Beiträge von PeterKa

    In NRW werden grundsätzlich keine Lehrer eingestellt, die ein Staatsexamen nicht bestanden haben. Egal, ob sie schon ein neues Lehramt studiert haben oder nicht.

    Deinen letzten Satz geben die von dir genannten Quellen aber nicht her.

    Zitat

    Zitat von calmac


    NRW:

    OVP §5 (2) : "Die Einstellung erfolgt auch nicht, wenn die Bewerberin oder der Bewerber im Rahmen eines Vorbereitungsdienstes für ein entsprechendes Lehramt eine Staatsprüfung endgültig nicht bestanden hat."

    in der OVP ist von einem ensprechenden Lehramt die Rede. Ein anderes Lehramt (nicht aber ein anderes Fach für dasselbe Lehramt) sollte dementsprechend kein Problem darstellen.

    "...eine Einstellung in den Vrobereitungsdienst nach § 5 Satz 2 ist nicht möglich, wenn ein Kandidat für ein entsprechendes Lehramt eine Staatsprüfung endgültig nicht bestanden hat. Die bedeutet Sie müssten in einem nicht entsprechenden Lehramt einen Master of Education erwerben und können für dieses Lehramt in den Vorbereitungsdienst eintreten."

    Ich habe mein Ref auch endgültig nicht bestanden, da es mit meinen Ausbildungslehrern zu Missverständnissen kam. Mir wurde gesagt, dass meine Unterrichtsstunden in Ordnung seien, doch am Ende hat mir die Schule eine 5 gegeben, sodass ich nicht zur Prüfung zugelassen wurde, was ich sehr unverschämt finde und habe das denenauch ins Gesicht gesagt. Verstehe auch nicht warum die meisten Lehrer so kindisch und hinterlistig seien müssen.

    Na ja, jedenfalls habe ich jetzt angefangen wieder Lehramt zu studieren. Ich hatte zuvor Lehramt für Sek 1 studiert, jetzt studiere ich Sek 2.

    Interessant, dass du glaubst, wegen ein paar Missverständnissen mit Ausbildungslehrern gibt es eine 5. Normalerweise ist dem nicht so. In welchem Bundesland bist du denn, dass die Schule dir eine Note gibt, die dafür sorgt, dass du nicht zur Prüfung zugelassen wirst?

    Also meine Bezirksregierung tut das nicht, wenn keine langfristige Krankschreibung vorliegt.

    Da ist völlig egal, ob wir 'voraussagen', dass die Krankschreibung jeweils stückchenweise verlängert werden wird...
    Die 2-Wochen-Kettenkrankschreibungen sind personaltechnisch der Albtraum.

    https://www.bra.nrw.de/bildung-schule…ei-lehrkraeften

    Sollten sich andere BezReg wohl mal ansehen und entsprechend handeln.

    und bei https://www.lehrerforen.de/wcf/attachment…nster-edit-pdf/

    findet sich der Absatz:

    Zitat

    Sofern sich nach Anordnung oder Genehmigung gelegentlicher Mehrarbeit

    abzeichnet, dass die Dauer der notwendigen Mehrarbeit vier Wochen übersteigt,

    ist umgehend die für regelmäßige Mehrarbeit erforderliche Anordnung oder

    Genehmigung der Schulaufsichtsbehörde einzuholen.

    d.h. auch nach Verlängerung der 2 Wochenatteste ist eigentlich die Bez.Reg wieder Ansprechpartner. Ja ich weiss, das kaum ein SL das so macht, ist eben der Unterschied von Theorie und Praxis.

    Wenn sie zu Hause vorbereitet, muss ja trotzdem jemand vor Ort vertreten, die Klassen dürfen ja nicht alleine gelassen werden.

    Videokonferenz geht nicht, weil unsere Schüler keine Endgeräte haben. Und es müsste ja trotzdem eine Aufsicht dabei sein.

