Grundsätzlich ist mir die Lage auch egal. Es wäre einfach schön, wenn wir nicht so ungleich lange Schuljahre hätten und eben auch mal in den Genuss von Winter und Pfingsten kämen. Muss ja gar nicht jedes Jahr sein, aber so alle paar Jahre. Und eben insgesamt besser verteilt. 14 Wochen am Stück sind ätzend. Das finde ich an Bayern toll: 6-7 Wochen und dann können alle kurz verschnaufen.
Beiträge von Sissymaus
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Was daran ist falsch?
Dass dieser Umstand 7 Jahre lang kein Problem war.
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Ich wünsche Dir von Herzen, dass alles so ausgeht, wie es für Dich und Deine Gesundheit das Beste ist.
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Das tut mir sehr leid, liebe chilipaprika 😭
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Wir packen regelmäßig alle beweglichen Ferientage in die Pfingstwoche. Begründung dafür: So sind alle Wochentage gleichmäßig betroffen und es fällt nicht immer der Freitag aus. Insb. da Azubis mitunter nur einen Tag (z.B. am Freitag) in der Woche in der Schule sind, würde sonst in einzelnen Klassen zuviel Unterricht ausfallen, während andere Klassen gar nicht betroffen wären.
Finde ich auch. Jedoch sind die, die die Zeit lieber zum korrigieren nutzen wollen, in der Mehrzahl.
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Dann beschließt doch schulintern alle beweglichen Ferientage in die Pfingstwoche zu legen. So bekommt man immerhin eine Woche Pfingstferien zusammen.
Das geht bei uns nie durch.
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Ich hätte gern mal Pfingstferien! Das fänd ich eine echte Verbesserung. Damit einher gehen dann späte Sommerferien. Das wäre mir dann Wurscht.
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Aber Finnland soll im Sommer ja auch schön sein. Müsst ihr eben dorthin ausweichen.

Oh ja, alles besser als der Teutonen-Grill.
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Die Bayern möchten doch lieber als Bayern und nicht als Deutsche gesehen werden.
6 Gründe warum der Bayer nicht zu Deutschland gehört - Schantall und Scharia
Ok, das passt für mich einfach gar nicht zu Deinem Kommentar.
Richtig ist aber: Da prallten Welten aufeinander. Und ich hab mega viel gelernt!
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Ich hab mal bei einem Projekt zwischen Bayern und NRW mitgewirkt.
https://www.berufsbildung.nrw.de/cms/bildungsga…alog/index.html
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Und die Länder wissen auch, dass Lehrkräfte mehr arbeiten, als sie müssten und die Ausgaben steigen werden oder es qualitativ weiter bergab geht an Schulen, wenn die Arbeitszeit richtig erfasst und eingehalten werden würde. Sonst würden die Länder sich nicht so dagegen wehren.
Darüber bin ich mir nicht so sehr im Klaren. In NRW ist jedenfalls die Ablehnung von Teilzeit-Anträgen ohne familiäre Gründe ein Eigentor. Wieso man das macht, verstehe ich einfach gar nicht. So viele werden Teilzeit bezahlt und arbeiten Vollzeit. Scheint das Ministerium in NRW nicht zu wissen.
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Die Schulleitung ist mir dem (mündlichen) Antrag bereits verfahren: sie hat ihn abgelehnt.
Kann sein, dass sich das bei einem schriftlichen Antrag ändert oder auch nicht, auf irgendwelche formalen Unzulänglichkeiten verweisen muss sie nicht, sie entscheidet über solche Ausgaben.Dann ist das so. Ich mache nur Unterricht mit dem Material, das ich habe. Es ist schade, da es gutes Material gibt und das sicher beim individuellen Lernen helfen kann, aber wenn die Schulleitung nicht aus dem bestehenden Haushalt sowas finanzieren will/kann, dann ists sicher nicht so wichtig.
In NRW kann man sich allerdings nun auf auf den Schulkompass https://www.schulministerium.nrw/system/files/m…_broschuere.pdf verweisen. Auf der letzten Seite in der Grafik ist die individuelle Förderung im Mittelpunkt zu sehen. Dafür benötigt man Material, denn das alles selbst zu erstellen, kann nicht in der 41-Stunde-Woche möglich sein. Das würde ich direkt mal in den Antrag mit reinschreiben.
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An "den Schulträger" persönlich? Bitte jetzt mal ganz konkret und nicht "irgendwelche Eltern könnten das irgendwie tun".
Na an die Schulleitung. Die muss es dann anschaffen oder den Schulträger in die Pflicht nehmen. Und wenn dann nichts kommt, dann ist es eben so. Muss man den Eltern dann so sagen.
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Eine Stunde Tische schleppen war für mich kein Problem,
Das Problem ist doch auch folgendes: Du holst dir beim Schleppen einen Bandscheibenvorfall. Der ist so schlimm, dass du anschließend nur noch eingeschränkt dienstfähig bist.
Der Dienstherr wird sich dann einen schlanken Fuß machen, da er dich sicher nicht dazu aufgefordert hat, das zu tun. Meine Schulleitung würde das strengstens untersagen aus genau diesen Gründen.
Es ist wie so oft: Dinge müssen eingefordert werden, sonst passiert beim Schulträger nichts. Warum auch? Läuft ja auch so.
Mein Appell an alle: nichts kaufen, alles einfordern, Eltern ins Boot holen.
Hier sind hartnäckige Schulleitungen auf jeden Fall Gold wert.
Ich finde es auch maximal bescheuert, dass die Ausstattung von der finanziellen Stärke der Kommune oder des Kreises abhängt. Ich würde mir etwas anderes wünschen. -
Für mich kann ich bestätigen: dank fehlender Zeiterfassung arbeite ich extrem effektiv. Je schneller ich alles erledigt habe, desto eher hab ich frei.
