Beiträge von Milli85

    ?? An berufsbildenden Schulen ist der Anteil an nicht grundständig studierten KuK am größten Und zwar schon immer gewesen. Im gewerblich-technischen Bereich kommen wir da gern auf 90%

    An meiner nicht.


    Ganz ehrlich: Leute, die sich so einem Kollegium gegenüber verhalten, benötigt man wirklich nicht.

    Leute, die andere so wie du beraten auch nicht. Da sind wir uns ja einig. Und ja. Ohne mich wird das nichts. 5 Kollegen aus dem Fachbereich gehen in Rente oder Pension. 2 davon sind noch da. Ich bin die Einzige in meinem Jahrgang. Ohne mich geht nichts. Das kann ich ganz arrogant sagen.:top:

    Leute, wir erziehen auch Erwachsene von morgen.

    Kein Verkäufer und kein Dachdecker kann alle 45 Minuten aufs Klo.

    Das machen die zwei Mal, dann wird der Chef hellhörig und der Job ist weg.

    Die müssen auch aufs spätere Leben vorbereitet werden und begreifen, dass sie sich Zeit sinnvoll einteilen. Wenn ich nur 10 Minuten Pause habe und lieber tiktok Videos schaue als aufs Klo zu gehen, dann habe ich eben Pech gehabt.

    Dann muss ich mir die Zeit beim nächsten Mal besser einteilen.

    Schüler haben in der Schule so viel Pausenzeiten wie sie die nie wieder kriegen. Erst recht nicht im Alter, in dem sie in der Oberstufe sind. Rechnet das mal zusammen wie viel Pausen ein 16 Jähriger in Klasse 10 hat. So viel Pausen hat eine Hotelfachangestellte niemals.

    Ansichtssache

    In jedem Fall bist du keine ausgebildete Lehrkraft.

    Aber Lehrkraft und kein Lehramtsanwärter, wie mehrere hunderte Euro Gehaltsunterschied zeigen. :aufgepasst:

    Das ist keine Ansichtssache, sondern vertraglich festgelegt.

    Lehrkraft ist Lehrkraft.

    Die Klassenleitung sagt ja auch nicht, Frau Milli85 ist nur eine halbe Lehrkraft und Herr Bauer ist eine vollwertige.

    Leider tun sich viele, wie man hier auch sieht, Quereinsteiger als Kollegen anzusehen. Da besteht noch viel Verbesserungsbedarf. Ich habe übrigens einige Jahre ohne Nachqualifizierung an einer Schule gearbeitet und es gibt mehrere Kollegen an meiner damaligen Schule, die es seit 3 Jahren tun.

    Mein Eindruck: Je höher der Bildungsabschluss der Schulform, umso mehr reagieren die Kollegen mit Vorurteilen. An der Realschule, an der ich zuvor war, schien das übrigens nie ein Problem zu sein. Da waren 11 Quereinsteiger und 20 klassische Lehramtsabsolventen und der Umgang war überaus wertschätzend.

    Ganz schlimm ist es am Gymnasium und an der Berufsschule. Insbesondere an den Gymnasialteilen, bei denen viele Kollegen denken, sie hätten die Welt erfunden.

    Im Lehramt besteht ein Mangel, bei dem man es sich nicht mehr leisten kann sich untereinander mit einem Studium von vor 30 Jahren zu rühmen. Dass die, die den klassischen Weg eingeschlagen haben sich angepisst fühlen ist natürlich zu verstehen. Leider bedenken viele dennoch nicht, dass die, die als Quereinsteiger an einer Schule landen schon Jahre in anderen Bereichen gearbeitet haben und nicht mit Lehramtsanwärtern gleichzusetzen sind, die eben frisch von der Uni kommen.

    Darum ging es aber, ob Lehrkräfte jemandem den Toilettengang aktiv verwehren dürfen. Wenn du das nie vorhattest, ist die Diskussion doch müßig.

    Theoretisch ja. Steht auch in "Nein, du gehst jetzt nicht aufs Klo."

    Es gibt immer wieder paragraphengeile Eltern, die dazu klagen.

    Natürlich kommt es auch auf den Kontext an. Wenn jemand die 2 Literflasche Coke neben sich stehen hat, habe ich echt kein Mitleid, wenn dann der Pulleralarm losgeht. Wenn der Schüler noch dazu verhaltensauffällig ist und 30 Minuten wegbleibt erst recht nicht.

