Anrechnung von Bereitschaftsdiensten

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    • Friesin schrieb:

      Frage mich gerade, wie der Vertretungsplaner arbeiten soll mit 4 Tagen Vorlauf
      Dann muß die Schulleitung anordnen, daß sich für etwaige Vertretungen bestimmte Kollegen im Lehrerzimmer bereithalten müssen. Diese Bereitschaftsstunden sind dann allerdings voll als Unterrichtsstunden zu rechnen, auch wenn sie nicht zum Einsatz gekommen sind, weil es nicht so viele Ausfälle gab, die es zu vertreten galt.
    • plattyplus schrieb:

      Friesin schrieb:

      Frage mich gerade, wie der Vertretungsplaner arbeiten soll mit 4 Tagen Vorlauf
      Dann muß die Schulleitung anordnen, daß sich für etwaige Vertretungen bestimmte Kollegen im Lehrerzimmer bereithalten müssen. Diese Bereitschaftsstunden sind dann allerdings voll als Unterrichtsstunden zu rechnen, auch wenn sie nicht zum Einsatz gekommen sind, weil es nicht so viele Ausfälle gab, die es zu vertreten galt.
      Aber das macht ja eigentlich keinen Sinn, denn es fällt ja für spontanen Vertretungsunterricht keine oder kaum Vorbereitung an und keine Korrekturen. Aber eine Anrechnung als normale Arbeitszeit wäre dann logisch.
    • FrauMeitner schrieb:

      plattyplus schrieb:

      Friesin schrieb:

      Frage mich gerade, wie der Vertretungsplaner arbeiten soll mit 4 Tagen Vorlauf
      Dann muß die Schulleitung anordnen, daß sich für etwaige Vertretungen bestimmte Kollegen im Lehrerzimmer bereithalten müssen. Diese Bereitschaftsstunden sind dann allerdings voll als Unterrichtsstunden zu rechnen, auch wenn sie nicht zum Einsatz gekommen sind, weil es nicht so viele Ausfälle gab, die es zu vertreten galt.
      Aber das macht ja eigentlich keinen Sinn, denn es fällt ja für spontanen Vertretungsunterricht keine oder kaum Vorbereitung an und keine Korrekturen. Aber eine Anrechnung als normale Arbeitszeit wäre dann logisch.
      Dann müssten die betroffenen KollegInnen an anderer Stelle entlastet werden, damit sie auf die reguläre Arbeitszeit kommen. Aber wie will man das umrechnen? Bei den übrigen Arbeiten, außerhalb des Klassenzimners, kann man nun mal nicht wirklich Abstriche machen. Insofern sehe ich es auch so, dass solche Bereitschaftsstunden auf die Unterrichtsverpflichtung angerechnet werden müssen.
    • FrauMeitner schrieb:

      plattyplus schrieb:

      Friesin schrieb:

      Frage mich gerade, wie der Vertretungsplaner arbeiten soll mit 4 Tagen Vorlauf
      Dann muß die Schulleitung anordnen, daß sich für etwaige Vertretungen bestimmte Kollegen im Lehrerzimmer bereithalten müssen. Diese Bereitschaftsstunden sind dann allerdings voll als Unterrichtsstunden zu rechnen, auch wenn sie nicht zum Einsatz gekommen sind, weil es nicht so viele Ausfälle gab, die es zu vertreten galt.
      Aber das macht ja eigentlich keinen Sinn, denn es fällt ja für spontanen Vertretungsunterricht keine oder kaum Vorbereitung an und keine Korrekturen. Aber eine Anrechnung als normale Arbeitszeit wäre dann logisch.
      Mal davon abgesehen, dass ich Vertretungsstunden sehr aufwendig zum Vorbereiten finde, weil man sich auch noch darum kümmern muss, wo die Klasse gerade ist, was die anderen Kollegen machen usw. kann man da eindeutig keine Unterschiede machen, denn dann müsste man immer sagen in Fach X fällt weniger Vorbereitung an oder in Fach Y, das stimmt aber so allgemein nicht. Nur weil Kollege A seine Sportstunden nie vorbereitet fällt nicht generell keine Vorbereitung an oder weil Kollege A seinen Schwimmunterricht nicht vorbereitet, machen das alle nicht usw.
    • Weil es so gut passt, wollte ich noch schnell erzählen, was wir gestern beim Treffen mit der Frauenverteterin noch für eine Variante gehört haben, die natürlich auch keinesfalls zulässig ist, sich eine ganze Schule aber bisher hat gefallen lassen.

      Die Lehrer müssen am Schuljahresbeginn unterschreiben, dass sie fünf Tage die Woche von 8-16:30 Uhr der Schule zur Verfügung stehen, egal ob Vollzeit oder Teilzeit usw. Das kann dann bedeuteten, dass man eben auch mal 3./4. Unterricht hat und 7./8. noch vertreten muss, weil man ja zur Verfügung stehen muss.

