Mit Kindern über Homosexualität kommunizieren

    • Offizieller Beitrag

    mir geht es um die kinder bzw paare mit kindern und da bin ich fest von überzeugt ist es das beste für ein Kind sowohl mutter, als auch vater an seiner seite zu haben.


    Ich sagte jaschon: Ich berate gerne mal die Kinder aus diesen wunderbaren Mama und Papa - Famiilien... wo der Papa die Mama haut...oder die Mama nicht arbeiten gehen darf, weil der Papa das nicht will... oder die Mama den ganzen Tag Depressionen hat und der Papa ne Freundin....oder die Mama und der Papa sich den ganzen Tag streiten... oder wo Mama und Papa beide die Kinder hauen... oder wo Mama und Papa den ganzen Tag in mehreren Jobs arbeiten müssen um das Ganze zu stemmen und nie, nie zu sprechen sind...


    Merke: ob es einem Kind gut geht, liegt nicht an der Verschiedengeschlechtlichkeit der Ehepartner. Sondern an der Qualität der Ehe und der Liebe und der Erziehung. Und nur daran.

  • Homophobie ist auch wieder so ein Begriff und soll mir den Mund verbieten. Die negative Stimmung dieses Forums hat mir tatsächlich den ganzen Nachmittag und Abend heute vermiest, das Forum ist wie ein Unfall: man will wegschauen aber schafft es einfach nicht. So viel geballte negative Energie hier auf einem Haufen.


    Informativ fand ich die pro-Schwulen Internetseiten nicht wirklich und ich habe dort auch gelesen, dass es nicht ausgeschlossen werden kann dass das soziale Umfeld Einfluss auf die sexuelle Orientierung von jungen Menschen hat! Also wieso ein Risiko eingehen und den Kindern/Jugendlichen suboptimale Bedingungen geben? Wieso unnatürliche Lebensweisen als was Besonderes und Wertvolles bepreisen und nicht nur am Rand erwähnen, dass es das halt auch gibt (irgendwann in der 8./9. Klasse)? In der Grundschule hat die lesbische Familiengeschichte nichts verloren!

  • Homophobie ist auch wieder so ein Begriff und soll mir den Mund verbieten.


    Homophobie ist Homophobie, Rassismus ist Rassismus, Diskriminierung ist Diskriminierung. Damit musst du nun einmal leben, dass du homophob genannt wirst, wenn du homophob bist. Wenn du kuscheln willst, musst du woanders hin, die Alternativen habe ich dir genannt.


    Zitat

    Informativ fand ich die pro-Schwulen Internetseiten nicht wirklich und ich habe dort auch gelesen,


    Ach, erzähl doch keinen...


    Zitat

    Wieso unnatürliche


    Homosexualität ist eine natürliche Ausformung von Sexualität. Sie wurde in ca. 1500 Spezies beobachtet.


    Zitat

    Lebensweisen als was Besonderes und Wertvolles bepreisen und nicht nur am Rand erwähnen, dass es das halt auch gibt (irgendwann in der 8./9. Klasse)? In der Grundschule hat die lesbische Familiengeschichte nichts verloren!


    Wie gesagt - du kannst hassen, wen du willst. Wenn du Schwule und Lesben hasst, bist du homophob. Wenn du andere Ethnien hasst, bisst du eine Rassistin. Wenn du Juden hasst, eine Antisemitin. Wo ist das Problem dabei? Steh doch einfach zu dem, was du bist!


    Nele

  • Maike: Die Theorie ist doch, wenn man das Familienbild stärkt und den jungen Menschen Werte auf den Weg mitgibt anstatt zu sagen, es ist ok was deine Eltern tun. Dann könnte die nächste Generation davon profitieren. Klar ist es anstrengend und nicht immer einfach eine schöne Ehe zu führen, für Kinder und Ehepartner da zu sein, nebenbei zu arbeiten und auf sich selber zu achten. Aber vielleicht gelingt es einem eher, die Jugend von Heute zu erziehen wenn man sagt wie es gehört und nicht wie es nicht sein sollte. Denn wie es nicht sein sollte sehen sie auch so oft genug zu Hause.


    Aber es ging mir ja nicht um Patschwork-Familien-Bücher, da sehe ich keine große Gefahr, sondern um Bücher wo Homo-Familien als normal und sogar erstrebenswert abgebildet werden.