    Meldet sich aber Schülerin Nadja Luise, die zurückhaltend und strebsam ist und die sich immer an Regeln hält, dann habe ich kein Problem, wenn sie sich einmal im halben Jahr meldet und auf Toilette geht.

    Es sind doch meistens eh immer die gleichen.

    Ich hatte in der gleichen Klasse, in der es dazu schon einmal Probleme gab und in der ich später eine Schülerin, die sich gemeldet hatte und die noch warten sollte erinnern musste, dass sie jetzt auf die Toilette kann.

    Ihr Kommentar: Jetzt muss ich nicht mehr.

    Ja, dann tut es mir auch herzlich leid.

    Keine Lehrkraft braucht ein detailliertes Bild des medizinisches Sachverhalts, aber die grundsätzliche Info, dass man aus medizinischen Gründen mitunter häufiger oder spontaner die Toilette aufsuchen muss, macht es für die Lehrkraft einfacher, Verhalten einzuordnen und damit umzugehen - auch wenn Fragen seitens Kollegen (m/w/d) oder Mitschülern (m/w/d) aufkommen sollten. Klar, kann man alles mit "Das geht keinen etwas an." abtun, aber meine Erfahrung ist, dass man sich im Leben leichter tut, wenn man sich wenigstens ein paar wenigen Menschen anvertraut, sodass diese das eigene Verhalten einordnen können - auch weil Mitmenschen leider oft im Zweifelsfall vom Allerschlechtesten ausgehen und nicht jeder ein so dickes Fell hat, dass ihm oder ihr das innerlich nichts ausmacht.


    Zu der zweiten Thematik: Eine mündliche Prüfungssituation (sei es mündliches Abitur oder eine Präsentation in der Sek I) würde ich nur unterbrechen lassen, wenn ein medizinisch trifftiger Grund vorliegt. Bei allen anderen Szenarien: Ich finde "aktiv verwehren" klingt da zu hart, weil das bei mir Bilder von Demütigung im Kopf erzeugt. Es geht ja nicht um Bestrafung, sondern um ein Abwarten bis die zuvor abgesteckten Rahmenbedingungen einen Toilettenbesuch eher zulassen und die Rahmenbedingungen sind am Ende auch so, dass sie für Kinder und Jugendliche ohne medizinischen Einschränkungen meiner Einschätzung nach gut einhaltbar sind.

    Es gibt doch gar keine Diskussion.
    Hat jemand ein Attest, kann er nach Belieben raus zum Pinkeln. Hat er es nicht, ist es Ermessensgrundlage.

    Wenn, gehen auch nicht 7 gleichzeitig, sondern einer und die anderen nacheinander und in einer LK sowieso nicht.

    Ich hatte auch schon einen Schüler, der provokant immer in meinem Unterricht pinkeln musste. Als ich anmerkte, dass er die letzten 5 Minuten vor der Pause noch durchhalten würde, fing er an zu diskutieren, machte auf blasenkrank und brachte ein Attest. In den Vorjahren hatte er das nie und auch jetzt, im darauffolgenden SJ, hat er merkwürdigerweise keines.

    Ich kenne die Kollegen, die ihn vorher unterrichtet haben. Seltsamerweise wurde er nur bei mir blasenkrank. Wer das Drama möchte, soll es haben. Dann aber mit der Konsequenz, dass er eben notwendige Infos verpasst. Nicht mein Problem.

    Das was hier gelaufen ist scheint das klassische Austesten von Grenzen gewesen zu sein. Man darf sich darauf unter keinen Umständen einlassen.

    ch fürchte nämlich, dass das so kommen wird.

    Das ist ja meine Frage.

    Da ich theoretisch normal angestellt bin, sollte es mir doch vorbehalten bleiben ebenfalls einen Versetzungsantrag zu stellen?
    In meinem Arbeitsvertrag finde ich zumindest keine Angaben dazu, dass mir dies aufgrund meines Status verwehrt bleibt.

    Insofern denke ich schon, dass man über das Eingliederungsmanagement gehen könnte?

    Was ich mache, falls es nicht so sein sollte, kommt danach.


    Mir scheint es nur sehr ungewöhnlich, den in einer Ausbildungsphase zu stellen, zumindest kenne ich das nicht und frage mich, ob das prinzipiell überhaupt geht.

    Ich mich auch.

