Beiträge von Milli85
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Was heißt denn "Aufgaben zu zwei unterschiedlichen Themengebieten einzusammeln"? Um was für eine Art "Aufgaben" geht es denn eigentlich? Falls es um Aufgaben in einer Klassenarbeit/Klausur oder einem Test geht: Ja, wenn es tatsächlich um unterschiedliche Themengebiete geht, die du dort abgefragt hast, finde ich das tatsächlich auch etwas unfair. Man lässt als Lehrkraft doch normalerweise eine Klassenarbeit/Klausur/Test auch für "Nachschreiber*innen" zum selben Themengebiet schreiben wie die Original-KLA.
Wir reden von Stundenaufgaben, die bearbeitet werden.
Keine LKs, keine Klausuren.
Beispiel: Ich sammle in Mathe Aufgaben zum Thema Algebra von 12 SuS ein und von den anderen 12 SuS zum Themengebiet Geometrie. Man kann es auf jedes andere Fach übertragen. In Deutsch: 12 SuS geben zum Thema Interpretation ab, 12 andere zur Erörterung.Leider habe ich dazu extrem unterschiedliche Angaben von verschiedenen Kollegen bekommen.
Die einen sagen, dass sie das so regelmäßig auch machen. Andere behaupten, es wäre unfair.
Ich habe für mich mittlerweile die Konsequenz gezogen diese Einsammelgeschichte nicht mehr zu machen. Das birgt mir zu viel Konfliktpotenzial, auf das ich keine Lust habe.
Würde mich aber dennoch interessieren wie es andere handhaben.
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Guten Tag,
ich befinde mich im Seiteneinstieg t und muss meine Zeit der Nachqualifizierung aufgrund eines Todesfalls und Schikanen von der Schulleitung verlängern.
Ich werde nun in absehbarer Zeit die Schule wechseln, muss dafür aber mehr Zeit dran hängen. Hinzu kommt, dass ich durch einen Todesfall und lange Krankheitszeiten (Krankenhaus, Pflege und Todesfall eines Angehörigen an die 9 Wochen gefehlt habe.
Für mich würde das bedeuten, dass ich statt 2 Jahren vermutlich 2 1/2 mache.
Weiß jemand, wie das mit der Bezahlung aussieht? Bekomme ich dann weniger Geld? Mir wurde gesagt, ich habe 4 Jahre Zeit, um mich nachzuqialifizieren.
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Mir wurde von zwei Kollegen vorgehalten, dass es unfair wäre Aufgaben zu zwei unterschiedlichen Themengebieten einzusammeln, da es dann ja zu unterschiedlich wäre.
Mit anderen Worten: Es wurde sich daran hochgezogen, dass eine Schülergruppe dann benachteiligt wird, wenn den einen Algebra besser liegt und anderen Geometrie (als Beispiel gesagt)
In Kursen, die ich nur zwei Stunden pro Woche habe, mache ich mir jede Woche eine Notiz zur sonstigen Mitarbeit. Da kommen natürlich auch immer unterschiedlich viele Einzelnoten zusammen, denn wer gefehlt hat bekommt natürlich auch keine Note.
Das mache ich nicht mehr. Ist mir persönlich viel zu aufwendig.
Bei uns wird extrem auf den Nachschreibeterminen herum geritten, die man fieser Weise extra auf die achte Stunde am Freitag gelegt hat. Und wehe ein Schüler ist dann nicht da.
Ich persönlich halte es für übertrieben, denn wie an meinem Beispiel kann ja auch der Extremfall eintreten, dass ich krank werde oder die Schüler länger krank sind. Ob das wirklich eine Strafe ist, wenn man den Termin zur 8. Stunde ansetzt, sei noch dahin gestellt. Ich halte es für Unsinn. Bin einmal auch fast skalpiert worden, als ich einen Schüler in der Stunde nachschreiben ließ und nicht am Freitag. Er war eben im Krankenhaus und konnte nichts dafür.
Und sein wir mal ehrlich: Was bitte hat es für einen Mehrwert fürs Ergebnis, wenn jemand abgekämpft nach 7 Stunden Schule noch einen Test schreibt? Das ist doch Schikane.
ZitatAls was werden denn diese eingesammelten Arbeiten gewertet?
Die eingesammelten Arbeiten sind Einzelnoten.
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Darf man denn generell unterschiedliche Arbeiten einsammeln?
