Beiträge von Sissymaus

    Wie gesagt, das mag in Bundesländern, wo es mehr Bewerber als gibt Stellen sein, in denen mit mehr Stellen als Bewerber sehe ich da kein Problem, da legen auch die Arbeitnehmer die Vertragsbeginne fest usw. aber klar, ist eben nach der Ausbildung usw.

    Bist Du nicht jetzt Beamtin? Dann ist es möglich, dass Du nicht mehr ganz so gut Druck ausüben kannst.

    Ich finde auch manche Regelungen in Behörden blöd und lasse mich auch so manches Mal darauf ein, mich zu "streiten" oder auf Dinge zu bestehen, wenn ich im Recht bin. Beim Führungszeugnis ist das ggf. nicht ganz so schlau, auch wenn Susannea das so macht: das sollte nicht als Ratschlag für weitere Lesende stehen bleiben.

    Zu diesem Typus Lehrer gehöre ich nicht. Ich habe mir schon vor etlichen Jahren mehrere Tätigkeitsfelder und soziale Netzwerke außerhalb der Schule aufgebaut. Nur Schule ist einfach nicht mein Leben.

    Jemand der bis zur regulären Pension arbeiten will, hat also "nur Schule"? :ka: Ich arbeite ganz gern, wahrscheinlich auch bis zum Schluss, aber ich habe einen großen Freundeskreis, viele Partys und ein zeitaufwändiges Hobby.

    Zum Thread: Ja, er ist eskaliert. Da haben wahrscheinlich beide Seiten Schuld dran. Es ist für mich einfach unschön, wenn jemand kleckerweise Infos rausgibt und dann alle anpampt, weil man was vorgeschlagen hat, was aber nicht zur Sachlage passt. Die kennt aber leider keiner und die Glaskugel ist noch nicht erfunden.

    Bei uns gibt es für Unterricht in der Fachschule (2 Tage abends Präsenz, 1 Tag abends online) wohl einen freien Tag. Finde ich gar nicht so unattraktiv, ist aber auch nicht so wahnsinnig beliebt.

    Tatsächlich? Bei uns haben so viele einen freien Tag ohne Abendunterricht. Der Stundenplaner macht doch vieles möglich.

    Bei Bürgergeld sind die Wohnkosten und Heizung schon mal weg. In meiner Gegend kostet eine 1-Zimmer-Wohnung schon 700€ oder so.... Meine Tochter zahlt für ein 9 Quadratmeter großes WG-Zimmer 450€.

    Dann muss man eben seinen Wohnort ändern, wenn man sich die Wohnung nicht mehr leisten kann. Ich verstehe nicht, warum Du davon ausgehst, dass Du Deinen Lebensstandard weiterhin halten kannst, wenn Du nach 5 Jahren nicht mehr arbeiten kannst. Wer soll das denn bezahlen?

    Das hängt zu einem großen Teil vom Umfeld ab. In einem toxischen Umfeld kann Deine Persönlichkeit/Auftreten schnell gebrochen werden. Du befindest Dich in einem Loch und siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr...

    Hier haben ganz viele sehr wertschätzend und sinnvoll geantwortet. Hier im Forum ist nicht das toxische Umfeld, daher verstehe ich nicht, wieso normale Nachfragen wie ein HB-Männchen beantwortet werden. Wenn jemand nach der Schulform fragt, erläutert man das, denn hier schreiben Leute aus ganz D und auch auch Ö und der Schweiz. Und der berufsbildende Bereich ist nochmal etwas spezieller. Ohne Kenntnis der Sachlage kann keiner ordentliche Antworten geben, daher müssen bestimmte Dinge gefragt werden.

    An die TE: Du hast ja bisher nicht dein Bundesland erwähnt, daher rate ich Dir, Dich wegen eines Schulwechsels erstmal genauer zu informieren, bevor Du Dir da große Hoffnungen machst. In einigen Bundesländern ist das nicht möglich im laufenden Quereinstieg bzw. da müssen die Umstände schon sehr speziell sein. Wünsche Dir auf jedenfalls, dass Du nun erstmal zur Ruhe kommst und versuchst, das Ganze mit mehr Gelassenheit zu sehen. Vielleicht ist es ja nicht ganz so dramatisch, wie Du es gerade empfindest (wobei ich natürlich auch weiß, dass es üble Schulen gibt). Schulen sind in de rRegel daran interessiert, erfolgreich auszubilden.

    Naja, wenn sie keine Kontrolle wäre, würde sie ja nicht stattfinden

    Nun ja. Eine Schulleitung muss die Lehrkraft bewerten. Daher muss das ja ohnehin stattfinden und zwar auch mal außerhalb üblicher Unterrichtsbesuche, einfach nur um mal zu sehen, wie sich die Lehrkraft so im Alltag bewährt.
    Ansonsten ist Hospitation ein wunderbares Mittel zur Verbesserung des Unterrichts. Ich finde es daher schade, dass das direkt immer so negativ gesehen wird.

