Beiträge von NannyOgg

    Thema Zähne/Zähneputzen - Wie nennt man die braunen Löcher, die man kriegt, wenn man nicht ordentlich putzt?


    Schüler1: Dreck?
    Schüler2: Quatsch, den kann man ja wegputzen. Die Löcher sind ja noch da. Also... SCHIMMEL!

    Wie stamper oben schon erwähnte, es kommt darauf an, von wem es kommt.
    Flachsend zwischen Kollegen - ok. Pseudolustig von Fremden - geht gar nicht.


    Da hat wohl der Schulstubenkarajan in seinem steten Streben nach Erleuchtung der niederen Lehrerschaft nicht so meisterlich genau gelesen.


    Gänzlich unverkrampfte Grüße,
    NannyOgg

    Zitat

    Schicke ich es auf seinen Platz udn bitte es zu warten, dann macht es
    das... und sitzt dann still herum und macht nichts weiter,.


    Immerhin sitzt es dann still. Aber mir ist es auch schon passiert, dass
    ich es im normalen Unterrichtsgeschäft dann völlig vergessen habe und
    erst in der nächsten Stunde daran denke.

    Um zumindest kurzfristig ein wenig Abhilfe zu schaffen, wäre ein wenig Bastelarbeit nötig - Memorys oder einfache Legespiele im bewältigbaren Zahlenraum in Mathe, Buchstaben/Silben/Wortübungen in Deutsch, Konzentrationsübungen dazwischen. Das ist etwas, womit sich sogar die Schwächsten eine Weile durchaus sinnvoll beschäftigen können. Wenn ich mal weniger müde von meinem nichtinklusiven (wobei, wir inkludieren nicht regelbeschulbare Regelschüler an unserer Förderschule... ) Unterricht bin, les ich noch mal genauer rein, wo dein I-Kind steht, vielleicht fällt mir ja noch was ein an (alleine schaffbaren) Übungen.


    Nanny*auchachtSchülerkönneneinenmanchmalandenRanddesWahnsinnstreiben*Ogg

    Edit: Ach, und von deinem Wunsch nach "optimaler Förderung" verabschiede dich bitte. Die kannst du unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht leisten. Basta. *Kraftpaket rüberschieb* Und nein, ich bin kein Inklusionsgegner.

    Ich fahr morgen ganz früh in Urlaub und hab noch grässlich viel zu tun, daher schaffe ich es nicht ausführlicher zu antworten (außerdem hab ich das im zweiten verlinkten Thread bereits), aber das Thema Leselehrgänge nach der Silbenmethode und speziell auch Karibu gab es schon mal:


    Silbenmethode
    und
    Karibu


    Grüßle
    Nan-ny Ur-laubs-Ogg

    "Die Zwerge" (3/4 durch), "Lehrerkind" (relativ am Anfang), "Die fremde Braut", "Glück kommt selten allein" (jeweils sporadisch) und "Bis(s) zur Mittagsstunde" (ja, wirklich... und es ist mir fast gar nicht peinlich) und ab übermorgen hoffentlich entweder "Der dunkle Thron" oder "Das Spiel der Nachtigall".



    Sind deine Hobbys eher kreativ, eher sportlich, eher... welcherart?

    Schade, dass ihr so negative Erfahrungen mit "meinen" Förderschulkollegen gemacht habt.
    Ich selbst habe während meiner bislang drei GU-Einsätze die Zusammenarbeit trotz teilweise unterschiedlichster Lehrerpersönlichkeiten stets als sehr gut wahrgenommen.


    Mal ganz davon abgesehen, dass ich in 90% der mir bekannten "Fälle" vier Stunden (mehr erhält kein Kind in unserem Kreis) lediglich als "Tropfen auf dem heißen Stein" empfinde:
    Gemeinsamer Unterricht bedeutet in meinem ebenfalls konzeptlosen ;-) Verständnis, dass ich ein Kind mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen dabei unterstütze, am Unterricht der Regelschule im Rahmen seiner Möglichkeiten teilzunehmen.