Das können nur nicht alle und auch die Fächer und Schulformen haben da andere Anforderungen, dass eigentlich anders gerechnet/erfasst werden müsste. -
Will das nicht tracken und wenn ja, würde ich dabei alle privaten Tätigkeiten mit einbeziehen. So wie im Bürojob, wio zwischendurch Urlaub gebucht wird oder man sich mit der netten Kollegin länger übers Wochenende unterhält.
Kannst du machen. Darfst halt nur nicht erwarten, dass der Arbeitgeber dir Überstunden bezahlt. Es kann ja weiterhin nur eine bestimmte Zeit geben, die man für seine Aufgaben zur Verfügung hat.
Schön wäre es eben, wenn wir in Wirtschaftsunternehmen auch zB eine Einarbeitung berücksichtigt würde. Es wäre schon einiges möglich, wenn sauber die Zeit erfasst würde. -
Es gibt aber keine Vorgabe, wie die Zeiterfassung aussehen muss. Ein selbst geschriebener Zettel ist genauso gut, wie ein elektronisches Erfassungssystem.
Meiner Kenntnis nach genügt das eben nicht mehr. Hab auch kurz gegoogelt, da geht das nur für Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeitern.
Hab aber jetzt nicht so die Zeit, weiter zu suchen.
Aber ich hab gesehen, dass es die Vorgabe dazu seit 2022 gibt.
Warum genau darf sich eigentlich ein Arbeitgeber so lange zurückhalten, das zu erfüllen? Gibts da keinen Ärger? Gleiches wie für Lehrer gilt ja auch für zB Hochschulprofessoren. Das ist doch keine kleine Gruppe. -
Das ist doch absurder Quatsch. In jedem anderen Job erfasst man es auch nicht, wenn man Kollegen oder Kunden zufällig auf dem Parkplatz oder in der Bahn oder an der Käsetheke trifft. Und man denkt auch in anderen Jobs mal im Privaten an Berufliches, ohne das als Arbeitszeit zu erfassen. Und meinst du, im Büro spricht man nichts Privates mit der Kollegin gegenüber, während man eingestempelt ist, oder zieht das später von seiner Arbeitszeit ab? Das sind doch alles völlig konstruiert und klingt für jeden, der mal in anderen Berufen gearbeitet hat, total banane. In meiner Firma wurde nichtmals für Raucherpausen ausgestempelt.
Danke! Genauso ist es. Natürlich unterhalte ich mich mit meiner Kollegin beim Sport über Schule. Natürlich ist das keine Arbeitszeit. Und natürlich telefoniert mein Mann auch mal von zuhause mit Kunden in Amerika. Und natürlich schreibt er sich die 10 min nicht auf. Telefoniert er dagegen eine Stunde und klappt danach noch den Laptop auf, zählt er das als Arbeitszeit.
Als würden andere Berufe ihre Arbeit aus dem Hirn verbannen, nur weil sie die Stempelkarte betätigt haben.
Ich sag ja: Lehrer denken immer, sie wären was besonderes. Sind sie aber nicht.
Und dass sich Schule dringend in vielen Belangen ändern muss, ist doch logisch. Die Zeiterfassung könnte vielleicht ein winziges Stück dazu beitragen, zB durch definierte Pausen und Aufsichten, die eben nicht durch Lehrer gemacht werden, aber ich hab wenig Hoffnung. -
Ich lese interessiert mit, und als jemand, der seit Jahren seine Arbeitszeit erfasst und der im Schnitt noch nie über 41 Stunden lag, verstehe ich nicht, was euch daran hindert, es mir gleichzutun. Die Unterrichtsvorbereitung ist nicht die einzige Stellschraube, sondern auch Dinge wie klare Priorisierung, sinnvolle Materialablage, Teamabsprachen und der Mut, nicht jeden Anspruch erfüllen zu wollen.
Mache ich.
Und genau hier hilft oft keine „Optimierung“, sondern etwas anderes: einfach mal ungeniert Nein sagen. Nicht alles machen. Nicht jedes Rad am Laufen halten.
Auch das mache ich.
Nur so kann man bewusst entscheiden, wo man sich engagiert und wo man bewusst etwas lässt. Nicht aus Desinteresse, sondern aus dem Wunsch, auf Dauer professionell und gesund arbeiten zu können. Und die offizielle Arbeitszeiterfassung? Be careful what you wish for.
Mache ich ebenfalls.
Ich hab kein Problem. Ich arbeite nicht mehr, als ich muss. Ich wäre persönlich sogar von einer Zeiterfassung eher weniger begeistert. Ich hab meine eigene Arbeitszeit optimiert. Der Laden muss laufen und da ich extrem effizient bin, tut er das ohne großen Aufwand. Ich hab den direkten Vergleich zuhause. Mein Mann arbeitet wesentlich mehr als ich.
Mir gehts in der Diskussion eher darum, dass ständig Leute jeden Gedanken an Schule bezahlt haben wollen. So wird das nicht laufen.
Die Erfasung der Arbeitszeit schützt dich davor aber nicht. Sie deckt es höchstens auf. Um das aufzudecken braucht man die Arbeitszeit nicht tracken. Ein Blick in deinen Stundenplan reicht dafür.
Richtig! Ich achte schon selbst auf mich, keine Sorge. Ich finde nur Deinen Gedanken absurd, dass die Arbeitszeiterfassung nur die Schulstunden zählen soll. Ganz ehrlich: Das wäre ein Scherz sondergleichen und mein Engagement würde ins Bodenlose fallen.
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