      Ohne Worte.

      Bezahlung natürlich nicht!
    • Susannea schrieb:

      Die Lehrer müssen am Schuljahresbeginn unterschreiben, dass sie fünf Tage die Woche von 8-16:30 Uhr der Schule zur Verfügung stehen
      Mal rechnen: Das sind 8,5 Stunden täglich. Ist da auch etwas über die Pausen schriftlich geregelt? Normalerweise sollten 30 Minuten Pause drin sein als arbeitsrechtliche Mindestanforderung. Bleiben also 8 Stunden reine Arbeitszeit täglich übrig. Bei 5 Tagen macht das dann 40 Stunden.

      Bei uns in NRW haben wir die 41 Stunden/Woche. Also kann die Schule so etwas fordern, aber das heißt dann im Umkehrschluß auch, daß mit Ableistung dieser 40 Stunden die Arbeitszeit fast vollständig ausgeschöpft ist. Wenn man dann also nach Hause fährt um 16.30 Uhr ist wirklich Feierabend. Da gibt es dann keine Unterrichtsvorbereitung, keine Korrekturen von Klassenarbeiten, keine Elterngespräche, ... nichts mehr! Zumal ich davon ausgehe, daß die letzte verbleibende Stunde für die vorgeschriebenen Konferenzen draufgeht.

      Und ansonsten: Was passiert, wenn jemand das nicht unterschreibt?
    • plattyplus schrieb:

      Und ansonsten: Was passiert, wenn jemand das nicht unterschreibt?
      Das haben sie wohl noch nicht probiert. Wobei ich kein Problem hätte, das zu unterschreiben, denn wert ist es eh nichts, da es nicht rechtens ist. Genau, das ist alles in der Zeit eigentlich zu machen, kann auch zu Hause sein, aber immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass jederzeit die Schule anrufen kann und verlangen ich solle sofort kommen. :sterne:

      Und 41 h Woche hast du ja auch nur bei 100%, die haben ja aber nicht alle. Besagte Kollegin die gestern da war hat wohl nur 50%. Da fällt mir dann schon gar nichts mehr zu ein.
    • Die Lehrer müssen am Schuljahresbeginn unterschreiben,
      Erschreckend wie obrigkeitstreu manche Lehrer doch sind!

      Als Lehrer hat man eine Menge Pflichten, genauso hat auch der Dienstherr uns gegenüber Pflichten, u. a. eine Fürsorgepflicht. Das Problem an der Sache ist, dass 1. kaum ein Lehrer die rechtlichen Grundlagen kennt (diese werden ja in der Ausbildung auch nur kurz angerissen) und dass 2. viele Kollegen dazu neigen, vieles mit sich machen zu lassen; Stichwort schlechtes Gewissen „bei den armen Kleinen fällt sonst ja Unterricht aus“.

      Es tut mir Leid, mit solchen Aktionen kann man das marode System auch nicht retten und schon gar nicht auf meine Kosten. Eine ganz einfache Lösung wäre, genügend Personal einzustellen. Kostet halt wieder Geld - und Geld für Bildung...

      Deshalb: über Rechte und Pflichten immer genauestens informieren und konsequent wehren, wenn es einen Anlass gibt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Iteach ()

    • O. Meier schrieb:

      Susannea schrieb:

      Die Lehrer müssen am Schuljahresbeginn unterschreiben
      "Mein Vater machte ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte. Luca Brasi hilet ihm eine Pistola an den Kopf und mein Vater versprach ihm, dass entweder seine Unterschrift oder sein Gehirn auf den Vertrag kommt."
      Oder wie muss ich mir das vorstellen?
      Sie bekommen wohl einen Zettel und die Dienstanweisung, diesen auszufüllen: Deputat, Abminderung, Wünsche usw. und dort steht dieser Satz drauf und das muss unten unterschrieben werden. Die kollegin guckte gestern vollkommen blöd aus der Wäsche, als ich z.B. sagte, ich fange immer erst um 19 Uhr an oder eine andere, dass sie am Tag x später anfängt, weil sie ihr Kind in die Kita bringen muss und meinte, sie dachte es wäre normal, dass man immer ab 8 Uhr zu Verfügung zu stehen hätte. :staun:
    • Flipper79 schrieb:

      Nach dem Wegfall der Q2 bekommen wir ebenfalls Bereitschaftsstunden. Wenn wir z.B. 3 Q2-Stunden hatten und 3 Ber-Stunden bekommen, bekommen wir bei unserer Überstundenabrechnung generell 3 Stunden abgezogen (obwohl wir in der Schule rumhängen). Wenn wir eingesetzt werden, zählt es als Überstunde, anderenfalls nicht.
      Bis auf den letzten Satz ist das für NRW so korrekt. Wenn es als abrechenbare Überstunde zählt, ist es nicht korrekt, weil du bereits dafür Geld bekommst, es ist ja in deinem normalen Deputat drin.
    • Susannea schrieb:

      Mal davon abgesehen, dass ich Vertretungsstunden sehr aufwendig zum Vorbereiten finde, weil man sich auch noch darum kümmern muss, wo die Klasse gerade ist, was die anderen Kollegen machen usw.

