Kulturkampf im Klassenzimmer

  • Woher weißt du denn, dass die Schülerinnen das so freiwillig machen? Nur weil sie es sagen? In vielen Fällen steht eine Familie mit vielen Verzweigungen dahinter, die eine gewisse Erwartungshaltung auf die jungen Mädchen projizieren, die diese lieber nicht enttäuschen wollen/sollten. Das ist der von Miss Jones angesprochene Teufelskreis: Ärger in der Schule wegen unpassender Kleidung (= religiöse "uncoole" Kleidung) vs. Ärger zuhause aus dem selben Grund (= sündige "coole" Kleidung).Ich kann verstehen, dass manche Leute nicht möchten, dass das Thema "Religion" allzu sehr in die Schule reinprescht, da, wenn es nach manchen erzkonservativen Religiösen (meinetwegen auch den Freikirchlern) geht, sich viel in der Schule ihrem Weltbild anzupassen habe. Und da ist die Frage, ob du, Farbenfroh, bereit wärst, einige deiner alltäglichen Kulturgüter und -techniken deswegen aufzugeben...

  • Diese Privatmeinung darfst du auch haben, nur sollte das in unserem Beruf eigentlich keine Rolle spielen.Oder willst du freikirchlichen Schülerinnen auch vorschreiben, ihre bodenlangen Röcke auszuziehen und dafür Miniröcke zu tragen, weil du diese Kleidung für besser, moderner und angemessener hälst?


    Nö. Ist ja keine Sportkleidung (da würde ich dann widersprechen, wenn diese beim jeweiligen Sport behindern würde). Allerdings sind mir solche in meiner Laufbahn bisher nicht untergekommen - ich arbeite im Ruhrgebiet, nicht im Bible Belt, Neuengland der irgendwo auf dem platten bayrischen Land (oder was weiß ich wo du im Jetzt noch solche Mädchen zu finden gedenkst).

    Zitat

    Soweit richtig, nur gehört dann eben auch die Akzeptanz dazu, wenn die Schülerinnen sich für Ziele und Wege entscheiden, die nicht mit deinen Vorstellungen übereinstimmen.

    "akzeptieren" muss ich gar nichts - nur damit leben. Und wenn die so leben wollen, tun sie gut daran, sich dahin zu begeben, wo das die "Norm" ist - also nicht hier, wenn es um systematische chauvinisische Unterdrückung durch ewigvorgestrige patriarchalische Strukturen geht.
    Glücklicherweise lernen Mädchen und junge Frauen hier die Vorteile unserer Gesellschaft recht schnell zu schätzen und sich gegen diesen Unsinn zu wehren.


    Und... ich mag ja an sich Farbe... aber Trolle, so bunt sie auch sein mögen... finde ich eher albern.

    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)

  • Noch mal: Es sollte unser Ziel sein, unsere SuS zu mündigen, selbstbewussten Erwachsenen zu erziehen. Ihnen erklären, wie sie in unserer westlichen Welt ihre Ziele erreichen können, oder auch schon nur aufzeigen was möglich ist.

    Ihnen viel über Freiheit, Gleichberechtigung und Mündigkeit vermitteln - aber sie zu zwingen, im Bikini oder engen Badeanzug zu schwimmen, denn das Schwimmen im Burkini passt nicht zu unseren Werten (Freiheit etc)?
    Das widerspricht sich doch etwas, wie ich finde.



    Wenn man Gespräche führt und Mädchen, die keinen Burkini tragen wollen, dabei unterstützt, ist das eine Sache.
    Andere Mädchen, die aus irgendwelchen Gründen, sei es Glaube, Druck seitens der Familie, Tradition, oder einfach weil sie noch nicht so weit sind, lieber im Burkini schwimmen möchten, quasi die Pistole auf die Brust zu setzen, ist ungünstig. Zumal Burkinis in Schwimmbädern ja nicht verboten sind. Mit welcher Begründung also verbietest du die? Ich würde mal denken, wenn Eltern sich darüber vehement beschweren würden, wärst du im Unrecht. Rein rechtlich gesehen.

  • Du hängst dich da an diesem dussligen "weil es nicht passt" auf, Kathie.
    Das ist aber nur ein Punkt.