    Es geht ja bei den Vertretungsstunden gar nicht so sehr um den Vorbereitungsaufwand (den die meisten gar nicht machen), sondern um die bloße Tatsache, dass man präsent sein muss und den Stress hat (die Klasse ruhig halten etc.) und dass sich der eigene Schultag dadurch verlängert bzw. man keine Pause hat.

    Wenn der Unterricht vorbereitet ist und z.B. per Videokonferenz durchgeführt wird, muss die Klasse nur beaufsichtigt werden, dann fällt kein Vertretungsunterricht an. Das ist für die betroffenene Kollegen natürlich blöd, weil die Aufsicht nicht bezahlt wird, die Vertretung/Mehrarbeit schon. Aber ok, das ist bei euch eh wohl nicht drin.


    Pausen und Ruhezeiten müssen natürlich eingehalten werden. Daraus sollten die Vertretungsplaner aber achten und wenn nicht, dann ist der Lehrerrat ein guter Ansprechpartner.

    Stress kann man vermeiden indem man die Klasse Dinge machen lässt, die die Kinder beschäftigen. Auf tolle Lernfortschritte und Ruhe kommt es aus meiner Sicht dabei nicht, sondern das geht auch mit HIlfe von Handys oder ähnlichem.

    Aber nicht, wenn du dich Woche um Woche krank schreiben lässt.

    Und bei den Schwangeren ist es ja so, dass sie prinzipiell arbeiten, jedoch nach jedem Corona Fall 2 Wochen raus sind.

    Dafür gibt es auch keine Vertretungskraft.

    Auch wenn das Woche für Woche geht, ist es vorhersehbar. Insbesondere kann dein SL mit der Bez.Reg reden und dort die Situaton klarstellen. Diese kann dann entsprechende Mittel freigeben.

    Wenn die schwangere Kollegin nicht auf Grund eigener schwangerschaftbedingter Probleme ausfällt, sondern nur je 2 Wochen nicht in der Schule arbeiten darf, kann sie zu Hause arbeiten, den Unterricht vorbereiten, ggfs. per Videokonferenz unterrichten usw. Dann fallen in der Schule dafür deutlich weniger Vertretungsstudnen an, als gedacht.

    Leider kann ich nicht nur einen Teil der Fragen beantworten, sondern muss zwingend alle 75 Fragen beantworten. Das ist mir zu Zeit aufwändig. Das erfordert deutlich mehr als die 10 Min, die du ansetzt.

    Die Formatierung der Fragen verwirrt mich. Die Spalte für die Fragen ist viel zu schmall, so dass sich einzelne kurze Fragen üver mehr als 5 Zeilen hinziehen.

    Bei vielen Fragen/Aufgaben bin ich mir sicher, dass ich diese Aufgaben noch nie im Berufsalltag wahrnehmen musste.

    Ja, es gibt eines. Darin steht, dass man bei maximal 50 % Anspruch auf einen freien Tag hat (den habe ich) und dass man mindestens einen freien Nachmittag haben soll (das ist bei mir unser Konferenztag abgesehen vom freien Tag natürlich).

    Noch mal zum klarstellen: Ich habe nichts dagegen, dass Teilzeitkräfte zur ersten Stunde kommen (würde ich übrigens sehr gerne, darf ich aber nur 1x). Ich verstehe auch, dass Teilzeitkräfte MAL nachmittags arbeiten müssen.

    Was mich stört ist, dass das nicht proportional gehandhabt wird, sprich: halb so viele Nachmittage wie Vollzeitkräfte. Und auch die Freistunden sollten proportional sein. Welche Vollzeitkraft hat schon 10 Freistunden???

    Mich stört, dass ich seit Jahren, immer so viel nachmittgs arbeite, wie die Vollzeitkräfte und HIER immer die Schimpfe höre, wie unverschämt Teilzeitkräfte doch seien. Übrigens auch nur hier. Da geht mir dann echt die Hutschnur hoch. Im Real life beschwere ich mich nicht so.

