Beiträge von Sissymaus

    Habe davon genau 2 gedruckt. Eines für eigene Benutzung und eins als Ersatz. Da bei uns niemand die Tafel repariert, trotz vieler Nachfragen. Dieses 2. Möchte ich gerne verkaufen, weil ich glaube dass es vielen Leuten die Probleme lösen kann. Zu oft sehe ich, wie zum Beispiel Papiertaschentücher in die Laufschiene gequetscht werden, weil niemand die Tafel repariert.

    Du meldest Dich im Forum an und versuchst EINEN Pfennigartikel zu verkaufen? Das Ding kostet im Druck doch maximal 1€!

    Selbst wenn Du nun in Serie gehen willst: Das übersteigt doch Versandkosten, Gewerbelizenz, Verpackungslizenz etc. Außerdem bist Du dann in der Gewährleistung, wenn an der Tafel was kaputt geht oder sich jemand den Finger quetscht.

    Ehrlich gesagt wundert es mich, dass nicht direkt die Behörde die Probezeit verlängert hat. Ich kenne jemanden, bei dem wurde tagegenau verlängert wegen längerer Krankheitsphase. Und nun zählt auch ein Tag mit Schnupfen dazu und verlängert die Probezeit entsprechend. Und das war ein Dienstunfall.

    Die Schule kann vermutlich Lehrerstunden von Landesbeamten in Geld umwandeln und dafür externe Kräfte bezahlen.

    Man nimmt dafür Entlastungsstunden und lässt die externe Kraft dann die entsprechenden oder andere Aufgaben erledigen, die sonst die Lehrer selbst machen müssten.

    Nein, die sind beim Land angestellt und übernehmen Aufgaben, für die es ansonsten Abminderungsstunden für Lehrkräfte gibt und daher muss die Schule auch welche davon abgeben.


    Palim hats dann schon erklärt. Genauso ist es.

    Für mich auch absolut logisch: Bücherverwaltung muss keine Lehrkraft machen und Verwaltung von SchüleriPads auch nicht.

    Ich spreche da selber aus Erfahrung! An meiner Schule mussten sogar die Flipchart-Bögen für die Plakate in UBs durch die Referendare selbst bezahlt werden. Es gab immerhin einen Rotstift. Ich bin daher auch ganz anders an Schule angefangen, als ich heute agiere.

    Mit einer SL, die das Kollegium dahingehend sehr unterstützt, wurde in den letzten Jahren so dermaßen viel angeschafft, dass ich mich frage, wo die ganze Kohle vorher so geblieben ist. Wahrscheinlich an andere Schulen gegeben, die eben eingefordert haben.

    In der Theorie ja, in der Praxis? habe ich noch nie erlebt. Es gibt ein Budget. Das geht aber überwiegend für Lehrmaterialien der Hauptfächer Mathe und Deutsch drauf. Da die Kosten bei den Verlagen in den letzten Jahren ziemlich gestiegen sind, bleibt nicht viel übrig für die anderen Fächer. Man kann in Niedersachsen einiges an die Eltern delegieren, aber auch das hat verständliche Grenzen.

    Hat denn schon mal jemand an der eigenen Schule versucht, diesen Missstand wenigstens ansatzweise mal zu ändern und sich mit KuK zusammengetan und mit der SL darüber geredet?

    Habt ihr?

    Das kann ich mir nicht vorstellen. In der Grundschule gibt es zumindest verbindlich vorgeschriebene Experimente. Das wird im Gymnasium nicht anders sein.

    Und schon hat man den Hebel. Was im Lehrplan steht, muss durch den Schulträger angeschafft werden.


    Ich weiß, dass das zäh ist und Nerven erfordert. Da muss die SL womöglich echt dicke Bretter bohren. Aber hier wird das alles immer so vehement in Frage gestellt, dass ich mich frage: Hat denn schon mal jemand an der eigenen Schule versucht, diesen Missstand wenigstens ansatzweise mal zu ändern und sich mit KuK zusammengetan und mit der SL darüber geredet?

    Weil das jährliche Budget nicht so riesig ist. Werken 100€ für 16 Gruppen etc.

    Schulverwaltungsassistenz würde sich bedanken, wenn sie sich auch noch um die Bastelschränke kümmern soll.

    Für Experimentierkästen reicht das Geld tatsächlich nicht, die müsste man über Jahre aufstocken oder die anderen Fächer gehen leer aus. Wenn sowas Teures da ist und Fachlehrkräfte in Fachräumen dafür verantwortlich sind, ist es noch mal etwas anders.