    Hast du dir so ein Un-Ding eigentlich mal angesehen?
    Ein Burkini behindert vielleicht nicht allzu sehr beim "Baden", wohl aber beim Schwimmen. Eigentlich logisch, wenn man mal ein wenig physikalisch denkt.
    Wenn man also eine vergleichbare Leistung bewerten soll, die Schülerinnen aber keine vergleichbaren Ausgangsbedingungen haben... na, merkst du was? Und unter Uständen kann ich nicht mal erkennen, ob die Schwimmtechnik richtig ausgeführt wird.
    Der Gesundheits- und Peergroup-Aspekt kommen dann noch dazu.


    Ich hatte bisher noch keine Schülerin, die in dem Ding auflaufen wollte. Was ich hatte, waren sporadisch einige muslimische Schülerinnen, die gar keine Schwimmsachen besaßen - mit deren Eltern habe ich dann gesprochen, und es wurde ein Bikini o.ä. angeschafft (bei einigen Schülerinnen bin ich sogar mit denen einkaufen gewesen (wenn auch auf deren rechnung, wäre ja sonst noch schöner), weil die Eltern das einfach nicht auf die Reihe bekommen haben... schwer vorstellbar für "uns", aber das gibt es). Das Resultat waren im Nachhinein glücklichere Mädchen, die oftmals dann auch explizit Schwimmen als Schulsport in der Oberstufe gewählt haben.


    Insofern halte ich die Anschaffung der Leih-Burkinis der Herner Schule nach wie vor für ein völlig falsches Signal. Das ist keine Integration, das ist Segregation, und zwar vom Feinsten. Wer sich hier integrieren will, muss verstehen, welche Werte hier gelten, und Unterdrückung, gerade von Frauen durch patriarchalische Strukturen, die auf völlig unsinnigen Konstrukten basieren, gehört da nun mal nicht dazu.

    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
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  • Woher weißt du denn, dass die Schülerinnen das so freiwillig machen? Nur weil sie es sagen? In vielen Fällen steht eine Familie mit vielen Verzweigungen dahinter, die eine gewisse Erwartungshaltung auf die jungen Mädchen projizieren, die diese lieber nicht enttäuschen wollen/sollten. Das ist der von Miss Jones angesprochene Teufelskreis: Ärger in der Schule wegen unpassender Kleidung (= religiöse "uncoole" Kleidung) vs. Ärger zuhause aus dem selben Grund (= sündige "coole" Kleidung).

    Ich finde wir sollten die Schülerinnen darin bestärken, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, egal von wem. Es gibt ja auch Gruppendruck aus der eigenen peer-group, bestimmte Kleidung tragen zu müssen, um von den anderen anerkannt und geachtet zu werden, obwohl man selbst die Kleidung eigentlich nicht mag. Der Druck Markenklamotten zu haben oder "cool" zu sein ist eben auch vorhanden. Du hast es selbst schon angesprochen.


    Ich denke allerdings, wenn der Druck aus dem Elternhaus kommt, wirst du die Schülerin auch nicht in die Klassengemeinschaft integrieren, indem du den Burkini verbietest. Dann halten die Eltern das Kind vom Unterricht fern, das Kind lernt vielleicht nie richtig schwimmen und ist aus der Klassengemeinschaft ausgeschlossen.

    Ich kann verstehen, dass manche Leute nicht möchten, dass das Thema "Religion" allzu sehr in die Schule reinprescht, da, wenn es nach manchen erzkonservativen Religiösen (meinetwegen auch den Freikirchlern) geht, sich viel in der Schule ihrem Weltbild anzupassen habe. Und da ist die Frage, ob du, Farbenfroh, bereit wärst, einige deiner alltäglichen Kulturgüter und -techniken deswegen aufzugeben...

    Welche alltäglichen Kulturgüter und -techniken müsste ich denn aufgeben, nur weil ein Mädchen in meiner Klasse für sich selbst die Entscheidung trifft, beim Schwimmunterricht einen Burkini statt Bikini zu tragen?

