Prüfungstag - Kleidung und Essen

  • Hallo zusammen!


    Ich frage mich gerade (obwohl ich mich eigentlich wichtigere Dinge fragen sollte..), was man zum Prüfungstag anzieht. Wäre Jeans (08/15-Jeans) und Bluse okay?


    Und was habt ihr den Prüfern zu Essen gereicht? Reichen belegte Brötchen? Und was Süßes und Obst oder muss man da schon was Warmes auffahren?


    Liebe Grüße
    Elaine

  • Ähm??
    ICh würde eine Torte bereit stellen, die ich dann gegebenenfalls jemand ins Gesicht schleudern kann!


    Nee, mal ehrlich. Musst Du Dich mit solchen Gedanken herumplagen?
    Bei uns richtet die Sekretärin ein paar Brezeln oder ähnliches hin. Das reicht meines Erachtens auch völlig.


    Klamottentechnisch würde ich empfehlen, das anzuziehen, in dem Du Dich wohl fühlst. Natürlich etwas "schicker" als sonst, aber nicht das Nadelstreifenkostümchen, wenn Du sonst in Jeans und Shirt rumläufst. Jeans und Bluse finde ich daher wirklich angemessen. Wenn die Jeans nicht gerade den String zeigt und Löcher hat....

  • Hallo Elaine,


    nee, solche Fragen gehören schon dazu. Jeans und Bluse find ich völlig ok. Zum Essen: Bei uns im Seminar wurde ausdrücklich davor gewarnt, etwas Warmes aufzufahren, weil das als Bestechung angesehen werden könnte. Ich hatte belegte Brötchen und etwas Obst (Weintrauben oder so, Dinge, die man halt gut nebenbei essen kann, denn viel Zeit haben die ja auch nicht), das ist gut angekommen. Du solltest auch versuchen, jemand anderen zu finden, der sich darum kümmert, dafür wirst du an dem Tag keine Nerven haben. Ich hab das so gelöst, dass ich eingekauft und alles hingestellt hab und zwei Kolleginnen, die an dem Tag erst später Unterricht hatten, waren so nett und haben für mich geschmiert und das Ganze dann angerichtet (während meiner ersten Stunde).


    LG
    Britta

  • ???? Wieso muss der Referendar für die Verpflegung der Prüfer sorgen? Das ist für mich völlig unverständlich. Wenn man davon ausgeht, dass eine Prüfung von den Damen und Herren objektiv beobachtet werden soll, ist das doch wirklich komisch. Und außerdem: Ich bin doch nicht der Leibeigene, der dann groß auftischt -- am Prüfungstag hat man als Ref. doch bestimmt andere Sorgen *kopfschüttel* ?(

  • Und wer verlangt das? Hat das irgendwann irgendjemand mal gemacht und alle eifern nach? Hat das Auswirkungen, wenn man nicht "auftischt"? -- Das kann man doch als Einflussnahme ansehen, oder?

  • Wir hatten belegte Brötchen, Schokolade und Kaffee. Das wurde auch dankbar angenommen und anschließend bekamen wir glaube ich ca. 5 Euro von der Kommission dafür hingeschoben.
    Um die Vorbereitung haben sich die anderen Referendare und die Sekretärin gekümmert.

  • Paulchen --


    so ist es halt. Wir können DANACH dann diskutieren, und diese Prozedur hinterfragen -- als Referendar ein paar Wochen vor der Prüfung werde ich mir nicht noch den Stress antun, und meine Prüfer bitten, ihr Essen selbst mitzubringen!


    Ich werde entweder Jeans oder Stoffhose anziehen, und dazu Bluse oder Pulli..je nachdem wie kalt es an dem Tag ist.


    Gottseidank haben wir seit kurzem eine Cafeteria -- die wird die Brötchen und eine Kanne Kaffee hinstellen. Wer Tee will, hat Pech gehabt! :)
    Obst und evtl. Gemüse werde ich auch noch durch die Caferteria besorgen lassen; kalte Getränke kaufe ich vorher ein.


    LG
    Tina

  • Hallo Paulchen,


    ich bin in Hessen im Ref, und da ist es wohl auch absolut üblich.
    Wurden sogar von der Seminarleitung darauf hingewiesen, vorher
    zu erfragen, ob irgendwelche Allergien vorliegen.
    Das trifft auf uns LIV ja nicht mehr zu, wir erfahren ja erst am Prüfungstag,
    wer Prüfer ist.
    War aber auch schon bei einer Prüfung, da wurde anschließend ein frisch zubereitetes und vor Ort (!!!) gekochtes indisches Essen gereicht.
    Liebe Grüße,
    slumpy

  • slumpy: Ich habe auch in Hessen Referendariat gemacht. Ich habe keine Häppchen gereicht, meine Mitreferendare an anderen Schulen auch nicht.
    Ich finde das sogar unverschämt, wenn das Seminar noch auffordert, für Allergiker, Diabetiker, etc noch Extrawürste mitzubringen.



    Wenn das in anderen Bundesländern/Schulen so ist, soll es mir recht sein. Verstehen kann ich es trotzdem nicht.
    Wie sähe das denn aus, wenn meine Abiturienten am Tag des Abis Häppchen für mich mitbrächten??
    Auch im 1. Staatsexamen habe ich zur Prüfung keine Verpflegung für meine Profs mitgebracht. Das ist eine offizielle Veranstaltung und kein Kaffeeklatsch.