    Du kannst versuchen das Teilzeitkonzept zu ändern. Du hast offentichtlich bekommen, was dir entsrpechend eurem Konzept zusteht.

    Wenn du viele Nachmittage unterrichtest, wirst du doch regelmässig erst spät zum Unterricht kommen müssen. Aus Stundenplanersicht wird das doch bestimmt als "proportional angepasst" gewertet.

    Hast du schon daran gedacht eine Überlastungsanzeige zu stellen, wenn es dir zu viel wird? Oder hast du dir überlegt, die SL auf die Unverhältnismässigkeit der Springstunden hinzuweisen? Dabei steht dir bestimmt auch der zuständige Personalrat zur Seite, deren Einsatz sorgt bei Schulleitungen in der Regel dafür, dass die Probleme schnell behoben werden.

    Interessant dabei: Ein befreundeter Zahnarzt hat mir heute erzählt, dass es in manchen Fällen notwendig ist, mit erschwerten Bedingungen etc. abzurechnen, um wenigstens auf den Satz zu kommen, den die GKV anstandslos bezahlt. Anscheinend wurde eie GOZ geändert, und das Geschäft mit den Privatpatienten ist nicht mehr ganz so lukrativ.

    Privatpatienten sind immer noch für die Ärzte interessant und gern gesehen. Das Budget für die Kassenpatienten ist gedeckelt, das für die Privatpatienten nicht, deshalb kann man mit den Privaten deutlich mehr abrechnen und verdienen als nur mit den Normalos.

    Will keinen neuen Thread aufmachen - Schule nach den Herbstferien 2021 (NRW):

    Erster Pooltest an unserer Schule, gestern am 1. Schultag nach den Herbstferein: 4 von 12 KLlassen positiv. Bis zum Ergebnis ihres Einzeltests bleiben ca. 100 Schüler*innen erstmal zu Hause. Ja, meine auch...

    Bei uns ca. 1000 Schüly, alle Negativ.

    es ist aufwändig, Zeitverlust und Chaos ist die Folge. Manche Schüler geben es nicht ab, tun so als hätten sie es zu Hause und haben es dann doch dabei. Zu notieren, welche Schüler es nicht dabei haben, finde ich noch nerviger. Dann knallen es manche in die Box, ander Handys gehen vlt kaputt, also Frage der Versicherung etc

    Das ist aber doch von eurer SL so gewollt bz. vorgegeben, also dementsprechend auch abgesichert. Darum musst du dir also erstmal keine Gedanken machen.

    Hast du deine SL angesprochen und auf einen Unterrichtsbesuch eingeladen, damit diese sich selbst ein Bild von der Situation machen kann? Habt ihr ggfs die Möglichkeit des Teamteachings oder der Teilung der Klasse?

    Bei uns heißt es von der SL, dass es in den nächsten Jahren wohl keine (wirkliche) Chance auf A14-Stellen geben wird, bzw. wenn der Schule etwas zugewiesen werden sollte, bestimmte Personen in der "Warteschlange" seien. Es wurde uns wortwörtlich nahegelegt, sich an anderen Schulen zu bewerben.

    Ich bestätige da aber auch den Eindruck, dass bei den Ausschreibungen immer schon feststeht, wer es werden soll. Angeblich gibt es wohl Schulen, bei denen Bewerbungen leer laufen. Aber das wird wohl auch seine Gründe haben und man konnte mir auch kein solche Schule benennen...

    Der Satz bzgl. Bewerbungen nur aus dem "eigenen" Regierungsbezirk ist mir auch schon oft aufgefallen. Schade eigentlich, denn BZ Arnsberg beginnt bei mir um die Ecke.