    Da ich aber optimistisch davon ausgehe, dass man mich langfristig als Lehrkraft behalten möchte, hoffe ich schon, dass sich eine Option ergibt.

    Dann wirfst du den Kollegen aus deinem Unterricht. Ich bezweifle allerdings, dass sich eine erwachsene Lehrkraft wirklich wie ein trotziger Teenager in deinen Unterricht setzt um dort was auch immer zu machen.

    Dazu müsste ich vermutlich etwas ausholen.

    Ich soll dort eingesetzt werden, weil es an anderer Stelle nicht mehr möglich ist. Die Kollegin, die das Feld räumen müsste, möchte aber nicht die Stunden abtreten (hier ist einer der ,,Brandherde" verortet).

    Sie ist nicht in dem Fall ausgebildet und sieht durch mich eine Bedrohung, da ich danach ja für das Fach qualifiziert wäre. Sie aber nicht.

    Wie mir durch eine andere liebe Kollegin zu verstehen gegeben würde, drohte besagte Kollegin mit Dauerausfall, wenn ihr die Stunden weggenommen werden.

    Der SL, super frustriert, versuchte dann einen Kompromiss zu finden und sie zu besänftigen, indem ich den Unterricht halten soll und sie hinten sitzt.

    Was an sich wie eine Doppelbesetzung wirkt, halte ich für wenig diplomatisch. Ich hätte es verstanden, wäre es am Anfang so gewesen, als ich es eigentlich gebraucht hätte. Jetzt, nach über einem Jahr sehe ich es nicht als förderlich an, wenn jemand hinten sitzt und mir Regieanweisungen gibt und in den Unterricht plärrt, was wie anders laufen sollte.

    Was anderes wäre es gewesen, wenn beide Lehrkräfte abwechselnd unterrichtet hätten. Dann hätte ich davon durchaus profitiert, da sie deutlich mehr Erfahrungen hat.

    Ich werde bei Bedarf und wenn ich Nachfragen habe übrigens von meiner Mentorin hospitiert. Da passiert viel wohlwollende Kritik auf Augenhöhe. Sie war bereits mehrfach bei mir und wir haben die Stunden ausgewertet. Das war sehr effektiv, weil sie mich respektvoll behandelt hat. Hier ist das eine von Anfang an aufgeladene und andere Situation. Ich habe kein Problem, wenn jemand in meinem Unterricht sitzt, aber nicht jede Stunde bis zum Schuljahresende. Ich bin kein Lehramtsanwärter.

    Doch - aber in der Regel als subjektiver Vorwurf ohne Basis, weil der Referendar sich gemobbt etc. fühlte. Was war es objektiv wirklich? Kritik vom Schulleiter und Verantwortung für die Ausbildung der Referendarin - um sie zu unterstützen.

    Warum wird mein Fragegesuch in Frage gestellt, anstatt konstruktive Ratschläge zu äußern?

    Ich finde es extrem anmaßend hier beurteilen zu wollen, dass es sich um Kritik handelt. Ich bin 40 Jahre auf der Erde. Ich weiß, ab wann man von Kritik und wann von Mobbing spricht.

    Kritik nehme ich dankend an. Ich lasse mich aber weder mobben noch schikanieren. Letzteres ist hier passiert, wie mir mehrfach vom Seminar bestätigt wurde, also unterlass bitte das, was man neudeutsch als Gaslighting versteht. Ich lasse nicht meine Wahrnehmung in Frage stellen.

    Respekt ja, Rosenbettung nein. Zwischen "auf Rosen betten" und "schlecht behandeln" liegen jedoch etliche Graustufen. Vielleicht wird "nicht auf Rosen betten" ja auch schon als "schlecht behandeln" aufgefasst, wenn man mit einer entsprechenden Erwartungshaltung in die Schule kommt.

    Du weißt was ich meine. Da entfällt die Wortglauberei.


    Wenn wir jetzt einmal Machtmissbrauch und sonstige psychische Auffälligkeiten bei Deiner Schulleitung für einen Moment außen vor lassen, dann würde mich interessieren, wieso Deine SL so handelt bzw. was ihre Perspektive ist. Niemand steht morgens auf und beschließt dann einfach so, eine Quereinsteigerin zu mobben.

