Beiträge von Eugenia

    Hallo,

    für eine Diensthaftpflicht muss man in keinen Verband eintreten.
    Ich zahle bei meiner normalen Versicherungsgesellschaft nur einen geringen Betrag mehr und bin automatisch auch in diesen Fällen versichert. Außerdem habe ich eine Rechtsschutzversicherung.

    Eugenia

    Hallo,

    nach jeder Klassenfahrt bekommen wir einen Abrechnungsbogen für den Antrag auf Kostenrückerstattung. Gleichzeitig sind wir angehalten, Freiplätze für Fahrten in Anspruch zu nehmen. Über die Bahn-/ Busfahrt, Unterbringung mit Frühstück hinaus entstehen ja aber noch weitere Kosten. Meine Frage: wie geben ich diese Kosten an? Muss ich für jedes Detail einen Beleg sammeln und einreichen? Zählen dazu auch Verpflegungskosten, die ich selbst trage?

    LG Eugenia

    Hallo,

    ich habe auch den Eindruck, dass die Diskussion im Moment etwas abdriftet - wenn auch durchaus auf nicht uninteressante Weise. Wenn ich unsere Schule betrachte, ist das Thema gesunde Ernährung bereits im Biologieunterricht verankert und es gibt ein gesundes, abwechslungsreiches Mittagessen in der Mensa als Angebot. Das ist aber meiner Auffassung nach in dem geschilderten Fall gar nicht das Problem. Einem Schüler, der so massiv an Adipositas leidet, hilft auch kein "Esst gesund"-Unterricht, der wahrscheinlich auch in der Grundschule schon praktiziert wurde, sondern letztlich nur medizinische Behandlung. Ich bin der Auffassung, dass man als Lehrer zwar Eltern auf die Problematik hinweisen und im Zweifelsfall über die Schule auch Sozialarbeiter (so vorhanden) oder Jugendamt einschalten kann, aber letztlich gibt es immer wieder Fälle, in denen ich als Lehrer die Entwicklung nicht mehr weiter beeinflussen kann. Mir tut es dann meistens sehr leid um das Kind, aber es bringt auch nichts, sich an solchen Problemen aufzureiben. Ich versuche dann, das betreffende Kind so gut es geht zu stützen, aber letztlich sind es die Eltern, die in der Verantwortung stehen. Wenn sie diese - aus Bequemlichkeit, aus Unwissenheit oder auch aus Unvermögen - nicht wahrnehmen, ist das extrem bedauerlich, und wenn Ärzte, Sozialarbeiter oder Jugendamt nichts ausrichten, ist das noch viel trauriger, aber als Lehrer habe ich nicht nur einen Schüler, sondern viele, denen ich so gut es geht gerecht werden möchte. Extremfälle wie der beschriebene gehen mir auch immer sehr nahe und ich würde das Engagement der Kollegin nicht als "Helfersyndrom" abwerten. Ich glaube aber auch, dass man im Laufe der Zeit lernen muss, dass wir nicht alle Probleme unserer Schüler lösen können, weil wir sonst auf Dauer wahrscheinlich selbst auf der Strecke bleiben.

    LG Eugenia

    Langsam fehlt mir jedes Verständnis für das, was da abläuft. Heute erfuhren wir, dass ein ganz lieber, ungeheuer engagierter Kollege, der hier seit 2 Jahren als BATler kompetent und bei den Schülern anerkannt unterrichtet, vom Ministerium die Kündigung erhalten hat. Er hat endlose Qualifizierungen und eine Prüfung über sich ergehen lassen - erfolgreich. Trotzdem gekündigt. Dafür kommt wohl jd., der arbeitslos ist. Und nun der Hammer: der gekündigte Kollege erhielt gleichzeitig den Hinweis vom Schulamt, auf einer anderen Schule sei grad etwas mit seinen Stellen frei.

    Eugenia

    Hallo, falls du glaubst, dass es ein Problem werden könnte, rate ich dir, im Zweifelsfall vor dem Amtsarzttermin deinen behandelnden Facharzt um eine Stellungnahme zu bitten und dir relevante Befunde mitzugeben. Bei Lungenbefunden ist das in der Regel eine Röntgenaufnahme, die das Gesundheitsamt bei Asthma z.T. fordert. Du kommst damit möglichen Spekulationen der Amtsärzte zuvor und kannst einwandfrei belegen, dass es sich bei dir nicht um ein erhebliches Gesundheitsproblem handelt. Ich wünsche dir alles Gute!

    Eugenia

    Hallo,

    nach den vollmundigen Ankündigungen der Regierung, Vertretungslehrer nur unbefristet einzustellen, wurden diesmal alle unserer Vertretungskräfte prompt gekündigt. Viele stehen jetzt beruflich und finanziell vor dem Nichts. Begründung: es gibt genug Lehrer anderer Schulformen, die im Gymnasium eingesetzt werden können. Allerdings sind die meisten dieser Lehrer in absoluten Mangelfächern eingesetzt - bin mal gespannt, wo die Lehrer in diesen Fächern aufzutreiben sind...

