Beiträge von ***Andi***

    Wenn ich whatsapp oder Facebook zur Kommunikation mit Schülern nutze erhöhe ich damit automatisch den sozialen Druck auf die Schüler, die keinen FB-Account oder Smartphone haben und daher an diese Infos (Infowege) nicht gelangen können. Gerade Kinder aus sozial schwächeren Familien sind dann schnell benachteiligt.
    Andi

    bin ich eigentlich die einzige Schwangere, die das macht? Weil dann finde ich das ehrlich gesagt ungerecht.


    Um ehrlich zu sein find ich deine Haltung unverschämt! Ich schieb's zu deinen Gunsten mal auf die Hormone... :staun: Erstmal: Es steht völlig außer Diskussion, dass dein ungeborenes Baby zu schützen ist und eine potentielle Ansteckungsgefahr vermieden werden muss!
    Aber es ungerecht zu finden für die vollen Bezüge eine Leistung zu erbringen, die für das Kind völlig risikolos ist, ist der Witz! Was sollen denn schwangere Frauen sagen, die in ihrem Job kein Beschäftigungsverbot bekommen?
    Darüber hinaus ist dies für dich evtl die Möglichkeit das Kollegium, das deinen Ausfall kompensieren muss, auf andere Art zu entlasten.
    Ich kenne viele Fälle, in denen Kolleginnen, die in deiner Situation waren, Schreibkram (Curriculum, Portfolio,...) zu Hause oder auch in der Schule in einem extra Raum ohne Schülerkontakt (ein Büro ist da tatsächlich nicht der schlechteste Ort mit wenig Kontamination...)
    Also: Aufhören zu piensen und zu nörgeln werte Kollegin

    "Ist es rechtlich verboten, wenn man als Lehrer mit einem ehemaligen Schüler Kontakt hat?"


    Hallo heavyrot,
    klar ist das verboten, was denkst denn du? Wo kämen wir denn da hin... Mit der Beendigung des Schutzbefohlenenverhältnisses tritt unmittelbar ein rechtlicher Status in Kraft, der ähnlich wie eine Einstweilige Verfügung gilt, nur dass er dauerhaft Bestand hat. Du darfst dich dem ehemaligen Schüler weder nähern (waren's 50m? Bin mir nicht sicher, frag mal bei der GEW nach...), mit der betreffenden Person von Angesicht zu Angesicht sprechen noch medial Kontakt haben. Verstöße können richtig teuer werden. Geht los bei 50€ bei Blickkontakt und wird schnell drei- bis vierstellig wenn du den ehemaligen Schüler nochmal ansprichst oder gar körperlich Kontakt hast wie bspw. Händeschütteln. Da versteht der Gesetzgeber keinen Spaß...! Also: Halt dich fern um Ärger aus dem Weg zu gehen. Bist du verbeamtet? Denn dann wird's erst richtig kritisch. Hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und von Unheil bewahren!
    Grüße, Andi :sterne:


    Ich habe einen sooo guten Unterrichtsbesuch gehabt und ärgere mich nun total, dass ich das Thema nicht bis zu Prüfung aufbewahrt habe :-)


    Danke!


    Merkwürdige Frage! Freu dich doch, dass du nach einem erfolgreichen Besuch nun gestärkt in die Prüfung gehen kannst... sich jetzt darüber zu ärgern...
    Du wirst doch wohl nach dem Ref mehr hinbekommen als eine gute Stunde, so a la "Blindes Huhn", oder? Oder über was machst du dir jetzt genau Sorgen? Aber was du da jetzt zu drehen versuchst klingt sehr nach schmalspur... :daumenrunter:

    Hier nochmals der Versuch das eigentliche Problem aufzuzeigen:
    Es geht nicht darum, dass man beruflich erworbene Kompetenzen im privaten Bereich nutzen kann und soll. Wenn das eigene Kind etwas nicht verstanden hat erklär ich es ihm und greife dabei natürlich auf mein fachliches Wissen zurück. Wir können jetzt etliche Beispiele von Frisören, Mechatronikern, Elektrikern, Köchen, Ärzten etc. bemühen, die ihre berufliche Qualifikation privat nutzen...
    Das Problem in diesem Fall ist allerdings, dass die Threadstellerin die schulischen Leistungen ihres Sohnes in direkten Zusammenhang mit der eigenen beruflichen Existenzberechtigung bringt, ihren Sohn also für ihren beruflichen Erfolg verantwortlich macht! (Zitat: "Wenn mein eigenes Kind Probleme in der Schule hat (hätte), dann kann ich ja wohl keine gute Lehrerin sein. Schließlich habe ich es ja bei meinem Kind verbockt. Habe ich dann überhaupt noch eine Berechtigung andere Kinder zu unterrichten?"). Dies führt dazu, dass das eigene Kind ein Musterschüler sein soll, der keine Fehler macht (wieder Zitat: "Aber nach der Schule frage ich ihn dann sofort, ob er auch gut zugehört hat, keinen Quatsch gemacht hat....Null Fehler im Diktat hat."). Leider wird hier völlig vernachlässigt wie wichtig die Entfaltung der kindlichen Persönlichkeit ist, zu der das Machen von Fehlern und das Austesten von Grenzen nunmal dazugehört. Es wird hier, möglicherweise ungewollt, eine Erwartungshalung und ein Leistungsdruck gegenüber dem eigenen Kind erzeugt, dessen schädlicher Wirkung sich die Threadstellerin als Pädagogin eigentlich bewusst sein sollte...
    Grüße, Andi

    Sorry, Andi, aber ich kann aus mir nun einmal keine gespaltene Persönlichkeit machen...und stundenweise Mama oder Lehrerin sein. Ein Polizist ist ja auch "immer" im Dienst.