    Von einem SL erwarte ich so viel Lesekompetenz, dass er fähig ist konkret auf die Ausgangsfrage zu antworten. Mich interessiert nicht, was und wie viel du hinein deutest. Das ist nicht meine Baustelle.
    Mir geht es lediglich darum, wie ich einen Wechsel zu Stande kriege. Um nichts Anderes.


    Hat sich das Kollegium auch ausgewechselt oder warum sollte sich das plötzlich anders verhalten?

    Dir ist klar, unter wem die Kollegen arbeiten und wer die Schule leitet?
    Die Antwort ist selbsterklärend. Ich habe auch nie behauptet, dass alle Kollegen scheiße sind. Das wäre unfair. Offenbar ist es um die Harmonie im Kollegium aber generell schlecht bestellt, wie mir bereits mehrfach auf DBs deutlich wurde, was auch konsequent von der Leitung angesprochen und kritisiert wurde.


    ch will jetzt gar nicht auf alles antworten, aber auch an meiner Schule ist es so, dass Quer- und Seiteneinsteiger vor allem am Anfang viel in Doppelbesetzung gesteckt sind.

    Das ist dann ein bisschen zu spät, denn ich arbeite seit über einem Jahr an dieser Schule und viele weitere an anderen.

    Ich finde es höchst amüsant, dass man mich nun, nach über einem Jahr doppelt besetzt.

    Von Anfang an wurde ich vor die schlimmsten Klassen gestellt. SuS, die bereits vorbestraft waren. Da hat es niemanden gejuckt, wie ich Unterricht halte. Jetzt, wo sich die Kollegin aus dem Fachbereich bedroht fühlt ihre Stunden abzugeben, erfolgt die Doppelbesetzung.

    Zumal es hier offenkundig nicht um den Lerneffekt, sondern um das Thema "Ich räume nicht das Feld, da du mir meine Stunden wegnehmen willst" geht. Das aber detailliert zu klären würde hier den Rahmen überschreiten.

    Ich streite nicht ab, dass man an manchen Schulen Personalüberhang hat und daher doppelt besetzt. In meinem Fall hat es aber andere Hintergründe.

    O Ton: "Ich lasse mich nicht aus dem Bereich verdrängen und werde jede Stunde bei Ihnen hinten in der letzten Bankreihe sitzen. Ich werde meine Stunden bis aufs äußerste verteidigen." Und ja. Das wurde mir so ins Gesicht gesagt.

    Ich könnte als Schulleitungsmitglied die Gegenfrage stellen.
    Was macht man mit einer Quereinsteigerin (damit meine ich nicht Millie!), die sich nicht an klare Anweisungen und Regeln hält und diese stattdessen unterläuft? Was macht man mit ihr, wenn sie fachlich nachweislich erhebliche Lücken aufweist und sie im Zuge eines Unterrichtsbesuchs und einer ausführlichen (leider notwendigerweise sehr kritischen) Nachbesprechung anschließend im Kollegium erzählt, man wäre ja so gemein zu ihr gewesen?

    Stellen wir uns jetzt vor, aus welchen Gründen auch immer hätte die Schulleitung von Millie eben diesen Eindruck. Wie sollte die Schulleitung nun vorgehen?

    Und was hat das Bitte mit der Ausgangsfrage zu tun?

    Schulleiter sollten im Normalfall begreifen, dass sie ihre Quereinsteiger auf Rosen betten, da ihnen sonst das Personal wegläuft, so an meiner Schule geschehen. Man kann sich nicht aufregen, dass die Leute kündigen, wenn man sie schlecht behandelt. Auffällig ist, dass dies erst seit Schulleiterwechsel passiert.

    Die vorherige Schulleiterin hat ihre Quereinsteiger und Lehramtsanwärter mit Respekt behandelt und begriffen, dass sie ihrem Personal auf Augenhöhe begegnen muss.

    Im Übrigen betonst du, dass die Frage nichts mit mit zu tun hätte, bringst mich aber ein. Sehr fragwürdig.

    Und das Aufstellen von Hypothesen, die du nicht belegen kannst ist einerseits absurd. Andererseits hilft es mir null bei der Fragestellung. Wo bitte soll ich mich nicht an Anweisungen gehalten haben? Ich habe Dinge, die mir der Vorgänger und der Schulreferent damals beim Einstieg zugesichert hat durchgesetzt. Das passte dem neuen Schulleiter nicht. Ich könnte noch weiter ins Detail gehen, tue ich aus Schutz meiner eigenen Anonymität aber nicht. Die SL hat sich unterirdisch benommen. Das haben mir übrigens zwei andere Schulleiter aus anderen Bundesländern bestätigt, denen ich den Fall ausführlich geschildert habe und die ich im Bekanntenkreis habe. So geht man nicht mit Menschen um. Wie gesagt ist schon auffällig, dass seit dem Wechsel der SL 3 weitere Quereinsteiger das Handtuch geworfen haben.