    Dann ist das Budget zu gering und man muss mehr einfordern. Legitimieren kann man das über den Lehrplan, aber man benötigt eine SL, die mit dem Schulträger darüber gut verhandeln kann.

    Schulverwaltungsassistenz (Landangestellte!) in NRW kümmert sich genau um sowas. Die hat 40 Stunden jede Woche Zeit dafür. Das ist ungleich der Sekretariatsangestellten, die durch den Schulträger bereitgestellt werden. Auch das muss eigentlich jede Schule haben, aber das hängt natürlich vom Bundesland ab.

    Unsere kümmert sich um so viel, dass das unseren Einsatz der Abminderungsstunden mehr als rechtfertigt.

    Wie oben erwähnt, wenn die Schüler*innen den Graphen der Funktion zeichnen und den Schnittpunkt ablesen, wieso sollte ich dann keine volle Punktzahl geben? Es ist in dem Sinne kein direkter "Fehler", es ist aber meiner Ansicht nach eher sinnvoller, die Operatoren so zu verwenden wie es im Abitur eben der Fall ist.

    Du hast aber gesagt, es wäre ein Fehler, die Aufgabe mit "Berechnen Sie" zu beginnen. Das sehe ich anders.

    Wenn der Nachweis erbracht werden soll, dass sie durch eine Berechnung den Schnittpunkt ermitteln, dann wäre eher der Fehler zu verlangen, dass sie ihn bestimmen sollen.

    Diese Diskussion hatten wir doch schon 1000x.

    Anscheinend nicht oft genug, wenn hier solche Fragen auftauchen.

    a) es verschwinden Teile von ehemals vollständigen Sachen

    b) es nutzt gerade jemand anders

    c) es wird gleich komplett in Frau Müller-Wachtendonks Klassenzimmer "vergessen" und ward nicht mehr gesehen

    d) irgendwer muss Stunden investieren, um den Kram zu sortieren und trotzdem trifft a-c) zu, weswegen niemand genau weiß, was eigentlich alles da ist, wenn man's braucht

    Natürlich muss immer wieder neu investiert werden, daher muss für sowas ein JÄHRLICHES Budget da sein, damit man Sachen nachkaufen kann.

    Dass KuK schlampig mit Dingen umgehen, kenne ich auch. Wir haben solches Material nun an die Schulverwaltungsassistenz übergeben, die sich auch direkt darum kümmert, wenns nicht zurückgegeben wird. Für raumverortete Dinge haben wir Raumverantwortliche, die sich darum kümmern. Dabei meist aus Eigeninteresse, weil sie am häufigsten in diesen Räumen arbeiten. Das klappt ganz gut. Sie haben auch ein Budget zur eigenen Verwaltung und können daraus defektes oder verloren gegangenes anschaffen.

    Es kann doch nicht die Lösung sein, dass Du selbst einspringst! Ich kann nicht begreifen, warum das so selbstverständlich gesagt wird?

    Die Aufgabenstellung

    Berechnen Sie den Schnittpunkt von f mit der x-Achse.

    hat meines Erachtens nach 2 Fehler. 1. Berechnen erfordert tatsächlich eine Rechnung,

    Auch als Nicht-Mathematikerin kam bei mir die Frage auf, warum "Berechnen Sie" ein Fehler sein soll. Wenn genau das gezeigt werden soll, dann ist "Bestimmen Sie" eben nicht ausreichend für die Fragestellung.

    Oder?

    Und bescheiden ist er auch noch.

    Möchtest Du jetzt noch was sinnvolles zur Diskussion beitragen oder wolltest Du einfach nur mitteilen, dass Du Leute, die an Büchern mitschreiben und diese in Fachkonferenzen vorschlagen für arrogant hältst? Das hättest Du dann auch einfach sagen können.

    Ich empfinde die Einstellung, dass man sich für bestimmte Leistungen rechtfertigen muss, als eine (deutsche?) unangenehme Einstellung. Wenn man etwas geleistet hat, darf man es benennen und muss das nicht verstecken.

    Irgendwo las ich mal von schwarzem Neid (man gönnt dem anderen seinen Erfolg nicht) und weißem Neid (man findet toll, was der andere erreicht hat und möchte das auch gern erreichen). Ist aber schon Jahre her, aber fällt mir in diesem Zusammenhang ein.

    ChatGPT scheint nicht dieses Forum zu kennen ...

