Beiträge von treasure

    Das ist ein total schöner Beitrag!


    Aber: all dies tue ich. Wirklich. Ich lebe sehr bewusst, bin ein sehr positiver Mensch, empfinde bei jedem Klitzekleinen Glück und Begeisterung (ist manchmal anderen Leuten schon zu viel), habe bei unserer Resilienz-Fortbildung eine sehr gute Resilienz bestätigt bekommen, pflege meine Freundschaften, mache Sport und habe Spaß am Leben. Lieben und geliebt werden klappt auch. =)


    Wo ich übrigens nicht bei dir bin: Streit vermeiden.

    Da sage ich ganz klar: nicht vermeiden, sondern gescheit streiten/diskutieren/miteinander über Meinungsverschiedenheiten sprechen. Danach ist das nämlich durch und darf losgelassen werden. Vermeidung klärt nix - aber vielleicht meintest du genau das. :)

    Wie sieht es momentan an euren Schule aus? Gibt es mehr Corona-Fälle oder doch mehr Grippe-Fälle?

    Weder noch. Corona vereinzelt (ich Ende Januar, eine Kollegin vorher, zwei Kolleginnen danach), aber eher selten, trotzdem in manchen Wochen richtiger Notstand wegen vieler Normal-Banal-Krankheitsfälle, die halt auch ihre Zeit brauchen.


    Fasching war schlimm. Ich könnte mir vorstellen, dass da auch die "Ich-will-absolut-nichtitis akuta" mit dabei war...aber manchmal ist unsere Liste schon echt lang. Ganz ohne Corona.

    Ist halt total doof, wenn man dann wieder Corona kriegt, wie ich. Ich hatte drei gute Monate, Sommerferien und Oktober. (Corona hatte ich im Dezember) und dann im November diese Rieseninfektion und im Januar gleich zu Anfang wieder Corona, was bedeutet, dass diese Anfälligkeit dadurch natürlich nicht gehen KANN. Es wurde hier aber mittlerweile einiges genannt.


    Sicherlich sind solche Dinge auch ganzheitlich zu betrachten. Früher bin ich zB jeden Tag (!) morgens ins Schwimmbad und habe für eine Stunde meine Bahnen gezogen. Mit meinem jetzigen Arbeitsmodell geht das nicht mehr. Und es ist immer dieselbe Überlegung: Geliebte Wohnung und Klavierstudio behalten und dafür arbeiten oder geliebte Wohnung aufgeben, in was kleineres ziehen, dafür aber weniger arbeiten müssen? Egal, wann ich dran denke, hier nicht mehr sein zu dürfen, fange ich an zu heulen. Also momentan noch: arbeiten, bis wieder der Arzt kommt - und das TROTZ guter Selfcare, denn ich bin ziemlich sicher, sehr genau zu wissen, wann ich NEIN sage.

    Huch, du fühlst dich aber nicht angegriffen, oder?

    Neinnein! Ich meinte das ernst! Manchmal ist man so gedankenlos, eingene Empfindungen als wahr hinzunehmen. Das war ein guter Aufrütteler.

    Der Link ist abgespeichert und schon für andere in meinen Whatsapp-Status gewandert, denn diese "Argumente" hört man ja öfter.


    Wenn ich was schreibe, meine ich das auch so. Und wenn ich mich angegriffen fühle, bekommst du eine sachliche PN, in der ich dir das ruhig sage. ;)

    Mit Klassenfahrten kenne ich mich nicht gut aus, wie du das buchen sollst, sagen dir hier ja andere, aber ein Tipp, falls du selbst buchst und nicht über einen Veranstalter:


    Die Unterkunft ist ja erst mal das Wichtigste. Hotels können dir ein Abrufkontingent anbieten. Das bedeutet, du buchst eine gewisse Anzahl Zimmer, die bis zu einem gewissen Datum gehalten werden. Alle, die danach nicht gebucht sind, erlöschen automatisch ohne Mehrkosten. Wird es eine Jugendherberge oder ein Hostel: auch hier gibt es diese Form.


    Man bekommt dafür einen Code, über den sich die Zimmer buchen lassen. Ist vor allem dann sinnvoll, wenn die genaue Anzahl der Mitreisenden erst einmal schwierig zu definieren ist. Klar, die halten das jetzt nicht ein halbes Jahr, aber durchaus schon Monate.