  • Ich denke allerdings, wenn der Druck aus dem Elternhaus kommt, wirst du die Schülerin auch nicht in die Klassengemeinschaft integrieren, indem du den Burkini verbietest. Dann halten die Eltern das Kind vom Unterricht fern, das Kind lernt vielleicht nie richtig schwimmen und ist aus der Klassengemeinschaft ausgeschlossen.


    Falsch, dann werden diese Eltern eine Anzeige bekommen und eine entsprechende Strafe zu zahlen haben, denn der Schwimmunterricht ist Pflicht, das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.
    Wem das nicht passt - wo der Flughafen ist, sollte idR bekannt sein.
    Am besten lassen sie die Mädchen aber da, damit die eine Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben.

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  • Falsch, dann werden diese Eltern eine Anzeige bekommen und eine entsprechende Strafe zu zahlen haben, denn der Schwimmunterricht ist Pflicht, das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.

    Soweit ich weiss hat das Bundesverfassungsgericht sich aber sogar ausdrücklich auf die Möglichkeit einen Burkini zu tragen bezogen und damit begründet, dass die Teilnahme am Schwimmunterricht damit zumutbar ist.

  • ...aber nigends steht, die Schule müsse diesen Unsinn erlauben.
    Die Gründe die gegen dieses Unding sprechen - s.o., wer lesen (und auch verstehen) kann, ist klar im Vorteil.
    Wer das nicht begreift, ist hier falsch und kann gerne anderswo Burkini tragen.
    Hier nicht.

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  • Farbenfroh: Es geht nicht um die Burkini-Geschichte alleine, sondern darum, dass man gewissen erzkonservativen Eltern damit das Zeichen gibt, dass man ihre religiösen Riten in der Schule akzeptiert und damit kommt automatisch bei diesen Menschen der Wunsch nach mehr. Ob das jetzt ein Gebetsraum ist, das Verbot der Tochter, auf Klassenfahrt zu gehen, Schulfrei bei Ramadan, grundsätzliches Verbot von Schweinefleisch in Mensen, keine "aufreizende" Kleidung generell (=das, was wir hier in Deutschland als "normal" betrachten), bitte nur männliche Lehrer, etc. Und zum Thema "Kulturtechniken": Da denke ich insbesondere an den Einsatz digitaler Medien im Unterricht. In vielen arabischen Ländern ein sehr heißes Pflaster. Oder Sexualunterricht... Und warum Englisch und Französisch unterrichten? Arabisch tut es doch und Türkisch ist doch die zweithäufigste Muttersprache in Deutschland... Da muss man sich nur mal das Gelaber von Pierre Vogel und co. anhören, was diese unter einer Idealschule verstehen. Wie schon an vielen Stellen zitiert: Die Türken sind hier in Deutschland konservativer als in der Türkei selbst (bester Beweis mal wieder die Präsidentschaftswahl) und auch wenn es nicht alle so sehen, so gibt es genug, die am liebsten Deutschland auf den kulturellen Stand von Saudi-Arabien bringen wollten, wenn sie nur könnten. Und dann wird bestimmt kein türkischer, homosexueller Junge zu Miss Jones (mehr) kommen und um Unterstützung bitten.

    Einmal editiert, zuletzt von Lindbergh ()

  • Ich möchte das schon auch nochmal unterstreichen. Ein Burkini ist kein Schwimmanzug, sondern so als wenn man mit T-Shirt und Hose schwimmen geht. Alleine das Gewicht, welches nach unten zieht, stelle ich mir kritisch vor.


    HH hat meiner Meinung nach gut reagiert. Wir haben den Schwimmunterricht komplett in die Grundschule gelegt. Dort schwimmen in der Regel noch alle mit.


    Ich hätte nichts dagegen, wenn sie Burkinis tragen. Auch wenn ich es nicht gut finde. Aber als Schule das anzuschaffen, das geht gar nicht.


    https://www.modanisa.com/de/11…Pz8q8a08dsCFRISGwodXnkA0w

    • Offizieller Beitrag

    aber die Bikinis, die die meisten Mädels haben, sind widerum zum Schwimmen gut?
    Wenn die Mädels den drastrischen Leistungsabfall/Unterschied in Kauf nehmen, meinetwegen. Über die Schiene kriegt man sie vielleicht (im Badeanzug schwimmt man halt schneller)...
    Aber pubertierende Schülerinnen zum Bikini zu motivieren, finde ich sehr grenzwertig.