    Aber: Wenn ich vier Stunden wöchentlich in einer mir ansonsten fremden Klasse eingesetzt bin, übernehme ich nur in Ausnahmefällen (spezielle Themen in Absprache mit Klassenlehrer) Unterrichtssequenzen. Da war z.B. eine halbstündige Einheit, in der ich (in übrigens jeder Klasse der Schule) die Behinderung des GU-Schülers mit den Kindern thematisiert habe.
    Unterricht ist aber ansonsten Aufgabe der Klassen- und Fachlehrer, nicht der GU-Lehrer.
    (Nur als Hintergrundinfo: Die meisten Kollegen an meiner Schule (Förderschule mit zwei Schwerpunkten) haben neben den vier GU-Stunden absolut ausreichend Unterricht an der "Stammschule" zu erteilen, die (reinen) BFZ-Kollegen sind teilweise an drei oder vier unterschiedlichen Schulen eingesetzt.)


    Dass ich mich mit den Klassen- und Fachlehrern abspreche, ggf. Fördermaterial zufüttere oder (andersherum) Inhalte für das GU-Kind reduziere/aufbereite und auf jeden Fall von diesen vorbereitete Klassenarbeiten für das GU-Kind differenziere, ist selbstverständlich.
    Hinzu kommen (z.B. beim FsP körperliche/Motorische Entwicklung) Gespräche mit Physio-/Logo oder Ergotherapeuten/Ärzten/Reha-Unternehmen oder (z.B. beim FsP soziale/emotionale Entwicklung) Gespräche und Planungen mit Psychologen etc., Erstellung von Verhaltensplänen und anderen Möglichkeiten der Förderung.


    Ungern nehme ich Kinder die kompletten vier Stunden aus der Klasse heraus, es sei denn mal eine Stunde, bei denen ich dann aber gerne auch zwei oder drei vielleicht ebenfalls förderbedürftige Schüler (davon gibt's ja auch undiagnostiziert ....genug ;-)) dazunehme. Meiner Erfahrung nach hat der GU-beschulte Schüler nämlich bereits ohnehin eine ausgesprochene (und meist negativ behaftete) Sonderstellung und GU bedeutet nicht, ein Kind aus seiner Klasse möglichst fern zu halten. (Klammere da jetzt mal einen extrem verhaltens...kreativen Schüler aus, der es aber damals letztendlich nicht geschafft hat, an der Regelschule zu bleiben.)


    In meiner letzten GU-Klasse habe ich aufgrund der Tatsache, dass mein eigentlicher GU-Schüler nur wenige Handgriffe als Unterstützung benötigte und ansonsten sehr gut alleine arbeiten konnte (und ich bin ja keine Integrationshelferin, sondern hochbezahlte Fachkraft), ganz gerne mal durch die Klasse gehend oder nach Blickkontakt mit der Klassenlehrerin anderen Kindern geholfen oder auch mal Kleingruppen im Nebenraum übernommen.
    Dass ich mit dem Kleinen dann auch zur Toilette gehen musste, weil die Eltern es ewig nicht geschafft haben, eine Integrationshelferin zu organisieren ist eine andere Sache... ach ja, erwähnte ich Elterngespräche, die den Rahmen "normaler Elterngespräche an Regelschulen" weit sprengen?


    Als eine weitere Aufgabe sehe ich Gespräche mit Klassen- und Fachlehrern, die Behinderung/Problematik des GU-Schülers betreffend. Wobei ich das teilweise auch hatte, dass sich sämtliche in der Klasse eingesetzten Fachlehrer mehr für die Problematik interessierten als die Klassenlehrerin... nicht jeder scheint wirklich gerne ein Kind mit besonderem Förderbedarf zu übernehmen...


    Die halbjährlich abzuliefernden GU-Berichte wurden ja bereits erwähnt. Zeugnisse schreibe ich nicht, das ist die Aufgabe eines Klassenlehrers. Ich unterstütze diesen dabei jedoch natürlich gerne, was die besonderen Bedürfnisse des GU-Schülers betrifft, z.B. beschreibe ich abweichende Inhalte, individuelle Fördermaßnahmen oder Verhaltensproblematiken.


