Geht's noch ein bisachen arroganter? Ferndiagnosen sind so ein Ding, aber du wirkst nicht, als seist du mental wieder stabil.
Mental nicht stabil und arrogant sind aber zwei Paar Schuhe. Merkst du sicher, oder?
Geht's noch ein bisachen arroganter? Ferndiagnosen sind so ein Ding, aber du wirkst nicht, als seist du mental wieder stabil.
Mental nicht stabil und arrogant sind aber zwei Paar Schuhe. Merkst du sicher, oder?
Ich glaube auch, dass der BPR mehr weiß und "es Kreise ziehen" wird.
Inwiefern?
An deiner Stelle würde ich auf dieses "Gespräch" in unangemessener und gesundheitsschädlicher Tribunalform verzichten, zumal du keine Unterstützung hast. Du musst auch damit rechnen, dass etwas in deine Personalakte kommt.
Genau deshalb würde ich mir gern einen Anwalt nehmen. Eben wegen der Personalakte, weil ich stark einen Bundeslandwechsel in Betracht ziehe.
Würdest du eigentlich rechtzeitig aus dem jetzigen Bundesland herauskommen können, wenn du eine Zusage aus dem anderen bekommen würdest ?
Das ist die Frage.
Nochmal: Dienststelle und Schule sind das gleiche?
Es hilft zu fragen: "Würde ich das in einem anderen (nicht-selbstständigen) Job auch ausgeben?". Wenn die Antwort "Eindeutig nein." lautet, dann würde ich auch an der Stelle die Hände davon lassen.
Du würdest den Job nicht machen wegen zu vieler Ausgaben?
Dass man seiner Lieblingskollegin zum 50. Geburtstag etwas schenkt, ist vertretbar und kommt in jedem anderen Job auch vor.
Es artet aber schnell aus, wenn gesammelt wird. Dann will man ja nicht nachstehen und sich nicht beteiligen.
Könntest Du Dir vorstellen, nicht zu jedem neuen Problem einen eigenen Thread aufzumachen? Das wird dann ggf. unübersichtlich.
Ich versuche es. Aber einmal muss ich sicher noch. Die Frage brennt mir auf den Nägeln. Da benötige ich euer Schwarmwissen.
Und wenn meine Krankschreibung in den Sommerferien endet, dann trwte ich meinen Dienst wieder an, indem ich mich in der Schule und zur Sicherheit auch bei der Dienststelle wieder gesund melde. Denn die Dienststelle muss beim LbV ja wieder die Gehaltszahlung anstoßen.
Ist Dienststelle und Schule nicfht das gleiche oder meinst du das Schulamt?
Ich habe in den ersten Jahren gemerkt, dass mich der Lehrerjob finanziell melkt.
Das geht bei den Geschenken für die Kollegen los und hört beim Kopiergeld und den ständigen Extrausgaben wie Eis und Materialien auf. Ich würde behaupten bei kaum einer anderen Arbeit (außer bei Unternehmensgründung) gibt man so viel aus eigener Tasche aus.
Das hat mich schon im Referendariat genervt. Was ich da an Material verbraucht und ausgegeben habe, möchte ich nicht hochrechnen. Dann neue Schule, alle nacheinander hatten runde Geburtstage.
Gut, will man sich nicht ausschließen. Ist ja ein neues Kollegium. Dann gingen die ersten Kollegen in Pension. Es wurde gesammelt.
Dann eigene Klasse, Geburtstage. Anschlussfrühstück zum Halbjahr oder Schuljahresende, Weihnachtsfeier.
Ich finde schon es sollte für die Schüler ein Kontingent geben, um bei solchen Ausgaben zu unterstützen. Ein Jahresbetrag pro Lehrkraft.
Das mit dem Eis hatte ich mal angefangen und dann gelassen als es Überhand nahm.
Grundsätzlich: Eine Vertretungslehrkraft muss nicht zwingend deine Kurse vertreten, es wird lediglich die Stundenzahl ersetzt.
Es gibt aber trotzdem keine.
Warum nicht denken: Oh, Frau Marie ist krank, soll ich mit ihr reden oder lieber nicht? Gute Besserung wünschen oder lieber nicht?
Möglich
und welche Maßnahmen laufen denn während deiner Krankschreibung?
Es ist eh müßig, da es keine festgelegte Dauer (wie es das bei der WE gäbe)
Coaching, eigentlich sollte ich noch zur Schulpsychologin was ich glücklicherweise durchs Coaching abwenden konnte und weitere Terminabsprachen, wann es zum Termin kommt (was mittlerweile realisiert wurde). Mehr möchte ich nicht ins Detail gehen. Der Feind könnte mitlesen.