  • ...zumindest besser als Burkinis... :lach:


    Wären nicht die Leute durch (amerikanisierte?) Medien so übersexualisiert und hätten laufend unangebrachte Assoziationen, wäre ernsthaft textilfreies Schwimmen das beste... zumal, wie gesagt, spätestens unter der Dusche hat sich das Thema sowieso, und das it ein Grund mehr, wieso es so einen Unsinn wie Burkinis nicht braucht.
    Was Bikinis/Badeanzüge angeht... na, es sollte den Mädchen schon gefallen. Und da sind die Geschmäcker sicherlich unterschiedlich.

    Der Zyniker ist ein Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung ihn Dinge sehen lässt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten. (Ambrose Bierce)
    Die Grundlage des Glücks ist die Freiheit, die Grundlage der Freiheit aber ist der Mut. (Perikles)
    Wer mit beiden Füßen immer felsenfest auf dem Boden der Tatsachen steht, kommt keinen Schritt weiter. (Miss Jones)
    Wenn der Klügere immer nachgibt, haben die Dummen das Sagen - das Schlamassel nennt sich dann Politik (auch Miss Jones)

    • Offizieller Beitrag

    Man könnte jetzt einwenden: Beim Schwimmen können auch Männer dabei sein (muss bei dir im Kurs nicht sein - aber ist das garantiert?), beim Duschen ist das im Schwimmbad eher selten der Fall.
    (Übrigens ganz sachlich gedacht, unabhängig davon, wie ich zu dem Thema hier im Thread stehe.)


    kl. gr frosch

  • Was möchtest du mit dem Zusatz "es könnten auch Männer dabei sein" sagen? Dass Männer die Situation mit den knapp/gar nicht bekleideten Schülerinnen sexuell deuten könnten? Wenn ja, hättest du das Problem nicht auch bei homosexuellen Schülerinnen?

  • ...Insofern sehe ich es als eine Notwendigkeit und auch irgendwo meine Pflicht an, den Mädchen zu ermöglichen, später ein Leben als gleichberechtigte, emanzipierte Frau führen zu können und sich nicht in ihren Rechten einschränken zu lassen. Das sind gesellschaftliche Werte die zur westlichen Gesellschaft nun einmal zwingend dazugehören, und wer das anders sieht, der ist hier mMn falsch. ...

    Wenn du vorschreibst, dass Mädchen im Bikini Sport machen müssen, wärst du dann nicht auch falsch hier?
    Schamgefühl ist immer anerzogen, es gibt auch Deutsche, die nur in die Frauensauna gehen und selbst jüngere Kinder haben Phasen, wo sie am FKK-Strand Badehose anziehen wollen.


    Alle beeinflusst, altbacken und hier falsch? Man kann und muss als Lehrer nicht alle zu dem Zwingen, was man selbst für Glück hält.

    • Offizieller Beitrag

    @Lehramtsstudent Ich bin jetzt kein Koran-Experte, vielleicht liege ich jetzt auch falsch. Aber imho sollen sich die Mädchen aus SIcht des Islams vor (fremden (?)) Männern bedecken. Wenn ich damit nicht falsch liege, macht es schon einen Unterschied, ob Männer dabei sind / sein können, oder nicht.


    kl. gr. frosch

  • Dann kann es wiederum nichts mit Sexualität zu tun haben, denn ein heterosexueller Mann kann eine knapp bekleidete junge Frau genauso erotisch finden wie eine homosexuelle Frau.

  • ...aber nigends steht, die Schule müsse diesen Unsinn erlauben.

    Da steht, dass die Teilnahme am Schwimmunterricht für die Schülerin deshalb zumutbar sei, weil sie die Möglichkeit habe einen Burkini zu tragen und damit die islamischen Bekleidungsvorschriften zu erfüllen.


    Ich habe zwar von Recht nicht viel Ahnung, aber ich denke mal es wäre rechtlich nicht haltbar, würdest du einer Schülerin, die mit Burkini am Beckenrand steht und am Schwimmunterricht teilnehmen möchte dazu zwingen wollen den Burkini auszuziehen und einen Bikini zu tragen.

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