  • Wie gesagt - du kannst hassen, wen du willst. Wenn du Schwule und Lesben hasst, bist du homophob. Wenn du andere Ethnien hasst, bisst du eine Rassistin. Wenn du Juden hasst, eine Antisemitin. Wo ist das Problem dabei? Steh doch einfach zu dem, was du bist!


    Nele

    gehen Sie doch morgen lieber Ihre Schüler beschimpfen, da kriegen Sie vielleicht auch was zurück ;)
    und wo ist die Stellungnahme zur Behauptung, das soziale Umfeld würde die sexuelle Orientierung mitprägen? Das steht eindeutig auf einer von Ihnen empfohlenen Seite! Ja, ein schwules Umfeld könnte (!) schwul machen. Und wollen wir das für unsere Kinder?

  • [gehen Sie doch morgen lieber Ihre Schüler beschimpfen, da kriegen Sie vielleicht auch was zurück ;)


    Meine Schüler beschimpfe ich nicht, denn vor denen habe ich Respekt. Aber Diskriminierung Diskriminierung zu nennen, ist keine Beschimpfung, genau so wenig, wie Dummheit Dummheit zu nennen.

    Zitat

    und wo ist die Stellungnahme zur Behauptung, das soziale Umfeld würde die sexuelle Orientierung mitprägen? Das steht eindeutig auf einer von Ihnen empfohlenen Seite!


    Jaja, schon klar. "Ein selbst gewählter Lifestyle". Hättest du wohl gerne, dass du Schwule und Lesben umkonditionieren könntest.

    Zitat

    Ja, ein schwules Umfeld könnte (!) schwul machen. Und wollen wir das für unsere Kinder?


    Wo ist das Problem? Ob Kinder hetero oder schwul werden, ist mir gleichgültig. Wichtig ist, dass sie glückliche und selbstbewusste Erwachsene werden!


    Nele

  • Homosexualität ist eine natürliche Ausformung von Sexualität. Sie wurde in ca. 1500 Spezies beobachtet.


    Das mag so sein, daraus geht aber nicht notwendig hervor, dass das für Menschen auch erstrebenswert ist. Sonst müssten wir mit der gleichen Argumentation auch Pädosexualität, Kannibalismus etc. für sinnvoll halten.

  • So bekommen sie in den Augen der Jugendlichen einen höheren Stellenwert als Heterosexuelle, vor allem wenn es dann um Lifestyle und Sexleben geht. Ich kenne nicht die Fernsehsendungen dazu, aber die Schüler kennen sie schon, sie unterhalten sich darüber und eifern diesen schwulen Künstlern nach, oft sind Hetero-Jungs da die Außenseiter bzw. die Langweiler.


    Was du da beschreibst, existiert nur in deiner Phantasie. "Schwul" ist mit großem Abstand immer noch das meistgebrauchte Schimpfwort auf Deutschlands Schulhöfen. Und wenig fürchten pubertierende Jungs mehr als für homosexuell gehalten zu werden. Und die Täler, die Jugendliche in der Zeit der Selbsterkenntnis und des Outings durchschreiten müssen, sind nach wie vor tief, lang und steinig, wie auch die Suizidgefährdung homosexueller Jugendlicher in dieser Phase ihres Lebens vielfach höher sind bei heterosexuellen Jugendlichen.


    Weiterer Aspekt: Homosexuelle Darstellungen in den Medien sind häufig geprägt von der CSD-Schublade: knallbunt, schrill, exaltiert, tuntig, Glööckler. Gerade deshalb ist es wichtig, dass auch weniger extrovertierte, nachgerade konservative, homosexuelle (sic!) Rollenbilder in Kinder- und Jugendmedien vorkommen, damit homosexuelle Kinder und Jugendliche sehen, dass es eben nicht nur Transen und Tunten gibt, sondern dass Mami und Papi von nebenan auch mit ihresgleichen glücklich sein können.


  • Das mag so sein, daraus geht aber nicht notwendig hervor, dass das für Menschen auch erstrebenswert ist. Sonst müssten wir mit der gleichen Argumentation auch Pädosexualität, Kannibalismus etc. für sinnvoll halten.


    Richtig. Der Verweis auf die in 1500 Spezies vorkommende Homosexualität ist ja auch nur die abschließende Widerlegung der dummen und uninformierten Aussage, Homosexualität sei unnatürlich. Die Frage, ob das Ausleben einer natürlich angelegten sexuelle Vorliebe erstebenswert sei, die niemandem schadet und deren gewaltsame Unterdrückung Menschen unglücklich macht, ist eine ethische - und die ist ohne größere Denkanstrengung mit "ja" zu beantworten.