    Da du offenbar selbst ein Problem mit Quereinsteigern hast und ihnen kritisch entgegen stehst, macht es an der Stelle aber eh keinen Sinn zu diskutieren. Hilft mir einerseits null bei der Problemlösung. Andererseits sind es wilde Spekulationen, die nichts mit dem Problem zu tun haben und auch nicht belegbar sind.

    Zu deiner Beruhigung nur so viel: Ich habe mir immer Rat eingeholt und bin aktiv auf ältere Kollegen und auch auf die SL zugegangen. Weil ich eben weiß, dass sie erfahren sind. Wenn im Kollegium dann aber Sachen laufen, dass bei Beratungen offen angesprochen wird wie schlecht das Klima ist, einem nie zum Geburtstag gratuliert wird, obwohl man alle beschenkt, man bei Weihnachtsfeiern ausgeschlossen wird, die SL mit Kurzankündigung einen Abend vorher zu dritt und bei der Prüfung zu viert hospitiert, Quereinsteiger in Gesprächen fertig gemacht werden, die SL beim Gespräch eine Fahne hat und man weiteren Schikanen ausgesetzt ist, die ich hier lieber gar nicht wiedergeben mag., dann muss jemand nicht studiert haben, um zu erkennen, dass der SL, der nun schon an der dritten Schule ist, jede Menge Unfrieden bringt. Es ist ja nicht so, dass es nie funktioniert hätte. Es lief mit der Vorgängerin super. Seit dem Wechsel gibt es nur Unfrieden.

    Dass du jetzt auch SL bist und dich in deiner Funktion da angegriffen bist tut mir leid, hat aber nichts mit meinem Fall zu tun. Ich gehe davon aus, dass du in der Lage bist deutlich kompetenter zu handeln.

    Wieso brichst du das ganze nicht ab, kommst erstmal einige Monate zurecht und beginnst in einem anderen Schulbezirk oder sogar Bundesland nochmal neu? Wäre doch die schnellste und einfachste Lösung.


    Weil in meinem Vertrag ein Paragraph enthalten ist, der beinhaltet, dass ich einen Großteil des Geldes zurückzahlen müsste. Abgesehen davon zweifle ich nicht an meiner Tätigkeit, sondern an der SL.

    Und man macht es zumindest nicht, um den "Quereinsteiger zu ärgern" ... dafür wären es dann doch verschwendete Ressourcen. Und das macht kein Schulleiter.

    Von Mobbing im Referendariat und Quereinstieg und Machtausnutzung noch nie gehört?

    Nö, auch Quereinstieg heißt Doppeltbesetzt/Ausbildungsunterricht.

    Bei uns an der Schule wird das viel gemacht, wenn es nur irgendwie möglich ist.

    Dafür hätte ich gern eine Quelle. Das ist so definitiv nicht korrekt. Man kann das machen, aber die meisten Schulen haben das Personal nicht. Eben deshalb stellen sie ja Quereinsteiger ein. Das macht ja auch den finanziellen Unterschied, denn als LAA bekommt jemand deutlich weniger.

    Bei uns nicht. Mal abgesehen davon, dass Quereinstieg nicht gleich Quereinstieg ist. Kann die SL jede Lehrkraft doppelt stecken, wenn dies Zielführend erscheint.

    Bei uns werden alle Mentoren mit den Lehrkräften in Ausbildung für jeweils 2 Stunden/Woche doppeltgesteckt.

    Da gehts schon los, denn der Quereinstieg ist eine Art Weiterbildung, keine Ausbildung wie beim LAA.

    Und nein. Das ist nicht die Regel. Das macht man mit massivem Übergang oder wenn man den Quereinsteiger ärgern will. Normal haben Schulen aber nicht so viel Überhang, dass sie eben mal doppelt besetzen. Die Regel ist, dass der Quereinsteiger direkt vor der Klasse steht und dementsprechend allein gelassen wird. Dieses doppelt besetzen ist eher eine Sache beim Ref.

    itte mach das bloß nicht. Halte dich an den Dienstweg. Das wird nach hinten losgehen.

