Beiträge von Sissymaus

    Das haben wir so gelöst, dass wir mit meinem vorehelichen Kapital eine Eigentumswohnung gekauft haben, die meiner Frau gehört und ca. 10 Jahre vor ihre Pension über die Miete abgezahlt sein wird. Sollte als Ausgleich ok sein.

    Aber die Situation mit einer Frau in TZ erklärt, warum ich immer von der Thematik der nicht teilbaren Aufgaben so getriggert werde.

    Das ist schön und freut mich zu hören, dass ihr es so für Euch gelöst habt. Das ist selten der Fall.

    Ich gebe dir Recht, dass man Geld verschenkt. Aber ich habe mein eigenes System gefunden, das auszugleichen, so dass ich mit den Ferien auf eine angemessene Stundenzahl komme.

    Kannst du dir vorstellen, dass es Lehrerinnen in Teilzeit gibt, die das machen, auch wenn es beim Partner geht? Die das trotzdem wollen und hinnehmen?

    Vielleicht gibt es auch gesundheitliche und/oder persönliche Gründe?

    Vollzeit ist doch nicht das einzig seligmachende Allheilmittel, was man mit allen Kräften anstreben sollte.

    Ja, ich weiß, die Pension. Was ist, wenn man das akzeptiert und damit leben kann? Kannst du dir das vorstellen?

    Klar. Man muss sich über diese Sachen aber im Klaren sein. Das sind viele einfach nicht! Die Versorgerehe hat Gottseidank ausgedient!

    Ich erlebe es in meiner Generation, aber auch in der nächsten: Immer steckt die Frau zurück und zwar samt und sonders ohne Ausgleich! Das mag am ländlichen Umfeld liegen, aber da hat sich irgendwie noch nichts geändert, daher werde ich nicht müde, darauf hinzuweisen.

    Noch vor 15 Jahren hab ich es aus Unwissenheit übrigens genauso gemacht. Die Nachteile hab ich durch die Verbeamtung ausgleichen können, aber ansonsten hätte ich die Nachteile vollumfänglich allein getragen.

    Na ja, aber warum schreibt man das denn immer wieder? Ist ja nicht nur in diesem Thread so. Es wird ständig betont. Irgendetwas scheint ja dann daran zu stören. Sonst würde man es nicht erwähnen.

    Oder man will es einfach nicht so stehen lassen, dass es quasi immer einen Grund gibt, warum Frauen problemlos in TZ gehen, Männer aber nicht. Ich selbst habe auch lange anders gedacht. Zum Glück hat es sich verändert und das hab ich direkt mal meiner Tochter weitergegeben.

    Oder Pilot, Arzt im Krankenhaus mit OP Tätigkeit etc etc

    Komisch, dass das bei den Frauen in diesen Jobs aber dann doch immer geht oder arbeiten die dann 10 oder mehr Jahre je nach Anzahl der Kids nichts mehr in ihrem Job?

    Auch nicht alle Führungspositionen lassen sich in Teilzeit ausüben. Entweder du machst es ganz oder du bist weg von dem Posten.

    S.u. Möglich ist das schon. So lange kein Mann in einer Führungsposition mal den Vorstoß auf sowas macht, wird sich eben auch in Firmenphilosophien nichts ändern

    Eine Freundin teilt sich mit einer Kollegin in einem großen deutschen Unternehmen eine Führungsposition (Abteilungsleitung), wo beide in überhälftiger TZ arbeiten und das teils im HO. Ihr Mann hat mit VZ weniger Geld als sie. In dem Fall stellt das Unternehmen das intern ganz besonders als Beispiel für die Förderung von Frauen heraus.


    Und eas ist daran schlimm? Bzw. es berührt dich doch gar nicht, kann dir vollkommen egal sein u d es ist die persönliche Entscheidung des Paares.


    Ich finde es anmaßend, das zu bewerten.

    Wo habe ich das getan? Für mich selbst ist das kein Lebensmodell. Ich möchte nicht allein die Nachteile durch TZ tragen. Wenn das jemand anderes macht, ist das nichts, was ich bewerte. Ich weise aber gern darauf hin, dass das Nachteile mit sich bringt. Ich bin in einer großen Frauen-Community zur finanziellen Unabhängigkeit und da liest man täglich von Fällen mit jahrelanger Teilzeit und den daraus entstehenden Nachteilen bei Trennung oder Todesfall.

    Im Falle meiner Frau und mir müssten wir uns pari-pari im wahrsten Sinn des Wortes leisten wollen, weil das weniger Einkommen und deutlich mehr Zeit für den Beruf bedeuten würde.