    Es lohnt sich übrigens wirklich, auch nach Hotels zu gucken. Man ist überrascht, was die als Kontingentpreis pro Zimmer raushauen können, wenn die Gruppengröße groß genug und die Reisezeit günstig ist. Da spart man gerne mal die Hälfte und das kann sich schon lohnen, falls die Jugendherbergen mit dem Preis nicht ebenfalls rutschen - das könnte dann schon noch niedriger sein.

    Danke für eure Zeit und euer Nachdenken!


    Zu ein paar Punkten noch etwas:


    @Nordsee: war ich die letzten zwei Jahre, allerdings nicht so lange, das kann ich mir eigentlich nicht leisten, aber vielleicht mal Prio drauf setzen...


    CDL Salzgrotte: mega Idee! Mal schauen, wo eine ist. Was ich mich allerdings frage: sind die sicher? Viele sind ja gebaut und nicht natürlich und immer feucht... Reicht das Salz aus, dass sich da keine Bakterien munter verbreiten oder Schimmelpilze?


    @Impfen: als Impfgeschädigte (leider bisher keinen Erfolg beim Beweisen gehabt), gibt es seit Impfung 3 keine weitere.


    Quittengelee : *rückknuddel* Ja, vielleicht hast du mit dem Zeitfaktor Recht.


    Ich hatte Gebärmutterkrebs, gerade noch am Ende der Stufe 1 erkannt (Befall der kompletten Gebärmutter, aber Eierstöcke und Hals-Ende noch frei), ich wurde komplett ausgeräumt und gelte als geheilt, ohne schwere Medizin-Runde.


    FFP2... Ich war die Erste, die sie sich vom Gesicht gerissen hat. Die Dinger machen mich psychisch fertig. Ich weiß, dass sie helfen und trug sie auch die eine Schulwoche zwischen den fünf Wochen Viruserkrankung und den Weihnachtsferien, wegen Urlaubsplänen.


    Zudem ist Maske tragen zwar ein Schutz, aber langfristig zermatschst du dir dein Immunsystem ja noch mehr... Das braucht ja die Begegnung mit Keimen, um nach zwei Jahren Maske wieder den Umgang mit Blödem zu lernen...


    Ich weiß, es mag so scheinen, als wehrte ich alles ab - aber daran sieht man auch, was alles schon versucht wurde. Ich bin euch für alles dankbar, das kommt.

    Was auch hilft:

    Honig, Ingwer, Zitrone, Orange, Kurkuma, Sellerie, Zwiebel und Chili zu nem Saft machen und täglich einen größeren Schluck nehmen. Echter Zimt noch dazu dann ist quchvnich das gute von Zimt drin.

    Meine Partnerin trank das eine Weile täglich, meine Schwester liebt Ingwerwasser mit Pfeffer, Honig, Salz und Zimt... ich habe dann Shots für mich selbst gemacht... ich kann es nicht, ohne mich zu erbrechen. Mir sind einige Zutaten so zuwider, dass das nicht geht.


    Für andere hier ist das aber ein guter Tipp, weil es echt hilft!

    Vitamin D?

    Ich lasse meinen Spiegel 1x im Jahr bestimmen und nehme in den Wintermonaten auch Vitamin D, da der Spiegel oft (deutlich!) zu niedrig ist.

    Ich hab doch geschrieben, dass das überprüft ist? Vitamin D nehme ich in niedriger Dosierung, weil ich nicht wirklich viel zu tief bin. Meine Werte sind insgesamt gut, daher ist es ja schwerer, da was zu finden, das hilft.

    Danke auch euch!


    Mein Vitamin-Spiegel wurde letztens durchgecheckt (teilweise muss man das selbst zahlen, aber das war ja wichtig), Zink nehme ich und ich versuche wirklich, vernünftig zu sein. Aber gerade durch das Lüften entsteht halt auch mal Zug, wobei ich meist so durchwärmt bin, dass der mich nicht stört.


    Das Dauergeschniefe der Kids stimmt, die Eltern schicken die Kinder auch in die Schule, obwohl sie wie ausgewachsene Doggen bellen. Auch im Klavier muss ich immer wieder klar sagen: "Fühlt dein Kind sich krank, lass es daheim! Länger erkältet, gern mit Maske.", sonst schniefen die mir durch den Raum.