    Das sind auch meine Bedenken, daher werde ich das wohl eher nicht favorisieren.

    Lasst mich euch an meinen Überlegungen teilhaben.

    Sie gehen in verschiedene Richtungen.

    Variante 1: Beim Schulamt anrufen und beim Eingliederungsmanagement einen Termin vereinbaren.

    Variante 2: Den Bezirkspersonalrat oder den Referenten einbeziehen.

    Variante 3: Mit der Ex Schulleiterin sprechen.

    Auf jede Handlung wird eine Konsequenz folgen. Die Frage ist, ob ich die Situation damit nicht noch schlechter mache.

    Hast du denn schon einen Versetzungsantrag gestellt? Wenn nein, mach es doch einfach mal. Ich hatte eine Kollegin, die wollte der Schulleiter auch nicht gehen lassen, aber mit Hilfe des ÖPR/LHPR wurde der Wechsel doch vollzogen, vor allem auch, weil der neue Schulleiter sie unbedingt haben wollte. Bist du in der GEW? Die könnten ggf. auch helfen.

    Nein, habe ich nicht, da derzeit im Krankenstand und schwer davon ausgehend, dass er so machtbesessen ist und mich nicht gehen lassen wird.

    k, dann ist es keine Weihnachtsfeier im klassischen Sinne, sondern ein Treffen unter Kolleg/innen.

    Wie kommst du darauf? Natürlich ist es eine Weihnachtsfeier gewesen.


    Falls die Seminarleitung wie von mir vermutet für Dich zuständig sein sollte, dürfte ein Schulwechsel, sofern von allen Beteiligten für sinnvoll erachtet werden sollte, grundsätzlich machbar sein. Falls nicht, solltest Du Dir die einschlägigen Paragraphen der für Dich dann geltenden Verordnungstexte nennen lassen.

    Ist sie ja aber leider nicht. Die Seminarleitung hat mich direkt ans Schulamt verwiesen, wo ich demnächst anrufen werde.

    Ich könnte mich auch an meine Ex Schulleiterin wenden, die jetzt alle Schulen koordiniert, aber ich bin damit sehr zurückhaltend, weil ich befürchte, dass das wie immer auch nach hinten los gehen kann und der Mensch danach noch mehr Frust auf mich schiebt.

    Fakt ist, ich muss erstmal beim Schulamt anrufen und aktiv werden, wobei ich nicht weiß, wie das im Krankenstand kommt. Hat da jemand Erfahrung?

    Doppelbesetzung ist in der Ausbildung nun auch nichts ungewöhnliches.

    Als Lehramtsanwärter aber nicht im Quereinstieg. Mir scheint, hier gibt es auch wie an den Schulen Probleme das zu differenzieren.

    Quittengelee : Ich bin der Meinung, dass man merkt, ob wirklich ein Ausnahmefall vorliegt oder ob die Schüler (m/w/d) nur vorgeben, aus einer Notfallsituation (Blasenschwäche, Menstruationsbeschwerden, o.ä.) heraus dringend die Toilette aufsuchen zu müssen. Aus Berufsgründen haben wir doch oft ein gutes Gespür für menschliches Verhalten und die wenigsten Jugendlichen können glaubhaft gut lügen, so zumindest meine Erfahrung.

    Bei 7 Leuten, die zeitgleich aufs Klo müssen ist das kein Ausnahmefall. Selbst bei Durchfall müssten wohl nicht 7 Personen gleichzeitig. Die SuS wollten sich hier mit aller Wahrscheinlichkeit einen Witz erlauben.

    Wenn ich das richtig gelesen habe, ist Millie auch als Quereinsteigerin einem Seminar zugeordnet - und die Seminarleitung hat hier die Vorgesetztenfunktion inne. Eine Versetzung oder ein Schulwechsel sieht die Verordnung nicht vor - das lässt zumindest Spielräume, wenn alle Seiten dies befürworten.

    Ich hatte bereits bei der Seminarleitung nachgefragt. Dort hieß es, das müsste übers Schulamt gehen. Dafür wären sie nicht zuständig, da ich wie eine angestellte Lehrerin gelte.

    Ansage des Seminars war, ich müsste über das Schulamt gehen. Theoretisch müsste ich ja dann einen Versetzungsantrag stellen. Nur der müsste ja wieder vom Schulleiter genehmigt werden, was aufs gleiche Problem hinaus kommt.