    In diesem Fall ist es eben wichtig, dass Du ihr die Nachteile der Pension ausgleichst. Schließlich kannst Du Vollzeit arbeiten, weil sie es nicht tut.

    Gegenfrage: Wenn ihr Paare kennt, wo einer Teilzeit und der andere Vollzeit arbeitet: Ist das dann eher der Mann oder eher die Frau?

    Ich hab nachgedacht und kenne kein Paar, wo der Mann TZ und die Frau VZ arbeitet. Sobald Kinder kommen, reduziert die Frau und geht auch manchmal nicht wieder auf VZ zurück, wenn die Kids größer sind.

    Dann hätte ich gerne eine Statistik, wie es bei Lehrerpaaren ist. Da steht beruflich ja nichts bzw. gleich viel im Wege…

    Die, die ich kenne, arbeiten beide Vollzeit. Ich kenne aber auch nur 2.

    Vielleicht ist auch einfach der Mann in seinem Job auch in Vollzeit so flexibel, wie die Frau in Terilzeit!

    Manchmal ist das so. Die Regel aber nicht. Meist ist der Mann "unentbehrlich".

    Das Kriterium "reich" ist doch auch nur ein willkürlich festgelegtes, das sich ständig ändert.

    Meine Definition sieht etwas anders aus: Ich bin reich, weil ich gesund und finanziell unabhängig bin, meine Familie ebenfalls gesund ist und mir mein Hobby und Urlaub ohne Nachdenken einfach leisten kann. Das reicht mir vollkommen.

    Ich weiß ja nicht, ob du derlei im Unterricht machst. Die, die das tun, waren damit angesprochen.

    Da du mich direkt zitiert hast, hast du mich damit auch angesprochen. Natürlich mache ich keine Wichtel im Unterricht mit Erwachsenen. In der Grundschule ist es, wie chilipaprika bereits gut dargestellt hat, aber durchaus etwas, das Lernanlässe geben kann.

    Ausgedachte Geschichten finden sich in nahezu jeder Deutsch-Lektüre. Ist das dann auch ausnahmslos Driss?

    Und warum heißt es, wenn jemand so etwas als Lernanlass nutzt, dass man dann anscheinend keinen Wert auf Ausstattung seitens Schulträger legt? Schließt das eine das andere aus?

    Mag sein, dass ich da nicht auf dem aktuellen Stand der Forschung bin, aber das klingt mir doch sehr nach ausgedachtem Driss. Wenn ihr so etwas den Kindern beibringt, müssen wir ja über Ausstattung von Klassenräumen nicht mehr reden. Wie wär's mal mit Realität?

    Deine Antwort klingt für mich ziemlich pampig. Ich habe lediglich erklärt, was das ist, weil du nachgefragt hast. Mir war nicht klar, dass du eigentlich gar nicht darüber reden willst. Schreib doch einfach dabei, wenn du das ironisch meinst, dann spare ich mir Zeit und du musst mich nicht deswegen als jemanden außerhalb der Realität bezeichnen.

    Ach ja: Heute könnten sie gern kommen. Das wäre vermutlich sogar relativ wenig Arbeit, da wir diese Konzepte eben leben und dementsprechend auch schon dokumentiert haben.

    Mir erschließt sich der Sinn der QA nur einfach nicht. Dass wir Schwachstellen hatten, wussten wir auch so. Dass wir das auch noch so fies zu lesen bekamen, hat eher Resignation ausgelöst.

    Mich hat auch gestört, dass die QA nicht anerkannt hat, dass wir innerhalb von 5 Jahren zwei weitere Schulen, die geschlossen wurden, dazubekamen. Inklusive neuer Bildungsgänge, aber nicht mit den passenden KuK, die sich zT haben versetzen lassen. Das hat schon viel Reibung im Kollegium ausgelöst und da die SL das ungeschickt angegangen ist (woher sollte sie auch wissen, wie man sowas am besten macht), hat das jahrelang Energie im Kollegium gekostet, die Weiterentwicklung verhindert hat.

    Naja - dann habt deine Schulleitung da damals was falsch gemacht und ihr habt euch unnötig Stress gemacht.

    Die Konzepte sollen natürlich der Schulentwicklung dienen und gelebt werden - ansonsten würde man das ja nicht machen.

    Richtig. Wir hatten eine andere SL. ich will damit sagen, dass die QA nicht die Konzepte initiiert hat, sondern die SL. Wenn die alte SL noch da wäre, wären wir heute noch beim Stand von damals. Diese Person war nicht die beste Besetzung. Weiß ich aber auch erst heute.

