Doch, eine Menge, das hindert mich aber natürlich nicht, Trollen auf die Nerven zu gehen, die nicht nur anderen ihre wertvolle Zeit stehlen, sondern diese auch noch anranzen und verbessern, während sie sich alle Mühe geben, dem vermeintlich Hilfesuchenden zu helfen.
Vielleicht führst du dir die Definition von Troll erstmal zu Gemüte, denn laut dieser bist du selbst einer.
Was ich hier noch nicht gelesen habe (vielleicht habe ich es überlesen?), ist der Hinweis, dass in manchen Bundesländern das Referendariat in Teilzeit (50%) durchgeführt werden kann. Das wäre im vorliegenden Fall sicherlich hilfreich (gewesen). Vielleicht kommt der Hinweis aber zu spät.
Das geht und das hatte man mir damals auch beim Schulamt gesagt. Allerdings ist das Einkommen dann so niedrig, dass man fast bei der Bürgergeldaufstockung liegt. Das ist finanziell einfach nicht machbar für mich .
Sorry aber ich kriege das ja gerade live bei meiner Tochter mit. Die ist zum Glück nicht Lehrerin und kann jederzeit ins Home Office wechseln. Aber sobald die kleine hustet ruft die Kita an, das Kind muss abgeholt werden. Dann war sie eine Woche mit echter Influenza krank und darauf die Woche war das Immunsystem so runter gefahren, dass sie eine Woche mit einer Herpes Infektion aus der Kita genommen wurde. In der Woche drauf wollte die Kita sie wieder nicht haben wegen Durchfall.
Genau das. Sie rufen sofort an. Einmal hatte ich gerade die Auswertung einer Hospi und musste sofort alles stehen und liegen lassen. Natürlich ist es eine planerische Katastrophe wenn man dann einen Tag da ist und dann wieder nicht. Ich verstehe, dass die Planung darauf irgendwann auch keine Lust mehr hat und es tut mir auch leid, aber was soll ich machen? Ich finde den Rat dass man notfalls die Versorgung abdecken muss bei Kind krank irgendwie auch sehr einfach dahin gesagt. Jeder der ein Kind hat weiß, wie sehr die quengeln, wenn sie krank sind und mich als Mutter brauchen. Unter uns finde ich es auch brutal mein hoch fieberndes Kind bei einer Betreuung abzugeben. In den letzten 5 Monaten hat sich mein Kleiner leider alles aufgesammelt, was es irgendwie in der Kita gab. Norovirus, Scharlach, Influenza. Die Kinderärztin fragt mittlerweile ob wir ein Dauerabo haben und als Mutter bekommt man dann ebenfalls die volle Ladung an Viren und Bakterien. Das Problem ist auch, dass der Übergang fließend ist. 5 Tage zu Hause, dann 4 Tage Kita, dann wieder 5 Tage zu Hause. Klar ist das ungünstig. Aber in jedem anderen Job wäre es ja das gleiche. Mit dem Unterschied, dass bei den SuS dadurch eben mehr Lücken entstehen als Akten oder Berichte, die im normalen Büroalltag liegen bleiben.
Gestern Abend hat er schon wieder gebrochen. Morgen müssen wir wieder zum Kinderarzt und ich hadere schon, was ich dann nächste Woche mache. Ich weiß auch nicht, was ich der Planung schreiben soll.
Ich habe keine Planungssicherheit und kann heute nicht sagen was nächste Woche und am Montag ist. Es ist für mich auch nicht vertretbar, mein Kind mit Fiebersenkern zu dopen, damit er bis Mittag durchhält bis dann wieder der Anruf aus der Kita kommt.
Laut Plan sind jetzt auch noch 2 andere Kollegen aus dem Fachbereich ausgefallen. Ja, nachvollziehbar, dass die SL genervt ist, aber Mobbing und Schikanen rechtfertigt das trotzdem nicht.
Ich habe vor dem Ref als Vertretungslehrkraft gearbeitet. Da fing das mit meinem Sohn schon an, dass er immer länger krank war. Trotzdem fiel da beim damaligen Kollegium nicht einmal ein böses Wort. Es gibt also auch Schulleitungen, die chronisch kranke Kinder tragen können. Und dort war der Personalmangel nicht anders als jetzt. Im Gegenteil. Einmal hat mich eine Kollegin sogar in die Kita gefahren, um mein Kind abzuholen, als mein Auto kaputt war.