    Das Seminar sagte mir klipp und klar, für Quereinsteiger sei nur das Schulamt zuständig. Einen Wechsel können sie nur bei Lehramtsanwärtern realisieren.

    Klar, du kannst jetzt darauf abstellen, dass ich naiv oder inkompetent bin oder dass mir die basalsten Weisheiten fehlen, die selbst ein Quereinsteiger mitbringt.

    Und was passiert, wenn sich sieben Schüler gleichzeitig einpissen? Wir reden hier von einer Klientel, der das durchaus zuzutrauen ist.

    Du bist nicht mal verpflichtet die SuS aufs Klo zu lassen. Lies mal "Nein, du gehst jetzt nicht aufs Klo."

    Zum Schulwechsel kann ich leider nichts beitragen. Mir ist nur ein Satz aufgefallen.

    "Auf die Weihnachtsfeier wurde ich auch nicht eingeladen. Und das gilt für alle jungen Kolleginnen." Ihr seid vermutlich automatisch eingeladen. Es ergehen bei einer Weihnachtsfeier keine Sondereinladungen. Wenn eine Weihnachtsfeier stattfindet, gilt die für alle und alle sind gemeint. Niemand käme bei uns auf die Idee, den Referendarinnen eine Extraeinladung zu schicken.

    Aha und woher sollen wir erahnen, dass es eine Weihnachtsfeier gibt? Das wurde alles in Whatsapp Gruppen abgesprochen, in denen offenbar keiner der jungen Kollegen ist. Wie es dazu kam? Im Lehrerzimmer wurden Details besprochen und die Kollegin und ich sahen uns nur mit Fragezeichen an. Keiner wusste, dass es eine offenbar intern geplante Feier gibt. Man musste wohl vorher das Menü bestellen. Insofern handelt es sich um eine klassische Ausladung. Die Tatsache, dass keiner der Junglehrer davon wusste zeigt, dass die alten Lehrerkollegen offenbar unter sich sein möchten.

    Du sagst du willst einen Schulwechsel forcieren. Heisst das hier wortwörtlich 'erzwingen' oder 'durch Maßnahme sehr wahrscheinlich machen'?

    Gegenfrage: Was ist das für eine Frage?


    Warum lässt du Kollegen an deinem Unterricht teilnehmen, obwohl du das nicht willst? Haben die keinen eigenen Unterricht?

    Weil der Schulleiter Hausrecht hat und die Ausbildungsverantwortliche nicht ausgeladen werden kann? Oder was meinst du?


    BL ist SA.

    Moebius

    Danke für Deinen Beitrag, der das Gesamtproblem pointiert und treffend zusammenfasst.

    Das ist kein Trollversuch wie unterstellt sondern die einzig richtige Antwort.

    Soll ich mich jetzt freuen?

    Wieso denkst du, dass dein Schulleiter einer Versetzung nicht zustimmen würde, wenn das Verhältnis derart zerrüttet ist?

    Weil er machtbesessen ist. Ich habe mehrere Zugeständnisse gemacht, als es Probleme gab. Er hat auf sein Recht beharrt. Das jetzt einzeln auszuführen führt aber zu weit. Der Wiedererkennungswert wäre zu groß.

    Ich antworte mal für NRW und eine der Bezirksregierungen: Es ist nicht möglich, während der Quereinstiegsmaßnahme die Schule zu wechseln. Egal, wie "zerrüttet" das Verhältnis ist.

    NRW ist nicht zutreffend, aber es müsste doch theoretisch möglich sein.

    Es ist ja wie eine normale Festanstellung.


    Ohne Bundesland kann dir hier wahrscheinlich keiner konkret helfen, da der Quereinstieg überall anders geregelt ist, mit anderen Zuständigkeit und Versetzungsmöglichkeiten.

    Wenn du dein Bundesland nicht nennen willst, dann ist das OK, dann darfst du aber keine konkreten Antworten erwarten.

    Allgemein gesagt, würde ich mich an deiner Stelle an die Behörde wenden, die für dich zuständig ist.

    Ich hab mein Bundesland schon mehrmals in anderen Themen benannt. Da ich keine Ahnung habe, ob der SL auch mitliest, schreibe ich natürlich nicht alle 2 Beiträge ständig mein Bundesland hier rein.

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