Beiträge von Susannea

    Die 2 Euro werden nur bei Teilnahme verlangt. Deshalb wird es an unserer Schule so gehandhabt, dass die Schüler der Aufsicht führende Kollegen es geben, der Schüler kann ja auch in anderen Jahren erkranken. (Vielleicht kannst du euch noch abmelden, war letzten Donnerstag?. Ich verliere gerade jedes Zeitgefühl.)

    Wir haben abgesagt.

    Danke für den Hinweis, soll nun morgen online stattfinden.

    Und die Vergleichbarkeit?!? Können doch die Aufgaben hier dreiteilen und bearbeiten :pfeifen:

    Vielleicht sollte man hier nicht das Wort "Gewinn" verwenden.

    Doch genau das Wort ist da richtig an der Stelle!

    Klar ist Unterricht wichtig und im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder.

    Der Unterricht ist für die Kinder das Unwichtigste an der Schule, aber der Schutz vor Gewalt, das regelmäßige Essen usw. ist viel viel wichtiger und nicht umsonst war der erste Hinweis, rufen sie in Familien, wo sie Kindeswohlgefährdung vermuten regelmäßig in der Zeit an und melden sie das an den Kinder- und Jugendnotdienst.

    Da ist eine Ansteckung vermutlich viel weniger gefährlich für die als die Zeit zuhause.

    Wir haben hier gerade dazu auch Überlegungen angestellt, denn der Känguru-Wettbewerb soll nun online stattfinden. Abholung von der Internet-Seite zwischen 7.30Uhr und 8 Uhr, bis 9 Uhr wieder eingescannt zurück. Sorry, aber das ist mir als Mutter Zuviel Stress, denn dafür werde ich, mein Drucker und mein Scanner benötigt und das zu Zeiten, wo wir aktuell noch Schlafen.

    Da schreibe ich lieber die 2 Euro ab!

    rgendwo habe ich gelesen, deutsche Politiker schlagen vor, die Schulen in weniger betroffenen Gebieten zuerst zu öffnen und dann eben wieder zu schließen, wenn ein Corona-Fall auftritt. Durchdacht scheint mir das auch nicht. Die Schließung kann man dann gleich mitplanen.

    Naja, für einige Kinder ist jeder Tag, den sie aus der Familie rauskommen ein gewonnener Tag und so hat man evtl. einfach die Möglichkeit Materialien zu übergeben und evtl. doch was neues einzuführen. Selbst eine Woche offen bei uns wäre eine Erleichterung für alle.

    Bei uns sind die Betreuungszahlen auch gestiegen, aber noch nicht so hoch, dass man 12-15 Kinder in einer Gruppe hat.. wie ich es aus Kindergärten höre...

    Aber dann wird doch in der Notbetreuung was falsch gemacht, denn 12-15 Kinder sind die normalen Gruppenzahlen, NOtbetreeung hat weniger Stunden als normal und weniger Kinder, also müssen die Gruppen kleiner sein, wenn ich genügend Erzieher einsetze.

    Dass der Infektionsschutz des Personals im Bildungsbereich niemanden interessiert, sieht man doch wunderbar an den KiTas und Kindergärten und der gelockerten Notbetreuung. Dagegen geht es uns Lehrern momentan noch recht gut.

    Ich denke, hier kann nur jeder individuell selbst abwägen, welchem Risiko er sich aussetzen kann und will, und muss entsprechend handeln.

    Was die ganzen organisatorischen Dinge angeht, bin ich maximal entspannt. Irgendwann wird es irgendwelche Ansagen geben und bis dahin tangiert mich das alles nicht. Es macht keinen Sinn, sich um ungelegte Eier Gedanken zu machen.

    Warum geht es uns da besser als den Kitas? Wir müssen genauso die Notbetreuung von 7.30-16 Uhr gewährleisten wie die Kitas z.B. auch. Da sehe ich keinerlei Vorteil als Lehrer (also gut, in einigen Bundesländern, z.B. Brandenburg müssen die Lehrer die Notbetreuung nicht machen, in Berlin und anderen Bundesländern schon)

    Das klingt alles vage und ich würde zumindest nicht ausschließen, dass man mich ins Schulamt beordern oder mit anderen Aufgaben betrauen könnte.

    Mit anderen Aufgaben betrauen ohne Schülerkontakt ganz klar, mit Schülerkontakt ist das eigentlich ausgeschlossen solange man nicht immun ist. Ist genauso wie bei Masern, Windpocken, Influenza usw. an der Schule, da wird die Betreffende ja auch bis x Tage nach dem Auftreten des letzten Falles freigestellt.

    https://www.schulamt.info/material/KS000…_Schwangere.pdf

    Echt? Okay, ich nehme alles zurück. Dabei wurde überall betont, dass junge Frauen und ebenso Schwangere keinerlei erhöhtes Risiko haben.

    DAs ist wieder die Haftungsfrage, der AG muss ja sicher stellen, dass sie keiner Gefährdung ausgesetzt ist bei der Arbeit, kann er aktuell nicht, also muss er sie zuhause lassen, sonst muss er für evtl. Schäden haften.

    Jetzt höre ich von allen Seiten, Freunde, Verwandte und Ausbilder, das sie nicht damit rechnen, dass ich bis zu den Sommerferien nochmal zur Schule kommen werde.

    Auf Grundlage des MuSchG haben die meisten Bundesländer Schwangere bereits in ein Beschäftigungsverbot geschickt, auch ich gehe nicht davon aus, dass du bis zur Geburt noch mal in die Schule gehst, sondern weiterhin maximal im HO arbeiten darfst.

    Aber gestern war Sonntag und den habe ich bewusst gammelig gehalten.

    Naja gammelig war er bei mir nicht, aber mal bewusst (bis auf eine halbe Stunde) ohne Schulsachen, denn dann hatte ich mein 24,8h Wochenarbeitsszeit (+6h für die Ferien vorgearbeitet) erreicht und ich wollte nicht schon wieder soviele Überstunden machen. Und habe bewusst mal nur Sachen im Haushalt gemacht, wie endlich Kistenweise die zu kleinen Klamotten meiner Kinder auf den Dachboden geräumt, die Lichterketten endlich alle in ihre Kartons verpackt und dann in die Weihnachtskartons geräumt und eine Runde Sport zusätzlich zu den zwei Maschinen Wäsche. Sonst sehe ich ja langsam nur noch rund um die Uhr Schule und meine Kinder auch!

    Eine Frage in die Runde: Wie sieht es bei euch mit "Beschulung" während der Osterferien aus? Bei uns heißt es, wir sollen die Kinder möglichst auch während dieser Zeit mit (freiwilligem) Arbeitsmaterial versorgen, damit sie was zu tun haben, da ja viele Freizeitmöglichkeiten wegfallen...

    Ich bin ehrlich gesagt nicht wirklich überzeugt, daher würden mich eure Meinungen interessieren.

    Dazu hat gestern eine Mutter angefragt, ob das der Ernst der Lehrerin wäre, die nämlich noch mehr Aufgaben die Ferien durch gestellt hat und ganz ehrlich, auch die Eltern brauchen die Ferien, in dem Falle alleinerziehend, mit zwei verschieden altern Kindern, selbst arbeitend. Das schlaucht, das ist kaum schaffbar und dann ohne Pause weiter?!? Besser nicht!

    Also ganz klar, freiwillig ja, aber ansonsten sorgt das eben dafür, dass es vielen weiterhin so gehen wird wie jetzt, nichts entschleunigt, sondern das Leben beschleunigt, damit man alle Aufgaben erfüllt bekommt, immerhin hat der Tag trotzdem nur 24h!

Werbung