    Ich halte schon mehr Abstand, bin vorsichtig mit Kontakt, trotzdem möchte ich Kinder, die mal nen Knuddler brauchen, nicht wegschubsen.


    Krank in die Schule geh ich nur, wenn es unbedingt sein muss, so wie gestern. Erste-Hilfe-Kurs... Ich hätte ihn sonst extern nachmachen müssen und dafür habe ich null Zeit. Mir ging es auch einigermaßen. Jetzt nicht mehr. Manchmal schätzt man es auch falsch ein.


    Ich hatte halt gehofft, dass mein Immunsystem gestärkt wird, wie bei einer Hyposensibilisierung. Weit gefehlt...

    Seit dem ich letztes Jahr im Januar Corona hatte (fast symptomfrei) gehen Erkältungen bei mir eher auf die Atemwege (abhusten dauert mehrere Wochen).

    DAS beobachte ich tatsächlich auch! Ich hatte Corona zweimal und wenn ich drüber nachdenke, hat diese Schwächephase danach begonnen. Dauernd krank, alles dauert viel länger, es sind IMMER die Atemwege, die betroffen sind.



    Insgesamt danke ich schon mal herzlich für die Gedanken und Ideen!

    Ich bin mittlerweile sechs Jahre an der Schule. Und es wird nicht besser. Das erste Jahr war sehr schlimm, da haben alle genau das gesagt, das du gesagt hast. Das zweite Jahr WAR besser, das dritte noch besser - und seitdem geht es bergab. Das letzte Jahr war dann der Vogel-Abschießer. Und das macht mir Sorge.

    Hey...


    So langsam verzweifle ich.


    Letztes Jahr war gesundheitlich kein gutes. Im Januar Augen-OP, lange Rekonvaleszenz, dann Krebsdiagnose, OP, noch viel längere Rekonvaleszenz, danach immer mal wieder Schwäche.

    "Naja, das wird wieder!", dachte ich - aber nach den Sommerferien kamen immer wieder Erkältungen, immer wieder Bronchitis, gereizte Lunge, Stimmlosigkeit.

    Im November gipfelte das in FÜNF Wochen Virus-Infektion, die unglaublich schlimm war, mit einer kompletten Woche Schlafentzug (Hustentrigger im Rücken, keine Möglichkeit, sich zu legen oder anzulehnen! Ich habe zT versucht, auf meinem Esstisch vorgebeugt auf meinem Kissen zu schlafen). Ich habe gerade noch die letzte Woche vor den Weihnachtsferien unterrichtet.


    Dann kam das neue Jahr. "Das wird besser!!"

    Ich war voll Tatendrang.


    Eine Woche in der Schule gewesen - Corona. Wieder eineinhalb Wochen flach.


    Dann zwei Wochen Schule - jetzt WIEDER Bronchitis, starke Erkältung, völlige Stimmlosigkeit, ich kann nur fiepen.


    Meine Ärztin und ich haben schon viel versucht. Mein Blut wird regelmäßig untersucht auf Mängel, da sind aber keine wirklichen, andere Ernährung fahre ich eh schon länger (vorwiegend vegetarisch, wenn Fleisch, dann sehr selten und biobio, kein Zucker, wenn möglich), ich habe auch mal eine Immun-Stärkung gemacht, unglaublich teuer, gebracht hat es null.


    Klar, meine "Stimmlosigkeit" kann auch psychisch sein, möglich. Aber eigentlich bin ich sehr reflektiert und gehe alle psychischen Baustellen an.


    Wie habt ihr euch abgehärtet? Tipps, Tricks - wirklich sehr willkommen. Ich weiß langsam nicht mehr weiter und bin recht genervt, zumal ich dadurch insgesamt in meinem Leben nicht sehr verlässlich bin und ich mich auf mich selbst auch nicht mehr verlassen kann. Was habe ich in der letzten Zeit an schönen Dingen durch Krankheiten verpasst.


    Die Schule IST nunmal ein Brandherd, was Viren und Bakterien und sonstigen Kram angeht. Habt ihr irgendwelche Erfolgsstorys, was bei euch geklappt hat, wenn ihr auch zu der Gruppe gehört habt, ab und an mal krank zu werden? Natürlich gesunde Rossnaturen dürfen natürlich auch gerne Trost spenden. ;) Vielleicht habt ja auch ihr einen Rat, wennauch nicht durch eigene Erfahrungen.

