Beiträge von Friesin

    ich handhabe das immer folgendermaßen (und ist abgesegnet vomn der SL):

    zwei kleinere Vokabelabfragen zu je x BE ergeben eine Note.

    In mein Notenheft schreibe ich also z.B. nur "9 BE" nahc einem Test.

    Ich suche mir im Vorfeld 3 oder 4 SuS raus, deren Tests ich einsammele.Der Rest der SuS kann abgeben, wenn sie möchten.

    So lernen sie auch, ihre eigene Leistung einzuschätzen und können entscheiden, ob sie sie werten lassen sollen.

    Ich habe jedes Mal eine dicke Handvoll abgegebener Tests, oft mehr, als ich eigentlich möchte.

    Ich frage möglichst in Sätzen ab, wenig einzelne Wörter.

    Am Ende eines jeden Schuljahres habe von jedem Schüler recht viele Noten.

    Am Ende einer jeden Lektion gibt es dann verpflichtend für alle einen Vokabeltest über die ganze Lektion.

    Die Schüler kommen mit dem System sehr gut klar.

    Händewaschen? Naja, Geschmackssache. Die anderen Geräte funktionieren mit Kaltwasser und heizen selbstständig auf.

    auch beim Abwaschen: ich heize Wasser zielgerichtet im Wasserkocher auf. Schon ewig. Das geht schneller, als wenn ich darauf warte, dass Warmwasser bei uns aus der Leitung kommt.

    Dennoch befremdet mich der der Gedanke, dass ich nur an bestimmten Tagen warm duschen oder die Haare warmwaschen "dürfte". Luxusgedanke?

    bei uns gibt es in manchen Klassen einzelne Schüler, die nur Ukrainisch sprechen. Immerhin sind sie, soweit wir wissen, alphabetisiert. Kyrillisch.

    vom Kultusministerium und vom Schulamt kommt genau .... nichts.

    Also mache ich auch nichts mit ihnen.

    Wie denn auch? Ich kann weder Ukrainisch noch sonst eine slawische Sprache, und Kapazitäten an Lehrerstunden hat die Schule so was von keine. :weissnicht:

    Bislang sitzen sie im Unterricht und machen irgendwas am Handy, was sie eigentlich auch nicht dürfen, bzw. nur zur Übersetzung von Unterrichtsmaterial dürfen.

    Ach ja, hab ich schon erwähnt, dass sie benotet werden sollen?


    Fazit: wenn von "oben" nichts an Hilfen komt, können wir als Lehrer keine Hilfen geben.

    So kurz, so einfach, so schlecht.

    Altes Haus, mies gedämmt, (Energieberater hat uns schon zweimal sitzengelassen), Heizung ist noch aus, ich hangele mich mit Layering, Tee und Wärmflasche durch den Nachmittag.

    Es soll ja noch mal wärmer werden, solange bleibt die Heizung noch aus.

    seit Sommer versuche ich, mich an kaltes Wasser beim Haarewaschen zu gewöhnen. Manche Gewöhnungen brauchen halt ihre Zeit:pfeif:

    wir nutzen sdui seit nunmehr 2 Jahren,

    auch das digitale Klassenbuch.

    Dort können die Eltern ihre Kinder auch zeitnah entschuldigen, aber nicht im Nachhinein.

    Auch Bemerkungen HA, zu Tafel- oder Ordnungsdiensten können dort vermerkt werden,

    sowie Anmerkungen zu einzelnen Schülern ("störte den Unterricht/ kein Material dabei"). Das sehen nur die Eltern des entsprechenden Kindes.


    Die chats kann die Lehrkraft öffnen, mit oder ohne Zeitbegrenzung. Ansonsten fragen die Eltern kurz nach ("anklopfen", mit oder ohne Betreff).

    Der Vertretungsplan läuft auch über sdui, aber nicht ganz so zuverlässig wie über News Point.

    Ich nutze sdui jedoch nur, kann also nichts über die Bequemlichkeit hinter den Kulissen sagen.

    Was ich besonders mag:

    man kann in jedem Chat Abgabeordner einrichten, sogar mit Zeitlimit. Die sieht dann nur die Lehrkraft, nicht aber die Mitschüler.

    das, worin Männer m.E. tatsächlich benachteiligt werden (bzw. Jungen):

    Das Rollenbild für Jungen ist deutlich eingeschränkter als das für Mädchen.

    Ein Junge im rosa Tüllrock in der Schule?

    Ein Junge, der zart wirkt?

    Ein Junge mit Kajal und Lippenstift?

    Ein Junge, der nicht dem althergebrachten Ideal von "männlich" entspricht, hat unter seinesgleichen deutlich mehr Probleme als Mädchen, die maskuliner wirken, sich für Technik interessieren, kräftig sind, nicht dem "Weibchen"- Klischee entsprechen. Von modischen Dingen rede ich hier in bezig auf Mädchen nicht.

    Mag sein, dass sich die Erwartungen langsam ändern, aber seeeehr langsam.

    Auch im schulischen Kontext -so meine persönlichen Erfahrungen- sind viele Erwartungen auf "typisch" Mädchen zugeschnitten.

    Klar stellt man sich nicht auf die Straße und outet sich. Aber wenn man weiß, dass der andere soo verliebt in einen ist. Wäre es da nicht fair? Was meinst du, wie man sich fühlt, wenn man es dann von anderen erfährt. Nach Jaaahren der "Freundschaft."

    es ist niemandes Pflicht oder Gebot der "Fairness", jemandem klarzumachen, warum er/sie nicht auf die andere Person steht.

    Damit schiebst du die Verantwortung für dein Leiden jemand Anderem zu.

    Es wäre, wenn überhaupt, deine Verantwortung gewesen, ihm entweder ganz deutlich kalrzumachen, dass du in ihn verliebt warst. Oder es direkt anzusprechen, ohne Drumherumgeiere und ohne "er muss es doch spüren. was ich von ihm will"

    Für sein eigenes Wohlbefinden muss schon jeder selbst sorgen

    Ich kann dir nur soviel sagen, dass erfahrungsgemäß die Kombination Deutsch und Geschichte so ziemlich die aussichtloseste ist.

    Allerdings fehlen momentan überall Lehrer, doch wie sie der Markt entwickelt, bis du mit Studium und Rferendariat fertig bist, kann man absolut nicht voraussagen.

    Dennoch würde ich von genau der Kombi abraten

    Verwirrt hat mich etwas, dass diese nicht irgendwie offiziell mitgeteilt wurden und ich sie nur im Kleingedruckten gefunden habe... bekomme ich da noch Unterlagen wie das erste Semesterabläuft ?

    das würde mich sehr wundern.

    Zu meiner Zeit gab es in den Geisteswissenschaften keinen feststehenden Stunden- oder Ablaufplan.

    Man hat sich an der Uni bei der Erstsemesterberatung Tipps geholt, was man unbedingt in den ersten 1-4 Semestern brauchte und hat sich dann seinen Stundenplan gebastelt.

    Das ist allerdings ein paar Jährchen her. Vll weiß jemand Aktuelleres, je nach Uni?

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