    Ich möchte dir wirklich empfehlen, dich (im Guten) mit deinem GU-Kollegen abzusprechen. Du sollst ihm nicht sagen, was seine Aufgaben sind - ihr solltet ja auf einer Ebene miteinander arbeiten. Es ist immer sinnvoll, Erwartungen und Fragen zu Beginn zu klären. Und du scheinst doch konkrete Vorstellungen zu haben...?
    Wenn ich an meine Anfangszeit (hach, bin ich alt) zurückdenke - ich zum Beispiel war anfangs völlig verunsichert, was wohl meine Aufgaben sein könnten... das sagt einem nämlich keiner, manch einem wird völlig übergangslos ein GU zugeteilt...da darf man dann schauen, wie man klar kommt. Ausgebildet sind wir alle fürs Unterrichten und die Förderung von Kindern mit ein bis zwei speziellen Förderschwerpunkten - GU stand da nirgends im Semesterplan (das mag heute anders sein).


    Wie gesagt - Kommunikation ist alles. Miteinander zu arbeiten, OHNE dass man vorher wenigstens mal basal abgeklärt hat, was beide Seiten sich vorstellen, empfinde ich als etwas unprofessionell... von beiden Seiten. Ob man nun dafür ausgebildet ist oder durch unsere Dienstvorgesetzten völlig unbedarft vor vollendete Tatsachen gestellt wird.


    NannyOgg

    ständig andere verbessern zu wollen...


    Spielst du Computerspiele (also nicht so was wie Minesweeper oder Solitär.... RICHTIGE Spiele ;-)) - wenn ja, welche?

    Ja, von den zwei bezauberndsten, klügsten, hübschesten, wohlerzogensten und überhaupt wunderbarsten Mädels der Welt (grad 4 und bald 6). Weder kirchlich noch leider sonstewie irgendwo eingetragen, ich walte dennoch mit Inbrunst meines Amtes, jawohl. Und bald werd ich richtig echte Tante. :-)


    Ist es dir auch zu heiß heute?

    Ich arbeite in diesem Schuljahr mit meinen acht Schülern (von Regelschüler bis grenznah der geistigen Behinderung) mit der Karibu-Fibel - diese wurde uns von einer Logopädin empfohlen.
    Auch wenn sie mich anfangs etwas verunsichert hat (die ersten fünf Laute sind die Vokale), so bin ich doch mittlerweile ziemlich begeistert. Die intensiven Übungen zur phonologischen Bewusstheit haben sogar den schwächsten Schülern etwas gebracht; sobald die ersten Konsonanten eingeführt waren, ging es mit den Wörtern unglaublich schnell. Ich habe allerdings kaum Vergleichsmöglichkeiten, alldieweil das meine allererste "Erste" ist. Aber sogar Kinder, denen ich das nur schwer zugetraut hätte, lautieren jetzt immerhin Silben zu einfachen Wörtern. Mit dem selbstständigen Verschriften ist das natürlich eine andere Sache. ;-)


    Die Arbeitsbücher finde ich ansprechend und sinnig gestaltet und (für Regelwerke) relativ umfangreich, es gibt zusätzliche Kopiervorlagen, ca. 3 bis 4 Seiten pro Buchstabe, außerdem Übungen für besondere Probleme (Bsp. d/t, b/p) und kleinere Lesetexte. Außerdem gibt es ein Lesemal-Heft, wobei das für die meisten meiner Schüler etwas zu schnell vorgeht und relativ wenig "Übungsstoff" bietet. Sehr schön finde ich das Graphomotorische Arbeitsbuch (riesig groß, sehr ansprechende Motive), das ich jetzt nur einmal angeschafft habe, man aber vermutlich auch für alle kaufen könnte (10€). Die Handpuppen habe ich nicht gekauft, denn obwohl die beiden Figuren (Kari und Bu) zeichnerisch sehr niedlich umgesetzt sind, schwanken die Plüschviecher zwischen hässlich und grauenerregend.
    Natürlich hab ich auch zugefüttert, selbsterstellte Arbeitsblätter etc., das ist aber (denke ich) eher meiner Schulform zuzuschreiben. (?) Die vorhandenen Lautgebärden habe ich nur etwa zur Hälfte übernommen, die anderen in Absprache mit einer (anderen) Logopädin abgeändert, so dass sie eher deutlich machen, wie ein Laut gebildet wird, als Assoziationen zu unterstützen (Beispiel: M - statt sich übers Bäuchlein zu reiben wird die Hand auf den Mund gelegt).