    Eine blöde Situation (Ausgangsbericht).


    Ich habe dahingehend keine Erfahrung, habe mir aber mal Gedanken gemacht, wie ich das angehen würde, würden mir Kids/Jugendliche einer Klasse so kommen.


    Ich glaube, ich würde mich mit der Klasse zusammensetzen, ihren Frust ernst nehmen, ihnen aber erklären, dass sie sehr eingleisig denken. Natürlich ist erst einmal eine bessere Note für dieselbe Leistung was Besseres, sie hebt den Schnitt. Aber sie tut noch etwas: sie verschleiert die eigentliche Leistung. Die Frage wäre also, ob die SuS lieber bessere Noten haben, mit denen sie dann später auf die Nase fallen könnten, weil ihnen plötzlich eine realistischere Konkurrenz begegnet, oder mit dir zusammen das Lernen lernen, unter deinen Maßstäben benotet zu werden, um später guten Erfolg zu haben.


    Es muss ein Umdenken stattfinden:

    Nicht: "Bei einer anderen Lehrkraft kriege ich für dieselbe Leistung bessere Noten", sondern "bei dieser Lehrkraft kann ich auch bessere Noten bekommen, wenn ich mich etwas mehr anstrenge und mit der Lehrkraft gemeinsam lerne, mich gut vorzubereiten. Das hilft mir später mehr.".


    SuS wollen das in der Regel nicht, das ist klar. Leichtester Weg, wenn möglich. Aber vielleicht hilft es, ihnen klar zu machen, welches Ziel das bessere ist. Das "Pampern" vorher und danach mit blankem Popo im Schnee hocken oder bei leichter Unterkühlung etwas mehr Bewegung reinbringen und zu lernen, sich selbst Hosen anzuziehen?


    Das kapieren übrigens sogar schon Grundschüler*innen.

    Warum sollte das überhaupt diskutiert werden? Da gilt ja wohl die Akzeptanz, dass es Menschen gibt, die das für sich so tun. Muss ja keiner nachmachen.


    Ich habe das für mich ausgeweitet und beginne immer am 2. Januar mit dem Verzicht auf Süßes (Ausnahme: Sonntage - dort eine Kleinigkeit, die dann aber auch mit klarem Genuss und sehr hoher Konzentration auf das "Geschenk"). Da ich eh keine Fastnachterin bin, passt das auch mit den Narrentagen. An Ostern ist die Zeit dann vorbei, aber ich versuche immer, den Süßigkeitenkonsum klein zu halten. Gelingt dann immer so lala, gegen Ende des Jahres wird es wieder mehr, so dass es gut ist, am 2.1. wieder zu beginnen. ;)


    Zudem mache ich in einem Punkt das Gegenteil: ich steigere etwas, statt zu fasten, nämlich die "gute Tat". Ich versuche, wenn möglich, jeden Tag eine zu vollbringen. Muss nichts Großes sein, eine Hilfe, eine Aufmerksamkeit, sowas. Aber wenn möglich, wirklich täglich. Einfach bewusst Zeit für Freundlichkeit nehmen.


    Zudem mache ich "5 Minuten Glück". Ich habe eine 5-Minuten-Sanduhr, die ich drehe und dann diese 5 MInuten nutze, mir zu überlegen, was mich gerade glücklich macht, was es Schönes gibt und wo ich dazu beitragen kann, dass es noch schöner wird. Das tut sehr gut.


    Zwiesprache nach "oben" halte ich sowieso, auch wenn ich mich nicht religions-labeln lassen kann (trotz Zugehörigkeit, weil ich einen Kirchenchor habe). Das geht das ganze Jahr.

    Ich mach das mal für stb, es ging sicher nur "vergessen":


    VIELEN DANK euch beiden für eure Zeit und eure Informationen, auch wenn es für mich bedeutet, wahrscheinlich keinen Erfolg mit dem LK zu haben.




    (Sorry, aber wenn WIR schon kein gutes Benehmen mehr haben und einfach annehmen, andere nehmen sich doch gerne Zeit für uns uns man muss da nix investieren, nichtmal ein Danke, da schwillt mir echt der Kamm.)

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