Beiträge von Susannea

    Da jetzt von "Saftladen" zu reden ...???

    PS: A/E 13 bekommt ihr in Berlin nun auch (fast) alle, bei Neueinstellung sowieso. Ist das immer noch nicht genug? (Zahlen siehe oben)

    Ja, es ist ein Saftladen, weil es damit wieder zur Ungerechtigkeit gekommen ist und nicht zu vergessen, der ganze Aufwand, der betrieben werden musste die Unterlagen einzureichen z.T. mit beglaubigten kostenpflichtigen Kopien und dann zu sagen, haben wir nun alles entsorgt, weil wir es uns anders überlegt haben, nachdem wir ca. 100 (und nicht die ersten!) bearbeitet haben, geht für mich gar nicht. Kommt nur in einem Saftladen vor!

    Niedersachsen hat jetzt mit monatelanger Verzögerung endlich geliefert:

    Von der in den Presse herumgeisternden Besoldungserhöhung im Volumen von "3,16 Prozent" sind bei mir dank "Sockelbetrag" und Steuerprogression netto ca. 2,5% angekommen... bei einer geschätzten Inflationsrate von 1,5% für 2019 immerhin ein Einkommensplus von realen 1%... da fühlt man sich als Fachkraft in Zeiten des Lehrermangels mal wieder so richtig wertgeschätzt...

    Aber mit einem Lehrerverdienst gilt man im Land der "Einkommensgerechtigkeit" ja mittlerweile als "reich", da kommt es auf den einen oder anderen Euro mehr oder weniger offensichtlich nicht an...

    Gruß !

    Bei uns gab es auch ein Schreiben an alle, dass nun zum 30.8. endlich die Nachzahlung ab 1.4. für die Beamten kommen soll. Bin gespannt, was die erzählen, ob und wie das klappt. Eine schriftliche Fixierung wieviel usw. liegt aber noch nicht vor

    Du hast Recht, Susannea, da merken die dann gar nicht, dass sie eine bestimmte Stufe doch noch nicht erreicht haben, weil sie eh schon in Stufe 5 sind (bis vor Kurzem war das ja die höchste).

    Doch, das haben wir sehr wohl gemerkt, denn ich habe ja damals gleich gegen die Einstufung in Stufe 1 bei der Einstellung Widerspruch eingelegt. Das wurde abgebügelt (und leider vom Personalrat bestätigt) mit der Begründung, dass man eine Vereinbarung hätte, da alle eh gleich die höchste Stufe bekommen, macht man sich die Mühe der Anerkennung der Zeiten nicht und stellt alle mit 1 ein.

    Das ist natürlich inzwischen nicht mehr so, aber alle die in den 3/4 Jahren eingestellt wurden (und nicht mal alle davon, denn anderen haben sie ja nachträglich die Zeiten anerkannt) gucken nun in die Röhre, denn die Zeiten sind weg.

    Das dann zur Gleichbehandlung.


    Ich bin ja damals wie ich schon mal schrieb mit Stufe 2 ins Ref gegangen und mit 1 nach einem Jahr (ohne Unterbrechung) wieder rausgekommen. Da ist doch was falsch!

    Verstehe ich nicht. Wieso öffnest du das Postfach nicht einfach Montag 7.15?

    Genau, die Kollegin hat es einfach gelesen, wenn sie Lust hatte, das ist der Vorteil bei digitalen Medien, dass jeder arbeiten kann, wann es ihm passt. Klar weiß man, wann man wen dann direkt erreicht, meine Schulleiterin weiß z.B. das sie auf Mails zwischen 22 und 23 Uhr in der Regel gleich eine Antwort erhält von mir.

    Durchaus nachvollziehbar. Ich bin ebenfalls Vertretungsplaner, und es gibt Kollegen, die melden sich wegen jedem Mist zu jeder Uhrzeit an jedem Wochentag. Absolute Unsitte.
    Da wird Sonntags um 2 Uhr nachts geschrieben, ob er bei seiner Vertretungsstunde nicht lieber in den Musikraum 2 statt in den Musikraum 1 kann.
    Auch Krankmeldungen außerhalb meiner Schulzeit finde ich sehr ungünstig und nehme ich nicht an, da ich Freitags um 17 Uhr sowieso nichts machen kann - andererseits muss ich dann die Krankmeldungen im Kopf behalten / mir selber notieren / was auch immer, damit ich sie nicht vergesse. Und mich belastet das. Der Kollege ist fein raus.

    Tja, da hast du einiges missverstanden, genau um diese Krankmeldungen zu der Zeit wurde gebeten und waren kein Problem, zumal das da übrigens eine Kollegin, die "nur" LUK ist gemacht hat, mit also weniger Geld als Grundschullehrer, aber wir haben nun eine neue Konrektorin (nach 5 Jahren) und da gehen dann die Krankmeldungen ans Sekretariat, weil die Sekretärin sagt, sie braucht es, nicht weil sie es so will (sie hat dazu bisher niemand befragt ;) ).