Was ich viel seltsamer als das von dir rechtlich fragwürdige Prozedere des BEM Verfahrens finde ist die Vorgehensweise des BPR.
Mir hat der Bezirkspersonalrat mehrere Male geraten den Termin abzusagen wenn ich mich nicht gut fühle. Es wirkt jedes Mal so, als hätte die Mitarbeiterin mehr Angst vor dem Gespräch als ich, die bereits ihre Bewerbung in einem anderen BL abgeschickt hat.
Das stützt auch die seltsame Vorgehensweise. Ich fahre dorthin, erzähle alles. Sie ist voller Elan und will unbedingt dabei sein. 3 Wochen vor dem Termin- ja ich denke es waren 3, bekomme ich einen Anruf, dass sie dienstliche Verpflichtungen hätte und an dem Tag des Gesprächs nicht kann. Eine Vertretung soll mitkommen.
Ich bin also wieder zum Schulamt gefahren und habe der Vertretung (nun zum vierten Mal nach der BEM Personal und dem Referenten alles erzählt. Stand letzte Woche: Er kommt mit.
Kommentar der Mitarbeiterin, die abgesagt hat: Sie hätte da Unterricht und ob ich gesehen hätte, wer da auch alles kommt.
Gut, dachte ich. Die hat Angst davor und ist unsicher (Oder weiß mehr als ich)
Am Freitag kam dann der Anruf, dass der Mitarbeiter des BPR. der mich statt ihr vertreten soll nun doch nicht kann und sie doch mitkommt.
Ich habe die ganze Zeit über das Gefühl, dass die Mitarbeiterin des BPR mehr als ich weiß, es aber nicht sagen will und kann nicht sicher sagen, was das jetzt wird.
Ihre Panik gibt mir nicht unbedingt mehr Sicherheit, wobei ich wirklich sagen muss, dass ich erstaunlich tiefenentspannt bin, dafür dass ein derart großes Gespräch ansteht und gleichermaßen erschrecke ich mich vor mir selbst, was aus mir geworden ist.
Eigentlich liebe ich meine Arbeit, aber ich habe durch diese Schikanen der letzten Zeit so resigniert, dass ich eine richtige Abneigung gegenüber dem Job entwickelt habe. Für mich fühlt sich das so an, als ob ich innerlich schon gekündigt habe und nur noch meine Hülle dorthin zum Gespräch geht.
Ich weiß, das ist nicht gut, aber leider ist es so. Es fühlt sich an, als ob etwas innerlich in mir kaputt gegangen ist.
Ich träume auch nach wie vor jede Nacht von diesen Kollegen. Mittlerweile erinnert das auch ein bisschen an eine posttraumatische Belastungsstörung als eine posttraumatische Belastungsreaktion.
Mein Arzt sagte mir "Frau Marie, Sie können eigentlich nur noch Ihre Koffer packen und weit weg ziehen." denn das wird auch Kreise ziehen und mittlerweile glaube ich, er hat recht.
Das ist natürlich eine üble Situation. An deiner Stelle würde ich versuchen, es so zu sehen: Du hast bei den Kollegen ohnehin kein Standing mehr. Egal was du machst, es wird nicht besser. Dann musst du dich auch nicht mehr bemühen (ich will damit nicht sagen, dass Untertauchen bei Krankschreibung geboten ist, aber leider wird es ja gesellschaftlich oft so gesehen). Mach dein Ding, scheiß auf die Kollegen. Mit welchem herbeigezogenen Grund die am Ende auf dich schießen, ist auch egal.
Ich bin hinsichtlich des anberaumten Termins auch seltsam entspannt.
Obwohl ich sonst sehr unentspannt wäre. Vermutlich ist es aber eh gut nach dem Motto ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert zu leben.
Wörter / Sprache:
Das GESPRÄCH hat stattgefunden. Dort wurden Maßnahmen entwickelt, damit du weniger dem Risiko ausgesetzt wirst, auszufallen.
Das VERFAHREN beginnt nach Ende deiner Krankschreibung. Weil solange du krank bist, kann keine*r was machen.
Stimmt nicht. Ich habe bereits ein erarbeitetes Blatt zum laufenden BEM Verfahren mitbekommen, inklusive erster Maßnahmen, die erfolgen. Wie gesagt. Das legt wohl jeder anders aus. Hier ist es so. Auf dem Blatt steht laufendes BEM Verfahren.
Du kannst jetzt diskutieren wie das bei dir wo rechtlich gut oder nicht gut ist. Es ist eben das, wie es hier bei mir ist.