    Liebe SuseMaria,
    finde deine Beiträge zT wirklich haaresträubend. Sowohl deine Einstellung als Lehrerin als auch als Mutter... Hast du mal darüber nachgedacht Supervision in Anspruch zu nehmen? Ich möchte dich nicht pathologisieren, versteh mich bitte nicht falsch, aber mit deiner Sicht fährst du über kurz oder lang gegen die Wand. Privat sowie beruflich.
    Grüße, Andi

    Ich denke, dass du in einem massiven Rollenkonflikt steckst. O-Ton: "Ich als Lehrerin kann das beurteilen"... Du bist aber z.H. nicht Lehrerin, sondern Mutter. Und das eröffnet dir ganz andere Möglichkeiten als diese distanzierte Lehrerhaltung, die du in deinen Beiträgen an den Tag legst (zumindest ist das mein Eindruck).
    Versuche die Lehrerin in der Schule zu lassen und nicht alles was dein Kind macht durch die Lehrerbrille zu sehen... Um der Frage vorzubeugen: ja ich habe Kinder und darf mitreden ;)
    Andi

    Hallo SuseMaria,
    du hast echt nen Knall! Sorry, wenn ich das so direkt sage. Aber gerade du als Lehrerin solltest wissen wie schädlich und motivationskillend der Druck ist, den du da deinem Kind gegenüber aufbaust... 0 Fehler im Diktat... au weia... Außerdem projizierst du die schulischen Erfolge deines Sprösslings auf deine Fertigkeiten als Lehrerin... Ich finde das was du da so von dir gibst mehr als bedenklich...!
    Viele Grüße,
    Andi

    Klar tun 2,99€ niemandem weh... Aber es geht doch vielmehr um die Frage, wer für derartige Dinge aufzukommen hat. Der Lehrer meiner Meinung nach nicht! Die Eltern der Schüler per Klassenkasse? Im Leben nicht! Das sind eindeutig Aufwendungen des Trägers! Wo kommen wir den hin??
    Andi

    Inklusion: Es gibt keinen festgeschriebenen sonderpädagogischen Förderbedarf, keine besonderen Schüler und somit auch keine GU-Klassen und GU-Schulen mehr. Jede Schule bekommt Sonderpädagogen auf Grundlage der bisherigen GU-Schülerzahlen zugewiesen. Aufgabe der Sonderpädagogen ist es den Förderbedarf der Kinder zu erkennen und diese zu fördern. Jede Schule hat Kinder die diese Förderung benötigen.

    Welches BL bist du? So wie du das beschreibst ist das bei uns (BaWü) nicht. Der Förderbedarf wird sehr wohl in einem Gutachten bestimmt und die jew. SoPäd- Stdzahl richtet sich danach. Der Unterricht ist zieldifferent und orientiert sich ja weiterhin am BP der jew. Sonderschulart. Die Erstellung eines Gutachtens ist daher nach wie vor unerlässlich!


    Gruß, Andi

    Hier kommt der erste Tipp: Genieße den Urlaub in den USA und recherchiere nicht im Urlaub in irgendwelchen Foren nach irgendwelchen Tipps für's Ref. Vor allem: nicht durch die Panikmache von anderen beunruhigen lassen...


    Schönen Urlaub,


    Andi

    Ich weder unprofessionell noch unsouverän, Tests die zu schlecht sind korrigiere ich einfach nciht und entsorge sie z.T. um nicht nicht weiter zu ärgern. Da ist es doch dann egal, ob sie nun jetzt weg sind oder nicht und warum!


    Dieses Statement ist mir ein Grund mich seit langer Zeit mal wieder zu Wort zu melden! Ist das dein Ernst, Susanna??? Abgesehen davon, dass das unkorrigierte Wegwerfen von Schülerarbeiten ohnehin bodenlos ist, wer sagt denn, dass wirklich ALLE Schüler schlecht abgeschnitten haben. Jetzt den Schülern vorzugaukeln sie hätten schlechte Leistungen erbracht und damit die vor den Kopf zu stoßen, die sich ernsthaft bemüht und ordentlich abgeschnitten haben, bloß weil man zu feige ist für einen Fehler gerade zu stehen... und sich am Ende noch als wohlwollender Gutmensch zu präsentieren ... zum Kotzen (entschuldigung, aber ein anderer Ausdruck fällt mir mom. nicht ein)! Was anderes fällt mir dazu nicht ein. Nicht falsch Verstehen: Das Verlieren von Arbeiten sollte nicht passieren aber kann nunmal. Auch Lehrer sind Menschen. Aber Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit sollte man in diesem Beruf schon mitbringen! "egal, ob sie nun jetzt weg sind oder nich und warum!" HAMMER-Statement... Ich hoffe, hier lesen jetzt keine Schüler mit, sonst müsste ich mich für solche "Kollegen" schämen..!




