Und wenn ich finde, dass es verbale Tiefschläge sind, ein Kollegium mit einer Schulklasse zu vergleichen?
Hast du mal an einem Kollegiumsausflug teilgenommen?
![]()
Und wenn ich finde, dass es verbale Tiefschläge sind, ein Kollegium mit einer Schulklasse zu vergleichen?
Hast du mal an einem Kollegiumsausflug teilgenommen?
![]()
Um die Menge an krankheitsbedingten Fehlzeiten einzudämmen, verhängen wir deswegen nach einer bestimmten Anzahl an Fehlzeiten im Quartal/Halbjahr und individueller Betrachtung eine Attestpflicht, so dass zumindest die Krankheitstage als solche von ärztlicher Seite gedeckt sind.
Funktioniert das zuverlässig? Hier scheitert es vermehrt daran, dass manche Praxen sich schlicht weigern Atteste auszustellen weil das zu viel Aufwand sei.
Fehlzeiten durch spontane Arztbesuche, die eben nicht vorher beantragt wurden, sind unentschuldigt.
Auch wenn hinterher eine Bescheinigung "war von ... bis ... bei uns in der Praxis" vorgelegt wird?
Ich habe für mich festgestellt, dass es insgesamt vorteilhaft ist eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn (ich habe meist zur 1. Stunde) im Gebäude zu sein. Um diese Zeit sind die Straßen meist noch angenehm frei, ich muss auch nicht vor dem Kopierer Schlange stehen und kann noch Dinge vorbereiten oder bei einem Käffchen plaudern. Es verhindert, dass der Tag schon gestresst anfängt.
Ist es bei euch eigentlich auch so, dass, wenn ihr Exkursionen habt, die Vertretungslehrer verlangen, dass ihr in den Fachklassen, in denen ihr an diesem Tag nicht seid, vorbereitetes Material hinlegen sollt?
Nicht die Vertretungslehrkräfte verlangen das, sondern die SL. Soweit der Abwesenheitsgrund nicht plötzliche Krankheit ist, sollen immer Vertretungsaufgaben gestellt (und je nach Aufgabe mindestens als Kopiervorlage eingereicht) werden. Es gibt aber durchaus auch Leute, die dann je nach Jahrgang einen Stapel kopierte Mandalas oder Stadt-Land-Fluss-Formulare bereitlegen.
dann wirken alle diese Tätigkeiten, wenn man sie ernst nimmt und den Gestaltungsraum nutzt, stark auf der pädagogischen und Beziehungsebene zurück in den Unterricht und letztlich auch auf den Lernerfolg der Schüler
Ja. Ich mache sehr gerne Vertretungsunterricht, weil ich dann Klassen nochmal ganz anders kennenlernen kann als in meinen eigenen Stunden. Die freiere Atmosphäre und der Einblick in Talente und Entfaltungen vermitteln oft ein besseres Bild und können nützliche Anknüpfungspunkte schaffen.
Hier machen das die Vertretungsplan-Beauftragten jeweils gebündelt pro Halbjahr. Die Auszahlungen kommen dann ungefähr im April und September, abhängig davon wie zügig sie es einreichen.
Manches an dem Film fand ich auch unrealistisch - z.B. dass die Schüler die Schülerzeitung mit dem Interview einfach so, ohne vorherige Prüfung, auf dem Schulgelände verkaufen durften.
Für NRW gilt (§45 III Schulgesetz ) :
"Die Schülerinnen und Schüler haben das Recht, Schülerzeitungen herauszugeben und auf dem Schulgrundstück zu verbreiten. Schülerzeitungen sind Zeitungen, die von Schülerinnen und Schülern einer oder mehrerer Schulen für deren Schülerschaft herausgegeben werden. Sie unterliegen nicht der Verantwortung der Schule. Herausgabe und Vertrieb der Schülerzeitung bedürfen keiner Genehmigung. Eine Zensur findet nicht statt."
