Beiträge von indidi

    Neben dem ständigen Risiko, sich zu infizieren, werden den Schülern und uns aber auch Bedingungen zugemutet, unter denen kein Arbeitnehmer arbeiten müsste: Die Kinder und Jugendlichen sitzen stundenlang in permanenter Kälte da und unter feuchten Masken und sollen sich so konzentrieren und mit kalten Fingern schreiben. Nicht wenige haben dabei auch Angst, weil sie wissen, dass in mehreren Jahrgängen Fälle aufgetreten sind.

    Das ist eine Zumutung.

    Bei uns soll mindestens alle 45 min für mind. 5 minuten quergelüftet werden. Das mach ich.

    Dann sind die Fenster wieder zu. Und da wir eine gut funktionierende Heizung haben, muss da keiner frieren.


    Unsere Schüler bringen Wechselmasken mit. Nach drei Stunden wird gewechselt. Wer Nachmittags Betreuung oder Unterricht hat, wechselt nochmals Mittags.

    Wenn das Kind Kontaktperson 1. Grades ist, dann ist es 14 Tagen in Quarantäne. War bei einer Bekannten auch so. Trotz negativem Test mussten sie die Zeit zu Hause absitzen.

    Das dachten wir auch.


    Wir hatten zwei Fälle - unterschiedliche Gesundheitsämter - .

    Bei einem war das Kind 14 Tage in Quarantäne, trotz zwei negativer Tests.

    Beim anderen 5 Tage, 1 negativer Test.:grimmig:

    Allerdings ist es in Bayern wohl so, dass dein Kind auf jeden Fall 14 Tage unter Quarantäne steht, auch wenn der Test negativ ist...

    Du meinst, wenn das Kind Kontakt zu einem infizierten hatte?


    Das hängt (meinen letzten Infos nach) vom Gesundheitsamt ab.



    Oder gibt es Unterschiede ob ein Kind infiziert ist oder ein Lehrer?

    Für welche Altersstufe soll die Kiste denn sein?

    "Die machen Babys."

    Hab ich schon oft von meinen Kleinen gehört.


    "Achja" "Achso" Zustimmung von den anderen in der Klasse.;)

    Ich verstehe einerseits die datenschutzrechtlichen Bedenken, würde es aber dennoch angemessen finden, in den betroffenen Klassen über Positivfälle zu informieren. Ich habe bei meinen eigenen Schülern gesehen, dass sie - als das Virus plötzlich ganz nah war und nicht nur eine diffuse Bedrohung irgendwo außerhalb des eigenen Erlebniscosmos - doch ein wenig vorsichtiger waren, auch an den kälteren Tagen aus eigenem Antrieb aufs Lüften geachtet haben und die ganze Sache einfach ernster genommen haben. Und ich selbst wüsste es auch gerne, weil auch ich mein Verhalten dann ggf. noch anpassen würde. Für mich ist auch nicht verständlich, wieso monatelang informiert wurde und jetzt plötzlich nicht mehr.

    Das sehe ich genau so.

    Sobald Corona-Fälle in meinem direkten Umfeld aufgetaucht sind, wurde ich doch deutlich vorsichtiger.

    Hab auch Eltern jenseits der 80 mit diversen Vorerkrankungen.

    Und sobald da ein Corona-Fall in meinem Umfeld auftaucht muss ich da ja nix herausfordern. Das heißt: Ich besuche sie erst mal nicht.


    Wenn ich aber nix weiß, gefährde ich meine Eltern. Muss das denn sein???

    Ist ein Leben weniger wert als der Datenschutz?:sauer:

    In einem Einfamilienhaus sind die Wohnungen nicht so abgeschlossen wie in einem Mehrfamilienhaus. Es gibt da keine eigene Eingangstür.

    Ist doch auch wurscht. Ihr wisst es besser.

    Aus dem Satz "Meine Mutter hat den oberen Stock ihres Hauses vermietet" kann man aber nicht unbedingt ableiten, dass die oben keine extra abgeschlossene Wohnung haben.

    Für Deutsch könnte ich mir auch Rätsel vorstellen, z.B. Logicals oder Anfangs- und Endbuchstabe ist gegeben und die Schüler müssen was dazwischen finden.

    Oder Stadt Land Fluss, z.B. abgewandelt mit Automarken, Gemüse, Hobbys ...


    Schau mal bei 4teachers (Oben links bei "Arbeitsmaterialien").

    Da gibt es die Bereiche "Feste feiern" und "Jahreszeiten". Und bei Deutsch "Rätsel und Spiele".


    Vielleicht sind da Ideen mit dabei.

    Waschbecken in jedem Klassenzimmer mit Seifenspender an der Wand und Papierhandtuchspender hatten wir schon immer. :kuss:

    Dasselbe auch in den Toiletten.

    Auch Desinfektionsschaum im Lehrerklo und in den Schülerklos gab es schon seit Jahren.

    Wir hatten schon immer ein zuverlässiges Putzteam.

    Auch unsere Fenster ließen sich schon immer ohne irgendwelche Spezialschlüssel öffnen.



    Neu:

    Desinfektionsschaum bei der Eingangstüre.

    TEAMS-Zugänge für alle Schüler (ob sie die nutzen ist eine andere Sache)

    Putzteam reinigt verstärkt Tische etc.

    Einmalmasken können im Sekretariat abgeholt werden. (Allerdings kommen unsere Kinder mit dem Bus und brauchen da eh eine Maske.)



    Hm,

    ob mir da noch was einfällt was sich verändert hat?

    Die armen Kinder und KollegInnen.

    Fast alle unserer Förderkinder (L-S-E- nicht GB) haben kein Problem mit den Masken.

    Die Kleinen bis Klasse 4 tragen sie im Kleinbus, auf den Gängen und in der Pause.


    Im Unterricht am Platz müssen sie nicht.

    Wenn sie sehr nahe zusammen arbeiten, tragen sie Masken. Manche setzen sie auch automatisch auf, wenn sie an die Tafel kommen.


    Tenor bisher: Das ist schon komisch Frau ... Ich merk die Maske meistes garnicht mehr.


    Und als Lehrerin trage ich sie auch immer öfter, und vergess auch immer öfter, dass ich sie auf habe. ;-)



    Vielleicht auch Einstellungssache???

    Eine 1-stündige Aufsicht wird immer mit einer halben Stunde angerechnet, ist egal, welches Deputat du hast.

    Versteh ich das richtig: Die Aufsichten werden mit eurem Stundenmaß verrechnet?


    Aufsichten kommen bei uns immer oben drauf.:(

    Wenn du Vollzeit hast (an unserer Förderschule 26 Std) hast du an unserer Schule zusätzlich 30 Minuten Pausenaufsicht + 15 Minuten Frühaufsicht in der Woche.

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