    Mal sehen, wie sie es findet, ich finds wie gesagt sehr ungünstig, weil in den 30 Minuten in denen ich anrufen darf meist gar kein durchkommen ist.

    So, seit heute ist es amtlich und vom Personalrat mitgeteilt, die Finanzverwaltung beruft sich darauf, dass es eine "Kann-Bestimmung" ist und sie erkennen nicht mehr nachträglich an. Bei einigen haben sie es aber getan, aber wer bisher nicht bearbeitet wurde, wird auch nicht mehr bearbeitet.

    Was für ein Saftladen, wie sagte der Personalrat so schön "ein Punkt des Attraktivitätsprogramms" :daumenrunter:

    seit einigen Tagen treibt mich, nach einem Gespräch mit einer Kollegin, ein Thema um, zu dem ich gerne eure Meinung hören würde. Ich habe gelegentlich den Eindruck, dass es Lehrerinnen im Umgang mit Klassen schwerer haben als Männer. Desöfteren beobachte ich, dass bestimmte Verhaltensweisen bei männlichen und weiblichen Kollegen von den Schülerinnen und Schülern unterschiedlich bewertet werden.

    Um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen. Ja, ist bei uns klar so, was mit dem Schülerklientel zu tun hat, denn bei vielen ausländischen Kindern bei uns haben eben Frauen einfach nichts zu melden. DAs versuchen sie z.T. auch in der Schule so umzusetzen und das nicht erst am Ende der Grundschule in Klasse 5 oder 6, sondern gerade die Kinder, die direkt von zuhause ohne Kita zu uns kommen und meinen, sie hätten mehr zu sagen als die Lehrerin.

    Wobei ich auch hier ein vorschreiben fragwürdig finde. Wenn ich (haha - mit kleinen Kindern kann man sich das Szenario kaum vorstellen) um 12 Uhr erst Unterrichtsbeginn habe und vielleicht ein Langschläfer bin, dann kann ich mich auch nciht zwangsläufig pünktlich krankmelden.

    Naja, da habe ich aber in der Regel bis die Kinder aus dem Haus sind gar keine Zeit darüber nachzudenken, ob ich krank bin oder nicht ;)

    Ja, du liest es eindeutig falsch raus, denn ja, es ist unabhängig davon ob Kinder oder nicht. Bei uns sind viele VZ-Lehrer mit dem Unterricht dann nicht mehr zufrieden oder machen so lange bis sie zufrieden sind und sind dann langzeitkrank.

    Und da verstehe ich dann, das da viele vorher die Notbremse ziehen und sagen entweder:
    ich mache Unterricht so, dass es nicht zu meinen Lasten geht, egal ob er meinen Anforderungen entspricht
    ich mache nur noch weniger Unterricht, damit er meinen Anforderungen entsprich
    oder ich schraube meine Anforderungen an mich herunter.

    Das muss jeder für sich entscheiden, ich wie gesagt verstehe aber, dass dann eben viele nicht mehr VZ arbeiten.


    Achso und ja, Buchunterricht in der Grundschule ist sehr schlecht, da ist nämlich nichts mit abholen, wo die Kinder sind ;)

    So läufts bei uns auch, alternativ, da alle damit einverstanden sind, per WhatsApp. Da kann ich auch mitten in der Nacht eine WhatsApp schreiben.

    Dann kann man natürlich verlangen, dass es bis 7:30 Uhr zu passieren hat, bei uns ist wie gesagt ein Krankmeldung nur zwischen 7 Uhr und 7:30 Uhr und dann nur wenn man durchkommt und jemand ans Telefon geht! Und das finde ich dann etwas viel verlangt, dass man das leisten soll!

    Mein Mann sagte mir vorhin, ich fehle ja nur den Mutterschutz über, davon sind 2 Ferienwochen abzuziehen.

    Und selbst wenn es mehr ist, weil irgendwas unvorhergesehen läuft (und den vor der Geburt musst du ja auch nicht nehmen, wenn du nicht willst, wobei ich das nie wieder verschenken würde, es dankt einem keiner!), dann ist es eben so. Auch Männer werden eben krank!

    na dann ist alles gut, du hast Recht, Schulleitungen denken sich bei Einstellungen von Männern immer "oh nein, er fährt sicher Ski im Winter und wird dann in 3 Monaten 3 Monaten ausfallen, weil er sich ein Bein bricht"

    Nein, leider denke sie sich das nicht, aber genau das ist der Grund, warum ich eben vor dem Unterschreiben das nicht mehr sagen würde, weil die meisten Schulleiter eben viel zu starr denken.

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