Jeder Kollege benötigt natürlich ebenfalls ein Dienstgerät mit der zugehörigen Lehrerversion der App.
Das ist bei uns lustig, weil der Schulträger zwar die Oberstufe ausgestattet hat, ansonsten aber ausdrücklich die Auffassung vertritt, dass Lehrkräfte halt Landesbedienstete seien und deshalb das Land für deren Ausstattung zuständig sei. Im Ergebnis hat also die Schülerschaft iPads aber die Lehrkräfte nur insoweit wie noch Geräte aus dem Corona-Topf von 2021/22 da sind (die mangels Speicherplatz nicht mehr updaten können), oder halt privat gekaufte die aber nichts ins MDM dürfen und daher die anderen Geräte nicht steuern können.
Die Klassenszenen fand ich unterschiedlich stark realistisch, teils wirkten sie etwas gekünstelt, teilweise ziemlich authentisch.
Ich hatte im Grunde schon nach ein paar Minuten die Nase voll von den künstlichen und hölzern vorgetragenen Dialogen. (Haben die Darsteller sich selbst nachsynchronisiert oder so?) Das blieb im weiteren Verlauf auch anstrengend, so dass ich erstmal abgebrochen habe.
temporärer Überweisung in die Parallelklasse
Meines Wissens ist die Ordnungsmaßnahme der Überweisung in eine Parallelklasse nicht als befristete Lösung möglich sondern nur dauerhaft...?
Manche Fachräume sind hier für das gesamte Kollegium zugänglich (Informatik, Musik, Kunst), und wenn in diesen Fächern vertreten werden muss findet das in der Regel auch dort statt, allein schon weil die Klassenräume währenddessen anders belegt sein können (Oberstufenkurse z.B.). In NaWi-Räume kommen nur NaWi-Lehrkräfte, fachfremde Vertretung dort kommt aber auch vor (da muss dann eine entsprechende Lehrkraft aufmachen). Nur in Sport kommt fachfremde Vertretung nie in die Halle.
Ich habe aus Raummangel auch mal ein ganzes Halbjahr lang in einem Kunstraum regulär ein völlig anderes Fach unterrichtet.
Hier:
1. In Jahrgang 8 Potenzialanalyse und Auswertungsgespräch direkt vor oder nach den Herbstferien
2. Berufsfelderkundung an drei festen Tagen hintereinander im zweiten Halbjahr, gerne um den Boys'/Girls'Day herum
3. Ergänzendes Beratungsangebot durch wöchentliche Sprechstunde einer Fachkraft der Arbeitsagentur in der Schule
4. In Jahrgang 9 ein einwöchiges Praktikum (zwingend in einem Handwerks- oder Sozialberuf)
5. In Jahrgang 11 (EF) ein zweiwöchiges Praktikum nach Wahl
6. Eine Praktikums-/Azubi-"Speeddating"-Veranstaltung mit lokalen Arbeitgebern (nachmittags) für Interessierte ab Jahrgang 10
Die Fachkraft der Arbeitsagentur bietet ergänzend auch Einzelstunden zu Bewerbungstraining oder Berufswahl im Klassenverband in Jahrgang 9 oder 10 an.
Ansonsten war ich einmal mit 8ern bei der Potentialanalyse
War ich auch mal. Meine Aufgabe als begleitende Lehrkraft bestand darin, den ganzen Vormittag auf die Jacken und Taschen aufzupassen während die Schülerschaft anderswo im Gebäude die Aufgaben löste...
Hier an der Schule wird nur das Nötigste gemacht, sprich PA und Berufsfelderkundung organisatorisch begleitet. Anfangs wurde noch dieser Hefter mal in irgendeinem halbwegs passenden Fach (meist D oder WP) im Unterricht besprochen, aber inzwischen wird der schulischerseits ignoriert.
Grundsätzlich halte ich den Zeitpunkt auch am Gymnasium aber nicht für völlig falsch (wobei Stufe 9 vermutlich tatsächlich besser ist), damit manche Leute sich rechtzeitig Gedanken machen und nach der 10 woanders hingehen können statt sich durch die Oberstufe zu quälen.