    Eugenia

    http://www.santa-maria.de/live/schule/index.htm

    Für diejenigen, die sich mal über diese Schule informieren wollen. Auffallend:

    "Unterrichtet werden die Kernfächer
    Deutsch, Mathematik; Englisch, Französisch und Italienisch; zusätzlich betreut werden auch Fächer wie Physik, Chemie, Latein und Spanisch. Nebenfächer werden nicht angeboten, als Ausgleich bieten wir projektorientierten, schulartübergreifenden Unterricht im Bereich des Globalen Lernens an." Ich wüsste gerne einmal, was hier "betreut" heißt. Und ich wüsste gerne einmal, ob es Informationen gibt, wie die Schüler in diesen anderen Fächern und in den nicht angebotenen Nebenfächern nach der Rückkehr in die Heimatschule abschneiden. Der Spiegel-Artikel suggeriert ja, dass die Kinder bisweilen den anderen sogar voraus sind. Ist das auch im gymnasialen Bereich der Fall?

    Zitat

    Letztes Jahr hab ich Bahn, Hostel und alle Veranstaltungen einzeln gebucht und war damit deutlich günstiger als mit dem Pauschalangebot der Bahn, bei dem noch keine einzige Zusatzveranstaltung dabei war. Das war scgon totaler Horror und hat bei den Eltenr zu der Nachfrage geführt, weshalb wir mit der Bahn fahren, wenn die im Vergleich zum Vorjahr 30! € teurer ist pro Schüler, wenn es doch so tolle Busreiseangebote gibt, die günstiger sind.


    Das kommt aber immer auch darauf an, wie groß die Gruppe ist und wo das Ziel liegt. Ich selbst habe z.B. keine Lust, bei einer Auslandsfahrt 25 Stunden im Bus zu sitzen, um das Ziel zu erreichen. Die Bahn ist da durchaus bequemer und weniger stressig. Auch für viele Schüler / Eltern spielt das nach meiner Erfahrung eine Rolle. Zu den tollen Busreiseangeboten muss ich sagen: wenn man nur eine kleine Schülergruppe hat und sich nicht mit anderen zusammentun kann / will (Oberstufenfahrten mit 50 Schülern und mehr sind irgendwann auch nicht mehr lustig - s. Alkohol etc.), gibt es kaum Möglichkeiten für preiswerte Busfahrten, es sei denn, man lässt sich auf Kombinationen mit unbekannten Gruppen ein, was nicht mein Fall wäre. Die Programm bei den Busreiseveranstaltern lassen meiner Erfahrung nach oft auch zu wünschen übrig, irgendwo muss der Preis ja herkommen. Ich sehe es z.B. nicht als sinnvollen Programmpunkt an, wenn da steht "Ausflug nach X", das aber nur bedeutet, dass alle nach X gekarrt werden, dort herumlaufen und dann wieder in die Unterkunft fahren. Anspruchsvollere Angebote kosten dann auch wieder entsprechend. Ich mache es daher in der Regel so, dass ich über die Bahn Fahrt und Unterkunft buche und dann die Veranstaltungen selbst in Absprache mit der Gruppe festlege. Meiner Erfahrung nach sind Eltern im Zweifelsfall eher bereit, auch einmal etwas mehr zu bezahlen, wenn ein sinnvolles (Bildungs)programm geboten wird. Bei meine letzten Bahnfahrten waren immer Fahrt, Unterkunft, ÖPNV-Tickets für die gesamte Aufenthaltsdauer und eine Stadtführung mit dabei, ebenso Reiserücktrittsversicherung.

    Zitat

    Aber ich sagte ja schon, dass man das bei uns an der Schule wohl alles ein bisschen relatviert betrachtet und nicht hinter jeder Blume, jeder Praline usw. Böses sucht, sondern sich auch einfach mal freut, wenn jemand "Danke" sagt und ausdrückt.

    Das tut bei uns auch keiner und das hab ich auch nie gesagt. Allerdings muss ich teilweise auch Friesin zustimmen - mich wäre es auch nicht recht, wenn bei jeder Gelegenheit im Beruf Geschenke ausgetauscht werden. Wenn ich mir das hochgerechnet auf die vielen Schüler und Schülereltern vorstelle, mit denen ich auf dem Gymnasium zu tun habe, dann ist das schon etwas anderes als in der Grundschule. Und ich habe auch mehrere Fälle erlebt, in denen im Nachhinein versucht wurde, Kollegen aus Geschenken einen Strick zu drehen. Das hat nichts mit Vertrauen, "sich mal freuen" zu tun, sondern mit negativen Erfahrungen und rechtlichen Vorschriften. Grundsätzlich darf man als Lehrer ja gar keine Geschenke annehmen, oder nur im Rahmen von Bagatellbeträgen. Das habe nicht ich erfunden, sondern der Gesetzgeber! Die Schulleitung drückt da schon mal ein Auge zu, wenn es einen ganz besonderen Anlass gibt, aber regelmäßiges Beschenken quasi als Schulbrauch wäre bei uns einfach nicht zulässig. Wenn Eltern sich zusätzlich in der Schule engagieren und ein sehr gutes Verhältnis zur Klassenlehrerin besteht, ist das äußerst erfreulich, aber ich würde trotzdem kein Geschenk als Privatperson geben, sondern höchstens eine Anerkennung im Namen der Klasse und in meinem Namen.

