Beiträge von kleiner gruener frosch

    Es ist eine Wissensreproduktions- und Reflexionsaufgabe, nein eine sokratische Frage, bei der zwingend herauskommen muss, dass (a) Selektion eine der Hauptaufgaben von Schule ist und (b) Gymnasien (neben den allg. Aufgaben von Schule) diejenigen Schüler selektieren soll, die zur Studierbefähigung qualifiziert werden können, alle anderen entsprechend an andere Schulformen reallokiert.

    Die Aufgaben der Schule sind (laut NRW Schulgesetz):

    • Unterricht und Erziehung: Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten zur Gestaltung des eigenen Lebens und Teilhabe an der Gesellschaft.
    • Wertevermittlung: Erziehung zu Demokratie, Umweltschutz, Toleranz und vorurteilsfreier Begegnung.
    • Individuelle Förderung: Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsfähigkeit.
    • Beratung und Betreuung: Beratung von Schülerinnen, Schülern und Eltern sowie Betreuung.
    • Beurteilung: Leistungsbewertung und Ausstellung von Zeugnissen.
    • Aufsicht: Gewährleistung der Sicherheit während des Unterrichts, der Pausen und Schulveranstaltungen.
    • Qualitätsentwicklung: Mitwirkung an der Verbesserung der eigenen Arbeit.

    Ich finde dort nichts von "Selektion".

    Nun magst du für dich entschieden haben, dass es für die Bewältigung dieser Aufgaben zwingend notwendig ist, dass selektiert werden muss.

    Aber

    a) wäre das dann keine Hauptaufgabe (wie du schreibst), sondern eher (in deinem Sinne) eine Voraussetzung

    b) ist dieses "muss zwingend herauskommen", eine deterministische Verkürzung der Voraussetzungen. Um zu diesem Schluss zu kommen, bräuchte man Beweise. Man muss erst einmal argumentativ nachweisen, dass das 3-gliedrige System / die Selektion mit einem erfolgreichen Bildungssystem korreliert. Dies einfach als Faktum hinzustellen (weil man nur auf diese Antwort kommen kann) ist normativ, verkürzend und falsch.
    Aufteilung kann ein Organisationsprinzip sein, aber sie ist keine notwendige Bedingung für hohe Leistung. Es gibt mehrere Top-PISA-Systeme mit später Selektion (z. B. Estland/Finnland/Kanada). Frühe Selektion korreliert eher mit mehr Ungleichheit als mit besserer Gesamtleistung.

    Du arbeitest selber an einer dezidierten Förderschule, richtig?

    Ja, macht sie. Und als Förderschullehrer muss man auch Gutachten schreiben und ggf. auch Empfehlungen für den Förderort aufzeigen.

    Aber aus Sicht des Kindes und mit der Fragestellung "Welches ist der beste Förderort für das Kind" und nicht mit dem Blick auf eine ...

    Selektion, die der Staat ja längst aufgegeben hat.

    ... und der Überlegung ...

    Und wer dort nicht in der Spur lief, musste irgendwann auch gehen.

    Würde gerne mal dein Fazit nach einer Weile hören :)

    Fazit nach 5 Fahrten:

    das E-Bike hat eine Aufgabe: mich von zu Hause zur Schule zu bringen. Okay, und meinen inneren Schweinehund zu besiegen.

    Und diese (beiden) Aufgaben erfüllt es perfekt. Ich bin jetzt eine Woche lang jeden Morgen mit dem E-Bike zur Schule gefahren. Brauche ca. 30 % weniger Zeit als vorher. Die Kalorien-Messung vom E-Bike (okay, ein Annäherungswert) passt zu den Kalorien, die ich mit dem Bio-Bike verbrenne. Für mich bedeutet das: ich fahre mit der Leistung wie immer ... und packe den Motor oben drauf.

    Oft bin ich auch jenseits der E-Barrier. Klappt.

    Am Donnerstag bin ich morgens nicht aus dem Bett gekommen. Mit dem Bio-Bike hätte ich dann die Strecke nicht mehr geschafft. Mit dem E-Bike: kein Problem, ich hatte also keine Ausrede.

    Quintessenz: 300 km gefahren, 24 Liter Sprit eingespart, 55 kg CO2 eingespart, ca 5000 Zusatzkalorien verbraten.


    Also: Fazit nach einer Woche - warum habe ich mir das e-Bike zum Pendeln nicht schon vor ein paar Jahren gekauft?

    Du hast selbst festgestellt, dass Personalaustausch in Behörden u.ä. (mit zugewandtem Personal) normal ist - die Quantität des Aistauschs macht damit kategorial noch nicht unbedingt ein neues Phänomen draus.

    Um nur einmal eine deiner Rückmeldungen auf die Argumente von Kris aufzugreifen.

    Ob man nun ca. 4000 politische Beamte oder 50.000 politische Beamte austauscht, macht aufgrund der Quantität ein neues Phänomen daraus.

    Nur weil du das Argument nicht nachvollziehen kannst und es hier "abwerten" willst, ist es trotzdem ein treffendes Argument.

    Wer kann dann solche ABC-Klassen unterrichten?

    Laut Aussage aus dem Link: "Die ABC-Klassen werden grundsätzlich von Grundschullehrkräften sowie von sozialpädagogischen Fachkräften aus der Schuleingangsphase durchgeführt."


    Es ist an sich eine schöne Idee(theoretisch 😉). Aber an der Umsetzung hapert es, wie immer😅.

    Da das Ganze erst vor ein paar Tagen bekannt gegeben wurde und ab 2028 umgesetzt wird, brauchst du schon eine Glaskugel, um zu wissen, dass es an der Umsetzung hapert.

    Ja. man könnte die Witze etwas dezenter machen. Man muss sie ja nicht wie eine Mon-stranz vor sich hertragen.

    (Ich bin übrigens immer noch für Bornholm, aber da kann man nicht so gute Witze zu machen.)

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    P.S.: außerdem habe ich mit der Insel "Mon" und "Monskilt" ein Trauma. Wir waren da mal, als ich noch ein Kind war. Als wir dort bei den Klippen ankamen, kamen wir an einer Art "Kinder-Autoscooter" vorbei. ich wollte unbedingt mit fahren, durfte aber nicht, weil wir erst zu den klippen wollten.

    Als wir wieder hochkamen, waren die "Autos" weggeräumt und auf der Fläche spielte ein Blaskapelle. .... Danke an Conni, dass diese Erinnerung jetzt wieder hochbricht. *heul*

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