      Dann sollte die Schule mal ein vernünftiges Vertretungskonzept einführen. Bei uns ist das so, dass die Schüler beispielsweise so Selbstlernordner haben, in denen sie dann arbeiten. Das geht zwar nicht bei Kursen, aber selbst da kann man gute Sachen machen, und wenn es irgendwelche Rechtschreibtrainings sind. Die findet man in 2 Min googeln im Internet.
      Und wo die Klassen sind, steht normalerweise auf dem Vertretungsplan.

      Ansonsten, wenn ich z.B. Vertretung in einem Chemie E-Kurs 10. Klasse mache, kann ich gar nicht fachlich vertreten, das erwartet aber auch keiner.
    • Karl-Dieter schrieb:

      Susannea schrieb:

      Mal davon abgesehen, dass ich Vertretungsstunden sehr aufwendig zum Vorbereiten finde, weil man sich auch noch darum kümmern muss, wo die Klasse gerade ist, was die anderen Kollegen machen usw.
      Dann sollte die Schule mal ein vernünftiges Vertretungskonzept einführen. Bei uns ist das so, dass die Schüler beispielsweise so Selbstlernordner haben, in denen sie dann arbeiten. Das geht zwar nicht bei Kursen, aber selbst da kann man gute Sachen machen, und wenn es irgendwelche Rechtschreibtrainings sind. Die findet man in 2 Min googeln im Internet.
      Und wo die Klassen sind, steht normalerweise auf dem Vertretungsplan.

      Ansonsten, wenn ich z.B. Vertretung in einem Chemie E-Kurs 10. Klasse mache, kann ich gar nicht fachlich vertreten, das erwartet aber auch keiner.
      Aber es wird dann trotzdem von dir erwartet, dass du etwas sinnvolles machst und nicht nur beaufsichtigst, oder?
    • Susannea schrieb:

      Karl-Dieter schrieb:

      Susannea schrieb:

      Mal davon abgesehen, dass ich Vertretungsstunden sehr aufwendig zum Vorbereiten finde, weil man sich auch noch darum kümmern muss, wo die Klasse gerade ist, was die anderen Kollegen machen usw.
      Und wo die Klassen sind, steht normalerweise auf dem Vertretungsplan.

      Ansonsten, wenn ich z.B. Vertretung in einem Chemie E-Kurs 10. Klasse mache, kann ich gar nicht fachlich vertreten, das erwartet aber auch keiner.
      Aber es wird dann trotzdem von dir erwartet, dass du etwas sinnvolles machst und nicht nur beaufsichtigst, oder?
      war die letzte Frage ernst gemeint?
      wie soll das gehen???
      r
      Erwarten kann "man" viel, realistisch geht oft anders.

      Und nein, bei uns wird dann lediglich Aufsicht erwartet.
      pingo, ergo sum
    • Friesin schrieb:

      Susannea schrieb:

      Karl-Dieter schrieb:

      Susannea schrieb:

      Mal davon abgesehen, dass ich Vertretungsstunden sehr aufwendig zum Vorbereiten finde, weil man sich auch noch darum kümmern muss, wo die Klasse gerade ist, was die anderen Kollegen machen usw.
      Und wo die Klassen sind, steht normalerweise auf dem Vertretungsplan.
      Ansonsten, wenn ich z.B. Vertretung in einem Chemie E-Kurs 10. Klasse mache, kann ich gar nicht fachlich vertreten, das erwartet aber auch keiner.
      Aber es wird dann trotzdem von dir erwartet, dass du etwas sinnvolles machst und nicht nur beaufsichtigst, oder?
      war die letzte Frage ernst gemeint?wie soll das gehen???
      r
      Erwarten kann "man" viel, realistisch geht oft anders.

      Und nein, bei uns wird dann lediglich Aufsicht erwartet.
      Ja, die war ernst gemeint. Denn ja, bei uns wird dies erwartet, deshalb erfordert die Vorbereitung auch einiges an Aufwand und das meist in wenigen Minuten hervorzuzaubern ist dann auch noch notwendig.

      Bei uns ist es z.B. nicht erlaubt, dann einfach mal eben "einen Film zu schauen" oder ähnliches. Und gerade Grundschulklassen können dir eben nicht so problemlos sagen, was sie nun weiter machen können.

      Zumal ja in der Grundschule (bis einschließlich Klasse 6) auch eigentlich erwartet wird, dass jeder jedes Fach unterrichten kann.