    Deshalb auch nochmal die Frage: Was passiert denn, wenn ein Ref. nix mitbringt, oder sich sogar erdreist, Nusskuchen mitzubringen, wo doch 2 allergische Mitglieder der Kommission nach dem Genuss desselben zu Erstickunsanfällen neigen?? Bekomme ich dann Abzug in der B-Note? ?(

  • Dann passiert garantiert gar nix, Paulchen.


    Was ist denn grundsätzlich dagegen einzuwenden, dass die Kommission die Gelegenheit bekommt, eine Tasse Kaffee zu trinken und ein Teilchen oder Brötchen zu essen? Sind doch auch nur Menschen und außerdem Gäste in der Schule. Außerdem kann ich dann auch eine Tasse Kaffee trinken.

  • uns wurde vom seminar auch empfohlen, etwas kleines zum essen zu reichen, weil es zb oft vorkommt, dass der prüfer vom fremdseminar schon um 5h zuhause losfährt und sich dann über eine kleinigkeit freut!


    von warmem essen wurde uns auch abgeraten, weil die prüfer ja dann gezwungen wären, zu einem best. zeitpunkt zu essen.


    uns wurden belegte brötchen empfohlen, die dann ab vormittags bereitliegen, so dass jeder prüfer dann zulangen kann, wann er hunger hat
    das wollte für mich auch eine kollegin übernehmen, damit ich den kopf für wichtigeres frei habe.
    evtl. wollte sie auch noch einen einfachen trockenkuchen backen.


    ich denke, sonst bieten sich neben selbstverständlich kaffee und wasser auch obst (zb mandarinen) oder plätzchen an.
    immerhin sind die prüfer ja von ca. 8-14h in der schule und sind sie sicher auch dankbar, eine kleinigkeit essen zu können


    hat für mich auch nichts mit bestechung zu tun, weil die prüfer ja gar nicht wissen, ob das von dir oder der schule kommt...


    kleidungsmäßig werde ich etwas anziehen, was bequem ist, in dem man meinen evtl. schweiß nicht sieht und was sich aber gegenüber meiner regulären kleidung abhebt, so dass auch die kids das gefühl haben, der tag ist gegenüber dem sonstigen unterricht ein besonderer!

  • Hey,


    ich (bzw. meine Mutter und die Schulsekretärin) musste meine Prüfer auch verpflegen. Zu trinken gab´s Wasser, O-Saft, Kaffee und Tee.
    Zu Essen haben wir einfach Brot und Brötchen hingestellt und dazu ´ne Wurst- bzw. Käseplatte, so dass sich jeder selbst sein Brötchen schmieren konnte. Dann gab´s noch´n Käsekuchen und ´ne Rohkostplatte mit Dip.
    Kam insgesamt glaub ich ganz gut an (- jedenfalls war die Examens-Note gut ;) )


    Gruß
    Potilla

    Man muss nicht immer jeden da abholen, wo er steht - manchmal ist es auch wichtig jemaden da zu lassen, wo er sein will!

  • Zitat

    Paulchen schrieb am 07.10.2006 13:21:
    slumpy: Ich habe auch in Hessen Referendariat gemacht. Ich habe keine Häppchen gereicht, meine Mitreferendare an anderen Schulen auch nicht.
    Ich finde das sogar unverschämt,


    Ich habe auch in Hessen Ref gemacht. An meinem Seminar gab es gar keine Diskussion, da war es einfach selbstverständlich, dass man für die Kommission ein Buffet auffahren musste (belegte Brötchen, Kuchen, Obst, kalte Getränke, Kaffee, Tee und Sekt zum Anstoßen *würg*, konnte man vorher alles selbst einkaufen, oder wenn die Mitrefs was taugten, die einkaufen lassen). Die Kommission sollte dafür bezahlen, da gab es dann einen Topf zum Geld hineintun. In der Praxis war es dann so, dass die Refs auf den Kosten sitzengeblieben sind (kann man sich ja ohne weiteres leisten bei dem Gehalt). Ich verstehe auch nicht, warum das sein muss. Bei uns haben die Damen und Herren eine lange Mittagspause zwischen den Lehrproben und den mündlichen Prüfungen, da können sie essen gehen.


    EDIT: Ich habe damals sogar bei der Schulleitung nachgefragt, ob man uns nicht ein wenig bei den Kosten unter die Arme greifen könne. Die Antwort war negativ, komisch dass das woanders doch zu gehen scheint.

    Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr. Marie Curie

    Einmal editiert, zuletzt von Maria Leticia ()

  • Hallo,
    bei uns hilft das gesamte Kollegium bei den Vorbereitungen, "federführend" sind die Mitreffis. Und bezahlen tut es die Schule (auch Hessen). Alles andere gehört eigentlich verboten 8o .
    Gruß venti :)

  • Unglaublich, da bin ich ja froh, dass ich alle meine Lehrproben, Prüfungen bestanden habe.


    Bei meinen Lehrproben gab's nur Kaffee und Gebäck, vielleicht noch ein Stückchen Kuchen von den Bäckerlehrlingen.
    Kümmern musste ich mich da um gar nichts, das machte alles unser Sekretariat.


    Gruß
    Super-Lion

    • Offizieller Beitrag

    Ich hab ja auch in Hessen mein Ref gemacht. Bei uns war es üblich, dass die Schule ein Frühstück für die Prüfer ausrichet. Machte sie das nicht, wurde extra darauf hingewisen, dass sich die Prüfer dann ein belegtes Brot mitbringen.


    Ich halte alles andere auch für eine Zumutung! Man hat ja wohl genügend andere Dinge im Kopf!


    Melosine

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