Man kann sich doch sonst nicht lange im Voraus vorbereiten...
Außerdem kann man dann damit angeben, dass es an der eigenen Schule besser läuft als an den anderen Schulen...
Öhm... Diese Zusammenfassung ist nicht meine. Ich denke zwar, wahrscheinlich nicht gemeint zu sein, aber da meine Schule zu den frühen Stundenplanbauern gehört, möchte ich gern meine Sicht schildern.
Ich bereite mich zwar nicht acht Wochen vorher vor, doch beruhigt es mich unglaublich, schon zu wissen, welche Klassen ich in welchen Fächern bekomme. Ich spiele total gern entspannt im Kopf Ideen durch und denke über die Kinder nach. Einfach so, ganz natürlich, ohne Druck. Dadurch entsteht etwas, das ich dann mit in die Planungen einbauen kann.
Ich fühle mich nicht wohl, alles sehr kurzfristig zu erfahren, das versaut mit etwas die Ferien. Es macht mir zwar keine Angst mehr, aber ich schwimme dann innerlich.
Ich weiß, dass ich höchstwahrscheinlich bestimmte Klassenstufen in bestimmten Fächern kriege und lasse dazu meinen Gedanken freien Lauf. Manche Klassen kenne ich (Vertretungen o.ä.) und da macht das Reinfühlen noch mehr Spaß.
Angeberei liegt zumindest mir absolut fern, auf solch eine Idee komme ich nichtmal und finde es schade, dass es hier wohl zu solchen Dynamiken kommt, wenn es unterstellt wird.
Ich bin froh, dass ich meinen Plan schon kenne, mir tut das gut und entspannt mich. Könnte gut sein, dass das mehreren so geht. Unsere Direktion ist froh, wenn es vor den Ferien geschafft ist, um dann ebenfalls zu entspannen. Winwin.