    Überlege nun, was die Konsequenzen für mich und mein persönliches Engagement sein müssten/sollten/sind. Ohne Aussicht auf Beförderung könnte ich 50% meiner vielen kleinen "Extrajobs" ohne Probleme abgeben und würde wohl immernoch als engagiert gelten. :teufel:

    Du solltest dich mal mit deinem Lehrerrat unterhalten. Der wird hoffentlich die Aussagen deiner SL kritisch hinterfragen und auch darauf achten, dass Stellen nicht personenscharf ausgeschrieben werden. Auch sollte er in Erfahrung bringen können, für welche Aufgaben die nächsten A14 Stellen vorgesehen sind. Für kleine Extrajobs sollte es auch keine Beförderungsstellen geben, da muss schon was größeres bei sein.

    Bwerbungen an und von anderen Schulen sind aber auch nichts wildes und solltest du durchaus machen.

    Quarantänevermeidung ist tatsächlich ein Argument, aber zumindest in NRW geht doch kaum noch jemand in Quarantäne, daher denke ich, dass das für Lehrer auch nicht gelten wird in Zukunft.

    Warten wir doch mal ab, wie sich das ohne Maskenpflicht im Unterricht ändern wird. Das Tragen der Maske und die Einhaltung der Hygienevorschriften waren ja der vornehmliche Grund, die Quarantäne nicht mehr auf Sitznachbarn auszuweiten.

    Ich glaube, du hast den Punkt nicht verstanden. Ich bekomme alle Vorsorgeuntersuchungen erstattet. Alles außerhalb der Vorsorgeuntersuchungen geht erst mal auf den Selbstbehalt. Wenn der ausgeschöpft ist, ist es für mich immer noch wirtschaftlicher, bis zu einer gewissen Grenze nichts einzureichen, denn die Rückerstattung beläuft sich inzwischen auf 3 Monatsbeiträge plus eventuell noch irgendwelche Boni. Und da macht es sehr wohl einen Unterschied, wie viel Überflüssiges gemacht wurde und ob jeder Handshake Geld kostete. Ich verzichte nicht gern auf die Rückerstattung, ist auch ein bisschen so ein Sport: Vorsorge macht Sinn, aber sonst erst mal gucken, ob es wirklich nötig ist und die Luxusärzte aussortieren.

    Den Selbstbehalt gibt es doch nur in der Beihilfe und nicht in der PKV, aber 2ie gesagt, meine Arzt- und Medikamentenrechnungen sind immer so hoch gewesen, dass siche die Rückerstattung der PKV nicht lohnt. Deshalb ist es mir relativ egal, was die Ärzte genau abrechnen, solange sie fachlich kompetent sind und auch das machen, was ich erwarte.

    -> ich komme in der Regel gar nicht in den Genuss der Erstattung, weil man ja sehr viele hohe Rechnungen haben muss, bis die PKV-Beitragsrückerstattung greift. Ich liege oft knapp drunter. Und die Kostendämpfungspauschale der Beihilfe.


    Wie schon geschrieben, ich gönne dem Arzt definitiv seine "erschwerten Bedingungen", ich bin nicht einfach und wer sich mehr Zeit für mich, kann gerne ein paar Euro mehr bekommen (die ich wie gesagt in der Regel ja selbst (und "gerne") bezahle, da ich fast nie die PKV einreiche), aber NICHT für falsche Gründe. Dadurch habe ich den Hausarzt und zwei Zahnärzte wechseln müssen. Und auch mit Stellungnahme bzw. Klarstellung. Wenn man es nicht klar sagt, können sie es nicht wissen. (eigentlich schon, aber...)

    Die PKV erstattet doch unabhängig davon, wie oft und wieviel man man bei denen einreicht. Selbst kleine Summen werden anstandslos übernommen. Du verzichtest mit der Einreichung einfach nur auf die Beitragsrückerstattung, die du ggfs irgendwann im nächsten Jahr erhältst Ob sich das für dich rechnet musst du dir selber überlegen. So hoch müssen die Rechnungen meiner Meinung nach nicht sein, dass es sich lohne immer direkt einzureichen. Da reicht ein Arztbesuch/Zahnartztbesuch pro Quartal auf jeden Fall.

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