    Unsere war 2018. Ob die heute anders ist, weiß ich nicht, aber wir machen einen Schulversuch in Kooperation mit anderen BKs. Die hatten grad die QA und wir waren mit einem Bildungsgang zwangsläufig ein bißchen mitbetroffen. Mir sah es nicht so aus, als hätte sich da was geändert.

    Und. Achja. Bitte! Was ist ein „Weihnachtswichtel“ und wozu wird der im Klassenraum benötigt?

    Diesen Trend finde ich ja wirklich süß. Ich wünschte, der wäre zu der Zeit schon übergeschwappt, als mein Kleiner im KiGa/Grundschule war. Das ist so magisch für die Kleinen. Daher könnte ich mir das in der Grundschule echt gut vorstellen. Vielleicht kann ich das mal mit meinen Enkeln machen!

    O. Meier: In der Weihnachtszeit können in Häuser Wichtel einziehen, die man nie sieht, aber immer deren Spuren entdeckt. Eine Wichteltür (Miniatur-Tür) zeigt, dass er eingezogen ist und er macht Quatsch und hinterlässt allerhand Spuren. Wenn Du danach googelst, siehst Du, wie das aussehen kann.

    EDIT: Man benötigt das nicht im Klassenraum. Süß finde Ichs trotzdem.

    Och, das Ganze hat jede Menge mit Spaß zu tun - ansonsten macht es zu viel Stress. ;)

    Ne, sorry. Ich hab da ein anderes Empfinden. Ich weiß auch nicht, ob es gut ist, dass du sowas ins Spaß-Licht rückst und damit implizierst, ich solle lockerer werden, ansonsten wäre es stressig.

    Man darf unsinnige Zeitverschwendung auch als solche benennen. Ich würde in dieser Zeit lieber Schulentwicklung betreiben, anstatt mich hinzusetzen und Konzepte zu schreiben, die nur auf dem Papier existieren. So war es damals bei uns.

    Gottseidank hat sich das geändert. Neue SL. Nun gibt es ganz viele echte Konzepte. Die auch gelebt werden. Das hat aber herzlich wenig mit der QA zu tun, sondern allein mit der SL, die das initiiert hat.

    Hallo, wir sind nächste Jahr mit der QA-Nummer dran. Zwar wir ständig betont, dass alles nur für unseren Support gemacht wird, aber ich denke, viele Kolleginnen und Kollegen setzen sich unter Druck. Meine Frage: Was muss man für die "Interviews" oder Gespräche vorbereiten? Es gibt wohl auch eine Runde mit der erweiterten Schulleitung ohne die Schulleitung - was wird denn da gefragt?

    Ich weiß gar nicht mehr, was da gefragt wurde. Es ging um Strukturen an Schulen, wie wir mit bestimmten Situationen umgehen usw. Ich war frisch in der erweiterten SL und fühlte mich überfordert, da ich vieles noch nicht wusste.

    Unter Druck setzen lassen ist unnötig. Ich würde da schon einigermaßen bei der Wahrheit bleiben. Nützt keinem, wenn man da Märchen erzählt. Das kommt ohnehin raus.

    Wobei die Rückmeldungen im Grunde das Papier nicht wert sind, auf dem es gedruckt ist. Denn wenn man seine Schule kennt, weiß man das Ergebnis auch vorher schon.

    So ist es. Und das hat wenig mit Spaß zu tun. Ein Mega-Aufwand ohne Nutzen.

    Ich hab mal jemanden kennengelernt, der an der Einführung der QA beteiligt war. Ursprünglich sollte das als Best Practice laufen: Schulen, die etwas besonders gut können oder bestimmt Strukturen eingeführt haben, helfen an anderen Schulen, die womöglich Schwierigkeiten haben. Im Gegenzug erhalten Sie Hilfe an anderer Stelle.

    Das war für mich sogar einleuchtend.

    So wie es jetzt ist, ist es eine riesige Show-Veranstaltung ohne nachhaltigen Nutzen mit viel Papier-Erzeugung ohne Wert. Achtung: Das sind MEINE Erfahrungen mit der QA, die ich erleben "durfte".

    Sie hat Finanzberatern vertraut. Keine Ahnung, in welche Fonds sie investiert hatte - ich weiß nur: dass.
    Verloren hat sie dabei:
    https://www.bpb.de/kurz-knapp/lex…nanzmarktkrise/

    Da war sie auch nicht alleine.

    Das sind keine Berater. Das sind Verkäufer. Nie was abschließen, was man nicht versteht.

    Das ist wirklich ein selbst geschaffenes Dilemma.

    Von der Summe kann man sich aber auch kein Rentnerdasein auf den Malediven leisten.

Werbung