    Gut, Du hast nicht gefragt, woher das Geld kommt. Und in welchen Zeiträumen investiert werden muss.

    Das technische BK wird sicher den höchsten Bedarf haben. Unsere Lizenz-Gebühren für die Software meines Berufes belaufen sich auf jährlich 4000€, eine kostengünstige Bildungslizenz einer Industriesoftware. Das betrifft aber nur einen Teil der SuS meines BKs. Wir haben noch speziellere Berufe mit noch höheren Ausgaben und weniger SuS.

    Äh nö, davon gehe ich nicht aus. Beitrag #62 war als Analogie auf Profs, die ihre eigenen Bücher in der Vorlesung anpreisen gedacht. Mir ging es dabei nicht um Sachargumente, sondern um Sozialverhalten. Selbst wenn ich das beste Schulbuch aller Zeiten geschrieben hätte (mit Goldschnitt!), würde ich das nicht als Anschaffung vorschlagen.

    Warum nicht? Ich verstehe es ehrlich nicht!

    Ich habe Material erstellt. Das Material ist brauchbar. Das kann ich vorschlagen. Ob alle anderen das auch so sehen, ist doch dann eine andere Frage. Noch bescheuerter ist es doch, dass man ein Buch benutzen muss, dass eben NICHT mit dem eigenen Material zusammenpasst, nur weil man aus falscher Bescheidenheit das Buch nicht vorgeschlagen hat.

    Gut, wer für's Ego ein Schulbuch schreibt, schlägt das sicher auch ganz schmerzbefreit als Anschaffung vor.

    Aber dann lasst doch auch den lieben Profs ihre Bücher als Grundlage zur Vorlesung. Die müssen ja gut sein, sonst hätten sie die nicht geschrieben. Sachargumente, liebe Genossen!

    Du gehst davon aus, dass die von Kollegen (mit)-geschriebenen Bücher grundsätzlich Mist sind. Dem möchte ich widersprechen.

    Insbesondere im Kontext berufsbildende Schulen kann eigentlich jedes Buch nur teilweise im Unterricht eingesetzt werden. In meinem Bereich kenne ich keins, das 100% abdeckt. Ich arbeite daher mit meinen eigenen Materialien und mit Schnipseln aus Buch 1, 2, 3, 4 und 5. Davon sind 2 dabei, bei denen ein Kollege (mit-)geschrieben hat und natürlich sind sie dann eingeführt, weil wir eben mit den Büchern arbeiten.

    Befremdlich fände ich es, wenn ein Buch NICHT eingeführt wird, nur weil ein Kollege mitgewirkt hat.

    Grundsätzlich verstehe ich die TE und das Problem. Man wird in Sachunterricht reingeworfen, hat diesen noch nie unterrichtet und soll nun klarkommen. Material gibt es nicht, weil jeder Lehrkraft vorher ihr eigene privat angeschafftes Material hat und das -verständlicherweise- nicht rausgeben will.

    Man wendet sich an die SL. Die ist irritiert, da man die Erste ist, mit einer solchen Anfrage. Wenn sie das nicht einsieht und Budget dafür freigibt oder beim Schulträger einfordert, dann hat man auch wenig Chance, außer eben auf kostenloses Material zurückzugreifen oder privat Geld auszugeben

    Letzteres ist aber ein nur weiteres Fortführen dieser (insbesondere) an Grundschulen verbreiteten Unart! Deswegen: Fangt an, Dinge einzufordern und gleicht nicht mit privatem Geld aus! Es ändert sich doch sonst nie etwas und jede Lehrkraft hat ihr eigenes privates Material zuhause! Lagerfläche wird auch von Euch kostenlos bereitgestellt. Steter Tropfen höhlt den Stein, also einfordern, einfordern, einfordern. Bis dahin mit kostenlosem Material arbeiten. Hier gabs ja ausreichend Tipps dafür.

    Die Lehrbücher und zugehörigen Arbeitshefte, die wir nutzen, sind durchaus sinnvoll nutzbar. Ansonsten gibt es noch eine ganze Reihe von Lernplattformen und Aufgabenmaterial online, welches hinzugezogen werden kann. Ich sehe wenig Anlass dafür, dann noch eigene Unterrichtsmaterialien zu erfinden.

    In der beruflichen Bildung gibts selten ein passendes Lehrwerk. Ich habe daher fast alle meine Lernsituationen selbst erstellt. Vor 2 Jahren kam ein Buch heraus, aber das kann man auch nur zu 20% gebrauchen.

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