Wie mir von einer Kollegin zugetragen wurde, hat man sich darüber aufgeregt, dass ich unterschiedliche Aufgaben zu unterschiedlichen Themengebieten einsammle, weil das unfair wäre.Ironischerweise war es aber eine Kollegin, die mir das erst vorgeschlagen hat.
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Handelt es sich um eine Halbjahresinformation oder ein Zeugnis. Bei einer Information kannst du darauf verweisen, dass du im zweiten Halbjahr weiter einsammeln.
Grundsätzlich ist das Bundesland interessant. In BW muss man die Schüler nicht nachschreiben lassen, daher ist es egal.
Sachsen-Anhalt.
Nein, ums Halbjahr. Ist auch schon durch. Ich brauche nur Antworten, um beim nächsten Mal besser vorbereitet zu sein und weil ich bis jetzt nicht weiß, ob ich es richtig gemacht habe.
Die Noten aus dem ersten Halbjahr verfallen ja auch nicht und am Ende des Schuljahres zum Jahreszeugnis gleicht es sich von der Notenanzahl dann auch meist insgesamt aus (kann in anderen Bundesländern oder Klassen die nur ein Jahr da sind oder in der Kursstuffe aber natürlich anders sein).
Ja, war es.
Was entgegnest du der Mutter, wenn sie sagt, dass es ja unfair wäre, dass ihr Kind eingesammelt wurde und das keine Gleichberechtigung ist?
Ich verstehe sie schon, aber ich kann ja auch nicht ändern, dass ich kurz vor Notenschluss erkrankt bin.Das war eben höhere Gewalt.
Zu 3. korrigiere alle und werte nur diejenigen, die du noch benötigst. Du könntest natürlich auch nur die korrigieren, die du benötigst aber zu meiner Schulzeit hätte es mich damals geärgert, wenn ich was abgegeben hätte und es wäre nicht korrigiert worden.
Würdest du den SuS die schon abgegeben haben in diesem Fall freistellen, ob sie die Note wollen? Oder sieht das unprofessionell aus?
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Folgende Sachverhalte, für die ich gern eine sachliche Einschätzung hätte.
Sachverhalt 1:
Ich kündige kurz vor dem Halbjahr eine Leistungskontrolle an, bei der fünf Schülerinnen fehlen. Sie fehlen die gesamte Woche und können daher auch nicht zum Nachschreibetermin erscheinen.
In der darauffolgenden Woche ist Notenschluss und dort erkranke ich.
In der Klasse besteht dadurch nun ein Ungleichgewicht an Noten.
Elf Schüler haben 5 Noten, die restlichen nur 4. Was nun?
Kann man über den Notenschluss hinweg gehen oder lässt man das in diesem Fall dann einfach so stehen?
Sachverhalt 2:
Ich sammle im Schuljahr immer wieder Schülerarbeiten ein und vergebe Noten.
In Klasse xy habe ich zuvor von 13 SuS eine Übung eingesammelt.
Die anderen 12 sollten erfolgen, als ich unvorhergesehen erkrankte. Dann kommt der Notenschluss. Auch hier wieder ein Ungleichgewicht an Noten.
Zwölf SuS haben 5 Noten, die anderen nur 4 (Stand zum Notenschluss)
Eine Mutter bittet um ein Telefonat und merkt nun an, dass sie es unfair finde, dass ihr Sohn eine Note mehr als andere Mitschüler hätte, die aufgrund meines Krankheitsausfalls aber keine Arbeit mehr schrieben und nicht eingesammelt werden (Er gehörte zu den eingesammelten SuS)
Gesetzt den Fall die Situation ergibt sich nochmal: Wie den Kopf aus der Schlinge ziehen?
Den bisher 13 eingesammelten SuS freistellen die letzte Note einzutragen? Oder einfach erklären, dass es nicht zu ändern ist, dass manche 5, manche 4 Noten haben?
Mir leuchtet vollkommen ein, dass dann mit dem Argument, es sei unfair argumentiert wird, aber wenn ich kurz vor Notenschluss erkranke und kein Kollege meine Arbeit schreibt, ist es ja nicht zu ändern.
Sachverhalt 3:
bezieht sich auf Sachverhalt 2.
Gesetzt den Fall, eine Kollegin hat sich finden können, die mit den SuS meine Arbeit nachgeschrieben hat.
Aus Unwissenheit sammelte sie statt der noch fehlenden 14 SuS aber alle ein, sodass ich dann die SuS habe, die schon einmal eingesammelt worden sind.
