Beiträge von Susannea

    Najaaaaa, sagen wir so, ich habe schon Reis verkohlen lassen, Wasser anbrennen lassen und eine Pizza in sowas wie Holzkohle verwandelt. Das ist potenziell gefährlicher.

    Das stimmt, gerade das mit dem Wasser, wenn es dann verkocht ist und der Boden langsam schwarz wird kann ich auch gut ;)

    Reis koche ich nur noch in der Mikrowelle, da kann nichts passieren ;)

    Nein, sowas gabs in West-Berlin nicht. (Jahrgang 1978), aber da war natürlich trotzdem immer jede Menge Militär da, Übungen habe ich da nur von den Alliierten im Wald erlebt und das fand ich sehr verstörend. Uns so etwas machen zu lassen, wäre wohl deutlich too much gewesen.

    und dann? Also ohne Ironie, hat das bei einem deiner Schüler*innen gefruchtet?
    Ich versuche im Elterngespräch auf eine Beratung hinzuwirken, weil letztlich die Eltern Hilfe brauchen, die ihr Kind morgens nicht aus dem Bett kriegen.

    Also bei uns hat es in der Grundschule gerade gefruchtet. Das Kind sollte nicht mit zum Schwimmen, weil es angeblich eine Allergie kriegen könnte. Geht generell nur mit Attest. Kinderarzt hat es ausgestellt, Mutter sollte seit Schuljahresbeginn mit dem Kind zum Amtsarzt. Hat nie funktioniert. Nun geht das Kind plötzlich ab Januar doch schwimmen (blöd nur, dass alle anderen natürlich nun ein halbes Jahr mindestens Vorsprung haben).

    Hallo!
    Ich studiere Lehramt auf Primarstufe, also in Österreich Volksschullehrmt genannt. Nach dem Studium frage ich mich natürlich ob und wo ich eine Stelle bekommen kann. Diesen vielseitig bekannten 'Lehrerüberschuss' gibt es schließlich nicht, das ist auch mir schon bekannt. Ich habe letztens von einer Absolventin gehört, die 12 (!) Jahre lang in Kärnten auf eine Stelle gewartet hat... Das ist ausgerechnet mein eigenes Bundesland. Wie lange habt ihr so auf eine feste Anstellung gewartet? Und in welchem Bundesland unterrichtet ihr?

    Mfg...

    In Berlin konnte ich schon während des Studiums anfangen und die Hälfte der Absolventen hatte bereits eine Übernahmegarantie vor der Prüfung, die andere Hälfte konnte sich die Stellen mehr oder weniger frei aussuchen. Ich hatte nachher glaube ich drei zur Auswahl. Ich bin nahtlos übernommen worden und hatte sofort eine feste Stelle. Also hier wartet niemand im Primarbereich!

    ich habe die Umfrage komplett gemacht und finde die Mischung von Klassenbuch und "Lehrerorga" schwierig.
    Bei uns dürfen ins Klassenbuch nur Fehlzeiten, Thema der Stunde und Hausaufgaben. Dazu Orga wie "Hygienebelehrung" oder "Brief Elternsprechtag verteilt ".
    Noten oder Störungen haben da nichts zu suchen und kommen ins Notenheft.

    Ist hier ähnlich. Störungen kommen da schon rein.
    Aber was eben eine vollkommen unnötige Frage ist, wenn man etwas Hintergrundwissen hat, ist die Frage ob man das Klassenbuch zuhause ausfüllt. Da es das Schulgelände nicht verlassen darf (wir dürften es nicht mal mit in die Schwimmhalle nehmen), stellt sich die Frage nicht und es wird wohl auch niemand so dumm sein und sie anders beantworten.

    Das heißt alle Kinder müssen ihren eigenen Fahrausweis mitführen. Die Frage, die ich mir jetzt stelle: wenn ein Kind seinen Ausweis vergisst, muss ich es dann allen Ernstes in der Schule lassen?

    Du kannst auch ein Einzelticket zahlen. Woran soll denn die BVG sehen, dass es ein Berliner Schüler ist, der eine Fahrkarte hat. Nur wer es beantragt bekommt es kostenlos. Ist wie beim Essen, die Kinder, wo es die Eltern nicht beantragt haben können auch nicht mitessen. Ist bei uns am Anfang ziemlich rigoros durchgesetzt worden bis dann die Menge halbwegs stimmte.

    Zumal es ja auch darauf ankommt, wo du hinwillst, die Fahrkarten gelten ja nur in AB. Ein Teil hat übrigens noch Berlin-Pässe mit denen sie auch fahren dürfen und keine Schülertickets.

    Mein Punkt ist halt, dass die Kollegin durch ihr Verhalten einerseits verborgen doch Schwäche zeigt (verständlich in ihrer Belastungsfähigkeit angesichts der Überbelastung, aber auch - unverständlich - in ihrem Charakter) und andererseits öffentlich genau diese Fassade aufrecht erhält, die allen zur Last wird.

    Genau das, sie sorgt ja dafür, dass von den anderen Kollegen auch erwartet wird, dass sie die Arbeiten schneller zurückgeben, als es ohne nicht ganz legale Mittel machbar ist und das auf Kosten der Gesundheit der anderen Kollegen.