    Außer natürlich, man ist aus ideologischen Gründen homophob konditioniert.


    Nele

  • Jetzt hätte ich gern den Begriff "natürlich" definiert. Ich meinte damit nicht, dass diese Anomalie nicht auch bei Tieren vorkommt, sondern eben dass es eine Anomalie ist! Schwule/Lesben können sich nicht vermehren und der Anteil psychisch Kranker unter ihnen ist höher als bei Heterosexuellen.


    Ich denke ein Schwuler darf bei der Diskussion um das Wohlergehen von Kindern nicht so viel zu sagen haben. Nur wer eigene Kinder hat und "normal" ist, sollte entscheiden dürfen wie Kinder einer Gesellschaft zu erziehen sind damit sie zu lebensfähigen, glücklichen Geschöpfen werden und nicht zerbrechen und krank werden.


    Aber es ging nicht darum ob homo normal /natürlich ist oder nicht. Es ging darum, ob und in welchem Maß man über Homosexualität mit Kindern reden sollte. Wie sollte Homosexualität präsentiert werden im Unterricht / in Büchern.

  • Ich denke ein Schwuler darf bei der Diskussion um das Wohlergehen von Kindern nicht so viel zu sagen haben.


    Und das ist der Grund, warum ich nicht kuschele. Man darf sich die Spielregeln nicht aufzwingen lassen sondern muss diese Leute einfach nur reden lassen - das ist, als ob man eine Eiterbeule ansticht. Der ganze Hass und die ganze Verachtung kommen dann ungeschminkt und unverbrämt in ihrem ekeligen Gestank heraus.


    Nele

  • Ich glaube der Knackpunkt ist die "erstrebenswerte Familie" und ob man ein Homo-Paar als solche sieht oder nicht.

    Fakten statt homophobes Bauchgefühl:


    • Homosexuelle Eltern haben durchweg eine gute Beziehung zu ihren Kindern, die sich durch Fürsorglichkeit und Zugewandtheit auszeichnet. Sie legen viel Wert auf die Beachtung von Grenzen und vermeiden harte Sanktionen.
    • Gleichgeschlechtlich lebende Eltern legen in hohem Maße Wert darauf, dass ihre Kinder Bezugspersonen des anderen Geschlechts im nahen Lebensumfeld haben, damit ihnen ausreichend weibliche bzw. männliche Rollenvorbilder zur Verfügung stehen.
    • Die Persönlichkeitsentwicklung, schulische und berufliche Entwicklung sowie die Entwicklung einer sogenannten emotionalen und sozialen Kompetenz verläuft bei Kindern in Regenbogenfamilien gut.
    • Es finden sich keine Anhaltspunkte für eine erhöhte Neigung zu Depressionen - ganz im Gegenteil: Die Kinder entwickeln sich partiell sogar besser als Kinder aus anderen Familienformen. Kinder und Jugendliche in Regenbogenfamilien zeigen ein nachweislich höheres Selbstwertgefühl und mehr Autonomie in der Beziehung zu beiden Elternteilen als Gleichaltrige in anderen Familienformen.
    • In der Planung von Ausbildung und Beruf sind Kinder aus Regenbogenfamilien anderen sogar voraus, und bei der schulischen Entwicklung lässt der überdurchschnittliche Anteil dieser Kinder auf weiterführenden Schulen darüber hinaus überdurchschnittliche Abschlüsse erwarten.
    • Kinder und Jugendliche die in Regenbogenfamilien aufwachsen, bewerten ihre Familiensituation positiv und fühlen sic in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt.

    Quelle: Rupp, Marina (Hrsg.) (2009): Die Lebenssituation von Kindern in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Bundesanzeiger Verlag, Köln.
    Auftraggeber der Studie: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz


    Es ist übrigens auch nachweislich Fakt, dass Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufwachsen, selbst nicht mit einer höheren Wahrscheinlichkeit selbst homosexuell sind als Kinder, die mit heterosexuellen Eltern aufwachsen. Leider fehlt mir da grade die Quelle, ich reiche sie aber gerne nach, wenn ich sie gefunden habe.


    Fazit: Du kennst etwas nicht und kannst es nicht beurteilen. Das macht dir Angst und führt zu einem diffusen Gefühl von Bedrohung. Evtl. kann man das therapieren?

  • kein Hass, den Begriff nehmen Sie zum x-ten Mal in den Mund und viele andere unschöne Begriffe (anhand mangelder Argumente?)