    In meinen Unterricht darf jeder jederzeit kommen. Und das sage ich mit dem Wissen, dass ich immernoch aus Stunden rausgehe und denke: das war Mist! Insbesondere bei neuen Lerngruppen und Themen ist der erste Unterricht sicher nicht perfekt.

    Milli85

    An Deiner Schule läuft einiges unrund, wie Du es beschreibst.

    Bei uns war es früher so, dass es zum guten Ton gehört hat, ca. eine Woche vorher Bescheid zu sagen.

    Rechtlich hin und her, ich weiß nicht, wie die Schulleitung es empfinden würde, wenn die Schulaufsicht "mal eben so spontan" in die Schule reingucken würde.

    Ich drücke Dir für die Hospitation beide Daumen!8)

    Besser wäre es, wenn die Hospitation nicht als Kontrolle oder Strafe gesehen wird.

    Das Mädchen wird durchdrehen, wenn da unvorbereitet 3 Menschen hinten sitzen.

    Das hätten die theoretisch wissen müssen.

    Ja vielleicht. Nun haben sie es nicht bedacht. Also sagt man das freundlich und wartet ab. Es nützt gar nichts, direkt aus der Haut zu fahren.

    Amüsanterweise sagte meine Mentorin heute sie hätte von einer Kollegin gehört, dass die Seiteneinsteiger und Refis zukünftig entscheiden, ob sie hospitiert werden wollen.

    Eine Schulleitung kann immer und jederzeit ohne Ankündigung hospitieren. Insbesondere bei Personen in Ausbildung, da sie für den Ausbildungserfolg verantwortlich sind. Es ist hilfreich, eine Hospitation als Unterstützungsangebot zu sehen und zu nutzen.

    bringe leider sehr sehr wenig Verständnis dafür auf, dass sich Leute, die ihre bisherige Schullaufbahn so royal verkackt haben, dass sie überhaupt in diesem Bildungsgang gelandet sind (was man ja erstmal schaffen muss!), dann auch noch so komplett gestört verhalten

    Sprich mal mit den Kids, die haben ganz oft richtig üble Biographien. Meist hat man dann mehr Verständnis für die kreativen Verhaltensweisen. Nerven kann es natürlich trotzdem, aber oft tragen die Mega-Rucksäcke in ihrem jungen Leben mit


    Ich dachte spontan eher an Gartenbau oder Gesundheitswissenschaften oder Textiltechnik oder *irgendwas*, was es gar nicht flächendeckend in allen Bildungsgängen gibt.

    Na, dann ab in einen Zertifikatskurs :) Wir mussten neulich melden, was wir so benötigen. Das geht zT auch über Bezirksregierungsgrenzen hinaus.

    Ich verstehe, was Du meinst: mit beruflicher Richtung hat man eindeutig mehr Heimat an einem BK.

    Es geht laut dieser Quelle hier nicht nur um körperliche Gesundheit, sondern auch um soziales Verhalten, sprachliche Entwicklung, Konzentrationsfähigkeit, etc. Womöglich können die Grundschulkollegen aber Genaueres dazu sagen ( Zauberwald ?) .

    In NRW gibt es wie Ilse2 schon beschrieb eigentlich keine Möglichkeit, bei dieser Untersuchung "durchzufallen". Es wird nahezu alles eingeschult. Was sollen die Grundschulen also machen als das, was sie bereits tun: Die Kinder so nehmen, wie sie sind und alle zu bestmöglichem Erfolg zu verhelfen. Das kann mE nur mit Individualisierungen im Unterricht klappen.

    Das bedeutet, es gibt wohl immer mehr Kinder, die die Voraussetzungen für eine Einschulung in die Regelgrundschule nicht erfüllen.

    Wäre es dann nicht schlauer, dass sich alle Grundschulen den veränderten Kindern anpassen? Anstatt diese immer mehr werdenden Kinder mit dem Taxi ne Stunde durch die Gegend zu fahren? Und die weiterführenden Schulen dann ebenfalls? Überfrachtete Lehrpläne ausdünnen, auf Basiskompetenzen und Problemlösungskompetenzen setzen, so dass sie Inder Lage sind, sich bei Probleme selbst zu helfen.

    In "meinem" Lehrplan stehen Schlagworte drin, die eigentlich ein ganzes Studium erfordern. Keine Ahnung, was die sich da so vorstellen, was man da macht, aber mal eben Automatisierungstechnik mit Pneumatik, E-Pneumatik, Hydraulik, E-Hydraulik und SPS in 2 Doppelstunden so zu unterrichten, dass es den Kids was bringt, geht einfach nicht. Ich wette, sowas gibts in jedem Lehrplan: Dinge, die man auch weglassen könnte und dafür eben die Basis so unterrichten, dass am Ende alle Kinder sicher Bruchrechnen können.

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