    Da es bei uns leider (noch?) keine einheitlichen Entscheidungen gibt, musste ich mich selbst schlau machen... Wenn ihr das mit dem gesamten Kollegium entscheidet, ladet doch mal den Verlag ein oder lasst euch zumindest mal alle Materialien zur Ansicht schicken.

    Wenn ein Hai hinter mir her ist oder kurzzeitig ohne Hai, ja.
    Ansonsten ist das eher so ein Ichhaltmichgradesoüberwassergeplantsche.
    Und das, obwohl ich zu Kinderzeiten mal Hessenmeisterin im Rückenschwimmen war. Seufz.


    Bei mir kam das grüne Balisto raus, obwohl ich auf das lilafarbene stehe. Tsss.


    Kannst du selbst musizieren? Wenn ja, tust du's immer noch oder frisst der Stress (auch) dieses Hobby?


    Ist das bei euch nicht immer der Fall? Kosten Fortbildungen etwas? Wenn ja, wie/wer zahlt (ihr) das?

    Fortbildungen, die vom SSA speziell für mehrere Kollegen an der Schule oder das ganze Kollegium ausgerichtet werden (sog. Abrufangebote), sind meist kostenlos. Übrigens werden gerade diese (z.B. Kollegiale Fallberatung/Supervision) zukünftig extrem eingekürzt.


    Alle anderen Fortbildungen sind Privatvergnügen (muss ich Ironie-Tags setzen?).
    Viele Kollegen suchten in Zeiten des "Punktezwangs" natürlich gezielt nach (durchaus vorhandenen) kostenlosen oder zumindest günstigen Angeboten, aber viele andere mach(t)en Fortbildungen ja nicht nur der Punkte wegen. Ich kenne kaum Hintergründe, glaube aber, dass da einiges an Fortbildungsinstituten entstand, die in den hessischen Leerkörpern eine perfekte Einnahmequelle fanden.
    Ich verzichte seit einigen Jahren bisweilen zähneknirschend auf Fortbildungen, die mich eigentlich brennend interessieren bzw. wirklich weiterbringen würden, weil ich's einfach nicht mehr einsehe, große Prozentsätze meines Gehaltes dafür zu löhnen.


    Seit einem Jahr arbeitet unsere Schule selbstständig mit dem "Kleinen Schulbudget" (d.h. man erhält Fixbeträge, die man nach Abstimmung mit allen schulischen Gremien frei auf verschiedene Bereiche verteilen darf) und auf Antrag bei der Schulleitung erhält man möglicherweise nach der Fortbildung einen Zuschuss. Zumindest soll das jetzt häufiger so sein.

    Du wirst lachen, als ich das letzte Mal eine Fortbildung an der Schule organisierte, erfragte ich per Mail die Personalnummern der KollegInnen... und verlangte (ein Scherzkeks ich bin) zum Schluss noch die Kontoverbindung - nachdem ich übrigens zu Beginn der Mail erwähnt hatte, dass die Fobi kostenlos ist. :rolleyes:
    Von drei der vierzehn teilnehmenden KollegInnen erhielt ich die Bankverbindung, von zweien immerhin die Mitteilung, mir diese lieber persönlich mitteilen zu wollen... :D


    Nanny*Kollegenschwein*Ogg

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