Also kurz gesagt, es müsste für mich keine Probleme geben, wenn mich der Arzt mitten in den Ferien gesund schreibt und auch nicht, wenn ich am letzten Tag vor den Ferien arbeiten gehe?
Und du kannst abschätzen, ob sie Mehrarbeit beantragt hat oder ob sie andere Klassen abgegeben hat, dafür dass sie seine Kurse nehmen konnte...
... oder ob da ggf. doch jemand zur Vertretung eingestellt wurde, aber nicht deine Kurse bekommen hat?
Ja, das kann ich, denn wir haben alle gegenseitig Zugriff auf alle Stundenpläne und die Planung.
Ich war vor einiger Zeit stressbedingt (mit Folgen wie Bluthochdruck und Muskelzuckungen) zwei Wochen krankgeschrieben. Ich bin in der Zeit trotzdem ins Fitnessstudio gegangen, obwohl ich weiß, dass dort ein nicht kleiner Teil meiner Klasse auch trainiert. Die haben das natürlich auch sofort den Kollegen "gepetzt", was ich auch nicht weiter schlimm fand. Manche Kollegen haben aber doof darauf reagiert. Überrascht hat mich das nicht, der Umgang mit Krankheiten, die man nicht sehen kann, ist ja leider unter aller Sau.
Ich glaube, dass es sehr vom Kontext abhängt. Ich stehe ja übertragen gesagt in der Schusslinie und im Fokus der Kollegen und habe zumindest an dieser Schule eine schlechte Stellung. Drei Mal darfst du raten, was vermutlich bei den Kollegen abgeht, wenn Sophiechen Müller mich auf dem Jahrmarkt oder dem Volksfest sieht und das an diese Kollegen weiterleitet.
An meiner Stammschule würde es so nicht laufen, aber eben da, wo ich eh nicht beliebt bin.
Das stimmt so nicht ganz. Nach § 14 Abs. 2 S. 2 müssen sich Lehrkräfte in der letzten Woche der Sommerferien nur bereithalten, sofern dies angekündigt wurde. Wie früh diese Ankündigung erfolgen muss, ist nicht ganz klar. Ein halbes Jahr sollte es aber wohl schon sein, denn die Urlaubsplanung erfolgt ja auch mit einem gewissen Vorlauf.
Für TE: unser Tarifvertrag verpflichtet uns dazu, eine eine Arbeitsunfähigkeit in den Ferien unverzüglich anzuzeigen (§ 44 Nr. 3 Abs. 1 S. 2 TV-L). Ob du krank bist, kannst du nur selbst entscheiden und dann vom Arzt bestätigen lassen.
Frage: In der ersten Woche der Sommerferien nicht? Ich meine das irgendwo gelesen zu haben.
Wie soll denn bitte ein BEM-Verfahren laufen, wenn du noch krankgeschrieben bist?
(Ich habe ein BEM-Gespräch hinter mir, wir haben "leider" keine "Management-stelle" und befinde mich in einer laufenden Eingliederung, ich kenne mich also durchaus aus und ich will nicht von dir erfahren, was ein BEM-Gespräch ist, sondern darauf hinweisen, dass deine Formulierung komisch ist.
Aber wenn ihr so ein professionalisiertes Verfahren habt, dass es irgendwo in der nachgeordneten Behörde jemanden gibt, der speziell dafür zuständig ist, dann solltest du eher nachhaken, wie du deine Versetzung bekommst.
Ich finde es sehr seltsam, wie du hier das von mir Erlebte in Frage stellst, nur weil es in deinem Bundesland anders läuft.
Natürlich geht ein BEM Gespräch auch während der Krankschreibung. Es geht ja um die Eingliederung und wenn es ein Thema betrifft, was der Eingliederung im Weg steht (Mobbing) und der Grund für den Ausfall ist, warum soll man das im BEM Verfahren nicht auf den Tisch legen können? Das ist in deinem Bundesland vielleicht anders. Deshalb lasse ich mir aber nicht meine Erfahrungen und das was ich erlebe absprechen.
dann hast du kein Gespräch MIT dem BEM geführt.
Bezirkspersonalrat und betriebliches Eingliederungsmanagement. Und doch. Das BEM Verfahren läuft und ist erst abgeschlossen, wenn es ein Ergebnis gibt.
Ihr habt an deiner Schule / dem Schulamt eine Stelle, die "Eingliederungsmanagement" heißt?
Ich sagte ja bereits, dass es für betriebliches Eingliederungsmanagement steht und es ist ein Prozess, der stattfindet, wenn man über 6 Wochen fehlt.
Ich kenne es nur so, dass es am Schulamt oder telefonisch geführt wird (das Gespräch).
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