    Ohne VB hätte ich vielleicht einen Plan mit 3, 4 oder 5 Freistunden und die bekäme ich alle nicht bezahlt.

    Aber die kann man dann ja auch anders nutzen. Meine Kollegin z.B. geht in der Zeit für ihre Mutter einkaufen und bei ihr Mittagessen, hat also absichtlich solche Freistunden. Eine andere arbeitet zur Vorbereitung fast ausschließlich in der Schule, die nächste trifft da Absprachen mit der Parallelkollegin usw. Das kann ja auch gut sein, muss aber nicht. Bei uns gibt es eben die Stundenpläne nach Wunsch und dementsprechend auch mit oder ohne Freistunden.

    Machen Sie doch einfach Ihre Arbeit und lassen Sie die Kollegin in Ruhe

    Naja, ich kann aber meine Arbeit nicht machen, wenn ich ständig welche von anderen machen muss, weil sie die Montags-Freitags-Krankheit haben! Also muss ich dagegen etwas unternehmen, wenn ich meine Arbeit machen will!

    Daher finde ich ein solches Verhalten, wegen eines Hobbys öfter zu fehlen, unkollegial.

    Genau das!

    Der Schulleitung muss das schon längst aufgefallen sein und das ist deren Aufgabe!

    Naja, aber dann melde ich es an die und erinnere im Zweifelsfall an die Fürsorgepflicht, die sie der entsprechenden Kollegin (muss ja ernstlich krank sein bei so vielen Fehlstunden) oder aber den anderen gegenüber (müssen ja ständig mehr machen) hat.

    aber ich erinnere mich deutlich auch an das Argument, wenn es zu wenige Lehrer gäbe, müsste man potenziellen Interessenten eben mehr bieten und damit meinen die meisten eben mehr Gehalt

    Hm, hier fordert keiner mehr Geld als ersten Punkt, sondern das ist das Angebot, was gemacht wird, weil man die Hauptforderungen (die leider oft auch in den Nachrichten usw. verschwiegen werden) nicht erfüllen kann.

    "Petzen" klingt immer so nach "Mama, der John hat ein Bonbon mehr gegessen als ich". Wir reden hier über strafbares Verhalten, nämlich Betrug. Das hat mit Petzen aus meiner Sicht gar nichts zu tun. Sollte der Kollege seit Wochen Geld von euch klauen, würdet ihr das Anzeigen dieser Tat auch nicht als "petzen" bezeichnen.
    Das Gespräch zur Abänderung kann wohl problemlos vom Dienstvorgesetzen geführt werden - dort wird dann auch der entsprechende Druck möglich.

    DAs denke ich auch. Man macht das ja nicht gleich, aber irgendwann ist dann die Grenze erreicht.

    Eine Kollegin hat sich wohl neulich ins Lehrerzimmer gestellt und gesagt, sie hat keinen Bock auf 2 Vertretungsstunden an einem Tag. Wunder oh Wunder ist sie dann zu einer auch nicht erschienen. Natürlich haben wir dann nicht nur das weitergegeben (denn es musste ja jemand dann eine Plusstunde machen), sondern auch das, was uns zu Ohren gekommen ist. Das Gespräch hat dann stattgefunden, sie hat gesagt, sie hat sich wohl verguckt und solche Dinge würde sie doch nie sagen und sich hinterher beschwert, wie wir schlecht über sie reden könnten. Sorry, aber sie hat dafür gesorgt, dass ich mich teilen musste und über die Treppe hinweg in zwei JÜL-Klassen gleichzeitig sein musste. Wäre also was passiert wäre wohl ich und nicht sie dran gewesen. Da darf ich meinen Unmut und auch das, was mir zu Ohren gekommen ist schon mal weitergeben und empfinde es nicht als Petzen.

    Zumal sie nie irgendwas falsch macht und etwas gesagt hat, was negativ ist das bildet sich das komplette Kollegium immer ein (wo übrigens noch mehr Leute nun gefordert haben, dass mal ein Mitarbeitergespräch nötig ist).

    Es ist also reiner Selbstschutz und der ist gesund und sollte vorhanden sein!

    Kann ich mir so nicht vorstellen, oder es ist nur dein Eindruck und nicht die Realität.

    Vielleicht kommt man auf sowas, weil das von dir geschilderte nicht überall üblich ist.

    Ich finde aber, es ist ein Unterschied, ob ich sage, ich kenne es so nicht oder frage, warum sollte es so sein als zu sagen, es entspricht nicht der Realität.
    Tut es eben in einigen Bundesländern doch ;)

    Kann ich mir so nicht vorstellen, oder es ist nur dein Eindruck und nicht die Realität.

    Der Schulleitung ist es doch völlig egal, wer wie viele Mehrarbeitsstunden hat. Ist nicht ihr Geld, hat keinerlei Auswirkungen. Weshalb sollte eine SL also sowas machen?

    Wie kommt man auf sowas? Bei uns hat die Schule genau ein Vertretungsbudget und wenn das alle ist, ist es alle. Also doch, ist ihr Geld. Hat die Auswirkung, dass es keine Vertretung mehr gibt. Deshalb ist die Schulleitung dazu angehalten, darauf auch zu achten. Bei uns muss sich ja auch jeder Schulleiter selber um Vertretungen kümmern.

Werbung