    Zitat

    Aber vielleicht haben wir an unserer Schule ein anderes Verhältnis zu Geschenken? Ich bekomme von der Klasse auch immer ein Geburtstags- und ein Weihnachtsgeschenk und das geht nicht nur mir so. Bei uns wird eifrig geschenkt.


    Vielleicht gibt es da u.a. Unterschiede zwischen Grundschule und Gymnasium - auch in der Intensität der Elternmitwirkung. Ich selbst freue mich natürlich, wenn mir eine Klasse, z.B. zum Abschied etwas schenkt, regelmäßiges Beschenken von Lehrern ist bei uns aber nicht üblich, nur zum Abschied oder zum Klassenlehrerwechsel gibt es mal ein Geschenk. Ich muss auch sagen, dass ich teilweise Geschenke von Klassen / Eltern etwas zwiespältig sehe. Unsere Schulleitung weist auch regelmäßig zu Schuljahresbeginn auf die geltenden Vorschriften hin, in denen ganz klare Grenzen für "Bagatellgeschenke" gezogen sind, die wir überhaupt annehmen dürfen. Bezüglich der Elternmitarbeit frage ich mich auch, ob da ein privates Geschenk des Lehrers das Richtige ist. Die Eltern engagieren sich ja letztlich für die Kinder, sodass ich z.B., falls es denn ein Geschenk sein soll, ein Präsent der Klasse am besten fände, dem ich mich dann, etwa durch Unterschrift auf der Karte, anschließe.

    Eugenia

    Hallo,

    es ist schön, wenn die Zusammenarbeit mit den Eltern so gut klappt. Trotzdem würde ich von einem Geschenk Abstand nehmen. Ein Geschenk hat in so einem Fall auch immer Präzedenzcharakter. Was machst du, wenn es beim nächsten Mal nicht klappt mit der Zusammenarbeit, wenn Konflikte etc. auftreten? Nichts schenken? Dann gibt es sicher Gerede nach dem Motto "Denen hat sie aber was geschenkt...". Und es besteht außerdem noch die Möglichkeit, dass du das Kind dieser Elternvertreter noch einmal unterrichten wirst. Auch hier wäre ich mit Geschenken an Schülereltern vorsichtig. Wie wäre es denn mit einer netten Karte und ein paar Blümchen im Namen der Klasse? Bei uns ist es übrigens gar nicht üblich, Elternvertretern von Seiten der Lehrer etwas zu schenken.

    Grüße Eugenia

    Hallo,

    mal was ganz Konservatives: ich war jetzt schon mehrfach mit der Bahn unterwegs. Etwas teurer als diverse Pauschalanbieter, aber: Beratung, Hotel / Unterkunft, Service bisher top Sowohl innerhalb Deutschlands (z.B. Berlin) als auch im Ausland. Am jeweiligen Bahnhof wird man von einem Bahnmitarbeiter empfangen, erhält Tickets für den Nahverkehr, Veranstaltungen / Führungen sind zubuchbar, bei Problemen gibt es Absprechpartner vor Ort. Die Bahn bietet übrigens auch Bus- und Flugreisen im Klassenfahrt-Katalog an. Ach ja - Reiserücktrittversicherung war immer auch im Preis inbegriffen.

    Grüße Eugenia

    Gesetz den Fall, jemand klagt wegen einer Empfehlung. Was könnte denn schlimmstenfalls passieren? Wohl doch nur, dass die Empfehlung geändert werden muss. Na und? Geht das Kind halt auf die andere Schulform und scheitert da vll. Ich würde mir da überhaupt keine Gedanken machen, solche Drohungen "wir klagen, wenn die Note nicht geändert wird" o.ä. gibt es doch oft. In den seltensten Fällen wird die Drohung umgesetzt, und wenn doch - was soll dir da als Lehrer groß passieren?

    Ich habe gemerkt, dass ich total ferienreif war, als bei mir der Postbote klingelte, ich von der Lateinkorrektur aufsprang und ihn mit einem knackigen "Salvete" begrüßte. Das sage ich normalerweise immer als Begrüßung bei den Kleinen... Der Mann war sichtlich irritiert, hat mir das Päckchen in die Hand gedrückt und ist blitzartig verschwunden.

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