalen auseinandersetzen möchten.

    Und ich finde es ziemlich dreist anderen ihre Medienauswahl vorzuwerfen, während man selbst bei seiner Medienauswahl offensichtlich auf eine Denkhilfe angewiesen ist (sie deinen Link aus Beitrag #23.426).

    Ansonsten lese ich wieder nur Quellendiskreditierung, keinen inhaltlichen Diskurs.

    Mueller Luedenscheidt Das hast das scheinbar immer noch nicht verstanden: Ich lese Zeit online regelmäßig (täglich) und die anderen ab und an eben um etwas andere Meinungen und Berichte zu lesen, als bei Zeit-online stehen. Stünde da das gleiche bräuchte ich nicht auch dort zu lesen.

    Und ja, ich bilde meine Meinung nicht nur aus den Infos bei Zeit-online.

    Was ist jetzt so schlimm dabei? Das dir die Quellen nicht passen? Dass dir die Inhalte nicht passen? Oder ist es einfach nur so, dass du dich über die Diskreditierung der Quellen nicht mit den Inhalten auseinandersetzen willst?

    Ich denke, in einem pluralistischen Land sollte sowas möglich und legitim sein ohne dass man in eine bestimmte Ecke gestellt wird.

    Und nein, dass heißt nicht, dass ich mit allem dort geschriebenen übereinstimme.

    Interessant jedenfalls, dass Du offenbar "Tichys Einblick" für ein lohnenswertes journalistisches Angebot hältst, über die "Bild" jedoch die Nase zu rümpfen scheinst. Vielleicht, weil Tichy es besser versteht, seinen (Rechts-)Populismus unter dem Deckmantel der Seriosität zu verbreiten?

    Nun... ich schaue halt ab und zu mal über meinen Tellerrand hinaus. Deine Blase scheint dafür wohl etwas eng zu sein.

    Ist das denn wirklich eine Diskriminierung oder ist das ein berechtigtes Interesse? Kann ich verlangen als Atheist als Priester eingestellt zu werden? Ich glaube es ist sehr schwierig dort die Grenzen zu ziehen. Dort trifft die Interessen und Rechte des AG und die des AN aufeinander.

    Ich gehe mal davon aus, dass z.B. Krankenschwestern genug Professionalität haben, ihren Job unabhängig von der eigenen Weltanschauung entsprechend gut zu machen.

    Ich sage es mal so:

    sowohl der Nordkurier als auch die im Artikel zitierten Professoren haben einen gewissen Ruf unter Querdenkern. Da wundert die Kritik in dem Artikel nicht.

    Und deshalb ist die Kritik inhaltlich nicht tragfähig?

    Letztlich kann ein Arbeitgeber doch erwarten, dass ein Mitarbeiter zu mindestens öffentlich seine Meinung teilt.

    D.h. der Arbeitgeber bestimmt, welche Meinung ich haben darf? Dem sollten doch sehr enge Grenzen gesetzt sein.

    Da ist Sprachverständnis das A und O. In den Textaufgaben steht halt nicht "Berechne den Hochpunkt", sondern ich versuche, Aufgaben so zu formulieren, dass man aus dem Text erstmal das Problem verstehen muss. Das fällt vielen sehr schwer,...

    Zu meiner Schulzeit gab es für solche Aufgaben das Schema:

    "Gegeben, Gesucht, Lösung, Antwort"

    Unter den ersten beiden Kategorien wurde da zunächst mal zusammengetragen welche Informationen im Text zu finden und ob die für eine Lösung überhaupt relevant sind. Hat mich damals als Schüler manchmal auch etwas genervt, im Rückblick finde ich diese Vorgehensweise ziemlich hilfreich.

    Aber: Die Demos haben nachweislich zu vermehrten Ansteckungen geführt:

    https://www.google.com/amp/s/www.br.d…efuehrt,SOihCh0

    An der Studie gibts aber auch entsprechende Kritik: https://www.nordkurier.de/politik-und-wi…1142400602.html

    Es kann sich ja über Kleinigkeiten aufregen, wer will, wenn ihm oder ihr es das wert ist. Daraus aber ein "ich mach was ich will" zu schmieden, ist einfach antisozial.

    Solange ich dabei niemandem schade ist das nicht antisozial, sondern entspricht den Werten der freiheitlich demokratischen Grundordnung.

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