    Ich will nur das beste für Kinder und für unsere Gesellschaft. Ich habe keinerlei Berührungsängste und Komplexe in dieser Richtung. Und ich lasse mir nicht den Mund verbieten, egal mit welchen Krankheiten sie mich vergleichen. Wie steht es um die psychische Gesundheit von Homosexuellen? Suchen Sie doch mal nach Studien, falls sie ihnen noch nicht bekannt sind!

  • Schwule/Lesben können sich nicht vermehren

    Äh... ja. Die zehntausende Kinder in Deutschland, die in Regenbogenfamilien aufwachsen, hat der Storch gebracht?

    Zitat

    und der Anteil psychisch Kranker unter ihnen ist höher als bei Heterosexuellen.

    Das erhöhte Risiko für psychische Erkrankung ist lt. aktueller Studienlage auf direkt oder indirekt erfahrene Diskriminierung zurückzuführen. Daneben spielen auch andere psychische Entwicklungen eine Rolle – zum Beispiel internalisierte Homophobie, Selbstentwertung oder starke Schuld- und Schamgefühle.


    Das heißt:


    Menschen wie du sind mit ihrer Verachtung und ihrer Ausgrenzung dafür verantwortlich, dass andere Menschen in dieser Gesellschaft leiden.


    Denk mal drüber nach.

    • Offizieller Beitrag

    kein Hass, den Begriff nehmen Sie zum x-ten Mal in den Mund und viele andere unschöne Begriffe (anhand mangelder Argumente?)


    Ich will nur das beste für Kinder und für unsere Gesellschaft. Ich habe keinerlei Berührungsängste und Komplexe in dieser Richtung. Und ich lasse mir nicht den Mund verbieten, egal mit welchen Krankheiten sie mich vergleichen. Wie steht es um die psychische Gesundheit von Homosexuellen? Suchen Sie doch mal nach Studien, falls sie ihnen noch nicht bekannt sind!


    1. Bringschuld liegt bei dir.
    2. Wie sollte man nicht psychisch krank werden, wenn es Menschen wie dich gibt, die handeln und argumentieren wie du. Ich als Hetero bekomme ja schon schlimmste Bauschmerzen, wenn ich das hier lese. Wie soll es dann erst einem Menschen gehen, dem gesagt wird, dass er unnatürlich ist?


    edit: Scooby war schneller.

  • kein Hass, den Begriff nehmen Sie zum x-ten Mal in den Mund und viele andere unschöne Begriffe (anhand mangelder Argumente?)


    Wozu argumentieren, ich finde das gut, wenn du offen redest. Mach nur weiter!

    Zitat

    Wie steht es um die psychische Gesundheit von Homosexuellen? Suchen Sie doch mal nach Studien, falls sie ihnen noch nicht bekannt sind!


    Erzähl noch mehr darüber, dass Schwule und Lesben nicht nur unnatürlich sondern eigentlich auch noch krank sind! Ist sehr interessant!


    Nele


    P.S. Und wieso "mit Krankheit vergleichen"? Homophobie ist genau so wenig eine Krankheit wie Dummheit.

  • Ich habe morgen kurzfristig Vertretung im Kurs ev. Religion der 9. Klasse. Mir wurde gesagt, dass das Thema im Moment Homosexualität sei. Jetzt ratet mal, was ich morgen (1 Tag vor Weihnachten) machen werde? (P.S. Ich bin Englisch-Lehrerin)

  • Ich habe morgen kurzfristig Vertretung im Kurs ev. Religion der 9. Klasse. Mir wurde gesagt, dass das Thema im Moment Homosexualität sei. Jetzt ratet mal, was ich morgen (1 Tag vor Weihnachten) machen werde? (P.S. Ich bin Englisch-Lehrerin)

    Ich weiß nicht, was du vorhast, aber diesen Artikel mit den Kindern zu lesen, wäre z.B. eine Idee:
    http://sz-magazin.sueddeutsche…ater-eine-Freundin-haette


    Oder diesen Film anschauen:
    https://www.youtube.com/watch?v=rrFsi869FxI

  • Du machst einen Ausflug in den Zoo oder wahlweise in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie? Bisschen gestörte Leute anglotzen?

    • Offizieller Beitrag

    Du machst einen Ausflug in den Zoo oder wahlweise in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie? Bisschen gestörte Leute anglotzen?


    Soweit müssen sie gar nicht laufen. Die springen einem heute und in den letzten Tagen einfach so ins Gesicht. Ungefragt. DAS finde ich unnormal.

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