Selbstverständlich muss man die Unterbrechung durch den Mutterschutz nicht rechtfertigen.
Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.
Selbstverständlich muss man die Unterbrechung durch den Mutterschutz nicht rechtfertigen.
Mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.
Sacht mal, wo bin ich hier eigentlich?
Am Arsch, Leute!!
Na, na, lieber Nele - das ist eine, wie mir dünkt, doch etwas übertriebene Einschätzung... Dennoch mache ich mir Sorgen um Deine Lesekompetenz:
Eine Examenskandidatin beauftragt für ihre Examensarbeit einen Plagiatsliferanten, weil sie zu dumm oder zu faul oder zu gleichgültig ist, um die Arbeit für ihre Abschlussarbeit selber zu leisten.
Und hier, in einem LEHRERforum, wird ernsthaft diskutiert, dass das doch eigentlich ganz in Ordnung ist, weil es ja nicht strafrechtlich relevant sei?
Denn genau das ist doch hier gar nicht der Fall. Ich habe jedenfalls kein Posting gelesen, welches das Verhalten der Kandidatin zu rechtfertigen versuchte. Du magst also belegen, wer hier wann das besagte Verhalten "ganz in Ordnung" fand. Was allerdings nichts an der Tatsache ändert, dass strafrechtlich - und das ist hier die ganz schlichte Essenz - bis jetzt nichts zu holen ist.
Und um bei Deiner Schüler-Spickzettel-Analogie zu bleiben: Der betreffende Schüler macht sich auch nicht strafbar im Sinne des Strafrechts. Trotzdem ist sein Verhalten nicht hinnehmbar und daher zu sanktionieren. Positives Rechts hat eben seine Grenzen; die Unvollkommenheit des Rechts liegt nun einmal schon in seiner schieren Existenz begründet. Vollkommenes Recht wäre vollkommenes Unrecht.
den äusserst wahrscheinlichen Fall, dass die Referendarin den geklauten Kram abgibt und unterschreibt, dass das aus ihrer ureigenen Feder bzw. Tastatur stammt.
Der Fall kann noch so wahrscheinlich sein - so lange sie es nicht TUT, ist alles feini. Die Dame kann sich auch für 3.000 € zehn Unterrichtsentwürfe schreiben lassen, wenn sie das Geld so locker sitzen hat.
Auch hier - hoffentlich erinnerst du dich an diesen Beitrag, wenn du das nächste mal einen Schüler erwischt, der einen Spickzettel in der Klausur aus der Tasche holt...
Dazu nur zwei Anmerkungen:
1. Die Folgen versuchten oder vollendeten Schummelns fallen nicht unter das Strafrecht.
2. Weder schreibe oder korrigiere ich Klausuren, noch erteile ich Noten. Ein weiterer Punkt, der es mich sehr gelassen sehen lässt, dass unsere Klinikschule nur an den zehn jährlichen Feiertagen geschlossen ist...
wie verwerflich ich es finde, dass man mit offensichtlicher Absicht
Als Laie wie als Jurist bin ich ausgesprochen froh in einem Staat zu leben, der bloße Absichten, und seien sie noch so offensichtlich, nicht juristisch zu sanktionieren vermag. Die Gedanken sind frei.
Wenn es irgendwie geht, nie mehr DPD.
Ich bin grundsätzlich eigentlich ganz zufrieden mit denen (vor allem das Erteilen einer Abstellerlaubnis ist recht komfortabel gelöst). Was mir so sauer aufgestoßen ist, ist eben dieses ganz und gar zeittypische "Hurra, hurra"-Geschrei, verglichen mit dem Zustand des Pakets.
Da gibt es natürlich noch x-zig andere Beispiele: booking.com (einmal bei denen ein Zimmer für eine Fortbildung gebucht, davor täglich E-Mails à la "Fossi, bald ist es soweit!", "Fossi, Dein Aufenthalt in X-Stadt steht kurz bevor" etc., danach die gleiche Leier: "Fossi, wie war es in X-Stadt?", "Fossi, bewerte jetzt Deinen Aufenthalt im Schnickschnackhotel" - verdammt nochmal, es war eine einzige Nacht in einem mittelmäßigen Messehotel und kein einzigartiger Trip!) usw. usw. ad nauseam.
Um auf die Pakete zurückzukommen: Früher hat die Pakete ein freundlicher Postsekretär im Zustelldienst gebracht, der war Beamter und gut bezahlt und musste vor der Zustellung keine einzige E-Mail schreiben. Irgendwie war doch nicht alles schlecht, denke ich mir manchmal so. Bin wohl alt.
edit: Mit dem zweiten Absatz sollte nicht gesagt sein, dass man in einer einzigen Nacht in einem mittelmäßigen Messehotel KEINEN einzigartigen Trip der einen oder anderen Art erleben kann. Manch einer hat anschließend achtzehn Jahre lang was davon.
Klarna
Finger weg. Ganz übler Laden; Russisch Inkasso ist Service pur gegen die.