Dass junge Menschen mit Fluchthintergrund bisweilen über bestimmte Inhalte und Kompetenzen verfügen, ist zwar korrekt, aber diese Personengruppe wird in der Regel im Rahmen von Vorbereitungsklassen beschult, um sie (auch) sprachlich überhaupt erst einmal auf den Stand zu bekommen, am Regelunterricht teilnehmen zu können. Sobald sie an meinem Unterricht teilnehmen, muss ich davon ausgehen, dass sie die fachlichen Vorkenntnisse mitbringen, meinem Unterricht folgen zu können, und dann unterrichte und bewerte ich nach offiziellen Vorgaben.
Das hängt (in NRW) davon ab, ob sie noch in der Erstförderung sind, die i.d.R. zwei Jahre umfasst, manchmal aber auch drei oder vier (je nachdem ob noch alphabetisiert werden muss und wie schnell der individuelle Lernfortschritt ist). Je nach logistischen/personellen Voraussetzungen und Umsetzungskonzept der Schule kann es sein dass sie diese Zeit separiert in einer Vorbereitungsklasse verbringen oder eben auch von Beginn an - stundenweise - in den Regelklassen, wo sie je nach Können dann auch mehr oder weniger normal am Unterricht teilnehmen, allein schon um sich eine Chance zu erhalten nach der Erstförderung evtl. den Ersten Schulabschluss oder die ZP10 zu schaffen.
Das musst du mir doch nicht erklären.
Sorry, so war's auch nicht gemeint, ich wollte das nur ergänzen. ![]()
Wobei ich hier noch halbwegs nachvollziehen kann dass jemand das vielleicht nicht auf dem Schirm hat, weil die Laufzeit meinem Eindruck nach in der Berichterstattung meist schnell unter den Tisch fällt und nur die Prozentzahl prominent zur Geltung kommt.
Ach, ich habe eine (angestellte) Mathe-Kollegin, die gestern allen Ernstes meinte, dass 5,8% ja nicht so weit weg von den 7% seien.
Die 7% waren zudem für eine Laufzeit von 12 Monaten gefordert, die 5,8% jetzt ziehen sich hingegen über 27 Monate.
Moooment: Davor gibt's aber noch ab Mai 2,8% Nachschlag vom letzten Mal.
Hier geraten Dinge durcheinander. Im Beitragstitel steht zwar TVÖD, gemeint ist aber offensichtlich der TV-L. Die 2,8% im Mai gibt es im TVÖD, im TV-L gibt es 2,8% im April. Der TVÖD ist für Bund und Kommunen, der TV-L für die Länder (außer Hessen). Für Lehrkräfte gilt entsprechend der TV-L (für beamtete Lehrkräfte indirekt durch mehr oder weniger unveränderte Übernahme).
Die Beamten können sich das auch nicht aussuchen.
Der Beamteneinsatz auf bestreikten Arbeitsplätzen ist rechtswidrig.
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Ent…1bvr121385.html
Vertretungsplan (A14), Trainingsraumkonzept (A14), Digitalisierung/iPads (A15), künstlerisches Profil (A15)
Keine stufengleiche Höhergruppierung (wie von Arbeitgebern vorgeschlagen als Verhandlungsmasse), Überhaupt: keinerlei strukturelle Verbesserungen im TVL
Vor allem auch: Anders als bei der jüngsten Runde im TVÖD keine Anpassung der Jahressonderzahlung.
Das Studium für SoWi umfasst alle drei Fachbereiche etwa gleichwertig. Vor einiger Zeit hatte ich selber mal Interesse und habe als (telefonische) Auskunft einer Bezirksregierung die Information erhalten, dass für eine Anerkennung die fehlenden Teilbereiche nachstudiert oder per Zertifikatskurs ergänzt werden müssten. Nur für eine Vertretungstätigkeit reiche ein Teilfach.
Werbung