Also ich hab ja schon detailliert geäußert, was mir für ein Lebensstandard vorschwebt und wie ich anhand meiner momentaten im Sinne der Lehrertätigkeit notwendigen Ausgaben (Miete, Versicherungen, Essen, Mobilität, Kleidung, ...) die Bezahlung einschätze. Würde mich über ein detailliertes Feedback freuen, ob ich damit falsch liege.
Wieviel man für die genannten Dinge jeweils ausgibt, ist doch sehr stark different. Hier gibts Leute, die sagen, damit kommt man prima aus. Andere sagen: Das ist viel zu wenig.
Das hängt von so vielen Faktoren ab, dass man dazu wirklich kaum as sagen kann.
Wenn Du es von mir hören willst: Mein Ziel war es immer, dass ich ohne Bedenken eine defekte Waschmaschine und auch mal ein Auto ersetzen kann, ohne dass ich in finanzielle Schieflage gerate. Ich würde aber zB auch nie für ein haus so viel ausgeben, wie ich es teilweise in meinem Umfeld erleben. Dazu empfinde ich diesen Klotz als ein zu großes Fass ohne Boden mit sauviel Arbeit. So gern ich hier wohne: Wenn ich in 15 Jahren hier ausziehe, werde ich nicht sonderlich traurig sein.
Ich mag, dass ich mir gute Lebensmittel leisten kann und mehrmals im Jahr in den Urlaub fahren kann. Ich brauche keine 5-Sterne-Hotels oder Kreuzfahrt. Ich gebe gern und viel für mein Hobby aus, ohne nachzudenken. Das ist für mich Luxus. Mein Auto ist 10 Jahre alt, aber top in Schuss, daher gibts kein Neues.
Andere würden sagen: das reicht mir nicht.
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m Liebsten würde ich halt die Menschheit weiterbringen ohne dabei selbst auf der Strecke zu bleiben.
Ich denke, Du solltest Dich mal davon verabschieden, dass Du die Menschheit irgendwie weiterbringst. Das gelingt wohl kaum einem einzelnen und kann auch nicht Dein Ziel sein.
Ich sehe Probleme in Zb Deiner sehr langen Studienzeit und den unbeliebten Fächern. Im Lehrberuf muss man doch oft sehr selbstverantwortlich arbeiten. Je nach Schule is man da mehr oder weniger allein gelassen, wie man seinen Unterricht plant und Leistungen misst. Wenn ich da die Geschichten von Bayern höre, ist das allerdings stärker reglementiert und könnte Dir zu Gute kommen.
Eins ist aber klar: Du musst mal langsam eine Entscheidung treffen, denn Verbeamtung ist nicht ewig möglich und für die GRV bist Du schon reichlich spät dran.
Wie wäre es mit einem Coaching?