Ok, zugegeben: Es ist nur eines der vielen Elendchen, aber - wie ich finde - sehr, sehr symptomatisch für unsere schöne neue Welt:
- Bestellung bei einem bekannten Gartengroßhandel am Niederrhein: eine Bestätigungsmail, eine Mail "Ihr Paket ist unterwegs".
- Mail von DPD: "Fossi, wir haben Dein Paket übernommen!"
- zweite Mail von DPD: "Fossi, Dein Paket ist unterwegs!"
- dritte Mail von DPD: "Fossi, morgen kommt Dein Paket!"
- vierte Mail von DPD: "Fossi, heute kommt Dein Paket!"
- fünfte Mail von DPD (nach Zustellung): "Fossi, Dein Paket ist da!"
Super Service! Da fällt es praktisch gar nicht mehr ins Gewicht, dass das Paket beschädigt und die Zustellerin unfreundlich war, oder?
Nachdenkliche Grüße
Fossi
Wir alle haben (oder sind) KollegInnen, die kein Gespür dafür haben, wie eng es bei manchen Leuten finanziell zugeht
Laut verlinktem Artikel ging es um 800€ insgesamt für drei Klassenfahrten und die Ferienbetreuung für zwei Kinder. Insgesamt gesehen also keine hohe Summe.
q.e.d.
Mir war nur nicht bewusst, dass der AG sowas machen würde (vor den Ferien noch schnell kündigen).
Der Fairness halber sollten wir aber schon festhalten, dass das bis jetzt eine völlig ins Blaue hinein geäußerte Befürchtung der TE ist.
Bei deinem Arbeitgeber ist es doch genauso. Du hast bestimmt nicht darum gebettelt eine Probezeit zu vereinbaren. Die Arbeitgeber wollen sich immer alle Türen offen halten. Dann müssen sie damit leben, wenn der andere sich dieses Recht dann auch nimmt.
... nur Lehrer wollen halt immer "fair sein", "sich von den Schülern verabschieden" und ähnliches mehr. Muss eine Berufskrankheit sein.
glaube ich nicht. Es gilt ja für beide Seiten die zwei Wochen Frist.
Natürlich. Ich würde es auch nicht riskieren, mich da streiten zu müssen... deshalb wirst Du schön den Mund halten und mit kürzestmöglicher Frist zum Ende der Sommerferien kündigen. So wie das jeder normale Arbeitnehmer machen würde, der nicht mit dem Klammerbeutel gepudert ist.
Es ist natürlich Quatsch, eine Antwort, die zu einem konkreten Fall gegeben wird, aus dem Kontext zu reißen und zu verallgemeinern. Das sollte dir auch klar sein.
Sorry, mein Fehler. Den konkreten Bezug zur TE habe ich in Deinem Posting überlesen, und schon hatte ich Dir unterstellt, was ich oft genug von Beamten gehört habe ("Huh, Du bist nur angestellt... das wär für mich nix, da könnte ich ja jederzeit gekündigt werden!"). Also nichts für ungut.
Mir stellt sich hier eher die Frage nach der Wahrscheinlichkeit. Also ob sich einer bei BezReg und co. die Mühe macht Fristen und Verträge zu wälzen, wenn meine Kündigung dort eingeht.
Um Gottes Willen, da müsste sich ja das Referat für angestellte Lehrkräfte mit dem Referat für beamtete Lehrkräfte austauschen. Bei den Bezirksregierungen, die ich so kennengelernt habe, würde ich ohne zu Zögern unterstellen, dass die eine Abteilung nicht mal von der Existenz der anderen weiß.
Außerdem gilt zwar, dass in der Probezeit eine Kündigung jederzeit ohne Angabe von Gründen möglich ist. Eine "Gegenkündigung" aufgrund Deiner Kündigung, um Geld zu sparen, wäre jedoch rechtsmissbräuchlich. Es gibt übrigens mittlerweile genug Arbeitsrichter, die die "kreative" Personalpolitik der staatlichen Stellen ausdrücklich missbilligen und die dann im Streitfall auch sehr gern entsprechend urteilen.
vor allem als Angestellte, der man jederzeit fristgemäß kündigen kann.
Wenn deine Schule plötzlich überbesetzt wäre, würdest du ganz schnell eine Kündigung bekommen.
Oh je, das ist ja (unabhängig vom Fall der TE, die ja offensichtlich noch in der Probezeit ist) wieder mal Beamten-Angstmeierei vom Feinsten. NB: Im ÖD einen (unbefristet beschäftigten!) Angestellten loszuwerden, ist - korrektes Verhalten desselben vorausgesetzt - fast noch schwerer als bei Beamten, die sich gegen eine Versetzung ans andere Ende des Bundeslandes und einige andere raffinierte Schikanen letztlich nicht wirksam wehren können.
Ich hoffe nur, dass die keine Brautentführung machen^^Aber da sich von unseren Gästen eh keiner in der Gegend auskennt, sollte das kein Thema sein.