    Andi

    Hallo,


    eine Frage an alle Kollegen an Schulen für Geistigbehinderte:
    Arbeitet Ihr in der Grundstufe mit einer Fibel und wenn ja mit welcher?
    Würde mich über einen kurzen Erfahrungsaustausch freuen. Wir haben mit der "Kleinen Fibel" von Dürr und Kessler gearbeitet, aber die gibt es ja nicht mehr. Daher müssen wir uns diesbzgl. neuorientieren.


    Vielen Dank schonmal für eure Beiträge,
    Andi

    Hallo Paniktum,


    ich kenne das auch noch aus meinem Studium, dass sich Prüfungen und Abgabetermine überschnitten haben. Da kommt es schnell zu Doppelbelastungen und es bleibt nicht aus, dass man auch mal zweigleisig fahren muss. Am hilfreichsten ist ein Zeitplan - nach dem Motto wann lerne/arbeite ich für was? Oft kann man nicht erst mit dem einen anfangen, wenn das andere abgeschlossen ist.
    Eine Verlängerung kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen - ich behaupte mal, dass es den meisten Studenten im Schlussendspurt so geht wie dir (zumindest war's bei mir genauso). Ich enke auch, dass es in der zur Verfügung stehenden Zeit möglich sein müsste - vorausgesetzt deine zeitliche Strukturierung passt und die Gewöhnung an Koffein setzt nicht zu schnell ein ;). Versuche von dieser Einstellung "das schaff ich nicht, ich brauch mehr Zeit, ich fühl mich alleingelassen" wegzukommen hin zu "ich geh's an und pack das auch!". Da wirst du unter'm Strich besser mit fahren. Die Frage ist auch, ob die Zeit, die du vorm Prüfungsamt oder den Büros deiner Prüfer verbringst, nicht effektiver genutzt wäre, wenn du stattdessen für deine Prüfungsvorbereitung bzw. Examensarbeit arbeiten würdest.


    Ich hoffe, du fühlst dich von mir jetzt nicht missverstanden. Ich wünsche dir viel Erfolg und gratuliere dir zur bestandenen Prüfung.


    Andi

    Hallo,


    ich verstehe den ganzen Wirbel auch nicht.... Ich fand den freien Tag damals super!!! Macht man eben mal mit dem anwesenden kleinen Haufen was besonderes. Aber das sowas die gesamte Klassenarbeitsplanung verhageln soll?


    Gruß, Andi

    Zitat

    Original von Matula
    Aber Achtung: Wer jetzt schon das Geld verprasst. Hiervon müsst ihr jetzt noch eure sonstigen Ausgaben (Wohnung, Strom, Auto, Telefon, Handy, Internet, Krankenversicherung, GEZ...) abziehen. Je nach Wohnort und Wohnung bleiben nach Abzug nur von diesen Grundbedürfnissen etwa 400€ übrig.


    Immer noch ne Menge? Dann zieht jetzt noch durchschnittlich 50€ pro Monat Material für die Schule (Schulbücher, Bastelmaterial, Material für Versuche, Kopiergeld) und 300€ für Lebensmittel und Kleidung ab.


    Jaja, der Referendar das weltfremde Wesen ;)
    ... muss ... alles ... ausgeben ... muss ... alles ... ausgeben ... muss ... ... :mad:


    Aber nette Zusammenstellung.


    Gruß, Andi

    Zitat

    Original von Susannea


    Was ist daran fragwürdig? ICh wurde gefragt, ob Stühle fliegen müssen und habe darauf geantwortet. Denn nein, eigenltich sehe ich da keinen Grund, diese Art von Schülern bei uns und davon gibts in bestimmten Bezirken Berlins leider eine Menge, warum auch immer so gehäuft dort, sehen das eben anders!



    Ich habe dich schon verstanden, finde diese Art von Veralgemeinerung dennoch nicht angebracht. Hier ist nicht der richtige Ort für Frustabbau in Form einer Rundumklatsche gegen Integrationskinder.


    Gruß, Andi

    Zitat

    Original von Susannea


    Frag das doch mal bitte die vielen verhaltensauffälligen, verhaltensgestörten und INtegrationskinder.


    Finde dieses Statement ehrlich gesagt etwas fragwürdig und in anderer Hinsicht problematisch. Vielleicht sollten wir drauf achten, dass die Diskussion nicht abgleitet.
    Das jetzt wäre eher ein Thema für eine Supervision....


    Gruß, Andi

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