Wie verfahren? Den überflüssig eingesammelten SuS freistellen, ob sie die Note haben wollen?
Ich frage bewusst fürs nächste Mal, denn einen ähnlichen worst case hatte ich jetzt zum Halbjahr.
Zuerst waren die Schüler krank, dann ich und zum Nachschreiben kam es nicht mehr.
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Schulamt sollte rechtlich verbindliche Aussagen tätigen können; dort u.a. die Personalabteilung. Man bekommt z.B. auch rechtliche Beratung bei der GEW (als Mitglied) oder bei einem Anwalt für Arbeitsrecht, aber halt nicht zwingend in einem Forum. Wenn dir hier keiner der Beiträge ausreicht, dann ab zum Rechtsbeistand. Welchen auch immer du für dich nutzen möchtest.
Ich hatte auf jemanden gehofft, der mir zuverlässige Aussagen macht. Da das aber offenbar nicht der Fall ist, scheint der Unterstützungsaspekt leider überschaubar.
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Was im Lehramtstudium an basaler Pädagogik vermittelt wird, ist qualitativ und quantitativ nicht sooo bes9nders, wie manche Kollegen oft glauben, und wahrlich nichts, das geeignet wäre, sich über Quereinsteiger zu erheben.
Oftmals ist entsprechendes Theoriewissen auch nicht wirklich praktisch extrapolierbar.
Bei vielen Gymnasiallehrern herrscht eine auffällige Arroganz vor, was den eigenen Stand betrifft.
Wie gesagt. An unserer Einrichtung ist das Alter 50 +. Man kann es sich nicht leisten auch nur einen Kollegen zu vergraulen. Theoretisch ist das so. Praktisch weisen viele gerade ältere Gymnasiallehrer eine unbändige Arroganz auf. Lieber mit dem Schiff sinken als für Nachwuchs sorgen. Es werden systematisch Kollegen weggebissen, bis sie keine Lust haben und zurück in die freie Wirtschaft wechseln. Die jungen Kollegen sind sehr offen, aber gerade die alten denken sie wären unfehlbar.
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Wenn nirgendwo steht, dass es möglich ist, dann ist es dann nicht! Wo steht denn, dass es möglich ist?
Ja, nach Pippi Langstrumpf Mentalität. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.
Sorry, aber wenn das dein Ernst ist, vergeben wir die Noten demnächst einfach mit Wahrsagen.
Wenn nirgendwo steht, dass Helene Müller eine 1 bekommt, dann bekommt sie die auch nicht und wir würfeln um die Noten, genauso wie um Paragraphen. Merkst du selbst noch was du schreibst?
Du kannst deine Aussage nicht belegen und solange ist sie haltlos. Punkt und Ende der Ansage.
Man sollte Aussagen schon mit Fakten belegen können ansonsten sind sie haltlos.
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Niemand: also noch mal wiederholt: N I E M A N D hat dich als rechtsradikal bezeichnet!
Frage: Was hat das mit der Ausgangsfrage zu tun?
Richtig. Nichts.Kannst du irgendetwas dazu beitragen? Nein. Tipp zur Selbstreflexion: Dann lass es doch einfach und such dir ein Hobby, bei dem du dich wichtig fühlen kannst.
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WEIL EIN WECHSEL WÄHREND EINER QUALIFIZIERUNGSMASSNAHME NICHT (!!) VORGESEHEN IST!!!!
Paragraph? Quelle?
Es gibt nichts, das deine Aussage belegt. Genau wie das ganze Thema auf schwammigen Aussagen beruht ist auch deine Aussage haltlos. Und ich frage erneut. Warum sollte man mit einer Festanstellung keinen Versetzungsantrag stellen können? Auch wen du mit Großbuchstaben schreibst macht es deine Aussage nicht korrekter.
Es gibt in 8 Seiten kein Mitglied, das eine konkrete Aussage mit Bestand dazu machen konnte, wie ein Wechsel realisiert werden kann. Und den Wechsel scheint es durchaus zu geben. Genauso wie Abordnungen realisiert werden.
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Aber Fakt ist, du hast Ideen, Tipps und Hilfe erhalten. Warum dann nicht einfach loslegen und versuchen, genau das umzusetzen, und das Thema hier beenden?
Wo liest du das heraus? Ich habe hier von keinem gelesen, der mir eine zuverlässige und rechtssichere Antwort geben konnte. Alles war sehr schwammig und unsicher und viel mit Vermutungen verbunden. Eine klare Antwort gab es nicht.
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