Holzauge, sei wachsam! Das Internet bietet auch hier ganz neue, früher ungeahnte Möglichkeiten... ![]()
Liebe Lily (ich nenn Dich jetzt einfach mal so),
es wird Dir nicht gefallen, dass ich bei Deiner Schilderung herzlich lachen musste... Das liegt aber nicht daran, dass ich Dein Problem nicht sehe oder nicht ernst nehme, sondern daran, dass ich mich beim Lesen ernsthaft fragen musste, ob Du vielleicht zu unserem näheren Freundeskreis gehörst und die detaillierte Geschichte unserer Hochzeitsvorbereitungen kennst.
Ernsthaft: Es war GANZ GENAU SO. Inklusive beleidigter Menschen, die ihre Spiele nicht anbringen konnten, inklusive der durch uns untersagten Brautentführung, inklusive des spontan gefassten Entschlusses, irgendwo aufs Land zu fahren und im kleinsten Kreis zu heiraten.
Und jetzt? Sind wir seit bald fünfzehn Jahren glücklich verheiratet, denken gern an unsere schöne Hochzeit zurück und können diese Erinnerungen auch unbeschwert mit all denen teilen, die wir damals zwischenzeitlich zur Hölle gewünscht haben... also sieh es gelassen, mach Dein Ding, und wenn es zwischendurch mal gar nicht geht, frag Dich, wie die echte Lily Casey die Sache gelöst hätte.
Ach so, und vergiss vor allem Eines: Die Hochzeit sollte definitiv NICHT der schönste Tag im Leben sein, es sei denn, man hat vor, die Feier nicht zu überleben. Welch grauenhafte Vorstellung, dass nach der Hochzeit keine besseren Tage mehr kommen!
Wir hatten letztes Jahr einen Schüler, der sich ab Mitte November in der Klinikschule befand und direkt nach den Weihnachtsferien zurück kommen sollte. Am 19.12. hatten wir auf einmal das Fax mit Bitte um Unterrichtsmaterialien auf dem Pult, es war auch auf den Tag datiert (ist jetzt also nicht im Büro versackt). Da haben wir dann auch nichts mehr geschickt
Hm, hoffentlich waren wir das nicht. Aber das kann vor allem bei Grundschülern schon passieren, weil die GS- (und FöS-)Kollegen meist (andere Schularten: gelegentlich) sehr fleißig sind und den Schülern ausführliche Stoffpläne und Material gleich mitgeben (und meist durch die Eltern schon ausführlich über den Klinikaufenthalt informiert sind). Dann melden wir uns auch erst, wenn wir "Nachschub" brauchen.
Liebe KollegInnen,
bevor ich heute meinen wohlverdienten Urlaub antreten konnte, musste ich mich noch einmal ärgern und habe spontan beschlossen, Euren geballten Sachverstand zur Klärung einer Frage zu bemühen, die mich seit geraumer Zeit umtreibt. Folgendes macht mir zu schaffen:
Als Lehrer an einer Klinikschule habe ich ziemlich oft mit KollegInnen an anderen Schulen zu tun. Wir haben ein Formular, mit dem wir den Kontakt zu den Heimatschulen herstellen und um Unterrichtsmaterial bitten. Dieses Formular unterschreibe ich natürlich. Und weil ich es ganz gerne mag, wenn die Leute meinen Namen kennen, steht der auch nochmal gedruckt drunter. So. Und jetzt frage ich Euch: Warum antworten - ungelogen! - sieben bis acht von zehn Lehrkräften mit "Sehr geehrte Frau Fossi"???? Ich versteh es nicht! Ich trage einen eindeutig männlichen Vornamen (auch wenn es dazu noch eine weibliche Form gibt), ich schreibe extra noch den "StR" dazu (das auch, weil viele Kollegen sonst denken, wir wären ein paar Hausfrauen, die mit den Kindern ein bisschen rechnen) - was soll ich denn noch machen? Ist der Lehrerberuf mittlerweile so solide weiblich konnotiert, dass die KollegInnen gar nicht mehr damit rechnen, es mal mit einem Mann zu tun zu haben?
- Zur Klarstellung: Ein echtes Problem ist das natürlich nicht. Das sind eher die Kollegen, die gar nicht antworten. Oder die Grundschulen, wo einmal die Woche für zwei Stunden das Sekretariat besetzt ist (nur in Monaten mit einem "w"). Ärgern tut es mich trotzdem jedesmal...
der Finanzbeamte ist Opfer des Bildungssystems
Liebe verbeamtete Kollegen, seid mir nicht böse (Lehrer fallen für mich auch nicht unter das Folgende, sondern halt die Leute auf den "Ämtern") - aber wenn ich das Wort "Beamter" höre, sehe vor meinem geistigen Auge sofort die KFZ-Zulassungsstelle in Zoomania vor mir...
als nächstes noch die Möglichkeit der Klage vor dem niedersächsischen Finanzgericht
So schlecht ist die gute alte Ami-Methode gar nicht: Sue the bastards!
Wie ich das immer liebe, wenn dann plötzlich alles durcheinandergeworfen wird.
Ahso, deshalb. Ja, jetzt wird vieles klarer... danke dafür!
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